Chip & Charge

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Chip & Charge episodes

  • Tsitsipas gewinnt die ATP Finals
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das achte und finale Special von den ATP Tour Finals.

    Am Sonntag wurden die Sieger gesucht und gefunden. Im Einzel setzte sich Stefanos Tsitsipas im Tiebreak des dritten Satzes gegen Dominic Thiem durch. Im Doppel gewannen Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert gegen Raven Klaasen und Michael Venus.

    Andreas und Philipp beginnen mit der Analyse des Einzelfinals und das Endspiel bot einiges zur Aufarbeitung. Dominic Thiem gewann – etwas überraschend - einen engen ersten Satz im Tiebreak. Hier war der Österreicher der erfahrenere Spieler und solidere Spieler. Doch schon zu Beginn des zweiten Durchgangs drehte Tsitsipas auf, überrollte Thiem regelrecht für einige Spiele. So konnte sich Tsitsipas den Satz schnell sichern. Auch der dritte Satz startete mit einem frühen Break Tsitsipas. Doch nachdem Thiem sich Mitte des Satzes das Break zurück holte, lief das Match schnell auf den finalen Tiebreak zu. Dort holte Tsitsipas die ersten beiden Minibreaks. Zwar kam Thiem noch mal zurück, aber am Ende stolperte er über den Schlag, der ihm in diesem Jahr so viel gewonnen hatte: Die Vorhand. Thiem machte Fehler und Tsitsipas gewann das Match.

    Andreas und Philipp ordnen den Sieg ein. Immerhin ist Tsitsipas der jüngste Spieler seit Lleyton Hewitt, der das Jahresendturnier im Jahr 2001 gewinnen konnte. Mehr Erfahrung als Tsitsipas haben die Sieger im Doppel. Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert gehören schon seit Jahren zu den besten Doppeln auf der Welt. Das große Ziel der beiden Franzosen: Der Olympiatitel nächstes Jahr in Tokio. Bei dem zu erwartend schnellen Belag in der japanischen Hauptstadt sollte das ein realistisches Ziel sein.

    Bevor Andreas und Philipp zum Abschluss noch mal eine Bilanz der ganzen Woche ziehen, wie immer eine Schulnote verteilen, gibt es aber erst noch ein Interview mit Vicky Gerorgatou. Die griechische Journalistin begleitet Stefanos Tsitsipas seit Jahren und teilt ihre Eindrücke des neuen griechischen Superstars.



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    36 min
  • Tsitsipas gewinnt die ATP Finals
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das achte und finale Special von den ATP Tour Finals.
    Am Sonntag wurden die Sieger gesucht und gefunden. Im Einzel setzte sich Stefanos Tsitsipas im Tiebreak des dritten Satzes gegen Dominic Thiem durch. Im Doppel gewannen Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert gegen Raven Klaasen und Michael Venus.
    Andreas und Philipp beginnen mit der Analyse des Einzelfinals und das Endspiel bot einiges zur Aufarbeitung. Dominic Thiem gewann – etwas überraschend - einen engen ersten Satz im Tiebreak. Hier war der Österreicher der erfahrenere Spieler und solidere Spieler. Doch schon zu Beginn des zweiten Durchgangs drehte Tsitsipas auf, überrollte Thiem regelrecht für einige Spiele. So konnte sich Tsitsipas den Satz schnell sichern. Auch der dritte Satz startete mit einem frühen Break Tsitsipas. Doch nachdem Thiem sich Mitte des Satzes das Break zurück holte, lief das Match schnell auf den finalen Tiebreak zu. Dort holte Tsitsipas die ersten beiden Minibreaks. Zwar kam Thiem noch mal zurück, aber am Ende stolperte er über den Schlag, der ihm in diesem Jahr so viel gewonnen hatte: Die Vorhand. Thiem machte Fehler und Tsitsipas gewann das Match.
    Andreas und Philipp ordnen den Sieg ein. Immerhin ist Tsitsipas der jüngste Spieler seit Lleyton Hewitt, der das Jahresendturnier im Jahr 2001 gewinnen konnte. Mehr Erfahrung als Tsitsipas haben die Sieger im Doppel. Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert gehören schon seit Jahren zu den besten Doppeln auf der Welt. Das große Ziel der beiden Franzosen: Der Olympiatitel nächstes Jahr in Tokio. Bei dem zu erwartend schnellen Belag in der japanischen Hauptstadt sollte das ein realistisches Ziel sein.
    Bevor Andreas und Philipp zum Abschluss noch mal eine Bilanz der ganzen Woche ziehen, wie immer eine Schulnote verteilen, gibt es aber erst noch ein Interview mit Vicky Gerorgatou. Die griechische Journalistin begleitet Stefanos Tsitsipas seit Jahren und teilt ihre Eindrücke des neuen griechischen Superstars.
    36 min
  • Finals-Finale Tsitsipas - Thiem
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das siebte Special von den ATP Tour Finals. Am Samstag standen die Halbfinals auf dem Plan, mit den Partien Stefanos Tsitsipas gegen Roger Federer und Dominic Thiem gegen Alexander Zverev. Am Ende konnten sich Tsitsipas und Thiem durchsetzen. Wir werden am Sonntag also einen neuen Sieger beim Jahresendturnier erleben. Denn sowohl Thiem als auch Tsitsipas hatten vorher noch nie das Finale der ATP World Tour Finals erreicht.
    Thiem nervenstärker
    Thiems Sieg gegen Alexander Zverev war ein Match der Nerven, aber auch eines, bei dem sich Thiem in den engen Situationen als entschiedener zeigte. Er konnte sich sowohl auf sein Serve verlassen, wehrte auf diese Weise vier Breakbälle ab, als auch auf die Vorhand, mit der er viele der Ballwechsel bestimmte. Zverev wird sich über einige vertane Chancen ärgern, aber wohl doch mit Zufriedenheit auf ein Turnier blicken, bei dem vor einem Monat noch nicht mal klar sein würde, ob er sich überhaupt dafür qualifizieren würde. In der anschließenden Pressekonferenz gab Zverev noch bekannt, dass er sich nach seinem Urlaub wohl einer Augen-OP in New York unterziehen wird.
    Tsitsipas nicht müde
    Am Nachmittag hatte sich Stefanos Tsitsipas in zwei Sätzen gegen Roger Federer durchgesetzt. Am Ende stach eine Statistik heraus: Federer konnte nur eine von zwölf Breakchancen nutzen. Doch nicht nur die Ineffektivität kostete Federer das Match. Insgesamt war Tsitsipas der bessere Spieler, spielte stärker von der Grundlinie und erreichte so bei seinem Debüt gleich das Endspiel von London.

    So kommt es am Sonntag zum jüngsten Finale beim Jahresendturnier in mehr als 10 Jahren. Zusammen sind Thiem und Tsitsipas schließlich nur 47 Jahre.

    Das zweite Finale des Sonntags wird im Doppel stattfinden zwischen Nicolas Mahut/ Pierre-Hugues Herbert und Raven Klaasen / Michael Venus. Die Finalteilnahme der südafrikanisch-neuseeländischen Kombination ist eine Überraschung. Dass Mahut und Herbert im Endspiel stehen würden, war hingegen zu erwarten gewesen. Das Doppelfinale findet am Sonntag um 15.30 Ortszeit statt, das Einzelfinale um 18 Uhr.



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    37 min
  • Finals-Finale Tsitsipas – Thiem



    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das siebte Special von den ATP Tour Finals. Am Samstag standen die Halbfinals auf dem Plan, mit den Partien Stefanos Tsitsipas gegen Roger Federer und Dominic Thiem gegen Alexander Zverev. Am Ende konnten sich Tsitsipas und Thiem durchsetzen. Wir werden am Sonntag also einen neuen Sieger beim Jahresendturnier erleben. Denn sowohl Thiem als auch Tsitsipas hatten vorher noch nie das Finale der ATP World Tour Finals erreicht.
    Thiem nervenstärker
    Thiems Sieg gegen Alexander Zverev war ein Match der Nerven, aber auch eines, bei dem sich Thiem in den engen Situationen als entschiedener zeigte. Er konnte sich sowohl auf sein Serve verlassen, wehrte auf diese Weise vier Breakbälle ab, als auch auf die Vorhand, mit der er viele der Ballwechsel bestimmte. Zverev wird sich über einige vertane Chancen ärgern, aber wohl doch mit Zufriedenheit auf ein Turnier blicken, bei dem vor einem Monat noch nicht mal klar sein würde, ob er sich überhaupt dafür qualifizieren würde. In der anschließenden Pressekonferenz gab Zverev noch bekannt, dass er sich nach seinem Urlaub wohl einer Augen-OP in New York unterziehen wird.
    Tsitsipas nicht müde
    Am Nachmittag hatte sich Stefanos Tsitsipas in zwei Sätzen gegen Roger Federer durchgesetzt. Am Ende stach eine Statistik heraus: Federer konnte nur eine von zwölf Breakchancen nutzen. Doch nicht nur die Ineffektivität kostete Federer das Match. Insgesamt war Tsitsipas der bessere Spieler, spielte stärker von der Grundlinie und erreichte so bei seinem Debüt gleich das Endspiel von London.
    So kommt es am Sonntag zum jüngsten Finale beim Jahresendturnier in mehr als 10 Jahren. Zusammen sind Thiem und Tsitsipas schließlich nur 47 Jahre.
    Das zweite Finale des Sonntags wird im Doppel stattfinden zwischen Nicolas Mahut/ Pierre-Hugues Herbert und Raven Klaasen / Michael Venus. Die Finalteilnahme der südafrikanisch-neuseeländischen Kombination ist eine Überraschung. Dass Mahut und Herbert im Endspiel stehen würden, war hingegen zu erwarten gewesen. Das Doppelfinale findet am Sonntag um 15.30 Ortszeit statt, das Einzelfinale um 18 Uhr.
    37 min
  • Die Halbfinals stehen fest
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das sechste Special von den ATP Tour Finals.
    Zverevs Aufschlag passt
    Am Freitag wurde der letzte Teilnehmer für das Halbfinale gefunden und der ist Alexander Zverev nach einem 2-Satz-Sieg gegen Daniil Medvedev. Dabei konnte Zverev vor allem mit seinem ersten Aufschlag überzeugen. Mehr als 80 Prozent erster Aufschläge landeten im Feld. Für Zverev ist dies nun die zweite Halbfinal-Teilnahme in Folge in London. Am Samstag wird er um 20 Uhr Ortszeit gegen Dominic Thiem antreten, am Nachmittag spielen Roger Federer und Stefanos Tsitsipas den anderen Finalteilnehmer aus.
    Nadal kämpft bis zum Schluss
    Früher am Nachmittag hatten sich Rafael Nadal und Stefanos Tsitsipas ein äußert ansprechendes Match geliefert. Am Ende setzte sich Nadal mit 7:5 im dritten Satz durch. Über das ganze Match konnte sich Tsitsipas keinen Breakball erarbeiten, Nadal servierte und arbeitete allerdings auch auf hohem Niveau. Offensiv erspielte er sich immer wieder Chancen gegen den Aufschlag von Tsitsipas. Defensiv widerstand er der Barrage an Winnern, die aus Tsitsipas Richtung kamen. Ob Tsitsipas seinen Krafteinsatz im morgigen Halbfinale bereuen wird?

    Auch im Doppel fielen am Freitag die letzten Entscheidungen in der Gruppenphase. Kevin Krawietz und Andreas Mies konnten sich dabei nicht für das Halbfinale qualifizieren, sie verloren in zwei Sätzen gegen Robert Farah und Juan-Sebastian Cabal. Dank eines Sieges von Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut stehen die Kolumbianer damit auch im Halbfinale.

    Zum Abschluss der Sendung hört ihr noch von Moritz Lang von Sky. Der ist nicht nur hier als Reporter vor Ort für Sky. Während der ganzen Saison reist er immer wieder zu den großen ATP-Turnieren, berichtet von vor Ort und führt Interviews mit Spielern. Hier spricht er mit Andreas und Philipp über seine Erfahrungen in London, aber auch seine Eindrücke des Jahres 2019. Dabei benennt er auch seine Lieblingsmatches des Jahres, sowohl bei den Damen als auch bei den Herren.



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    (00:00) Die Halbfinalisten stehen fest (21:10) Moritz Lang zu Besuch
    49 min
  • Die Halbfinals stehen fest



    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das sechste Special von den ATP Tour Finals.
    Zverevs Aufschlag passt
    Am Freitag wurde der letzte Teilnehmer für das Halbfinale gefunden und der ist Alexander Zverev nach einem 2-Satz-Sieg gegen Daniil Medvedev. Dabei konnte Zverev vor allem mit seinem ersten Aufschlag überzeugen. Mehr als 80 Prozent erster Aufschläge landeten im Feld. Für Zverev ist dies nun die zweite Halbfinal-Teilnahme in Folge in London. Am Samstag wird er um 20 Uhr Ortszeit gegen Dominic Thiem antreten, am Nachmittag spielen Roger Federer und Stefanos Tsitsipas den anderen Finalteilnehmer aus.
    Nadal kämpft bis zum Schluss
    Früher am Nachmittag hatten sich Rafael Nadal und Stefanos Tsitsipas ein äußert ansprechendes Match geliefert. Am Ende setzte sich Nadal mit 7:5 im dritten Satz durch. Über das ganze Match konnte sich Tsitsipas keinen Breakball erarbeiten, Nadal servierte und arbeitete allerdings auch auf hohem Niveau. Offensiv erspielte er sich immer wieder Chancen gegen den Aufschlag von Tsitsipas. Defensiv widerstand er der Barrage an Winnern, die aus Tsitsipas Richtung kamen. Ob Tsitsipas seinen Krafteinsatz im morgigen Halbfinale bereuen wird?
    Auch im Doppel fielen am Freitag die letzten Entscheidungen in der Gruppenphase. Kevin Krawietz und Andreas Mies konnten sich dabei nicht für das Halbfinale qualifizieren, sie verloren in zwei Sätzen gegen Robert Farah und Juan-Sebastian Cabal. Dank eines Sieges von Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut stehen die Kolumbianer damit auch im Halbfinale.
    Zum Abschluss der Sendung hört ihr noch von Moritz Lang von Sky. Der ist nicht nur hier als Reporter vor Ort für Sky. Während der ganzen Saison reist er immer wieder zu den großen ATP-Turnieren, berichtet von vor Ort und führt Interviews mit Spielern. Hier spricht er mit Andreas und Philipp über seine Erfahrungen in London, aber auch seine Eindrücke des Jahres 2019. Dabei benennt er auch seine Lieblingsmatches des Jahres, sowohl bei den Damen als auch bei den Herren.
    49 min
  • Vintage Federer
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das fünfte Special von den ATP Tour Finals.
    Federer dreht die Uhr zurück
    Das Match des Tages fand am Abend statt, und die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Londoner O2 Arena ließen keinen Zweifel daran, wen sie gewinnen sehen wollten: Roger Federer. Die Klarheit des Sieges für Federer wird jedoch wohl selbst seine größten Fans überrascht haben. Denn Federer gewann am Ende noch klarer, als es das 6:4 6:3 suggeriert, dominierte in fast all seinen Aufschlagspielen und setzte Djokovic permanent bei dessen Serve unter Druck. Neben dem Aufschlag, zwölf Assen und mehr als 70 Prozent gewonnener Punkte beim Serve, überzeugte Federer vor allem mit der Rückhand. Er hielt fast alle Grundschläge tief, ließ Djokovic so nur wenig Möglichkeiten für schnelle Angriffe. Am Ende gestand auch Djokovic ein, auf einen besseren Spieler getroffen zu sein.
    Achtungserfolg für Berrettini
    Schon am Nachmittag hatte das andere – in diesem Fall allerdings unbedeutende – Einzel stattgefunden. Hier verlor Dominic Thiem mit 6:7 3:6 gegen Matteo Berrettini. Für den italienischen Debütanten ein Achtungserfolg, Thiem hingegen schien im Kraftsparmodus unterwegs. Trotzdem beendet Thiem seine Gruppe an erster Stelle und wird dann am morgigen Freitag seinen Gegner für das Halbfinale erfahren. Zu denen könnte auch Alexander Zverev gehören, der sich genau wie Rafael Nadal und Daniil Medvedev noch für das Semifinale qualifizieren kann. Stefanos Tsitipas hat sich sogar schon für die Runde der letzten Vier qualifiziert. Für ihn wird es darum gehen, seine Gruppe an erster Stelle abzuschließen. Auch im Doppel wurden am Donnerstag weitere Teilnehmer für das Halbfinale gefunden. Raven Klaasen und Michael Venus hatten sich schon nach den ersten beiden Spieltagen qualifiziert, am Donnerstag zogen Lukasz Kubot und Marcelo Melo nach. Zum Abschluss der Sendung blicken Andreas und Philipp noch mal auf die letzte Nacht. Da wurden die finalen Teams für den ATP Cup verkündet. Der neue Teamevent wird zu Beginn der nächsten Saison in Australien stattfinden.



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    26 min
  • Vintage Federer



    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das fünfte Special von den ATP Tour Finals.
    Federer dreht die Uhr zurück
    Das Match des Tages fand am Abend statt, und die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Londoner O2 Arena ließen keinen Zweifel daran, wen sie gewinnen sehen wollten: Roger Federer. Die Klarheit des Sieges für Federer wird jedoch wohl selbst seine größten Fans überrascht haben. Denn Federer gewann am Ende noch klarer, als es das 6:4 6:3 suggeriert, dominierte in fast all seinen Aufschlagspielen und setzte Djokovic permanent bei dessen Serve unter Druck. Neben dem Aufschlag, zwölf Assen und mehr als 70 Prozent gewonnener Punkte beim Serve, überzeugte Federer vor allem mit der Rückhand. Er hielt fast alle Grundschläge tief, ließ Djokovic so nur wenig Möglichkeiten für schnelle Angriffe. Am Ende gestand auch Djokovic ein, auf einen besseren Spieler getroffen zu sein.
    Achtungserfolg für Berrettini
    Schon am Nachmittag hatte das andere – in diesem Fall allerdings unbedeutende – Einzel stattgefunden. Hier verlor Dominic Thiem mit 6:7 3:6 gegen Matteo Berrettini. Für den italienischen Debütanten ein Achtungserfolg, Thiem hingegen schien im Kraftsparmodus unterwegs. Trotzdem beendet Thiem seine Gruppe an erster Stelle und wird dann am morgigen Freitag seinen Gegner für das Halbfinale erfahren. Zu denen könnte auch Alexander Zverev gehören, der sich genau wie Rafael Nadal und Daniil Medvedev noch für das Semifinale qualifizieren kann. Stefanos Tsitipas hat sich sogar schon für die Runde der letzten Vier qualifiziert. Für ihn wird es darum gehen, seine Gruppe an erster Stelle abzuschließen. Auch im Doppel wurden am Donnerstag weitere Teilnehmer für das Halbfinale gefunden. Raven Klaasen und Michael Venus hatten sich schon nach den ersten beiden Spieltagen qualifiziert, am Donnerstag zogen Lukasz Kubot und Marcelo Melo nach. Zum Abschluss der Sendung blicken Andreas und Philipp noch mal auf die letzte Nacht. Da wurden die finalen Teams für den ATP Cup verkündet. Der neue Teamevent wird zu Beginn der nächsten Saison in Australien stattfinden.
    26 min
  • Der "deutsche Abend" verläuft sieglos
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das vierte Special von den ATP Tour Finals.
    Nadal und Medvedev liefern Erstaunliches
    Der Mittwoch sah den jeweils zweiten Auftritt von Rafael Nadal, Daniil Medvedev, Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev. Dabei gab es eine besonders erstaunliche Partie am Nachmittag. Denn Rafael Nadal gelang es, einen 1:5 30:40 Rückstand im dritten Satz in einen Sieg gegen Daniil Medvedev im Tiebreak umzudrehen. Medvedev war besonders zu Beginn des dritten Satzes, aber auch während der ersten beiden Sätze beim Serve, der bessere Spieler. Nadal wirkte zwischendrin, als sei ihm die Partie entglitten. Doch dann kam alles anders.

    Andreas und Philipp sprechen über das Comeback von Nadal und den enttäuschenden Verlauf für Medvedev. Obwohl dieser nun nur noch wenige Chancen zur Halbfinalqualifikation hat, wird er nicht mit allzu viel Gram auf die Partie blicken müssen. Denn spielerisch war Medvedev auch am Mittwoch nicht zu weit von seiner Bestform entfernt.
    Zverev trotz Niederlage entspannt
    Am Abend kam es dann zum Aufeinandertreffen zwischen Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev. Nach seinem klaren Auftaktsieg gegen Nadal war Zverev in einer günstigen Ausgangslage. Doch am Mittwoch war er weitestgehend chancenlos gegen Tsitsipas. Nach solidem Start wurde Zverev stetig schwächer, während Tsitsipas seine Offensivshow aufziehen konnte. Wie stark der junge Grieche abermals am Netz war, war auch dieses Mal beeindruckend. Damit hat sich Tsitsipas bei seinem Debüt direkt für das Halbfinale qualifiziert. Wer ihm dort hin folgt, wird sich am Freitag zeigen. Dann trifft unter anderem Alexander Zverev auf Daniil Medvedev. Beide Spieler, als auch Nadal können sich noch für das Semifinale qualifizieren.

    Am Mittwoch gab es auch den zweiten Auftritt der French Open Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies. Die beiden verloren jedoch in zwei Sätzen gegen die Australien Open Sieger Pierre-Hugues Hebert und Nicolas Mahut. Das französische Doppel zeigte dabei mal wieder, wie gut es sein kann.

    Zum Ende der Sendung gibt es dann noch zwei weitere Rücktritte zu verkünden. Tomas Berdych wird am kommenden Wochenende sein Karriereende bekannt geben. Die Bryan Brüder werden hingegen ihr letztes Turnier bei den US Open 2020 bestreiten.



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    37 min
  • Der „deutsche Abend“ verläuft sieglos
    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das vierte Special von den ATP Tour Finals.
    Nadal und Medvedev liefern Erstaunliches
    Der Mittwoch sah den jeweils zweiten Auftritt von Rafael Nadal, Daniil Medvedev, Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev. Dabei gab es eine besonders erstaunliche Partie am Nachmittag. Denn Rafael Nadal gelang es, einen 1:5 30:40 Rückstand im dritten Satz in einen Sieg gegen Daniil Medvedev im Tiebreak umzudrehen. Medvedev war besonders zu Beginn des dritten Satzes, aber auch während der ersten beiden Sätze beim Serve, der bessere Spieler. Nadal wirkte zwischendrin, als sei ihm die Partie entglitten. Doch dann kam alles anders.
    Andreas und Philipp sprechen über das Comeback von Nadal und den enttäuschenden Verlauf für Medvedev. Obwohl dieser nun nur noch wenige Chancen zur Halbfinalqualifikation hat, wird er nicht mit allzu viel Gram auf die Partie blicken müssen. Denn spielerisch war Medvedev auch am Mittwoch nicht zu weit von seiner Bestform entfernt.
    Zverev trotz Niederlage entspannt
    Am Abend kam es dann zum Aufeinandertreffen zwischen Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev. Nach seinem klaren Auftaktsieg gegen Nadal war Zverev in einer günstigen Ausgangslage. Doch am Mittwoch war er weitestgehend chancenlos gegen Tsitsipas. Nach solidem Start wurde Zverev stetig schwächer, während Tsitsipas seine Offensivshow aufziehen konnte. Wie stark der junge Grieche abermals am Netz war, war auch dieses Mal beeindruckend. Damit hat sich Tsitsipas bei seinem Debüt direkt für das Halbfinale qualifiziert. Wer ihm dort hin folgt, wird sich am Freitag zeigen. Dann trifft unter anderem Alexander Zverev auf Daniil Medvedev. Beide Spieler, als auch Nadal können sich noch für das Semifinale qualifizieren.
    Am Mittwoch gab es auch den zweiten Auftritt der French Open Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies. Die beiden verloren jedoch in zwei Sätzen gegen die Australien Open Sieger Pierre-Hugues Hebert und Nicolas Mahut. Das französische Doppel zeigte dabei mal wieder, wie gut es sein kann.
    Zum Ende der Sendung gibt es dann noch zwei weitere Rücktritte zu verkünden. Tomas Berdych wird am kommenden Wochenende sein Karriereende bekannt geben. Die Bryan Brüder werden hingegen ihr letztes Turnier bei den US Open 2020 bestreiten.
    37 min

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