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Mit 17.723 Punkten geht der DAX ins Wochenende und macht nochmal ein Viertel Prozent gut. Wer die Woche Börsen abstinent gelebt hat, ahnt vermutlich nichts von der Dramatik der vergangenen Handelstage. Dass da mal eben 1.000 Punkte weg waren in der ersten Börsenreihe. Nach dem mehr oder wenig deutlichen SellOff war eben tatsächlich kontinuierliche Stabilisierung und Erholung angesagt. Ob der Brand gelöscht ist oder zumindest unter Kontrolle, ist nicht abschließend geklärt. Ein Hinweis, dass die Sorge vor einer US-Rezession überzogen gewesen sein könnte, liefern die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, die nämlich deutlich zurückgegangen sind. Rheinmetall, Siemens Energy und Vonovia waren die Top-Gewinner, Volkswagen, Siemens und einmal mehr Bayer bekommen die rote Laterne. Der MDAX legt 0,6 % zu und schließt bei 24.250 Punkten. Jenoptik und Lanxess jeweils nach Zahlen und LEG Immobilien sind die Tops im MDAX. Puma, Redcare und Hello Fresh die größten Verlierer. Die US-Börsen liefern zu Handelsbeginn am Freitag noch keine Impulse.
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Heute stabilisierte sich der DAX um 0,37 % auf 17.680 Punkte. Grund dafür war auch ein Stabilisierungsversuch der US-Börsen, der nach besseren Arbeitslosendaten besser startete. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung lagen bei 233.000, deutlich besser als erwartet. In den Firmenmeldungen sticht die Allianz hervor, die trotz Hochwasserschäden einen Rekordgewinn anstrebt. Im ersten Halbjahr stieg das operative Ergebnis um 5 % auf 7,9 Mrd. Euro. Siemens verzeichnete ein Umsatzplus von 5 % auf 18,9 Mrd. Euro, gestützt durch Großaufträge für Software. Rheinmetall profitierte von der Aufrüstung und steigerte den Umsatz im zweiten Quartal um 49 % auf 2,2 Mrd. Euro. Munich Re blieb trotz eines Gewinnanstiegs um 55 % vorsichtig und hielt an seinem Jahresziel von 5,0 Mrd. Euro fest. Weitere positive Zahlen kamen von der Telekom mit einem Umsatzplus von 4,3 % auf 28,4 Mrd. Euro und von Dürr, der im zweiten Quartal Rekordaufträge über 1,3 Mrd. Euro verzeichnete. Deliveroo erzielte erstmals einen Halbjahresgewinn, während Eli Lilly seine Jahresprognose anhob.
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So geht Erholung: Der DAX ging am Mittwoch schon wieder 1,5 % höher aus dem Handel bei 17.615 Punkten. Damit holt er sich die 200-Tagelinie zurück. Etwas kleiner fällt die Erholung aus beim MDAX +0,6 % bei 24.233 Punkten. Auch Japan und die USA erholen sich wieder. Geholfen hat auch die Ansage von Shinichi Uchida, das ist der stellvertretende Notenbankchef in Nippon: Die Bank of Japan werde "ihren Leitzins nicht erhöhen, wenn die Finanz- und Kapitalmärkte instabil sind". Risikomanager Weinrauter sagte heute bei uns im Interview, dass der schwarze Montag vorgestern zwar ein Montag war, aber nicht schwarz. Da wurde medial übertrieben, so der Finanzexperte. Auch Dachfondsmanager Günter Fett sieht es ähnlich gelassen. Erfahrung ist eben doch eine wichtige Eigenschaft an der Börse. Vorbei ist der Spuk aber noch nicht, aber das Feuer ist unter Kontrolle. Die verbesserte Stimmung lässt den Ölpreis steigen um 2 Dollar auf nun 78,80 das Fass. Die Commerzbank betreibt höhere Vorsorge bei Kreditrisiken. Diese Nachricht wiegt schlechter als die Bestätigung der Jahresziele und ein geplantes Aktienrückkaufprogramm. Commerzbank Aktien verlieren knapp 4 %. Siemens Energy reduziert seinen Verlust und Beiersdorf wächst mit Nivea und Tesa. Die Aktien trotzdem leicht im Minus. Deutlich im Minus mit knapp 7 % Novo Nordisk. Das Geschäft mit der Abnehmspritze läuft zwar gut. Aber das ruft auch die Konkurrenz auf den Plan und knabbert nicht nur am Bauchfett, sondern am langen Ende eben auch am Geschäft. 10 % verlieren Puma, die Gewinnaussichten wurden von der Raubkatze leicht zurückgenommen.
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Schlusskurse Frankfurt: DAX gewinnt nur marginal +0,1 % und geht aus dem Handel mit 17.354 Punkten. Freundlicher der MDAX +0,5% bei 24.080 Punkten. Noch ist die Sache mit der Korrektur wohl nicht ausgestanden. Der Dienstag also mit dem Versuch einer Stabilisierung. Befeuert durch gute Signale aus der deutschen Industrie und einer freundlich startenden Wall Street. Japan feiert nach dem Börsenbeben gar einen Turnaround Tuesday mit 10 Prozent Plus. Das Rezessionsgespenst ist wieder da, allerdings wohl nur virtuell in den Köpfen der Anleger. Die Auswirkungen sind aber die gleichen. Öl verharrt folglich auf dem Niveau von 77 US-Dollar. Fliegen ist weiter "In", allen Klimaklebern zum Trotz. Airbus meldet volle Auftragsbücher, Fraport meldet volle Flugsteige. Beide Aktien 2 % im Plus. Lufthansa meldet zwar gar nichts, klettern trotzdem 1 %.
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Rudelverhalten, alles raus? Nein, es ist kein Crash? "Aber noch viel Luft für Gewinnmitnahmen". Aus dem Börsenradio-Studio meldet sich Peter Heinrich. Ich ärgere mich über die Dummheit anderer Börsen-Medien, die von einem Aktien-Crash sprechen, nur weil sie klickbare Überschriften brauchen. Ja, wir haben viel Rot, im DAX heute -2 %: Der Dow Jones startet mit einem Verlust von minus 2,5 %, S&P und Nasdaq 100 mit minus 3 %. Aber das ist noch kein Crash, nicht mal eine Korrektur. Lassen Sie sich nicht irremachen: Eine Korrektur ist minus 10 bis 15 %. Die US-Börsen sind tiefrot in die neue Woche gestartet, aber nicht so schwach wie erwartet. In Tokio erlebte der Leitindex mit Verlusten von über 12 % den größten Tagesabschlag seit Oktober 1987. Der DAX fiel 2 % auf 17.318 Punkte. Bitcoin verliert 10.000 USD weiter an Wert und fiel unter 50.000 Dollar. Infineon senkt Umsatzziel. BioNTech rutscht tiefer in die Verlustzone. Aurubis auf Kurs. Interview mit Bertrandt: Q3 Bertrandt AG - Gewinnwarnung. CFO Markus Ruf: "Die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Deutschland leidet weiter"
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