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Wenn Continental am Dienstag Quartalszahlen vorlegt, wird es die letzte Präsentation in der bekannten Unternehmensstruktur sein. Der Autozulieferer steht laut Vorstandschef Nikolai Setzer vor der bislang tiefgreifendsten Neuaufstellung in der Firmengeschichte. Den Bereich Automotive will Continental abspalten und unter dem Namen Aumovio an die Börse bringen. Auch vom Kunststoff- und Kautschuk-Bereich Contitech werden die Hannoveraner sich trennen. „Continental will sich künftig – und das ist eine Premiere in der gut 150-jährigen Firmenhistorie – allein auf das Reifengeschäft ausrichten“, sagt Carsten Steevens, Norddeutschland-Korrespondent der Börsen-Zeitung. „Das ist der profitabelste Unternehmensbereich.“
Schon bald stehen tiefgreifende Veränderungen an: Aumovio soll bereits im September an die Börse gehen. Das Contitech-Geschäft mit Gummiprodukten für Automobilhersteller könnte noch vor dem Jahreswechsel neue Eigentümer bekommen: „Im Unternehmen geht man davon aus, dass dieser Geschäftsbereich sehr wahrscheinlich an einen Finanzinvestor gehen wird“, erklärt Steevens. 2026 soll die Trennung vom restlichen Contitech-Geschäft folgen. Umsatz und Beschäftigtenzahl von Continental werden nach dem Umbau deutlich sinken. „Allerdings wird dann Continental deutlich profitabler dastehen, als es heute der Fall ist“, sagt Steevens.
Am Mittwoch legt außerdem die Commerzbank frische Zahlen zum zweiten Quartal vor, und Thyssenkrupp will auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am Freitag die Eigenständigkeit der Marinesparte TKMS vorantreiben. Die wichtigsten Aspekte dazu sowie die Übersicht über die Termine der kommenden 32. Kalenderwoche gibt es in der aktuellen Podcast-Episode.
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Die 31. Kalenderwoche wartet unter anderem mit den Quartalszahlen von Mercedes-Benz, BMW und BASF auf. Doch besondere Aufmerksamkeit wird sicherlich der US-Notenbank zukommen, denn es steht die Zinssitzung des Offenmarktausschusses FOMC an.
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In der 30. Kalenderwoche stehen unter anderem die Quartalszahlen von der Deutschen Bank und Volkswagen auf der Agenda. Doch besondere Aufmerksamkeit wird sicherlich auf der Zahlenvorlage zum zweiten Quartal von der Deutschen Börse liegen.
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Die großen US-Banken erleben derzeit einen Aufschwung: Sie profitieren von der Deregulierung, die Präsident Donald Trump in Aussicht gestellt hat. Das dürfte sich auch in den Zahlen zum zweiten Quartal zeigen, die von Dienstag an veröffentlicht werden. Die Hoffnung dahinter: Die Freiräume sollen es den Banken ermöglichen, ihre Kapazitäten zur Kreditvergabe an die Wirtschaft stärker auszuspielen.
Doch wie realistisch ist es, dass die Banken den neuen Spielraum tatsächlich nutzen, um Investitionen in Infrastruktur oder KI zu finanzieren? „Meine persönliche Meinung dazu ist, dass es nicht besonders realistisch ist“, sagt Alex Wehnert, Korrespondent der Börsen-Zeitung in New York, im Podcast 7TageMärkte. Vielmehr dürften die Mittel an die Aktionäre zurückfließen, etwa über Dividenden oder Aktienrückkäufe.
Die Deregulierung könnte zudem negative Folgen haben, sagt Wehnert. In den vergangenen Jahren hätten die Banken sich im Streben nach höherer Profitabilität bereits „in deutlich riskantere Geschäftsfelder vorgewagt“. Sie machten mittlerweile „deutlich mehr Geschäft mit anderen Intermediären ohne Einlagengeschäft – also eine sehr intransparente, schwach regulierte Ecke des Marktes“. Ein böses Erwachen droht auch bei den Gewerbeimmobilienkrediten. Zwar ist der Anteil der Zahlungsverzüge nach dem Höchststand im dritten Quartal 2024 wieder zurückgegangen. Doch Kritiker monieren, das liege allein daran, dass einige Häuser die Kreditbedingungen gelockert und somit die Hürden deutlich niedriger gelegt hätten. „Da arbeiten die Banken eben schon auch mit einigen Kniffen“, sagt Wehnert. Es dürfte sich daher in den kommenden Tagen lohnen, „da mal ein bisschen genauer in die Bankbilanzen reinzugucken“.
Außerdem gibt es einen Ausblick auf die Bilanzvorlage der genossenschaftlichen Finanzgruppe, auf die Halbjahresprognose des Verbands der Chemischen Industrie sowie den Überblick über die Themen und Termine der Kalenderwoche 29.
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In der 28. Kalenderwoche steht unter anderem die Veröffentlichung von Quartalszahlen bei Gerresheimer und Südzucker an. Ein besonderer Fokus liegt indes auf dem Kapitalmarkttag von Daimler Truck, der in Charlotte, North-Carolina, abgehalten wird.
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In den kommenden Tagen ist das portugiesische Sintra in der Nähe von Lissabon fest in der Hand von Notenbankern. In einem Golf-Resort in der Nähe des berühmten Schlosses vor den Toren der Stadt findet das EZB-Forum statt. Neben europäischen Notenbankern kommen dazu auch Kolleginnen und Kollegen aus den USA und Asien. „Es ist jetzt keine Konferenz zur aktuellen Geldpolitik – dann würde man ja auch nicht die Leute von der Fed beispielsweise einfliegen lassen, die ja jetzt mit der EZB-Geldpolitik direkt nichts zu tun haben. Sondern es ist eine Forschungskonferenz, wo dann auch viele Wissenschaftler aus aller Welt zusammenkommen und zusammen mit Notenbankern debattieren“, erklärt Martin Pirkl, währungspolitischer Korrespondent der Börsen-Zeitung, im Podcast 7TageMärkte.
Für viele Marktteilnehmer steht im Fokus, wie sich die Zinsen entwickeln. Anhaltspunkte könnte die Auftaktrede von EZB-Präsidentin Christine Lagarde liefern, aber auch ein hochkarätig besetztes Panel mit den Notenbankchefs aus den USA, Japan, Großbritannien und Südkorea. „Ich würde allerdings ein bisschen die Erwartungen dämpfen“, sagt Pirkl. Für Juli verdichteten sich die Zeichen auf eine Zinspause – und für Hinweise auf die Entwicklung im September sei es „einfach noch zu früh“.
Außerdem gibt es in der aktuellen Episode ein Fazit des gescheiterten Börsen-Anlaufs von Autodoc, einen Ausblick auf das Jahrestreffen des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken und den Überblick über die weiteren wichtigen Themen und Termine der Kalenderwoche 27.
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Die 26. Kalenderwoche bietet ein buntes Potpourri an Themen. Unter anderem stehen die Hauptversammlung von Aroundtown und die Index-Zusammensetzung in der Dax-Familie und im Euro Stoxx 50 auf der Agenda. Ein besonderer Fokus liegt indes auf dem Bundestag, denn dort will das Kabinett den Bundeshaushalt 2025 und Eckpunkte für 2026 beschließen.
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Am Dienstag und Mittwoch trifft sich der Offenmarktausschuss der US-Notenbank Fed, um über mögliche Zinsschritte zu sprechen. Die Inflation liegt im Rahmen, der Arbeitsmarkt scheint robust – das würde „in normalen Zeiten“ eigentlich für eine Zinssenkung sprechen, sagt Martin Pirkl, währungspolitischer Korrespondent der Börsen-Zeitung, im Podcast 7TageMärkte. Doch ganz so normal sind die Zeiten eben nicht.
Besonders die Folgen der Zollpolitik von US-Präsident Trump sorgen für Verunsicherung: „Letztlich ist es ein bisschen die Frage: Wie werden sich die Zölle und die damit verbundene Unsicherheit auf die Preisentwicklung in den USA, aber eben auch auf den Arbeitsmarkt auswirken?“, erklärt Pirkl. Beobachter gehen davon aus, dass der Leitzins vorerst bei 4,25 bis 4,5% bleiben wird. Notenbankchef Jerome Powell nannte es eine Phase des „wait and see“.
Powells Amtszeit endet im Mai, und seit einigen Tagen mehren sich die Gerüchte darum, wer ihm nachfolgen könnte. Unter anderem kursieren die Namen von Kevin Warsh, ehemaliges Mitglied des Fed-Board of Governors, von Weltbank-Präsident David Malpass, aber auch von US-Finanzminister Scott Bessent. Der frühere Minister müsste dann die Unabhängigkeit der Fed gegenüber der Regierung behaupten – kein einfaches Unterfangen. Doch da könnte „der Blick nach Ungarn ein bisschen Mut machen“, erklärt Pirkl. Wie die Ungarn mit einer ähnlichen Situation umgegangen sind und welche Erwartungen er an die weiteren Zinsschritte der Fed in den kommenden Monaten hat, erklärt Pirkl im aktuellen Podcast.
Außerdem in der aktuellen Episode: eine wegweisende Hauptversammlung bei Mediobanca, ein symbolträchtiger Standortwechsel bei Stellantis, Zinsentscheidungen bei Bank of England und Bank of Japan und der Überblick über die Themen und Termine der Kalenderwoche 25.
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In der 24. Kalenderwoche stehen die Hauptversammlungen von DWS und OHB im Fokus vieler Anleger. Ein besonderes Augenmerk wird jedoch auf der Worldwide Developers Conference von Apple liegen.
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Mit mehr als 5.500 Besuchern gilt die SuperReturn in Berlin als weltweit größtes Treffen der Private-Equity-Szene. Branchengrößen wie Carlyle-Mitbegründer David Rubenstein und Thoma-Bravo-Mitgründer Orlando Bravo werden erwartet. Doch das wirtschaftlich schwierige Umfeld trübt die Laune: „Im ersten Quartal dieses Jahres ist das Fundraising für die klassischen Buy-out-Fonds in der Private-Equity-Branche um mehr als ein Drittel eingebrochen. Das drückt tatsächlich auf die Stimmung“, erklärt Christoph Ruhkamp, Reporter der Börsen-Zeitung, im Podcast 7TageMärkte.
In diesem Jahr soll es zudem Proteste geben, unter anderem von einem Landwirtschaftsverband und von der Gewerkschaft Verdi. Sie werden sich vor dem Intercontinental Hotel in Stellung bringen, dem Zentrum der Veranstaltung. Wer als Private-Equity-Firma dort während der SuperReturn mit einem eigenen Raum präsent sein will, muss tief in die Tasche greifen – selbst für ein kleines Büro, berichtet Ruhkamp: „Das hat dann vielleicht nur 10 Quadratmeter und eine Pappwand, kostet dann aber trotzdem über 10.000 Euro für eine Woche.“ Welche Ausweichquartiere sich etabliert haben und mit welchen Investments Star-Gast Serena Williams ihr Portfolio bestückt hat, erklärt Ruhkamp im Podcast.
Außerdem gibt es einen Ausblick auf die nächste Zinssitzung der Europäischen Zentralbank, auf die Überprüfung der Index-Zusammensetzung bei Dax, MDax und SDax sowie den Ausblick auf die Themen und Termine der Kalenderwoche 23.
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