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Das Kopenhagener Unternehmen Muri gehört zu den ersten, die vor fünf Jahren damit begonnen haben, auf höchstem Niveau eine in der Menge skalierbare Getränkebegleitung für die Spitzengastronomie zu kreieren. Seit dem haben sich Murray Paterson und Ioakeim Goulidis noch einmal deutlich weiterentwickelt. Anne hat mir in dieser Folge »Sherbet Daydream« und »Yamilé« eingeschenkt. Zwei sehr befriedigende Getränke.
Muri gibt es mittlerweile an vielen Stellen, aber die erste in Deutschland war Viniculture. Dort kosten die Getränke € 23,-
Seit der letzten Folge schenken wir uns die Getränke gegenseitig blind ein und somit muss Anne erstmals ein Getränk erraten. Das macht Spaß, denn sie hat ja einen geschulten Gaumen und schmeckt viel aus dem heraus, was ich ihr anbiete. Es ist ein sommerlicher Apéritif, der zwar aus Berlin kommt, aber von Sommerurlaub an der Côte d’Azur inspiriert ist. Er heißt »Volée«.
Den Volée haben wir bei Maître Philippe für € 17,90 erworben. Die Website samt Shop von Volée gibt es hier.
Verjus ist ein Getränk oder auch eine Essig-Alternative und ein Stoff, mit dem mittlerweile auch gerne in Bars gearbeitet wird, der aus unreifen Trauben erzeugt wird. Es ist einfach ein Saft, der lediglich pasteurisiert wurde. Das ist alles. Die beiden Weingüter, von denen der Verjus stammt, haben dabei unterschiedliche Ansätze gewählt. Wir selber haben uns auch weiterentwickelt und schenken uns die Getränke ab dieser Folge blind ein.
Den Steirischen Verjus Apero von Tement gibt es für € 11,00 (0,75l), den Verjus von Heinrich für € 9,50 (0,37l).
In dieser Folge sind wir in Norwegen unterwegs und nicht zuletzt in den norwegischen Fichtenwäldern, wo Alex und Chris ambitionierte Säfte oder eben ambijus erzeugen. »The lab is our terroir« ist das Motto und das hört sich ein bisschen klinisch kühl an, auch wenn die Zutaten alle zwischen den Wäldern und Fjorden der Heimat entstehen.
Die Getränke gibt es bei Kein+Low für € 19.90 die Flasche.
Die Bôtan Distillery ist ein belgisches Unternehmen, das sich auf „Ready to drink Cocktails“ und Spirits ohne Alkohol spezialisiert hat. Wir probieren drei dieser „RDC“ und sind unterschiedlich angetan …
Die Getränke gibt es in Deutschland bei The Mindful Drinking Club für € 19,90 bis € 26,50.
Fruitslagers verwandeln eine Landschaft in alkoholfreie Getränke – mit eigenem Anbau, Wildsammlung und Resteverwertung. Daraus entstehen beeindruckend komplexe Geschmackswelten, die aber gar nicht verkopft wirken. Die wilde Mischung aus Hölzern, Trauben, Meerwasser, Austernschalen und und noch viel hat uns beeindruckt, vor allem der »Rouge en Voiture«, unser bisheriges Highlight.
Die Getränke gibt es in Deutschland bei Edel & Faul und in Österreich bei Kein und Low. Sie kosten jeweils € 17,90.
Thomas Kohls Safterei findet man auf rund 1.000 Metern am Ritten oberhalb von Bozen in Südtirol. Die Höhe macht das Besondere der Äpfel und der daraus resultierenden Säure aus, weshalb er seine Säfte Bergapfelsäfte nennt. Die gibt es reinsortig, als Cuvées und als Cru aus seltenen Sorten und sind immer zu 100 % Direktsäfte. Unser Gespräch dreht sich um die Geschichte vom ehemaligen Gemischtbetrieb zu einem Vorreiter des hochwertigen gastronomischen Saftes.
Die Getränke gibt es zum Beispiel direkt beim Erzeuger, bei Rot Weiss Rosé oder Marxen Weine.
Im norddeutschen Dialekt bedeutet »kruut« so viel wie »Kraut« oder »Kräuter« und die werden im gleichnamigen Unternehmen im größeren Stil angebaut und verwendet. Zum Beispiel in Oxymels, einem Getränk aus Essig, Honig und Kräutern, das seit Urzeiten der Stärkung dient. Aber man kann es auch in anderen Zusammenhängen verwenden und genau darüber sprechen Anne und Christoph im Podcast.
Die Getränke gibt es zum Beispiel direkt bei kruut oder in Bioläden und Drogerien bei Euch um die Ecke.
Die Brüder Erich und Michael Andert vinifizieren an einem idyllischen Ort an der österreichisch-ungarischen Grenze unweit des Neusiedlersees hauptsächlich Weine. Doch neben den demeter-zertifizierten Weinen nutzen sie die Trauben auch, um einen mit Kräutern versetzen Traubensaft zu erzeugen, der gar nicht so süß wirkt, wie es sonst bei Traubensäften üblich ist.
Die Getränke haben wir hier bei Viniculture für € 10,50 erworben.
Nachdem wir uns schon mit den Getränken der letzten Sendung in den Ausläufern der Dolomiten bewegt haben, bleiben wir grob gesagt in der Gegend und wechseln vom Trentino nach Südtirol. Dort hat ein Geschwisterpaar Freedl gegründet. Sie ist die erste rein alkoholfrei arbeitende Brauerei Italiens. Wir haben alle drei Sorten probiert und Anne stellt uns die Hintergründe vor.
Die Getränke haben wir hier bei The Mindful Drinking Club erworben.
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