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Nachdem wir in der letzten Episode die Geburt einer Demokratie begleitet haben, schauen wir diesmal auf das mögliche Ende einer solchen: In Amerikas Gotteskrieger arbeitet Annika Brockschmidt heraus, wie eine unheilvolle Allianz aus konservativem Libertarismus, evangelikalem Nationalismus und White-Supremacy-Rassismus in den USA einen christlich-nationalistischen Staat erschaffen will. Sie zeigt ideologische Hintergründe auf, macht dabei aber auch deutlich, dass diese in erster Linie strategisch eingesetzt werden, um Macht bzw. Reichtum zu erhalten oder zu gewinnen.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
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Der Beitrag 034 – Amerikas Gotteskrieger von Annika Brockschmidt erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Die letzte Folge drehte sich schon um die großen historischen Linien und genau hier machen wir weiter. Christoph widmet sich aber nicht dem Geld- und Wirtschaftssystem, sondern schaut mit der Historikerin Hedwig Richter auf die Entfaltung der Demokratie im geographischen Raum der heutigen Bundesrepublik Deutschland – die natürlich eng verstrickt ist mit europäischen und globalen Entwicklungen.
Dabei entspinnt die Autorin in „Demokratie: eine deutsche Affäre“ ein langes Porträt der deutschen Demokratiegeschichte. Diese stellt sie als Projekt vor, das immer mit Beharrungskräften einhergeht und sich nur Stück für Stück entfalten kann. Insgesamt ist die Einbindung möglichst aller Personen in die politischen Prozesse aus historischer Perspektive ein höchst unwahrscheinliches und kontingentes Unterfangen.
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Der Beitrag 033 – Demokratie: Eine Deutsche Affäre von Hedwig Richter erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Nachdem Nils in Episode 31 das Thema „Geld“ immer mal wieder eingebracht hatte, gibt es diesen Monat den akuten Grund für sein Interesse an dem Thema: das Buch „Schulden – Die ersten 5000 Jahre“ des Anthropologen und Aktivisten David Graeber. Und da das Buch nicht ganz einfach ist, ist das auch gleich unsere bisher längste Folge geworden:
David Graeber hinterfragt in seinem Buch das klassische Verständnis von Geld, auf dem ein Großteil der heutigen Ökonomie basiert. Er zeigt auf der Grundlage historischer Beispiele, dass das Geld nicht ein natürliches Werkzeug eines freien Marktes ist, sondern ein staatlich geschaffenes Mittel, um soziale Beziehungen zu kontrollieren.
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Der Beitrag 032 – Schulden von David Graeber erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Nach ein paar politischen Episoden, erweitern wir das Themenspektrum diesmal ein wenig und begeben uns an die Schnittstelle zwischen Wirtschafts- und Naturwissenschaften. Unser Gast Holger stellt uns das Buch Quantum Economics von David Orell vor.
Darin formuliert der Autor die These, dass die moderne Ökonomie noch immer mit den mathematischen Methoden des 19. Jahrhunderts arbeitet. Gerade mit der Quantenmechanik haben sich aber komplexe mathematische Modelle entwickelt, die auch ökonomische Zusammenhänge wesentlich angemessener abbilden können.
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Der Beitrag 031 – QUANTUM ECONOMICS von David Orrell erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Während uns die letzte Episode noch zum reflektierten Nichtstun aufforderte, wird es dieses Mal etwas aktivistischer:
Matthias Quent zeigt in seinem Buch Deutschland rechts außen die langen Linien rechter Mobilisierung und Politisierung auf. Kernthese ist: Die Gesellschaft ist so liberal eingestellt wie nie und wird – scheinbar – paradoxerweise parallel dazu von rechten Demokratiefeind*innen so stark bedroht wie noch nie. Wenn man versteht, wie rechtsreaktionäre Kräfte in Deutschland agieren, kriegt man gleichzeitig politisches Rüstzeug an die Hand um sich ihnen entgegenzustellen und genau das fordert Quent von uns allen ein.
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Der Beitrag 030 – Deutschland rechts außen von Matthias Quent erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Nach zwei etwas theoretischen und eher historischen Folgen geht es in Episode 29 zurück in unsere Gegenwart und das nicht so ganz einfache Leben in ihr:
Jenny Odell beschreibt ihr Buch „Nicht tun“ selbst als aktivistisches Handbuch, das sich als Selbsthilferatgeber tarnt. Sie stellt sich gegen die Ökonomie der Aufmerksamkeit, fordert aber keinen vollständigen Rückzug, sondern eine Art Beobachterperspektive, die sich an den bestehenden Regeln orientiert, diese jedoch immer wieder unterläuft.
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Der Beitrag 029 – Nichts tun von Jenny Odell erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Auch in dieser Episode wird es wieder historisch, auch wenn wir nicht ganz so weit zurückblicken. Dafür haben wir aber zum ersten Mal einen Autor ein zweites Mal in einer Episode. Und wem könnte diese Ehre besser gebühren, als Niklas Luhmann? Nach Ökologische Kommunikation in Episode 4 stellt uns Christoph jetzt Die Realität der Massenmedien vor.
Darin entwirft er ein Bild der modernen Medien, das noch quasi in Gänze ohne die Entwicklungen des Internets auskommen muss. Kern des Buches ist die Idee, dass wir alles, was wir wissen, durch die Massenmedien wissen. Sie gestalten einen gesellschaftlichen Informationsvorrat auf den wir alle zurückgreifen und dessen Kenntnis wir anderen unterstellen.
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Der Beitrag 028 – Die Realität der Massenmedien von Niklas Luhmann erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Im April gehen wir mal wieder zurück von der aktuellen gesellschaftlichen Analyse und Diagnose und hin zu den grundsätzlichen und eher historischen Fragen: Wie funktioniert eigentlich die Wissenschaft? Und warum ist sie gerade im Europa des 17. Jahrhundert in dieser Form entstanden?
In seinem Buch „The Knowledge Machine“ will der Philosoph Michael Strevens erklären, warum die Wissenschaft so gut darin ist, die Wahrheit zu ergründen und warum es so lange gedauert hat, bis sich die Wissenschaft in ihrer heutigen, modernen Form entwickelt hat. Er leitet dabei eine sehr plausible „eiserne Regel der Wissenschaft“ her, stellt fast spielerisch die zentralen Positionen der Wissenschaftsphilosophie vor und verbindet sie zu seinem eigenen Ansatz, der die grundlegende Irrationalität der Wissenschaft betont.
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Der Beitrag 027 – The Knowledge Machine von Michael Strevens erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Unsere März-Episode bringt so ziemlich alle Themen zusammen, die wir hier im Podcast so besprechen: Kapitalismus, Armut, Digitalisierung, das gute Leben und der Zusammenhalt der Gesellschaft. Also hört rein und nutzt diese Episode vielleicht gleich als Einstieg in unsere anderen Episoden:
Lisa Herzog stellt sich in Die Rettung der Arbeit die Frage, welche Rolle die Erwerbsarbeit heute und in Zukunft vor dem Hintergrund der Digitalisierung der Gesellschaft spielen kann, wird und sollte. Sie tritt dafür ein, Lohnarbeit als soziale Interaktion zu verstehen, die fundamental dafür sorgt, dass Menschen in die Gesellschaft integriert werden. Ohne die Verhandlung über und die Gestaltung von guten Arbeitsverhältnisse sieht sie große soziale Brüche am Horizont.
Intro und Outro der Episode stammen aus dem Stück Maxixe von Agustin Barrios Mangore, eingespielt von Edson Lopes (CC-BY).
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Der Beitrag 026 – Die Rettung der Arbeit von Lisa Herzog erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
Im Februar widmen wir uns mal wieder ein wenig der Wirtschaft, mit der wir uns schon in Episode 14 (The Economist’s Hour von Binyamin Appelbaum) und Episode 2 (Der Sieg des Kapitals von Ulrike Herrmann) beschäftigt haben. Diesmal geht es darum, dass auch Ökonom*innen so langsam bemerken, dass es mehr in der Welt gibt als ihre mathematischen Modelle.
In „Narrative Wirtschaft“ stellt Robert J. Shiller deshalb die These auf, dass gesellschaftliche Narrative einen großen Einfluss auf ökonomische Ereignisse haben. Er rekonstruiert anschließend die Wirtschaftsgeschichte aus der Perspektive der Narrative und zeigt dabei auf, welches Potenzial in dem Ansatz steckt. Aber auch, wie unzureichend das ökonomische Handwerkszeug in diesem Kontext ist.
Und wer genau hinhört, der bekommt von Nils‘ Sohn im Hintergrund auch noch eine kleine Geschichte erzählt…
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Der Beitrag 025 – „Narrative Wirtschaft“ von Robert J. Shiller erschien zuerst auf Zwischen zwei Deckeln.
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