Alle Zeichen stehen auf Dürre. In weiten Teilen Deutschlands hat es seit Wochen kaum einen Tropfen geregnet, Felder und Wege sind staubtrocken, die Waldbrandgefahr ist hoch. Statt Regenwolken zeigt der Himmel Sonne, Sonne, Sonne. Was Sonnenanbeter und Wasserscheue freut, ist nicht nur Landwirten, Förstern und Gartenbesitzern ein Graus - sondern letztlich ein eklatantes Problem für uns alle, die wir von der Natur und ihren Früchten leben. Die Wasserspeicher in den Böden sind bis weit in die Tiefe hinein nachhaltig ausgetrocknet, denn es droht nun schon im dritten Jahr in Folge eine echte Dürre. Da reicht kein kleiner Schauer dann und wann, um die Reserven wieder aufzufüllen. Wald-, Wein- und Landbesitzer müssen sich umstellen, technische Innovationen sind gefragt, um das rare Nass möglichst schlau zu verteilen - in Israel ist man uns da voraus. Doch: reicht das? Muss nicht gerade die Landwirtschaft radikal umgestellt werden?