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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plädiert dafür, Großveranstaltungen angesichts des Coronavirus abzusagen. Selbst für Veranstaltungen mit weniger als 1000 Besuchern sollte dies geprüft werden.
Nicht nur Fußballfans fragen sich, ob sie am Wochenende noch ins Stadion gehen sollen. Parallel zu der Debatte wurden am Montag die ersten Todesfälle in Deutschland bekannt.
In dieser "ÄrzteTag"-Episode sprechen Alexander Joppich und Denis Nößler von der "Ärzte Zeitung" über die Verbote von Großveranstaltungen, Mortalitätsraten und warum die Nachverfolgung von Kontaktpersonen zu Erkrankten nur noch wenig bringen könnte.
Foto: Paul Zinken / dpa
Die ITB in Berlin wurde wegen des Coronavirus abgesagt – nicht jedoch das 21. Forum Reisen und Gesundheit. Dort hat Anne Bäurle von der "Ärzte Zeitung" am Freitag Professor Tomas Jelinek getroffen.
Der Reisemediziner leitet das CRM Centrum für Reisemedizin. Im Gespräch redet er darüber, ob und wie lange wegen des Virus noch Veranstaltungen oder Messen abgesagt werden sollten. Was Quarantänen bedeuten. Und was man Asien-Reisenden empfehlen kann.
„Der Arztberuf ist weiblich“. Bei rund 70 Prozent Frauen unter den Medizinstudierenden eine durchaus berechtigte Aussage. In Führungspositionen sind jedoch nur 13 Prozent der entsprechenden Stellen mit Medizinnerinen besetzt, wie der Deutsche Ärztinnenbund für 2019 erhoben hat. Dabei hat sich einiges verbessert, um zum Beispiel Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bekommen. Warum es dennoch an einigen Stellen hakt, warum es Mentoring und Quote sowie mehr Forschung im Bereich Gendermedizin braucht, darüber spricht Dr. Christiane Groß, niedergelassene Ärztin in Wuppertal und Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes, mit Ruth Ney, Ressortleiterin Online der Ärzte Zeitung, in diesem Podcast.
Für Ärzte ist es oft schwierig, sich selbst einzugestehen, dass sie nicht unverwundbar sind, dass sie am Ende ihre Kräfte sind und in eine Depression zu gleiten drohen – oder schon mitten drin stecken. Dr. Maxi Braun, Expertin im Bereich Ärztegesundheit, spricht im Podcast darüber, was Ärzte häufig krank macht und warum sie dann einer speziellen Therapie bedürfen.
Masernimpfpflicht? Zustimmungsregister für die Organspende? Viele Ziele im Gesundheitswesen ließen sich womöglich einfacher erreichen – etwa mittels Nudges.
Mit diesen "Stupsern" können Ärzte relativ leicht Verhaltensänderungen erreichen. Ohne Verbote oder Gebote und ohne erhobenen Zeigefinger.
Wie das konkret geht und wo sich Nudging noch einsetzen lassen könnte, darüber reden wir in dieser Folge mit Dr. Mathias Krisam. Der Arzt und Sozialwissenschaftler ist Gründer der Berliner Beratungsagentur läuft.
Am 3. und 4. April 2020 richtet er an der Berliner Charité zum zweiten Mal eine Fachtagung zu Nudging aus – #Nudge2020.
Alles Details dazu auf: www.laeuft.eu/konferenz-nudging-und-gesundheit/
Handdesinfektionsmittel sind Mangelware, FFP-3-Masken und Schutzkleidung kaum zu bekommen: Auch wenn viele Ärzte sich gerne auf potentielle SARS-CoV-2-Infizierte vorbereiten wollen, das klappt derzeit kaum aus ganz banalen Gründen. Die Lösungen könnten Besuchsdienste und Testzentren in den Bundesländern sein. Wie diese funktionieren welche Länder derzeit am besten gewappnet sind und warum jetzt Kriminelle die unsichere Situation ausnutzen, darüber reden wir in der heutigen Episode.
Auf einen erkannten Mordfall könnten drei nicht erkannte Morde kommen, schätzen Experten. Wir haben mit dem Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke beredet, wie Ärzte an Tatorten mit Spuren umgehen sollten und worauf sie achten können. Und er hat auch noch "Insidertipps", wie Mediziner am besten mit Autismuspatienten umgehen.
Zum Video-Kurzinterview: https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Wenn-eine-keimende-Knoblauchzehe-am-Tatort-wichtig-ist-407198.html#Kurzversion
Zur Langversion: https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Wenn-eine-keimende-Knoblauchzehe-am-Tatort-wichtig-ist-407198.html#Langversion
Am Sonntag, den 1. März, tritt das Masernschutzgesetz in Kraft. Für zahlreiche Berufe gilt ab dann eine Impfpflicht gegen Masern. Aber für wen genau und ab wann?
Darüber sprechen Hauke Gerlof und Denis Nößler in dieser Episode des "ÄrzteTag"-Podcasts. Und Sie fragen, wer eigentlich die Kosten für Impfung, Titerbestimmung oder die ärztlichen Atteste bei Kontraindikationen trägt.
Foto: Marius Becker / dpa
Das Gesundheits- und Innenministerium richten einen gemeinsamen Krisenstab zum neuen Coronavirus ein. Das Ziel von Jens Spahn und Horst Seehofer: Deutschland soll sich auf eine mögliche Epidemie vorbereiten. Unser Hauptstadtkorrespondent Thomas Hommel war bei der Pressekonferenz dabei – und gibt im Gespräch mit Nachrichtenchef Denis Nößler eine Einschätzung ab.
Bis zu drei Jahre Knast – das drohte Ärzten bisher bei einem Verstoß gegen Paragraf 217 Strafgesetzbuch. Dabei zielte diese Ende 2015 beschlossene Neuregelung vor allem gegen Sterbehilfevereine, um eine "geschäftsmäßige" Beihilfe zum Suizid zu unterbiPdden. Getroffen hat sie aber auch Palliativmediziner, die sich der Gefahr einer Kriminalisierung ausgesetzt sahen. Nun hat das Bundesverfassungsgericht den Paragrafen gekippt. Für Dr. Matthias Thöns, Palliativmediziner aus Witten und einer der Beschwerdeführer, eine glückliche Entscheidung. Im Gespräch mit Ruth Ney erläutert er, was das für seine Arbeit und seine Patienten bedeutet.
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