Für mich als Coach ist es meine Hauptaufgabe, effizient und präzise an die Wurzel(n) der Probleme meiner Klienten zu kommen. Je genauer mir ein Klient beschreiben kann, was in ihm vorgeht, desto schneller und besser kann ich als Coach helfen. Doch nicht nur im Coaching, sondern auch in unserem täglichen Leben hilft uns eine präzise Kommunikation mit anderen, aber auch mit uns selbst.
Dazu gehört beispielsweise die Verwechslung von Gefühlen mit Gedanken: "Ich habe das Gefühl, dass es morgen kalt wird". Wenn das wirklich ein Gefühl wäre wie heiß, kalt, Ärger, Niedergeschlagenheit, Hass (was wirkliche Gefühle sind), dann würden wir hier vom 7. Sinn sprechen. Ohne jeden Faktencheck, weiß die Person, dass es morgen kalt wird? Dass muss Magie sein.
Oder sind es doch vielleicht eher Gedanken zum Wetter von morgen? Sicherlich, da von uns keine auf spirituelle Weise das Wetter von morgen erfühlen kann. Dennoch machen wir uns Gedanken, wie das Wetter werden kann, wie unser Chef sein sollte, wie unsere Arbeit sein müsste, ... aufgrund von Fakten oder persönlichen Erfahrungen. Warum sie also nicht also solche benennen?
Im Cognitive Coaching ist der Unterschied zwischen Gefühl und Gedanken essentiell. Der Gedanke ist der erste Schritt zur Lösung und kann bis zur eigentlichen Blockade weitergesponnen werden. Effizientes Aufdecken und Beheben der mentalen Probleme durch präzise Beschreibung der Gedanken. Von einem Gefühl aus können wir keine Argumentationsketten aufbauen, weil
- die meisten geäußerten Gefühle eigentlich Gedanken sind
- Gefühle schwammig und meist subjektiv sind
Somit hilft es jedem Menschen enorm, sich um die eigenen Gedanken als Wurzel jeder Blockade zu kümmern. Denn alles was wir an Erfahrungen und Gedanken im Kopf haben, haben wir selber erzeugt. Und alles was wir selber erzeugen, können wir auch selber wieder löschen und sinnvoll ersetzen.
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