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Am Morgen des 8. September 1997 war Herbert Feuerstein hundemüde gewesen. Grund war nicht sein Fernsehhund Billy, sondern eine zwölfstündige Livesendung, für die der Westdeutsche Rundfunk Himmel, Hölle, Intendanz & Ü-Wagen in Bewegung gesetzt hatte. Feuerstein war zutiefst unzufrieden aus diesem Experiment herausgegangen, ein an seinem Fernseh-Waterloo gescheiterter Napoleon. (Die Rückspultaste berichtete.) Doch was für ein Unterschied ein Jahr machen kann. Am Abend des 6. September 1998 war Chefhektiker Feuerstein voll des Optimismus wieder am Start in seiner Dachgeschoßwohnung im Kölner Severinsviertel. Zum zweiten Mal zwölf lange Stunden vor sich. Diesmal würde alles (naja, vieles) gelingen und nicht wieder die Hälfte aller geplanten Aktionen ins Wasser fallen. Seine charmante Nachbarin Anke war erneut mit von der Partie, ein Stockwerk weiter oben. Billy sowieso – und diesmal gab es tatkräftige Unterstützung von Götz Alsmann, Gotthilf Fischer, Dolly Buster, Herrn Fuji, Queen Elisabeth II., WDR-Intendant Fritz Pleitgen und vom Kölner Rundfunkorchester. Schalten in ARD-Büros rund um die Welt sollte es geben. Ein Feierabendkölsch mit Willy Millowitsch, Sticheleien mit Eva Herman, Lagerfeuergesang mit Beckmann, Gassigehen mit Ulla Kock am Brink, kretisches Omelett mit Bio, ein sabotierender Harald Schmidt, Fachsimpeln mit Experten von Handleser bis Ernährungsberater – und die Weltpremiere der WDR-Hymne. (Du großer Sender, überstrahlest alle Länder.) Tadderich Simon, Fazitator Christian & Sebastian widmen sich ein weiteres Mal ihrem kreativen Vorbild. Herbert Feuerstein will return.
By Sebastian Göttling5
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Am Morgen des 8. September 1997 war Herbert Feuerstein hundemüde gewesen. Grund war nicht sein Fernsehhund Billy, sondern eine zwölfstündige Livesendung, für die der Westdeutsche Rundfunk Himmel, Hölle, Intendanz & Ü-Wagen in Bewegung gesetzt hatte. Feuerstein war zutiefst unzufrieden aus diesem Experiment herausgegangen, ein an seinem Fernseh-Waterloo gescheiterter Napoleon. (Die Rückspultaste berichtete.) Doch was für ein Unterschied ein Jahr machen kann. Am Abend des 6. September 1998 war Chefhektiker Feuerstein voll des Optimismus wieder am Start in seiner Dachgeschoßwohnung im Kölner Severinsviertel. Zum zweiten Mal zwölf lange Stunden vor sich. Diesmal würde alles (naja, vieles) gelingen und nicht wieder die Hälfte aller geplanten Aktionen ins Wasser fallen. Seine charmante Nachbarin Anke war erneut mit von der Partie, ein Stockwerk weiter oben. Billy sowieso – und diesmal gab es tatkräftige Unterstützung von Götz Alsmann, Gotthilf Fischer, Dolly Buster, Herrn Fuji, Queen Elisabeth II., WDR-Intendant Fritz Pleitgen und vom Kölner Rundfunkorchester. Schalten in ARD-Büros rund um die Welt sollte es geben. Ein Feierabendkölsch mit Willy Millowitsch, Sticheleien mit Eva Herman, Lagerfeuergesang mit Beckmann, Gassigehen mit Ulla Kock am Brink, kretisches Omelett mit Bio, ein sabotierender Harald Schmidt, Fachsimpeln mit Experten von Handleser bis Ernährungsberater – und die Weltpremiere der WDR-Hymne. (Du großer Sender, überstrahlest alle Länder.) Tadderich Simon, Fazitator Christian & Sebastian widmen sich ein weiteres Mal ihrem kreativen Vorbild. Herbert Feuerstein will return.

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