Raus aus Täter- und Opferrolle – Dein Weg zu innerem
Hey du! Läuft in deinem Leben alles glatt? Fühlst du dich
in Frieden mit der Welt oder ist dein Leben ein einziges Auf und Ab? Hast du
manchmal das Gefühl, dass die Umstände oder Menschen um dich herum für deine
Unzufriedenheit verantwortlich sind? Glaubst du, anderswo wäre alles besser und
du wärst endlich in Frieden?
Lass mich dir etwas verraten: Wenn du tief in dir
vollkommenen Frieden findest, spielt es keine Rolle, wo oder mit wem du bist
oder was du tust. Aber wenn da Unruhe ist, wenn du dich ungerecht behandelt
fühlst, dann kannst du lernen, mit den Umständen zu fließen, statt dich gegen
sie aufzulehnen. So findest du inneren Frieden und Vertrauen in dich selbst.
Das Verharren im Muster von Täter- und Opferrolle
bedeutet, dass der Wunsch nach ungerechter Behandlung bestehen bleibt. Klingt
hart, oder? Doch schau es dir mal genau an. Wenn du in einer der beiden Rollen
steckst, ziehst du deine Mitmenschen mit in den Abgrund der Angst, Wut und
Sorgen. Der Täter erleidet denselben Schmerz wie das Opfer, auch wenn es
Überlege mal, wie oft du ins Jammern kommst, wenn dich
jemand nach deinem Befinden fragt. Wie schnell wälzen wir Probleme und
beschweren uns über unser Schicksal? Mit jedem Seufzen verstärken wir das
Gefühl des Opferseins. Genauso wechselst du in die Täterrolle, wenn du Macht
demonstrierst oder prahlst. Doch was steckt wirklich hinter diesen Reaktionen?
Ist es die Freude, andere an deinem Glück teilhaben zu lassen? Oder ein gut
getarnter Angriff auf eine Situation oder Person?
Wann immer du Schmerz oder Entzug erleidest, zeigst du
deinen Mitmenschen ein Bild deiner Kreuzigung. Doch dieses Bild zeigst du in
erster Linie dir selbst. Du glaubst daran und das Universum liefert
zuverlässig, was du bestellst. Ändere deine Einstellung und das, was du
erlebst, wird sich ändern.
Die Macht solcher Überzeugungen ist gewaltig. Du hältst
an Schmerzen fest, weil du glaubst, dass dein vis-à-vis dafür verantwortlich
ist. Doch was wäre, wenn du diesen Kreislauf durchbrichst? Reinige dein inneres
Haus, halte dein Gemüt sauber und gib Krankheit und Unzufriedenheit keinen
Die Natur zeigt uns, wie wichtig Hygiene ist. Von Dr.
Semmelweis’ Erkenntnis der Händehygiene bis zur Revolution durch Antibiotika –
all das zeigt, wie bedeutend Hygiene ist. Warum also nicht auch unsere
Psychohygiene pflegen? Das Ende des Lebens ist unausweichlich, doch wie wir es
verbringen, liegt in unserer Hand.
Deine Funktion ist es, deinem Gegenüber zu zeigen, dass
dieser Irrtum, den du durch Urteile geschaffen hast, keine Ursache hat. Ursache
und Wirkung sind untrennbar verbunden. Berichtigst du deine Urteile, lösen sie
sich auf und machen Platz für Frieden und Heilung.
Lass uns also die Zweifel aus deinem Blickfeld räumen.
Wir können nicht heilen, was bereits ganz ist, aber wir können als Putzfee
wirken. All die Dinge, die Schmerz und Leid verursachen, einfach rausputzen.
Also komm, nimm deinen Wischmopp, fülle eine tüchtige Portion Sternenstaub und
Sonnenlicht in dein heiliges Reinigungswasser und geh mal richtig putzen.
Hör dir meinen Podcast Tag 267 an, wo ich ausführlich
über dieses Thema spreche und dir helfe, die Täter- und Opferrolle hinter dir
zu lassen. Du bist es wert, in Frieden zu leben!
Bleib stark und sei dein eigener Held!
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