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Laura Cazés beobachtet jüdische Gegenwart in Deutschland, schreibt darüber und ist auch ein Teil davon. Zwölf jüdische Autorinnen und Autoren hat Cazés gebeten, ihre Sicht auf das Leben in Deutschland aufzuschreiben. Entstanden ist daraus das Buch "Sicher sind wir nicht geblieben. Jüdischsein in Deutschland" mit vielfältigen Essays, unter anderem von Mirna Funk, Daniel Donskoy, Richard C. Schneider, und taz-Redakteurin Erica Zingher. Gemeinsam mit Laura Cazés spricht Zingher in dieser Folge über die Entstehung des Buches, auf welche Weise es einen Perspektivwechsel vornimmt und über das Gefühl von (Un)sicherheit, das das Leben von Jüdinnen und Juden in Deutschland prägt.
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Der "Tatort" macht Sommerpause, neue Serienstarts gibt es auch kaum, in vielen Bundesländern beginnen die Sommerferien und auch der Bundestag ist in den politischen Ferien. Wer dennoch Lust hat laue Sommerabende auf der Couch zu verbringen, kann sich auf "Virgin River" freuen. Die Netflixserie startet am 20. Juli in die vierte Staffel. Trotz ihres Erfolgs gibt kaum jemand offen zu Fan zu sein. Warum eigentlich? Und was macht "Virgin River" zu einem guten Serienerlebnis? Darüber und über ihre aktuellen Serientipps sprechen die taz-Redakteurinnen Carolina Schwarz und Erica Zingher.
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Alle Jahre wieder. Oder doch alle Monate? Nachdem Politiker:innen der CDU immer wieder Sommerlöcher mit dem Thema "Dienstpflicht für junge Leute" füllten, kam zuletzt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der "sozialen Pflichtzeit" um die Ecke. Seine Begründung: „Gerade jetzt, in einer Zeit, in der das Verständnis für andere Lebensentwürfe und Meinungen abnimmt, kann eine soziale Pflichtzeit besonders wertvoll sein“. Klingt gut. Aber muss man junge Menschen gleich zu einem Dienst verpflichten? Wer würde davon profitieren? Welche anderen Wege gibt es, das Engagement junger Menschen zu fördern? Und warum kocht die Debatte über den Pflichtdienst immer wieder hoch, obwohl es keine politischen Mehrheiten für seine Umsetzung gibt? Darüber und auch über ihre eigenen Freiwilligendienste sprechen die taz-Redakteur:innen Erica Zingher und Volkan Ağar.
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Kommentar von Daniél Kretschmar:
Erfahrungsberichte zur aktuellen Debatte:
Reaktionen Dienstpflicht:
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Viel wurde in den vergangenen Jahren über rassistische Kinderliteratur diskutiert. Wie steht es aber um das Gegenteil davon – antirassistische Kinderliteratur? taz2-Ressortleiterin Saskia Hödl hat lange nach solchen Büchern gesucht und schließlich selbst eines geschrieben. Mit Kollegin Fatma Aydemir spricht sie über die Entstehung von „Steck mal in meiner Haut“, den kindlichen Gerechtigkeitssinn und die Herausforderungen als schreibende Mutter in der Pandemie.
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Schon vor dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine protestierte Vitsche, eine neu gegründete Gruppe junger Ukrainer:innen, vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Sie warnten vor einer möglichen Eskalation mit Russland. Erst seit dem 24. Februar jedoch, dem Beginn des erweiterten Krieges, wird Vitsche in der breiten Öffentlichkeit mit ihrem Protest wahrgenommen. taz-Redakteurin Erica Zingher spricht in dieser Couchreport-Folge mit Masha und Vlada, die sich bei Vitsche engagieren. Gemeinsam sprechen sie über falsch verstandenen Pazifismus, über Antislawismus, der auch Ukrainer:innen trifft und die Frage danach, ob Russlands Präsident Putin allein für diesen Krieg verantwortlich ist.
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Familie kann der erste Ort der Identitätsbildung sein, Familie kann eine Art Bootcamp sein, Familie kann ein Safe Space, aber auch ein gewaltvoller Ort sein. Die taz-Redakteurinnen und -Kolumnistinnen Fatma Aydemir und Lin Hierse haben beide einen Roman über Familie geschrieben. Im Gespräch mit Carolina Schwarz sprechen sie über die Bedeutung von Familie, über den Unterschied von journalistischem und fiktivem Schreiben und wie man überhaupt in einer Pandemie Schreiben kann.
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Vor genau einem Jahr outeten sich 185 deutschsprachige Schauspieler:innen im "Süddeutsche Magazin" als queer. Was hat sich seither getan? Gerade für trans* und nonbinäre Schauspieler:innen bleibt es schwierig, überhaupt gecastet zu werden. Über altbackene Vorstellungen von "Männerrollen" und "Frauenrollen" und über Fiktion, die der Realität hinterherhinkt, sprechen wir mit Oska Melina Borcherding ("WAPO Berlin") und Martín Peñaloza Cecconi (Volkstheater Wien).
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Eigentlich kämpft die Body Positivity-Bewegung dafür, dass alle Körper schön sind wie sie sind. Egal, ob dick, Schwarz, behaart oder behindert. Doch unter dem Hashtag finden sich bei Instagram mittlerweile fast nur Fotos von normschönen weißen Frauen, die Selbstliebe propagieren und Produkte verkaufen wollen. Ob die Bewegung trotzdem noch Potential hat, diskutiert taz-Redakteurin Carolina Schwarz mit der Kulturwissenschaftlerin Elisabeth Lechner.
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In der neuen Amazon-Dokuserie „Unzensiert – Bushido‘s Wahrheit“ zeigt sich Rapper Bushido als geläuterter, reflektierter und sensibler Familienvater und Polizeiversteher. Was ist passiert mit dem Gangstarapper? Und was sagt uns das über Staatskritik und Männlichkeit im Hiphop? Darüber sprechen sprechen taz-Redakteurin Erica Zingher und taz-Redakteur Volkan Ağar in dieser Couchreport-Folge.
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Seit vier Jahren recherchieren Journalist*innen weltweit unter dem Hashtag #metoo Fälle von sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch.
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Alle Recherchen und Berichte der taz zu #metoo gibt es unter www.taz.de/metoo
Metoo an der Berliner Volksbühne: Eine Bühne für Sexisten von Viktoria Morasch (taz, 13.03.21)
Sexualisierte Gewalt und Kirche: „Die haben Mauern hochgezogen“ von Anne Fromm (taz, 22.05.21)
Die Recherche über Ex-Bild-Chef Julian Reichelt, die der Ippen-Verlag nicht drucken wollte. Nach Reichelts Abgang erschien sie beim "Spiegel" (leider hinter einer Paywall)
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Spiegel-Reporterin Ann-Katrin Müller beantwortet Fragen zu ihrer Recherche über Comedian Luke Mockridge
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