Das Fest der Liebe ist einer der Höhepunkt familiärer Gewalt im Jahreslauf. Sagt die Statistik. Lassen wir sie reden, solche Botschaften wollen wir in diesen Zeiten nicht hören. Es steht schlimm genug um die Welt, da soll es wenigstens bei uns an Weihnachten heimelig sein. Wir wollen es schön haben, wir wollen zusammen kommen und uns wohl fühlen. Einmal im Jahr vergewissern wir uns, dass alles in Ordnung ist. Auch wenn das alles nur Deko ist. Wir haben dafür gesorgt, dass es duftet, dass der Tisch bereitet ist, sich zu biegen. Wir feiern den Tag, an dem in einem unbeheizten Stall im Nahen Osten ein mittelloses Flüchtlingskind geboren wurde. Wir feiern diesen Tag mit dem üppigsten Fest des Jahres. Und dabei wollen wir uns weder schlechte Nachrichten noch schlechte Zutaten gefallen lassen. Kann das gelingen?