
Sign up to save your podcasts
Or


Nachdem die letzte Folge sich mit einem der großen und kontroversen Namen der Biologie auseinandersetzte wenden wir uns nun den Wirtschaftswissenschaften zu.
Mariana Mazzucato zeigt in dem Buch „The Entrepreneurial State: Debunking Public vs. Private Sector Myths“ von Mariana Mazzucato stellt die Autorin heraus, dass der Staat eine tragende Rolle in der Entwicklung von Volkswirtschaften innehat. Gesamtgesellschaftlich hochrelevante Innovationen wurden und werden auch in Zukunft durch staatliche Institute, Netzwerke und Forschungseinrichtungen erbracht. Wenn Firmen wiederum auf diesen Innovationen aufsetzen, um neue Produkte marktfähig machen zu können, sollte der Staat in die Lage versetzt werden an seinen risikobehafteten Investitionen beteiligt zu werden.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Der Beitrag 044 – The Entrepreneurial State von Mariana Mazzucato erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Grenzen waren bereits Thema in der letzten Folge und sie sind es auch diesmal, nur anders: Wir sprechen über Biologie mit philosophischem Anstrich.
Richard Dawkins hat vor 40 Jahren in seinem evolutionsbiologischen Standardwerk “The Selfish Gene“ die Gene – im Gegensatz zum Organismus – in den Mittelpunkt der natürlichen Auslese gestellt. Sein nachfolgendes Buch „The Extended Phenotype“ erweitert dieses Konzept und stellt die Grenzen des Organismus auf die Probe. Dawkins zeigt, wie Gene ihre Wirkungen entfalten, und zwar auch jenseits des Körpers, in dem sie sich befinden. Ein Buch, welches in Zeiten von Pandemien, CRISPR/Cas und Human Enhancement ein Revival verdient hat.
Der Beitrag 043 – Der erweiterte Phänotyp von Richard Dawkins erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
41 Folgen lang haben wir euch jetzt Sachbücher vorgestellt. Diesmal ist alles anders! Es gibt *Trommelwirbel* eine Zeitschrift! Glaubt ihr nicht? Hört rein, es lohnt sich!
Die Ausgabe 239 der Zeitschrift Arch+ mit dem Titel Europa – Infrastrukturen der Externalisierung fokussiert darauf, wie die Infrastruktur unser Europa prägt und auch dessen kolonialistisches Erbe in Afrika. Sie zeigt auf, dass Europa in erster Linie als Infrastruktur für einen Markt konstruiert ist, der Afrika als ressourcenreiches Hinterland begreift, das ausgebeutet werden kann und auch immer noch wird.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Der Beitrag 042 – Europa: Infrastrukturen der Externalisierung von Arch+ 239 erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Wir haben uns ja schon das eine oder andere Mal darüber unterhalten, wie Wissenschaft vorgeblich „objektives“ Wissen schafft und was das für die Gesellschaft bedeutet. Diesmal widmen wir uns dem „Gegenteil“ von Wissenschaft, den Verschwörungsmythen:
In Fake Facts stellen Katharina Nocun und Pia Lamberty Verschwörungstheorien und Verschwörungsdenken vor, sie zeigen auf wie das menschliche Denken dazu führt, dass sich Verschwörungsdenken bildet, bringen zahlreiche Beispiele und schließlich Tipps, wie man mit Leuten, die solchen Thesen anhängen umgehen kann.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Der Beitrag 041 – Fake Facts von Katharina Nocun und Pia Lamberty erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Ging es in der letzten Folge noch um Meritokratie und die Spaltung der Gesellschaft, schauen wir nun, was eigentlich die historische Basis für das Staatsmodell ist, in dem wir alle leben.
In “The Sovereign State and Its Competitors” beantwortet Hendrik Spruyt die Frage, wie der französische Territorialstaat im Übergang von Mittelalter zu Neuzeit die dominierende politische Form in Europa werden konnte. Dabei erklärt er dies nicht durch die oft zitierte angebliche militärische Überlegenheit gegenüber seinen Konkurrenten der Hanse und den italienischen Stadtstaaten. Vielmehr nimmt Spruyt auch Überlegenheiten in der inneren und äußeren Verfasstheit des Territorialstaats in den Blick, die so in den anderen Modellen nicht vorzufinden gewesen sind.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Der Beitrag 040 – The Sovereign State and Its Competitors von Hendrik Spruyt erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
In der letzten Episode haben wir unter anderem gehört, wir hätten verlernt, eine grundlegend andere Gesellschaft zu denken. In dieser Episode geht es darum, woran es denn in unserer aktuellen Gesellschaft hakt und an welchem Punkt das Nachdenken über eine neue Gesellschaft ansetzen könnte:
Der Philosoph Michael J. Sandel beschreibt in seinem Buch mit dem Titel „Vom Ende des Gemeinwohls“ die Folgen der Meritokratie, also einer Gesellschaftsordnung, die hauptsächlich auf Leistung beruht. Er kritisiert, dass diese Form der Leistungsgesellschaft mitunter für den aufkommenden Populismus verantwortlich ist und zur Erosion des Gemeinwohls führt.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Der Beitrag 039 – Vom Ende des Gemeinwohls von Michael J. Sandel erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Es ist eine Sache, sich abstrakte Gedanken über die Analyse von Komplexität zu machen, aber eine ganz andere, einen wirklich komplexen Prozess durchdringen zu wollen. Und die Geschichte der Menschheit ist ein solch komplexer Prozess – erst recht, wenn man geschichtliche „Fakten“ mit dem Schlussfolgerungen, die man aus diesen „Fakten“ zieht in Verbindung setzt. Und das ist unser Thema in dieser Episode:
In ihrem Buch Anfänge. Eine neue Geschichte der Menschheit nehmen David Graeber und David Wengrow das klassische große Entwicklungsnarrativ der Menschheit auseinander: von den vorgeschichtlichen wilden Stämmen durch Landwirtschaft zum zivilisatorisch geordneten Verwaltungswesen. Sie verbinden dies mit einer gehörigen Portion ideengeschichtlicher Kritik und betonen die Relevanz nicht-westlicher Denker*innen für das, was wir heute “westliche” Werte nennen.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Der Beitrag 038 – Anfänge von David Graeber und David Wengrow erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Nachdem die letzte Folge hochtheoretisch war, nähern wir uns nun etwas der gelungenen Wissenschaftskommunikation.
Dirk Brockmann geht in „Im Wald vor lauter Bäumen“ davon aus, dass unsere Welt hochkomplex ist, sich aber mit den passenden wissenschaftlichen Analysen und Ansätzen dennoch (oder gerade deswegen?) Muster in ihr erkennen lassen. So erzählt Brockmann beispielsweise, was die Verbreitung von Verschwörungserzählungen, die Veränderungen in Ökosystemen und Pandemien gemeinsam haben. Sie alle passieren in Systemen, die sich durch so genannte Kritikalitätsschwellen, Kipppunkte oder (Selbst-)Koordination auszeichnen.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Der Beitrag 037 – Im Wald vor lauter Bäumen von Dirk Brockmann erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Wenn euch unsere letzten Episoden zu praktisch und angewandt waren, ist diese Episode definitiv was für euch. Es geht in die Untiefen der soziologischen Systemtheorie:
Rudolf Stichweh versammelt in „Inklusion und Exklusion“ verschiedene Aufsätze aus systemtheoretisch-soziologischer Perspektive. Er erfasst Inklusions- und Exklusionsprozesse als soziale Phänomene, die überall in der Gesellschaft vorkommen, unfassbar viel Komplexität reduzieren und gesellschaftliches Leben häufig gerade erst möglich machen. Dabei geht es immer um die Einbeziehung von Personen in die globalisierten Funktionssysteme. Daneben gibt es Schattenseiten, die wir alle kennen: so erscheint gesellschaftliche Exklusion als verketteter Prozess, der selten nur einen Lebensbereich betrifft.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
Das Umblättern zwischen den Teilen des Podcasts kommt hingegen von hoerspielbox.de.
Zwischen zwei Deckeln findest du auch im sozialen Medium deiner Wahl: Mastodon und Bluesky.
Der Beitrag 036 – Inklusion und Exklusion von Rudolf Stichweh erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Nachdem wir in der letzten Episode auf eine akute Gefahr für die Demokratie geschaut haben, blicken wir diesmal auf die aktuellen Diskursdynamiken:
Justin Tosi und Brandon Warmke analysieren in ihrem Buch Grandstanding das Phänomen der öffentlichen Selbstdarstellung, die auf moralischen Inhalten basiert. Insbesondere auf Social Media, aber nicht nur. Die Autoren zeigen auf, was Menschen dazu bewegt und warum sie es als schädlich einschätzen.
Der Beitrag 035 – Grandstanding von Justin Tosi und Brandon Warmke erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
From the publisher's feed

29 Listeners

46 Listeners

53 Listeners

10 Listeners