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Fast drei Jahre ist es mittlerweile her, dass die von Politkern sogenannte „Zeitenwende“ einsetzte. Mit dem Kriegsbeginn in der Ukraine wurden manche Gewissheiten in Frage gestellt. Auf einmal rückte Krieg, der in den vergangenen Jahren immer weit weg und für die Menschen in Deutschland wenig bedrohlich war, wieder wesentlich näher.
Diese Krise war und ist ja Teil etlicher Krisen, die auch unser Land in den vergangenen Jahren beschäftigten. Corona, Energiekrise, Klimakrise, Wirtschaftskrise sind nur so einige Stichwörter.
Damit wurden auch für eine jüngere Generation die Fragen nach Halt und Sicherheiten neu brisant. Jetzt stellt sich die Frage: Gibt es angesichts dieser näher rückenden Herausforderungen Sicherheit und wenn ja, wo?
König David aus der Bibel und seine Biografie sind eine Hilfe auf dieser Suche. Denn sein Leben war ebenso geprägt von dauerhaften Gefährdungen:
Jahrelang war er auf der Flucht vor seinem Vorgänger Saul, der ihn als Thronrivalen ansah. Als David König war, gab es die Bedrohung durch feindliche Nachbarvölker. Und als diese besiegt waren, kam es zu vielen Unruhen in der eigenen Familie und dem eigenen Königreich.
Psalm 18 schrieb er, nachdem Gott ihm Ruhe vor diesen Bedrohungen geschenkt hatte. In den Samuelbüchern steht das gleiche Lied am Ende des Lebens Davids als seine Rückschau und Fazit.
David bekennt hier, was ihm in seinem Leben gerade auch in den Bedrohungen, Halt gegeben hat. Gott ist sein Fels, seine Burg und sein Retter. Sein Schutz. Er macht mit diesem Psalm Werbung für Gott und dafür, sich auf Gott zu verlassen.
Nun können Sie natürlich einwenden: „Das kann ja jeder bekennen. Gibt es dafür auch Gründe? Und was heißt das konkret?“
David verknüpft sein Bekenntnis mit seiner Biografie und seinen Erlebnissen. Gott hat seinen Hilferuf gehört. Als David in Not war, rief er Gott zu Hilfe und erlebte sein Eingreifen. Auch das kennzeichnet Gott. Er ist nicht nur ein sicherer Zufluchtsort. Nein, er ist erreichbar. Er kann um Hilfe angerufen werden. Und er hat versprochen zu hören.
Weiter macht David deutlich: Gott ist mächtig. Etliche Verse dieses Psalms gebrauchen Bilder und vielleicht auch eine Sprache, die heute etwas fremd klingen mögen. Wie es aussieht, wenn Gott sich auf den Weg macht, um zu helfen. David gebraucht dabei Vorstellungen, die die Menschen damals hatten. Aber mit dieser sehr bildhaften Beschreibung von Gottes Eingreifen soll seine Macht und Stärke deutlich gemacht werden.
Wenn Gott eingreift, dann müssen auch die Naturgewalten weichen. Deshalb kann er auch retten. David hat es erfahren. Sein Hilferuf war nicht vergeblich.
Gott zog ihn aus dem Schlamassel. Soweit so gut. Das ist Davids Erfahrung. Erfahrungen vor knapp 3.000 Jahren. Aber wenn dieser Gott damals wie heute derselbe ist, dann hat er auch seine Eigenschaften bis heute nicht verändert. Und das wird in der Bibel an vielen Stellen festgehalten.
Das bedeutet bis heute im Jahr 2025 mit seinen Herausforderungen: Gott hört: Ich weiß nicht, was Sie gerade beschäftigt. Vielleicht ist es gar nicht die weltpolitische Lage, sondern eine persönliche Notlage. Die betrifft einen ja oft noch viel existenzieller. Die Frage, wie es mit einem Konflikt in der Familie weitergeht oder mit den Sorgen um die Zukunft. Es gilt dann aber genauso: Gott hat ein offenes Ohr. Es gibt bei ihm an dieser Stelle kein Thema, das zu groß oder auch zu klein ist.
Er hat nicht nur versprochen zu hören, sondern er hat auch die Macht einzugreifen. Auch heute. Zugegebenermaßen tut er das nicht immer so, wie wir das planen würden. Es lösen sich nicht alle Probleme auf. Aber Gottes Macht ist dieselbe. Und wer sich an ihn wendet, den wird er seine Nähe in allem erfahren lassen.
Um das wirklich zu verstehen und darauf vertrauen zu lernen, braucht es aber noch eine andere Erkenntnis: Gott ist ein persönlicher Gott, der Interesse an den Menschen hat.
David bekennt das auch, dass Gott ihn aus der Not herausgerissen hat, weil er ein Interesse an David hatte. Und das ist ganz wichtig: Gott stellt sich eben in der Bibel nicht nur als Mächtiger vor, das alleine würde noch nicht helfen. Aber eben auch als der, der persönlich Interesse an den Menschen hat. Auch an Ihnen. Was immer Sie beschäftigt und was immer Ihnen gerade passiert: Sie sind ihm nicht egal.
Um das unter Beweis zu stellen, ist er später nicht nur als mächtiger Gott aus seiner Welt aufgebrochen, sondern Mensch geworden. Jesus kam als Gottes Sohn in diese Welt.
Damit hat Gott deutlich gemacht, dass er an den Menschen, aber eben auch konkret an Ihnen ein Interesse hat. Dadurch wurde Gott auch zum Retter. Er selbst sorgt dafür, dass wir als Menschen, die nicht sind wie Gott, mit Gott leben können.
Denn Jesus lebte das Leben, das wir leben sollten und starb auch den Tod, den wir sterben müssten. Damit nichts mehr zwischen uns und Gott steht und wir in Beziehung mit Gott leben können. Damit wir heute wissen können, dass Gott wirklich an unserer Seite ist.
Wenn diese Frage geklärt ist, dann ist das etwas, das auch in allen Herausforderungen gilt: Gott ist an unserer Seite. Er ist auch auf unserer Seite.
Auch dafür lässt sich aus diesem alten Lied etwas von David lernen: Er lebte mit Gott, Für ihn war Gott nicht nur ein wissenschaftlicher Gegenstand, den er untersuchte und aus der Ferne betrachtete. Er redete deshalb auch nicht nur über Gott, sondern mit ihm.
In den ersten Versen unseres alten Liedes wird dies ganz deutlich: David sagt nicht: „Gott ist ein Fels, eine Burg, ein Erretter.“ Stattdessen heißt es „mein Fels, meine Burg usw.“ Ein kleiner Buchstabe, der den Unterschied ausmacht und an der Stelle ganz entscheidend ist. Gott stellt sich vor als Helfer, als sicherer Anker in allen Herausforderungen. Er hat das damals getan, als David lebte oder das Volk Israel von ihm geführt wurde.
Er hat das dann sichtbar gemacht, als er in seinem Sohn Jesus Mensch geworden ist. Und deshalb ist es auch heute noch möglich, mit ihm zu leben. Wir können uns nicht erst in der Notlage an Gott wenden und ihn darum bitten, in unser Leben zu kommen, auch zu unserem Halt und Retter zu werden. Es braucht einfach nur diese Bitte und das Vertrauen darauf, dass er von einem Fels zu meinem Fels, und von einer Burg zu meiner Burg wird.
Dann gelten die Zusagen und seine Versprechen bis heute jedem, der darauf vertraut.
Und auch, wenn jetzt seit mehreren Jahren Krisenmodus herrscht und vermutlich auch weiter herrschen wird: Ganz egal welche Krise es ist. Dann gilt, dass der mächtige und große Gott sich nicht ändert und auch über diesen Dingen steht. Denn: er ist mein Fels und meine Burg, mein Erretter.
Autor: Martin Grebe
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By ERF - Der Sinnsender5
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Fast drei Jahre ist es mittlerweile her, dass die von Politkern sogenannte „Zeitenwende“ einsetzte. Mit dem Kriegsbeginn in der Ukraine wurden manche Gewissheiten in Frage gestellt. Auf einmal rückte Krieg, der in den vergangenen Jahren immer weit weg und für die Menschen in Deutschland wenig bedrohlich war, wieder wesentlich näher.
Diese Krise war und ist ja Teil etlicher Krisen, die auch unser Land in den vergangenen Jahren beschäftigten. Corona, Energiekrise, Klimakrise, Wirtschaftskrise sind nur so einige Stichwörter.
Damit wurden auch für eine jüngere Generation die Fragen nach Halt und Sicherheiten neu brisant. Jetzt stellt sich die Frage: Gibt es angesichts dieser näher rückenden Herausforderungen Sicherheit und wenn ja, wo?
König David aus der Bibel und seine Biografie sind eine Hilfe auf dieser Suche. Denn sein Leben war ebenso geprägt von dauerhaften Gefährdungen:
Jahrelang war er auf der Flucht vor seinem Vorgänger Saul, der ihn als Thronrivalen ansah. Als David König war, gab es die Bedrohung durch feindliche Nachbarvölker. Und als diese besiegt waren, kam es zu vielen Unruhen in der eigenen Familie und dem eigenen Königreich.
Psalm 18 schrieb er, nachdem Gott ihm Ruhe vor diesen Bedrohungen geschenkt hatte. In den Samuelbüchern steht das gleiche Lied am Ende des Lebens Davids als seine Rückschau und Fazit.
David bekennt hier, was ihm in seinem Leben gerade auch in den Bedrohungen, Halt gegeben hat. Gott ist sein Fels, seine Burg und sein Retter. Sein Schutz. Er macht mit diesem Psalm Werbung für Gott und dafür, sich auf Gott zu verlassen.
Nun können Sie natürlich einwenden: „Das kann ja jeder bekennen. Gibt es dafür auch Gründe? Und was heißt das konkret?“
David verknüpft sein Bekenntnis mit seiner Biografie und seinen Erlebnissen. Gott hat seinen Hilferuf gehört. Als David in Not war, rief er Gott zu Hilfe und erlebte sein Eingreifen. Auch das kennzeichnet Gott. Er ist nicht nur ein sicherer Zufluchtsort. Nein, er ist erreichbar. Er kann um Hilfe angerufen werden. Und er hat versprochen zu hören.
Weiter macht David deutlich: Gott ist mächtig. Etliche Verse dieses Psalms gebrauchen Bilder und vielleicht auch eine Sprache, die heute etwas fremd klingen mögen. Wie es aussieht, wenn Gott sich auf den Weg macht, um zu helfen. David gebraucht dabei Vorstellungen, die die Menschen damals hatten. Aber mit dieser sehr bildhaften Beschreibung von Gottes Eingreifen soll seine Macht und Stärke deutlich gemacht werden.
Wenn Gott eingreift, dann müssen auch die Naturgewalten weichen. Deshalb kann er auch retten. David hat es erfahren. Sein Hilferuf war nicht vergeblich.
Gott zog ihn aus dem Schlamassel. Soweit so gut. Das ist Davids Erfahrung. Erfahrungen vor knapp 3.000 Jahren. Aber wenn dieser Gott damals wie heute derselbe ist, dann hat er auch seine Eigenschaften bis heute nicht verändert. Und das wird in der Bibel an vielen Stellen festgehalten.
Das bedeutet bis heute im Jahr 2025 mit seinen Herausforderungen: Gott hört: Ich weiß nicht, was Sie gerade beschäftigt. Vielleicht ist es gar nicht die weltpolitische Lage, sondern eine persönliche Notlage. Die betrifft einen ja oft noch viel existenzieller. Die Frage, wie es mit einem Konflikt in der Familie weitergeht oder mit den Sorgen um die Zukunft. Es gilt dann aber genauso: Gott hat ein offenes Ohr. Es gibt bei ihm an dieser Stelle kein Thema, das zu groß oder auch zu klein ist.
Er hat nicht nur versprochen zu hören, sondern er hat auch die Macht einzugreifen. Auch heute. Zugegebenermaßen tut er das nicht immer so, wie wir das planen würden. Es lösen sich nicht alle Probleme auf. Aber Gottes Macht ist dieselbe. Und wer sich an ihn wendet, den wird er seine Nähe in allem erfahren lassen.
Um das wirklich zu verstehen und darauf vertrauen zu lernen, braucht es aber noch eine andere Erkenntnis: Gott ist ein persönlicher Gott, der Interesse an den Menschen hat.
David bekennt das auch, dass Gott ihn aus der Not herausgerissen hat, weil er ein Interesse an David hatte. Und das ist ganz wichtig: Gott stellt sich eben in der Bibel nicht nur als Mächtiger vor, das alleine würde noch nicht helfen. Aber eben auch als der, der persönlich Interesse an den Menschen hat. Auch an Ihnen. Was immer Sie beschäftigt und was immer Ihnen gerade passiert: Sie sind ihm nicht egal.
Um das unter Beweis zu stellen, ist er später nicht nur als mächtiger Gott aus seiner Welt aufgebrochen, sondern Mensch geworden. Jesus kam als Gottes Sohn in diese Welt.
Damit hat Gott deutlich gemacht, dass er an den Menschen, aber eben auch konkret an Ihnen ein Interesse hat. Dadurch wurde Gott auch zum Retter. Er selbst sorgt dafür, dass wir als Menschen, die nicht sind wie Gott, mit Gott leben können.
Denn Jesus lebte das Leben, das wir leben sollten und starb auch den Tod, den wir sterben müssten. Damit nichts mehr zwischen uns und Gott steht und wir in Beziehung mit Gott leben können. Damit wir heute wissen können, dass Gott wirklich an unserer Seite ist.
Wenn diese Frage geklärt ist, dann ist das etwas, das auch in allen Herausforderungen gilt: Gott ist an unserer Seite. Er ist auch auf unserer Seite.
Auch dafür lässt sich aus diesem alten Lied etwas von David lernen: Er lebte mit Gott, Für ihn war Gott nicht nur ein wissenschaftlicher Gegenstand, den er untersuchte und aus der Ferne betrachtete. Er redete deshalb auch nicht nur über Gott, sondern mit ihm.
In den ersten Versen unseres alten Liedes wird dies ganz deutlich: David sagt nicht: „Gott ist ein Fels, eine Burg, ein Erretter.“ Stattdessen heißt es „mein Fels, meine Burg usw.“ Ein kleiner Buchstabe, der den Unterschied ausmacht und an der Stelle ganz entscheidend ist. Gott stellt sich vor als Helfer, als sicherer Anker in allen Herausforderungen. Er hat das damals getan, als David lebte oder das Volk Israel von ihm geführt wurde.
Er hat das dann sichtbar gemacht, als er in seinem Sohn Jesus Mensch geworden ist. Und deshalb ist es auch heute noch möglich, mit ihm zu leben. Wir können uns nicht erst in der Notlage an Gott wenden und ihn darum bitten, in unser Leben zu kommen, auch zu unserem Halt und Retter zu werden. Es braucht einfach nur diese Bitte und das Vertrauen darauf, dass er von einem Fels zu meinem Fels, und von einer Burg zu meiner Burg wird.
Dann gelten die Zusagen und seine Versprechen bis heute jedem, der darauf vertraut.
Und auch, wenn jetzt seit mehreren Jahren Krisenmodus herrscht und vermutlich auch weiter herrschen wird: Ganz egal welche Krise es ist. Dann gilt, dass der mächtige und große Gott sich nicht ändert und auch über diesen Dingen steht. Denn: er ist mein Fels und meine Burg, mein Erretter.
Autor: Martin Grebe
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