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Die Energiewende ist die Grundlage für den klimafreundlichen Umbau unseres Landes. Denn viele Lösungen in anderen Problemfeldern benötigen grünen Strom: Elektroautos, Fabrikanlagen, Wärmepumpen. Im vergangenen Jahr lag der Ökostrom-Anteil in Deutschland aber erst bei 45 Prozent. Es braucht also einen massiven Ausbau von Windkraft, Solarenergie & Co.
Das Internet und seine Nutzung mit Computern, Laptops oder Smartphones benötigt viel Strom. Und der stammt in Deutschland, aber auch weltweit immer noch überwiegend aus fossilen Quellen wie Kohle oder Gas. Deshalb verursachen Betrieb und Nutzung laut einer aktuellen Studie der Universität Lancaster je nach Berechnung rund 2-4 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen. Und dabei ist die Herstellung der Endgeräte noch gar nicht berücksichtigt. Die Digitalisierung ist also schon jetzt ähnlich klimaschädlich wie der gesamte globale Flugverkehr.
Unsere Häuser und Wohnungen sind für etwa 15 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich. Zwar hat es seit 1990 im Gebäude-Sektor schon einige Fortschritte gegeben, aber der Weg bis zur Klimaneutralität ist noch lang. Öl- und Gasheizungen müssen schrittweise durch klimafreundliche Alternativen ersetzt werden. Und um insgesamt weniger Heizenergie zu verbrauchen, sollten möglichst viele Altbauten gedämmt und saniert werden. Die Umsetzung ist mühsam. Allein schon der Handwerkermangel verzögert die nötige Wende. Und die hohen Kosten lassen viele Hausbesitzer*innen häufig vor einer Komplettsanierung zurückschrecken.
Das “Roots” in der Hamburger Hafencity soll das höchste Holzhaus und eines der nachhaltigsten Gebäude Deutschlands werden. Unser Reporter war auf der Baustelle - und erklärt im Podcast, warum auch ein Holzhaus nicht ganz ohne Beton auskommt, woher das Holz eigentlich kommt und wie viel CO2 diese Art von Bauen einspart.
Die Industrie gehört mit einem Anteil von etwa 20 Prozent an den Emissionen zu den größten CO2-Verursachern in Deutschland. Der Weg zur Klimaneutralität ist noch weit. Überall in Deutschland müssen Maschinen in Zukunft mit Ökostrom betrieben werden. Aber das wird nicht reichen. In der Chemieindustrie und bei der Stahlproduktion zum Beispiel braucht es für viele Prozesse auch Hitze. Und geheizt wird meist noch mit Erdgas oder Kohle.
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