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Die deutschen Talkshows haben keinen guten Ruf. Oberflächlich, krawallsüchtig, populistisch. Ja sogar die AfD sollen sie mit groß gemacht haben. All das stimmt, sagt Oliver Weber, aber das festzustellen, hilft nicht mehr weiter. In seinem Buch Talkshows hassen macht er deswegen den Versuch, etwas Intelligenz in die Diskussion über die deutsche Talkshow zu bringen – mit der Aussicht, dass sie als Format politischer Selbstverständigung vielleicht noch zu retten ist.
Während die repräsentative Demokratie in ihrer Bevölkerung und in ihren Institutionen diverser, europäischer und globaler geworden ist, verharrt die Talkshow nach Weber im Kokon des Nationalstaats und verkleinert die Weltkarte auf wenige Länder. Inhaltlich und personell drehen sich die Sendungen im Kreis, verbeißen sich in Dauerthemen, beschwören wöchentlich die Krise und lassen die immer gleichen Diskutanten aneinander vorbeireden.
Am Beispiel der AfD besprechen wir, wie schief es gehen kann, wenn Talkshows kein eigenes thematisches Sendungsbewusstsein haben und behaupten, sie würden den öffentlichen Diskurs nur abbilden: Sie bleiben auf Stammtischniveau und damit dem Populismus artverwandt. Für die Zukunft gibt es so kaum fertige Rezepte. Es braucht ein neues publizistisches Selbstverständnis.
Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.
By Das Neue BerlinDu willst uns unterstützen? Hier entlang.
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Die deutschen Talkshows haben keinen guten Ruf. Oberflächlich, krawallsüchtig, populistisch. Ja sogar die AfD sollen sie mit groß gemacht haben. All das stimmt, sagt Oliver Weber, aber das festzustellen, hilft nicht mehr weiter. In seinem Buch Talkshows hassen macht er deswegen den Versuch, etwas Intelligenz in die Diskussion über die deutsche Talkshow zu bringen – mit der Aussicht, dass sie als Format politischer Selbstverständigung vielleicht noch zu retten ist.
Während die repräsentative Demokratie in ihrer Bevölkerung und in ihren Institutionen diverser, europäischer und globaler geworden ist, verharrt die Talkshow nach Weber im Kokon des Nationalstaats und verkleinert die Weltkarte auf wenige Länder. Inhaltlich und personell drehen sich die Sendungen im Kreis, verbeißen sich in Dauerthemen, beschwören wöchentlich die Krise und lassen die immer gleichen Diskutanten aneinander vorbeireden.
Am Beispiel der AfD besprechen wir, wie schief es gehen kann, wenn Talkshows kein eigenes thematisches Sendungsbewusstsein haben und behaupten, sie würden den öffentlichen Diskurs nur abbilden: Sie bleiben auf Stammtischniveau und damit dem Populismus artverwandt. Für die Zukunft gibt es so kaum fertige Rezepte. Es braucht ein neues publizistisches Selbstverständnis.
Das Transkript zur Episode ist hier abrufbar. ACHTUNG: Das Transkript wird automatisch durch wit.ai erstellt und aus zeitlichen Gründen NICHT korrigiert. Fehler bitten wir deshalb zu entschuldigen.

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