
Sign up to save your podcasts
Or


Webseite von Gertraud Klemm http://www.gertraudklemm.at/
Hippocampus auf der Verlagsseite von Kremayr & Scheriau (mit Leseprobe): https://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/hippocampus/
Gertraud Klemms Glosse “Frauendings-Literatur” im Standard: https://apps.derstandard.at/privacywall/story/2000098782731/frauendings-literatur-nicht-reizthema-sondern-randthema
Rezension von Mareike Fallwickl: https://www.buecherwurmloch.at/2019/12/02/gertraud-klemm-hippocampus/
Martin Halter in der FAZ https://www.buecher.de/shop/oesterreich/hippocampus/klemm-gertraud/products_products/detail/prod_id/55705317/#reviews
Mareike Fallwickl ist überzeugt davon, dass Bookstagram die deutlich heilere und wohlwollendere Welt im ansonsten rauen Umfeld der klassischen Literaturkritik ist.
“Das Feuilleton konzentriert sich sehr auf Verrisse. Ich persönlich kann immer weniger verstehen, dass man den Platz auf einer Seite in der Zeitung - der ohnehin schrumpft und schrumpft und schrumpft - dafür nutzt, Bücher, Autorinnen und Autoren schlecht zu machen. Ich will doch eigentlich wissen, was ich lesen soll und nicht, was an einem Buch besonders schlecht ist.
Auch die männliche Dominanz im Feuilleton und generell im gesamten Literaturbetrieb, bei Verleger*innen, Literaturagent*innen etc. war Thema unseres Gesprächs.
Dabei beziehen wir uns selbstverständlich auch und sehr eingehend auf Mareike Fallwickls Roman “Das Licht ist hier viel heller”. Aus mehreren Perspektiven erzählt sie die Geschichten des ehemaligen Bestseller Autors Max Wenger, der, angekommen in einer deutlich kritischeren Gesellschaft, noch immer einer jener lauten, dominanten able bodied weißen Männer ist, die ihre Machtposition, wo auch immer es geht, ausnutzen.
Kontrapunktisch zu seiner Geschichte erzählt Fallwickl aber auch die Geschichte seiner Tochter Zoey, die sich in einer kritischen Phase ihres Erwachsenwerdens auf der einen Seite erfolglos um die Liebe und das Interesse ihrer Eltern bemüht und auf der anderen Seite alleine mit einem sexuellen Übergriff umgehen muss. Und sie erzählt, in Form von wortgewaltigen Briefen, die in Wengers neuer Wohnung einlangen und eigentlich an seinen Vormieter adressiert sind, die Geschichte einer Buchhändlerin, die ebenfalls mit sexuellen Übergriffen und männlicher Dominanz konfrontiert war.
Mareike Fallwickl wurde 1983 in Hallein bei Salzburg geboren und arbeitet als Texterin und Literaturbloggerin. 2018 erschien ihr literarisches Debüt »Dunkelgrün fast schwarz« in der Frankfurter Verlagsanstalt, das für den Österreichischen Buchpreis sowie das »Lieblingsbuch der Unabhängigen« nominiert wurde.”Das Licht ist hier viel heller” erschien vor ziemlich genau einem Jahr ebenfalls in der Frankfurter Verlagsanstalt. Und unter dem Namen The Zuckergoscherl ist Mareike Fallwickl auf Instagram bekannt. Ihre Rezensionen, die in Stories und Beiträgen nahezu täglich erscheinen, bieten Tausenden Menschen Lektüretipps.
Hier sind die Links zu unserer Folge:
Mareikes Blog: https://www.buecherwurmloch.at/
Mareikes Instagram Account: https://www.instagram.com/the_zuckergoscherl/
Sigrid Löffler über Literaturkritik im Netz.
Ihr habt die Bücher unserer Gäste des (fast) vergangenen Jahres schon alle gelesen? Ihr seid auf der Suche nach den ultimativen Buchtipps für Weihnachten? Ihr vermisst die Empfehlungen eure*r lockalen Buchhändler*in im Lockdown und seid verzweifelt auf der Suche nach guten Büchern? Die gute Nachricht ist: wir haben für euch gesammelt! Alle unsere Gäste haben uns einige ihrer Favoriten kurz vorgestellt und wir freuen uns, sie jetzt mit euch teilen zu dürfen und damit gleichzeitig einen Blick zurück auf unser erstes Podcast-Jahr zu werfen.
Und falls ihr die ganze Liste gerne als PDF zugesandt haben möchtet, denn schreibt uns einfach eine E-Mail an [email protected]
In dieser Folge hört ihr also Empfehlungen von
Alexander Prantner & Veronika Temml
Robert Prosser
Linda Müller, Hansjörg Jehsenko,
Stefan Neuhaus
Verena Güntner
Elisabeth Klar
David Fuchs
Sophie Reyer
Barbi Markovic
Helene Adler
Diana Köhle
Veronika Schuchter
Gertraud Klemm
Mareike Fallwickl
Martin Fritz,
und uns, Irene Zanol und Victoria Strobl
Kann man sich an Krimis sattlesen? Natürlich nicht! Davon ist die Krimiexpertin Kirsten Reimers überzeugt. Und weil sie nicht nur privat, sondern auch professionell am Krimi interessiert ist, betreibt die promovierte Germanistin nicht nur die Seite mord-und-buch.de, sondern gibt auch den Krimidetektor heraus, Der Krimidetektor ist eine internationale Presseschau für Kriminalliteratur. Seit 2019 ist sie außerdem Sprecherin und Organisatorin des Deutschen Krimipreises.
Hier findet Ihr den Krimidetektor mit der Möglichkeit, die Presseschau zu abonnieren: https://krimidetektor.de/Weiters betreibt Kirsten Reimers die Seite http://mord-und-buch.de/ Infos zum Deutschen Krimipreis gibt es hier: http://www.deutscher-krimipreis.de/ Eine Studie von Kirsten Reimers zur Krimikritik in deutschsprachigen Medien ist bereits auf literaturkritik.at erschienen https://www.uibk.ac.at/literaturkritik/zeitschrift/-lieber-.html, demnächst gibt es dort eine ausführliche Untersuchung von ihr zu den Geschlechterverhältnissen in der Krimikritik.Auch auf Twitter ist @Kirsten_Reimers zu finden
Es ist eine ziemlich wilde Reise durch die patriachal geprägte neuere Geschichte der Literaturkritik. Wir reden mit der Literaturwissenschaftlerin Veronika Schuchter darüber, wie sehr patriarchal der Literaturmarkt eigentlich immer noch ist, worum es bei #Dichterdran #vorschauenzählen geht, warum man in der Bunten und im Playboy eventuell die besseren Buchtipps kriegt als im Höhenkamm Feuilleton und was es mit dem Begriff Fräuleinwunder eigentlich auf sich hat.
Bezug nehmen wir im Gespräch dabei auf die Tagung zum Thema ”Geschlecht - Kritik - Gegenwartsliteratur”, die am 08. und 09. Oktober in Innsbruck stattgefunden hat. Veronika Schuchter macht in ihren Forschungsergebnissen die männliche Vormachtstellung von Kritikern sichtbar, die wird in der Regel immer noch stillschweigend hingenommen.
In der Folge hören wir jedoch nicht nur Veronika Schuchter, sondern wir haben auch mit anderen Akteur*innen aus dem Literaturbetrieb gesprochen. Mit dabei in der Folge sind (The Zuckergoscherl) Mareike Fallwickl, der Literaturwissenschaflter und Perfomer Martin Fritz aber auch die Autorin Gertraud Klemm.
Mehr zur Arbeit von Veronika Schuchter:
Veronika Schuchter im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung: Wie männlich ist die Literatur
Veronika Schuchter im Gespräch mit dem Deutschlandfunk: Gender in der Literaturkritik
Innsbrucker Zeitungsarchiv
Literaturkritik.at
Mehr zur Tagung in Innsbruck
CfP zur Tagung CFP: Geschlecht – Kritik – Gegenwartsliteratur, Innsbruck (15.12.2019) | H-Germanistik
Tagungsprogramm
Mehr zu Literaturkritik und Gender:
https://literaturkritik.de/geschlechterverhaeltnisse-in-der-literaturkritik-eine-quantitative-untersuchung,25232.html
Sondernummer Literaturkritik in Zahlen IZA
#frauenzählen
#vorschauenzaehlen
https://www.spiegel.de/kultur/literatur/vorschauenzaehlen-anteil-von-autorinnen-in-den-fruehjahrsprogrammen-a-1301975.html
Thora liest und schreibt nicht nur Tagebuch. Hier findet ihr Ihren poetischen Webauftritt.
Auch Maria ist kreativ aktiv auf ihrer Webseite: Auf Ria Project´s könnt ihr euch umfassend informieren - hier findet ihr auch die Termine für ihre Kabarettauftritte bei denen sie über ihre skurrilen Lebensgeschichten und verrückten Ideen erzählt.
Ihr wollt auch auch mit dabei sein und einen Tagebuchslam live erleben? Hier geht's zu den Terminen im TAG
Die aktuellsten Termine zu Dianas Tagebuchslam findet ihr auf ihrer Webseite:
Den Link zum ersten Tagebuchslam Buch mit dem Namen: WIR HABEN NÄMLICH BEIDE EINE ZAHNSPANGE,ABER ER NUR OBEN findet ihr hier:
Die Infantin trägt den Scheitel links ist im Jung und Jung Verlag erschienen:
http://jungundjung.at/content.php?id=2&b_id=299 (mit Leseprobe)
Helena Adlers Debütroman Hertz 52 ist im Wiener Arovell Verlag erschienen: https://www.arovell.at/b%C3%BCcher/
Das im Gespräch erwähnte Portrait HELENA (Acryl auf Leinwand, 2017, 100x95cm) hat Thomas E. Stadler gemalt: https://www.thomas-stadler.at/
Informationen zum erwähnten Bild von Diego Velázquez, Las Meninas, findet sich hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Las_Meninas
Barbi Marković lebt seit 2006 in Wien, war 2011/2012 Stadtschreiberin in Graz und ihr Roman "Superheldinnen" erschien 2016 im Residenz-Verlag. Im gleichen Jahr gewann sie den Alpha Literaturpreis und 2017 den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis. Sie war für den Bachmannpreis nominiert und hat 2019 den Reinhard-Priessnitz-Preis erhalten.
Links:
Barbi Markovićs Text in der Reihe "Wiener stimmung" des Wiener burgtheaters, gelesen von Dörte Lyssewski https://youtu.be/Vtksi4C2JMg
Barbi Markovićs Autorinnenportrait beim Residenzverlag https://www.residenzverlag.com/autor/barbi-markovic
Foto: Copyright Apollonia T. Bitzan
In dieser Folge gehen wir mit der Autorin Sophie Reyer „Auf Buchfühlung“ und freuen uns sehr, mit ihr über zwei ihrer in diesem Frühling erschienen Bücher sprechen zu dürfen.
Das stumme Tal ist im emons Verlag erschienen: https://www.emons-verlag.com/programm/das-stumme-tal (mit Leseprobe)
Zwei Königskinder ist im Czernin Verlag erschienen: http://www.czernin-verlag.com/buch/zwei-konigskinder
Website der Autorin: https://sophiereyer.com/
From the publisher's feed

3 Listeners

24 Listeners

19 Listeners

23 Listeners

1 Listeners

16 Listeners

3 Listeners

0 Listeners