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Was passiert, wenn ein Unternehmen ein Problem löst, das bald nicht mehr existiert?
Als das Softwareunternehmen Taxdoo 2016 gegründet wird, ist der europäische Onlinehandel steuerlich hochkomplex: Wer Waren über Plattformen wie Shopify oder Amazon in andere EU-Länder verkauft, muss sich mit unterschiedlichen Regeln, Meldesystemen und Behörden auseinandersetzen. Taxdoo automatisierte diese Prozesse — und nahm Händlern damit vor allem eines ab: Risiko.
Doch die Europäische Union arbeitet seit Jahren daran, genau diese Komplexität zu vereinfachen. Für Gründer und Geschäftsführer Roger Gothmann stand deshalb schon früh fest: „Es war von Anfang an klar, dass das ein Modell auf Zeit ist.“
Die Konsequenz: ein radikaler Schnitt. Statt das bestehende Geschäft noch möglichst lange weiterzuführen, zieht Taxdoo die Reißleine und richtet sich neu aus. Der Fokus liegt künftig auf KI-gestützter Buchhaltung in Echtzeit. Mit KI kommt eine neue Technologie ins Spiel, aber die Anforderungen bleiben dieselben. „Aus Sicht des Finanzamts ist es nur richtig oder falsch. Alles, was kleiner ist als 100 Prozent, ist falsch“, erklärt Roger Gothmann.
Was wie ein Risiko wirkt, ist für ihn vor allem eine Konsequenz: Die EU vereinfacht das alte Geschäftsmodell — und KI macht ein neues möglich. Was die Entscheidung, die Services um die Umsatzsteuer zu Ende April 2026 zu beenden, konkret für die Mitarbeitenden, die Kundinnen und Kunden sowie die weitere Unternehmensentwicklung von Taxdoo bedeutet, darüber spricht Roger Gothmann mit detektor.fm-Moderator Christian Bollert.
Diese neue Folge des brand eins Podcasts ist die vierte und letzte in unserer „Geburtsreihe“ — denn der brand eins Podcast feiert in diesem Monat seinen 10. Geburtstag! Wir haben das zum Anlass genommen, über wichtige Ereignisse zu sprechen, die vor zehn Jahren passiert sind und sich bis in Gegenwart und Zukunft auswirken. Hört gern in die anderen drei Folgen zu Panama Papers, Brexit und Fernsehen rein!
By detektor.fm – Das Podcast-Radio3
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Was passiert, wenn ein Unternehmen ein Problem löst, das bald nicht mehr existiert?
Als das Softwareunternehmen Taxdoo 2016 gegründet wird, ist der europäische Onlinehandel steuerlich hochkomplex: Wer Waren über Plattformen wie Shopify oder Amazon in andere EU-Länder verkauft, muss sich mit unterschiedlichen Regeln, Meldesystemen und Behörden auseinandersetzen. Taxdoo automatisierte diese Prozesse — und nahm Händlern damit vor allem eines ab: Risiko.
Doch die Europäische Union arbeitet seit Jahren daran, genau diese Komplexität zu vereinfachen. Für Gründer und Geschäftsführer Roger Gothmann stand deshalb schon früh fest: „Es war von Anfang an klar, dass das ein Modell auf Zeit ist.“
Die Konsequenz: ein radikaler Schnitt. Statt das bestehende Geschäft noch möglichst lange weiterzuführen, zieht Taxdoo die Reißleine und richtet sich neu aus. Der Fokus liegt künftig auf KI-gestützter Buchhaltung in Echtzeit. Mit KI kommt eine neue Technologie ins Spiel, aber die Anforderungen bleiben dieselben. „Aus Sicht des Finanzamts ist es nur richtig oder falsch. Alles, was kleiner ist als 100 Prozent, ist falsch“, erklärt Roger Gothmann.
Was wie ein Risiko wirkt, ist für ihn vor allem eine Konsequenz: Die EU vereinfacht das alte Geschäftsmodell — und KI macht ein neues möglich. Was die Entscheidung, die Services um die Umsatzsteuer zu Ende April 2026 zu beenden, konkret für die Mitarbeitenden, die Kundinnen und Kunden sowie die weitere Unternehmensentwicklung von Taxdoo bedeutet, darüber spricht Roger Gothmann mit detektor.fm-Moderator Christian Bollert.
Diese neue Folge des brand eins Podcasts ist die vierte und letzte in unserer „Geburtsreihe“ — denn der brand eins Podcast feiert in diesem Monat seinen 10. Geburtstag! Wir haben das zum Anlass genommen, über wichtige Ereignisse zu sprechen, die vor zehn Jahren passiert sind und sich bis in Gegenwart und Zukunft auswirken. Hört gern in die anderen drei Folgen zu Panama Papers, Brexit und Fernsehen rein!

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