Die "Grüne Woche“ in Berlin wird in den nächsten 10 Tagen präsentieren, was die internationale Landwirtschaft zu bieten hat. An den Ständen der 1750 Produzenten und Händler aus 61 Ländern wird von Problemen in der Versorgung der Menschheit mit Lebensmitteln wenig zu sehen sein. Im Gegenteil, man wird sich fühlen wie im Schlaraffenland. Aber bei dieser Messe geht es nur vordergründig um kulinarische Genüsse. Ernährung ist eine hoch politische Sache. Wenn die Versorgung der rasant wachsenden Weltbevölkerung gesichert werden soll, dann müssen die Landwirte anders produzieren und Menschen anders essen. Die Digitalisierung hat längst Einzug gehalten in Stall und Feld. Wie weit kann sie helfen die landwirtschaftliche Produktion effizienter zu gestalten? Können wir bei unserer zurückhaltenden Haltung gegenüber der Gentechnik bleiben, und was gibt der Boden eigentlich her?