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Der Markt hatte am Donnerstag die Aufgabe, auf die Zinsentscheidungen der Notenbanken zu reagieren. Beide Notenbanken, Fed und EZB, sind jeweils einen kleinen Schritt vorwärtsgegangen. 25 Basispunkte. Bei der Fed war das weitgehend so erwartet worden. Bei der EZB aber war ein großer Schritt wahrscheinlich gewesen. Es mehren sich als die Anzeichen, dass das Hoch bei den Zinsen nahe ist oder erreicht sein könnte. Oder eben nicht. Zumindest verbal halten sich Powell und Lagarde alle Drehtüren offen. Und das mögen die Börsen nicht. Der DAX verliert am Donnerstag ein halbes Prozent und schließt bei 15.734 Punkten. Ebenso der MDAX 27.314 Punkte. Uniper dreht einen 6,7 Mrd. Verlust vor einem Jahr in einen 3,1 Mrd. Gewinn im ersten Quartal 2023. Die Aktie macht 6 % gut. Infineon macht fast doppelt so viel Gewinn wie vor einem Jahr. Und auch Henkel startet mit mehr Umsatz ins neue Jahr.
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Am Markt war es am Mittwoch vergleichsweise ruhig. Frisch ist noch die Erinnerung an den verrückten Vortag, an dem der DAX zunächst ein Jahreshoch markiert hat, mit 16.012 Punkten, nur um dann grandios abzuschmieren. Die klassische Bullenfalle. Aber so richtig haben sich die Bullen nicht verzogen. Der DAX pendelte in engen 100 Punkten zwischen 15.750 und 15.850 um dann in der Mitte in den Feierabend zu gehen bei eben 15.815 und einem Plus von einem Prozent. Vor den Entscheidungen der beiden wichtigen Notenbanken Fed und EZB mag sich niemand positionieren. Wall-Street wartet auf Fed. DAX wartet auf EZB. Der Ölpreis gibt nochmal knackige 5 % ab. Brent unter 72 US-Dollar zu haben. Porsche macht ein Viertel mehr Umsatz und Gewinn. Die Post dagegen etwas weniger. Lufthansa macht zwar 40 % mehr Umsatz, Analysten wollten mehr. Hören Sie jetzt die erste Hälfte der Vorstände in kurzen Statements - direkt von der MKK aus dem Charles Hotel in München. Und an denjenigen, der unseren Börsenradio-Fotoapparat eingesteckt hat: Den kannst du behalten. Aber schick uns wenigstens die Fotos an [email protected]
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Das Team vom Börsenradio ist Mittwoch und Donnerstag vertreten auf den Münchener Kapitalmarkt Konferenz, der MKK. Heißt: Viele Interviews mit bekannten Firmen und solchen, die es werden wollen. In Summe über 30 Interviews! Die hören Sie zeitnah bei uns im Programm. Da wir bereits Dienstag anreisen, bekommen wir für den Marktbericht Unterstützung von Börsenlegende Heiko Thieme. Er blickt für uns voraus auf die vermeidlich schwache Börsenzeit bis September, die mit 16.000 DAX Punkten schon mal so gar nicht schwach beginnt. Auf die Zinsentscheidungen der Notenbanken Fed und EZB und die Auswirkungen auf die Wirtschaft. "Ich erwarte keine Rezession!" Außerdem Interviews in Auszügen von Metzler Chefvolkswirt Edgar Walk: Die Konsumenten sind zurzeit im "Man lebt nur einmal Zyklus". Und Profitrader Marco Schai sagt im wikifolio Interview. "Refresh dank Research - ich streue gerne breit."
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Es hätte ein starker Freitag werden können. Die US-Vorgaben und die aus Asien mussten nur noch verwandelt werden. Aber die Anleger haben schnell die Lust verloren. Die Volatilität am Markt ist ein U-Boot: abgetaucht. Die Wirtschaft in Deutschland mach das ebenso. Erst zum Feierabend hin kommt etwas Bewegung ins Spiel und der DAX müht sich ein halbes Prozent ins Plus. Kurzum: Der April weiß nicht so recht, was er will. Kurzatmige 200 Punkte macht der DAX gut im letzten Monat der traditionell stärksten Börsenphase. Mercedes profitiert von der Nachfrage nach teuren Autos. Nur 3 % mehr Umsatz, aber 12 % mehr Gewinn. Die TUI hat die Corona-Staatshilfen zurückbezahlt. Dafür hatte man zuletzt eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Und vorher mit einem Revese Split optische Kurspflege betrieben. Ein Alptraum für Anleger, findet CMC Marktanalyst Oldenburger.
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Die Sorgen um eine Rezession in den kommenden Quartalen nehmen wieder zu. Die Wirtschaft in den USA schwächt sich stärker ab als von den Ökonomen erwartet. Annualisiert wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 1,1 %, während die Erwartungen bei knapp zwei Prozent lagen. DAX fest gemauert +0,03 % bei 15.800 Punkten. MDAX +0,52 % bei 27.608 Punkten. ATX TR 6035 +0,6 %. Die Themen in diesem Podcast: Dachfondsmanager Fett: "Die Welt ist aus den Fugen geraten. Vor allem die Anlegerwelt!" - Pharma, Gesundheit und Umwelttechnik. PSI Q1/2023 +19 % mehr im Orderbuch durch "Industrieller Künstlicher Intelligenz!" (PSI - IKI) "Großer Swing" bei KION. CFO Wassenberg über das Q1: "Wir haben im letzten Jahr den Markt enttäuscht. Das drehen wir jetzt um". Dirk Röder (Telekom MMS) über Token: "Wie ein transparentes Kassenbuch, und keiner kann bescheißen".
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Schon wieder Bankenkrise. Oder immer noch. Die First Republic Bank bleibt weiter unter Druck, die Aktien fallen weiter, nachdem sie schon am Vortag rund 50 % abgestürzt waren, da die Bank einen massiven Abfluss von Einlagen hinnehmen musste und die Anleger nun an der Überlebensfähigkeit zweifeln. Der DAX ist angeschlagen. Der DAX testet die Unterstützungszone bei 15.700. Bitcoin kann 5 % zulegen auf über 29.700 USD. Die guten Quartalszahlen der US-Technologieriesen Alphabet und Microsoft konnten dem DAX und ATX keine positive Dynamik verleihen. Schlusskurse: DAX -0,48 % bei 15.795 Punkten. MDAX -0,30 % bei 27.464 Punkten. ATX TR 6893 Punkte, keine Veränderung. - Diese Interviews haben wir für Sie heute im Podcast: Degussa Chefvolkswirt Polleit: "Die Fed ist überschuldet, zahlt mehr Zinsen, als sie einnimmt. Ein Menetekel!" CEO Thomas Arnoldner "Solider Start ins neue Jahr - Telekom Austria im ersten Quartal mit mehr Umsatz und Gewinn". HansaInvest Podcast mit Johannes Ries über KI: "Diese Technologie wird zu einem erheblichen Produktionsschub führen". Richy (Börse Stuttgart): "Auf dem Schulhof hätte man auch nicht jedem das Geld in die Tasche gedrückt …" - Tipps zu Anleihen. Bitte bewerten Sie unseren Podcast mit 4-5 Sternen, danke Ihnen.
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Am Markt im Prinzip das gleiche Bild wie am Montag: Warten auf die Techriesen. Die kommen nach US-Börsenschluss. Also lange nach dem Sandmann um 22 Uhr MESZ. DAX unverändert 15.872 und MDAX leichtes Minus 27.546 Punkte. Mit der Performance der Techwerte entscheidet sich dann auch die Richtung der Märkte. Knapp 30 % verliert die angeschlagene First Republic Bank in den USA. Ein Blick in die Bilanz zeigt: Da ist mehr Geld abgeflossen als befürchtet. Die Sorge um eine Bankenkrise belastet die Deutsche Bank mit knapp 4 %. Pepsi und McDonalds performen im ersten Quartal besser als erwartet. Euro und Öl leicht unter Abgabedruck. 13 % im Plus die Aktie von Jungheinrich. Ebenso wie Wettbewerber Kion vergangene Woche läuft das Auftaktquartal deutlich besser als erwartet.
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Bislang war die US-Earning Season eher was zum Warmlaufen. Gut, die Bilanzen der Banken waren schon spannend und mit den guten Zahlen erleichternd. Aber was machen die großen Techriesen? Apple, Mircosoft, Alphabet? Das ist die nächste Klippe, der nächste Prüfstein. Anleger warten am Montag lieber ab, der DAX bleibt in einer engen Handelsspanne von weniger als 100 Punkten und bleibt am Montagabend leicht im Minus. Selbst der ifo-Index legt eine Pause ein. Mit 93,6 Punkten zwar leicht gewachsen, aber weniger als erhofft. Silver Lake wollen die Software AG übernehmen für 30 Euro. Am Freitag war die Aktie noch bei 20 Euro gestanden. Software AG machen einen 50 % Satz auf 30 Euro. Martina Merz hat bei Thyssen auf Stahl gebissen und steigt aus. Nachfolger am 1.6 wird Miguel Borrego, derzeit noch Chef bei Norma. Thyssen Aktien reagieren mit einem Paukenschlag auf den Paukenschlag: Minus 13 %.
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Was für eine Woche: Der DAX zwischen Jahreshoch und Auto Beben, ausgelöst durch Tesla. Aber am Ende bleibt ein Plus. Nicht nur am Freitag, sondern auch auf Wochensicht. Mit 15882 Punkten ist der DAX aus dem Handel gegangen. Plus ein halbes Prozent. MDAX unverändert 27.742 Punkte. Bester Wert in der ersten Börsenreihe SAP. Das Schwergewicht klettert auf über 120 Euro nach den Q1 Zahlen. 121,66 Euro, plus 5 %. Geholfen haben auch gut gelaunte Einkaufsmanager. Die Stimmung in Industrie und bei Dienstleistern erneut besser als erwartet. Ölpreise wenig verändert. Brent am Freitag bei 81,50 USD. Der Euro zum US-Dollar unverändert bei 1,0975. Gold verliert über 1 Prozent. Die Feinunze kostet 1.977 US-Dollar. Mercedes-Benz kontert mit guten Zahlen dem Autobeben. Aktie 69,21 plus 1,5 %. Wer das Börsenradio treffen will, kann das tun am Samstag auf dem Börsentag in München
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Über Tesla zu streiten ist so müßig wie über Geschmack. Entweder man hat es, oder man hat es nicht. Für die einen die größte Equity Story aller Zeiten, für die anderen der größte Meme Stock aller Zeiten. Was sprechen die Fakten? Nichts Gutes. Tesla hat ein Margenproblem und das mit Ansage. Dreimal hatte Tesla schon die Preise gesenkt, um das Ziel zu erreichen, die Verkaufszahlen um 50 % nach oben zuschrauben. Der Umsatzsprung ist zwar da im ersten Quartal. Aber eben zu Lasten des Gewinns. Der bricht um ein Viertel ein. Auf 2,5 Mrd. Dollar, immerhin. Die Marge mit 19,3 % nicht nur historisch niedrig, sondern auch noch deutlich unter der Erwartung. Tesla Aktien geben ab deutliche 9 %. Und mehr noch. Auf einmal kommt die gesamte Branche ins Rutschen. Überall, wo Auto draufsteht, rote Vorzeichen bei der Aktie. Porsche 4 %, Continental 3,9 %, BMW, Daimler, VW verlieren 3,5 %. Eine Rabattschlacht bei den Kursen, gewissermaßen. Der DAX verliert am Donnerstag 0,6 % und schließt 15.795 Punkte. MDAX 27.747 Punkte, Minus 0,5 %.
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