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Exklusive Inhalte, investigative Recherchen - das ist ein Medientrend, ob bei Zeitungen, Radiosendern oder in Fernsehfilmen. Das ist oft spektakulär, so wie die Panama-Papers, bringt Aufmerksamkeit - aber es kostet auch viel Zeit und Geld. Lohnt sich das?
Deutsche Medien wollen in ukrainischer Sprache der russischen Propaganda etwas entgegensetzen. Von ARD bis RTL, von Radio Cosmo bis zu regionalen Zeitungen: Immer mehr Sender und Publikationen bieten Information, aber auch Unterhaltung speziell für Kriegsflüchtlinge an. Das Greifswalder Startup Katapult geht noch einen Schritt weiter: Es hat Räume geschaffen, auf Gehälter verzichtet und Spenden-Abos gesammelt, um aus der Ukraine und aus Russland geflüchteten JournalistInnen Arbeitsmöglichkeiten zu bieten. Außerdem sprechen wir mit einem erfahrenen Kriegsreporter darüber, was traumatische Bilder mit dem Publikum, aber auch mit den Fotografen und Videojournalistinnen machen.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine beherrscht die Medien und Social Media: Aber wie lange noch? Wann wird er zur Normalität? Was sollen, was müssen Redaktionen zeigen? Und wo bleibt die Verantwortung der Social-Media-NutzerInnen? Fragen, auf die die Medienethik versucht, Antworten zu geben. Wir sprechen darüber mit Prof. Jessica Heesen. Und lassen uns von Simon Hurtz die veränderte Rolle von TikTok in der Ukraine und in Russland erklären.
Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist mehr denn je auch ein Informationskrieg. Dass die Menschen in Russland angelogen werden, darauf machte die mutige Journalistin Marina Owsjannikova im Staatsfernsehen aufmerksam. Der Messenger Telegram spielt eine wichtige Rolle, ob für die Bevölkerung in der Ukraine oder für Oppositionelle in Russland und Belarus. Auch der US-Sender "Radio Free Europe" ist im Aufwind und sendet aus Prag nach Osten. Nicht vergessen werden soll die Lage in Afghanistan, wo JournalistInnen mundtot gemacht und mit dem Tode bedroht werden.
Themen
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine wird immer heftiger - und es wird schwieriger, darüber zu berichten. Wir haben darüber mit ExpertInnen gesprochen: Mit Medienjournalist Daniel Bouhs darüber, wie viele Reporter und Reporterinnen die deutschen Medien in das Kriegsgebiet entsenden und über ihre Probleme vor Ort.
Themen
Es war am frühen Donnerstagmorgen, als die Eilmeldungen kamen und das eintraf, was viele befürchtet hatten. Seitdem werden Fernsehsender, Radioprogramme, Presse, Onlinedienste und Social-Media-Kanäle von einem Thema dominiert: dem Angriff Putins auf die Ukraine. Das Medienmagazin schaut darauf, wie die Medien über diesen Krieg berichten: auf die Propaganda in den russischen Staatsmedien, die so viele Lügen verbreitet; die Bevölkerung hat fast keine Chance, sich aus unabhängigen Quellen zu informieren, denn die russische Regierung geht massiv gegen oppositionelle Meinungen vor. Besonders anfällig dafür: Internet und Social Media. Wir analysieren Strategien und Gegenstrategien. Und blicken in die USA, wo die Medien ebenfalls intensiv in die Kriegsberichterstattung eingestiegen sind. Sie alle verurteilen Putin - bis auf einen ...
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