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Der frühere Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat sich mit einem Beitritts-Plan für die Ukraine ins Gespräch gebracht. Er schlug vor, die Ukraine mit den Gebieten in die NATO aufzunehmen, die sie gegenwärtig kontrolliert. Die von Russland besetzten Gebiete im Süden und Osten des Landes sollen außen vor bleiben. Rasmussen meint, das würde das Risiko eines offenen Konflikts zwischen Russland und der Nato senken. Darüber sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge. Bühler hält den Vorschlag für nicht umsetzbar. Damit steige das Risiko, dass die Nato zur Kriegspartei werde. Die Nato werde kein Interesse haben, während des Krieges ihr Gebiet nach Osten auszudehnen.Außerdem geht es um die Drohnen, die Russland gegen die Ukraine einsetzt. Russland hat seine eigene Drohnenproduktion massiv ausgebaut. Bühler verweist darauf, dass sich das auch auf den Krieg auswirke. So seien im September 500 Drohnen auf die Ukraine gerichtet worden. Das sei Rekord. Bei der Abwehr der Drohnen spielt auch der deutsche Flugabwehr-Panzer Gepard eine wichtige Rolle. Die Ukraine erwartet eine Lieferung von 60 Gepard-Panzern. Laut Bühler kann sie damit ihren Bestand mehr als verdoppeln. Er erklärt, wie hilfreich diese Lieferung sein kann.Wie gewohnt schätzt Bühler auch die aktuelle Lage ein. An der Front im Norden sind die Russen weiter in der Initiative, im Süden die Ukrainer. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.
By Mitteldeutscher Rundfunk5
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Der frühere Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat sich mit einem Beitritts-Plan für die Ukraine ins Gespräch gebracht. Er schlug vor, die Ukraine mit den Gebieten in die NATO aufzunehmen, die sie gegenwärtig kontrolliert. Die von Russland besetzten Gebiete im Süden und Osten des Landes sollen außen vor bleiben. Rasmussen meint, das würde das Risiko eines offenen Konflikts zwischen Russland und der Nato senken. Darüber sprechen Tim Deisinger und Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge. Bühler hält den Vorschlag für nicht umsetzbar. Damit steige das Risiko, dass die Nato zur Kriegspartei werde. Die Nato werde kein Interesse haben, während des Krieges ihr Gebiet nach Osten auszudehnen.Außerdem geht es um die Drohnen, die Russland gegen die Ukraine einsetzt. Russland hat seine eigene Drohnenproduktion massiv ausgebaut. Bühler verweist darauf, dass sich das auch auf den Krieg auswirke. So seien im September 500 Drohnen auf die Ukraine gerichtet worden. Das sei Rekord. Bei der Abwehr der Drohnen spielt auch der deutsche Flugabwehr-Panzer Gepard eine wichtige Rolle. Die Ukraine erwartet eine Lieferung von 60 Gepard-Panzern. Laut Bühler kann sie damit ihren Bestand mehr als verdoppeln. Er erklärt, wie hilfreich diese Lieferung sein kann.Wie gewohnt schätzt Bühler auch die aktuelle Lage ein. An der Front im Norden sind die Russen weiter in der Initiative, im Süden die Ukrainer. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37.

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