Es ist zwar nur eine Fernsehsendung. Allerdings wohl ebenso aufsehenerregend wie einst die Übertragung der ersten Mondlandung, meint der Berater von Hillary Clinton. Die erste Mondlandung liegt zwar noch nicht so lange zurück wie das erste Fernsehduell, das von John F. Kennedy und Richard Nixon auf den Tag genau vor 56 Jahren. Der TV-Zweikampf Clinton gegen Trump aber dürfte ein echter Straßenfeger sein. Denn die beiden liegen in den Umfragen fast gleich auf, rund 20 Prozent der Wählerinnen und Wähler wissen noch nicht, wem sie ihre Stimme geben. Deshalb sagen Demoskopen, dies seien die wichtigsten Stunden im US-Wahlkampf. Und: Trump könnte im Vorteil sein, seine bisherigen Live-Auftritte im Fernsehen haben ihn populär gemacht, seine einfache, vulgäre Sprache kommt gut an im Fernsehen, vor allem bei denen, die gegen das Establishment votieren. Für das steht Hillary Clinton, sie muss das Misstrauen zerstreuen, das viele Amerikaner gegen sie hegen. Ein verbaler Zweikampf vor 100 Millionen Zuschauern, wer von beiden hat die bessere Performance?