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25 Jahre nach dem 11. September 2001 beleuchtet das Feature den Druck, unter dem die deutsche Außen- und Verteidigungspolitik nach den erschütternden Anschlägen stand, und Berlins Reaktion auf die Erwartungen aus Washington.
Zeitzeugen aus Politik und Bundeswehr berichten, welche Folgen bis heute nachwirken und wie sich der Umgang mit Krieg und Militär verändert hat. Zu Wort kommen unter anderem der damalige Verteidigungsminister Scharping, ein Offizier des ersten geheimen KSK-Einsatzes in Afghanistan und ein junger Soldat, der trotz der Einsatzschädigung seines Vaters selbst zum Einsatz bereit ist.
Ein Feature von Christoph Heinzle und Sugárka Sielaff.
Produktion: NDR 2026
Die katholische Kirche versetzte jahrzehntelang Priester mit Missbrauchsvorwürfen ins Ausland. Während die Missionare und Auslandspriester dort weiter mit Kindern arbeiteten, waren sie oft nicht greifbar für deutsche Ermittlungsbehörden.
Für das ARD Radiofeature „Versetzt statt verurteilt“ ist Gabriele Knetsch der Spur verschwundener Priester bis nach Südamerika gefolgt und auf ein kolonial-geprägtes System der Vertuschung gestoßen. Im Gespräch mit Selma Badawi erzählt die Autorin von den Herausforderungen bei ihrer Recherche und der Frage, welche Verantwortung die Kirche über Ländergrenzen hinweg trägt.
Podcast-Empfehlung: "Edo, die größte Stadt der Welt – Tokyo im 18. Jahrhundert" in Radiowissen in ARD Sounds
https://1.ard.de/radiowissen-edo
Hinweis: In diesem Gespräch zum ARD Radiofeature geht es um Missbrauch und sexualisierte Gewalt.
Das Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch berät zu allen Fragen, die mit dem Thema zu tun haben.
Unter 0800 22 55 530 und www.hilfe-portal-missbrauch.de
Priester, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wurde, konnten sich ins Ausland absetzen. Oft mit Wissen hochrangiger Kirchenvertreter. In mehreren Fällen lieferte die Kirche mutmaßlich pädokriminelle Priester nicht der Strafverfolgung aus – sondern sorgte teilweise aktiv dafür, dass die Behörden ihnen nicht auf die Spur kamen.
Bis in die jüngste Vergangenheit lassen sich Auslandseinsätze von mutmaßlichen Tätern nachweisen. Aus den Einsatzländern werden Stimmen lauter, die eine Aufarbeitung fordern.
Im ARD Radiofeature steht ein bayerischer Priester und Internatsleiter im Zentrum: Mitte der 70er Jahre wurde er überraschend nach Namibia versetzt, nachdem mehrere Jungen sexuelle Übergriffe im Schlafsaal beim Bistum gemeldet hatten. Einer der damaligen Betroffenen berichtet, dass der Priester plötzlich verschwunden war. Heute ist er geschockt – als er erfährt, was hinter den Kulissen passiert ist.
Ein Feature von Gabriele Knetsch.
Produktion: BR 2026
Podcast-Empfehlung: Inside Palantir, https://1.ard.de/wildwildweb_palantir?cp=ARDRadiofeature
Hinweis: In diesem ARD Radiofeature geht es um Missbrauch und sexualisierte Gewalt.
Das Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch berät zu allen Fragen, die mit dem Thema zu tun haben.
Unter 0800 22 55 530 und www.hilfe-portal-missbrauch.de
Die Zahl der Wohnungslosen in Deutschland steigt. Vor allem dort, wo Drogen- oder Alkoholkonsum hinzukommen, kommt es zu Konflikten mit Anwohnern, Innenstädte werden weniger attraktiv.
Im Gespräch mit Johannes Döbbelt erzählen die Journalistinnen Katja Hackmann und Caroline Uhl, wie manche Städte versuchen, ihre Zentren für Obdachlose unattraktiver zu machen und was helfen würde, um mehr Menschen von der Straße zu bekommen.
Podcast-Tipp: BR24 Thema des Tages: https://www.ardsounds.de/sendung/br24-thema-des-tages/urn:ard:show:365398fbb986e657/
Auf dem Papier ist der öffentliche Raum für alle da. Stadtgestaltung, Ordnungspolitik und ökonomische Interessen zeigen aber, wer willkommen ist und wer nicht. Gerade für Obdachlose wird es durch konkrete Maßnahmen immer schwieriger, ihren Platz zu finden, Anwohner fühlen sich mit den Folgen von Drogen- und Alkoholsucht vor ihrer Haustür allein gelassen. Wie kann der Konflikt um öffentliche Räume, Sicherheit und Teilhabe gelöst werden?
Die Autorinnen Katja Hackmann und Caroline Uhl fügen Ansichten und Erfahrungen verschiedener Seiten zusammen: von Menschen, die selbst Erfahrungen in der Obdachlosigkeit gesammelt haben. Für die diese Maßnahmen ihre Lage verschlimmern. Von Sozialarbeitern, die immer häufiger an ihre Grenzen kommen. Von besorgten Anwohnern in Problemkiezen, die sich noch härtere Maßnahmen wünschen. Und Experten, die einen anderen Blick auf Armut und Obdachlosigkeit fordern.
In Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit, fehlendem günstigem Wohnraum und politischer Debatten um „Ordnung“, „Sicherheit“ und „Stadtbild“ geht es um zentrale demokratische Fragen: Wie inklusiv ist der Raum, den wir gemeinsam nutzen? Was müsste geschehen, damit wir ihn wirklich gemeinsam nutzen können und wollen? Wie kann ein gutes Miteinander im öffentlichen Raum gelingen?
Ein Feature von Katja Hackmann und Caroline Uhl.
Produktion: SR 2026
Podcast Empfehlung:
nah dran – die Geschichte hinter der Nachricht · Neue Folgen - Jetzt Podcast anhören!
In den sozialen Medien erreichen sogenannte Christfluencer hunderttausende Follower. Doch viele von ihnen sprechen dort nicht nur von Glauben und Religion, sondern verbreiten auch ultrakonservative bis rechtsextreme Inhalte. Sie sind gegen Abtreibung, Liberalismus oder die Gleichstellung der Frau. Im Gespräch mit Johannes Döbbelt erzählt der Journalist Ralf Homann, warum Christfluencer auf TikTok, Instagram und Co. so erfolgreich sind, welche Strategien sie nutzen und warum auch die Neue Rechte davon profitiert.
Podcast-Empfehlung: Politikum – Der Meinungspodcast:
https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast
Eine neue Generation christlicher Aktivistinnen und Aktivisten feiert Erfolge in den sozialen Medien. So genannte Christfluencer erreichen auf Instagram, YouTube und TikTok hunderttausende Follower – sie verbinden die Vermarktungslogik von Plattformen mit Glaubensfragen. Ultrakonservative Inhalte laufen besonders gut.
Religiöse Erweckung geht bei nicht wenigen einher mit politischer Mobilisierung. Manche bekennen sich offen zur AfD, die Botschaften anderer bleiben anschlussfähig an neurechtes Denken, auch wenn viele sich von Parteipolitik distanzieren.
Im Zentrum stehen familienpolitische Themen wie Geschlechterrollen und immer wieder Abtreibung. Schwangerschaftsabbrüche sind politisch wieder Thema, wie nicht zuletzt die Verhinderung von Frauke Brosius-Gersdorf als Bundesverfassungsrichterin zeigt. Sichtbar wird das nicht nur im Netz, wenn beim „Münchner Marsch fürs Leben" Online-Aktivisten gemeinsam mit konservativen Gläubigen auf die Straße gehen.
Der Kulturkampf ist in der Religion angekommen. Das ARD Radiofeature zeigt wie Religion auf Social Media funktioniert, wie neurechte Aktivisten das Christentum als Bollwerk gegen Liberalismus, Feminismus und Vielfalt beanspruchen und die Kirchen versuchen ihre Definition universaler christlicher Werte in einer Welt im Wandel zu verteidigen.
Ein Feature von Ralf Homann. Produktion: BR 2026
Podcast-Empfehlung: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen
https://1.ard.de/15Minuten-Radiofeature
Die Enthüllungen von WikiLeaks haben für Aufsehen gesorgt. Das gilt ebenso für die Verfolgung des Wikileaks-Gründers Julian Assange durch die USA. In ihrem Feature berichten die Journalistin Lea Eichhorn und der Journalist John Goetz über das Bestreben, geheime Informationen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – und darüber, wie das für Assange zu einem Kampf um seine Freiheit wurde. Im Gespräch mit Palina Milling erzählen sie von den Folgen dieser Auseinandersetzung für Julian Assange. Sie gehen auch darauf ein, wie Wikileaks die Recherchearbeit der Medien verändert hat und was der Fall Assange für den Investigativjournalismus bedeutet.
Podcast-Empfehlung: Weltspiegel Podcast
https://1.ard.de/weltspiegel_podcast?cp=ARDRadio
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