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Gottes guter Plan für sein Volk
Gott hat einen guten Plan für seine Kinder. So war und ist das auch für sein geliebtes Volk Israel. Gottes Ziel und Bestimmung für sein Volk lautet: Kanaan – das Land voller Milch und Honig – das gelobte Land! Ein Leben unter Gottes Schutz und Versorgung. Ein Leben in Freiheit und Frieden.
Dazu ordnet Gott an, dass alle Stämme im Gelobten Land westlich des Jordan leben sollen. Gott weist später Josua an, das „Gelobte Land" ohne Rücksicht auf Verdienste aufzuteilen, er legt fest, wer welchen Bereich erhält.
Dank Gottes Barmherzigkeit und Gnade können wir uns auch heute unseren Platz im Gelobten Land – sprich in Gottes Reich – nicht verdienen. Auch unser Erbe im Reich Gottes haben wir durch Christus und seine Erlösung erhalten. Im Epheserbrief, Kapitel 1 Vers 3 heißt es:
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns durch Christus mit allem geistlichen Segen im Himmel beschenkt hat. Das ist viel! Wenn Gott uns seine Lebensfülle anbietet, dann meint er „Alles"!
In der Bibel sagt Gott: „So sehr liebe ich Dich, dass ich sogar meinen Sohn Jesus für Dich geopfert habe, damit meine Vergebung und Liebe zu Dir fließen kann. Wie könnte ich Dir jetzt noch etwas vorenthalten? Alles, was ich habe und für einen Menschen sein kann, will ich für Dich sein." Ist das nicht unglaublich?
Ja, Gott geht noch weiter und verspricht, unseren Glauben zu belohnen! Können Sie erfassen, wie viel Gutes auf Sie wartet? Mose erinnert in unserem Bibeltext daran:
Die Entscheidung von Ruben und Gad
Ruben und Gad glauben, einen besseren Plan für sich gefunden zu haben. Nach der Niederlage der Midianiter flehen sie darum, ihr dank Gott erobertes Land im Jordantal behalten zu dürfen. Sie argumentieren: „Das ist ein Land für Vieh, und deine Knechte haben Vieh." (4. Mose 32:4). Sie nehmen an, dass ihre Beurteilung und Auswahl des Landes besser ist als der Teil des „Gelobten Landes", den Gott ihnen geben möchte.
Als Menschen, die ihre Logik und Sichtweise über Gottes Worte stellen, glauben sie, sie könnten außerhalb des Willens und Segens Gottes besser leben.
Das nenne ich die Rindviecher-Philosophie, welche besagt, dass das Gras auf der anderen Seite des Zaunes immer grüner ist. Dieser Illusion folgte viel früher bereits Lot, der Neffe Abrahams, der glaubte, dass es im sündigen Sodom besser ist als an der Seite des „Vaters des Glaubens", Abraham, der unter dem Schutz und Segen Gottes lebt.
Und auch der „verlorene Sohn", von dem mehr als ein Jahrtausend später Jesus, der Sohn Gottes, erzählt, ist sich sicher, dass außerhalb vom Vaterhaus das prickelnde Leben auf ihn wartet. Irgendwann findet er sich enttäuscht als Schweinehirt wieder und ist zum großen Verlierer geworden.
König Salomo formuliert folgende Warnung, Jahrhunderte später als Mose: „Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber er endet auf dem Weg des Todes." (Spr. 14:12; 16:25)
Die Konsequenzen falscher Entscheidungen
Suchen Sie, wie Ruben und Gad, nach etwas Besserem als dem, was Gott Ihnen in Christus angeboten hat? Das hat schon bei Adam und Eva nicht gut funktioniert!
Mose gab schließlich den Bitten Rubens und Gads unter der Bedingung nach, dass sie mit den anderen Stämmen das Land erobern.
Gott will Menschen nicht in das Gelobte Land zwingen.
Seine Liebe und seinen Segen zwingt Gott keinem auf.
Mit der endgültigen Trennung von den anderen Stämmen erfahren wir noch etwas sehr Trauriges. Die Hälfte des Stammes Manasse wird von Ruben und Gad beeinflusst und beschloss, auch außerhalb des „Gelobten Landes" zu leben (4. Mose 32:33, 40-42).
Die Hälfte dieses Stammes gibt Gottes zugedachten Segen für ein falsches Versprechen auf – ein besseres Leben außerhalb des Gelobten Landes.
Josua hält sich später an die Abmachung und weist diesen zweieinhalb Stämmen ihren Platz außerhalb des Gelobten Landes zu (Josua 13:15-33).
Gott gibt uns allen bis heute eine Wahl. Wenn Sie sich nach Ihrem alten, sündigen, gottlosen Leben sehnen, wird er Sie gehen lassen. Traurigerweise bietet das Leben außerhalb des Gelobten Landes letztlich weniger von dem, was Gott einem Menschen schenken möchte.
Das Schicksal der Stämme und die Warnung für uns heute
Hunderte von Jahren später werden diese Stämme, wie die, die im gelobten Land leben, in die Gefangenschaft verschleppt.
Doch anders als die Stämme, die im „Gelobten Land" lebten, haben die Stämme Ruben und Gad nach ihrer Gefangenschaft keinen Ort, an den sie zurückkehren können. Da Gott ihnen dieses Land außerhalb von Kanaan nicht versprochen hatte, säuberte er es auch nicht von fremden Armeen, um ihnen die Rückkehr zu ermöglichen. Sie werden Teil der verlorenen Stämme Israels. Ihre schicksalhafte Entscheidung, außerhalb des Gelobten Landes zu leben, hat noch bis heute Konsequenzen.
Wer Entscheidungen gegen Gottes Willen trifft, kann ebenfalls ein Leben lang mit Verlust und Leid rechnen. Schlimmer noch, unsere Entscheidungen können sich negativ auf künftige Generationen in der Familie auswirken.
Ein letzter Gedanke: Satan greift gerne diejenigen an, die außerhalb der Herde leben.
Satan verhält sich wie ein Löwe, der die Tiere angreift, die sich von der Herde entfernt haben. Deshalb wird uns Christen gesagt, dass wir die Gemeinschaft der Christen nicht verlassen sollen. Außerhalb der Herde, sprich der Familie Gottes, haben wir viel weniger Schutz. Außerhalb von Gottes Schutzangebot werden wir zur leichten Beute! Möchten Sie beraubt oder gesegnet werden – wofür entscheiden Sie sich?
Autor: Matthias Brandtner
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Gottes guter Plan für sein Volk
Gott hat einen guten Plan für seine Kinder. So war und ist das auch für sein geliebtes Volk Israel. Gottes Ziel und Bestimmung für sein Volk lautet: Kanaan – das Land voller Milch und Honig – das gelobte Land! Ein Leben unter Gottes Schutz und Versorgung. Ein Leben in Freiheit und Frieden.
Dazu ordnet Gott an, dass alle Stämme im Gelobten Land westlich des Jordan leben sollen. Gott weist später Josua an, das „Gelobte Land" ohne Rücksicht auf Verdienste aufzuteilen, er legt fest, wer welchen Bereich erhält.
Dank Gottes Barmherzigkeit und Gnade können wir uns auch heute unseren Platz im Gelobten Land – sprich in Gottes Reich – nicht verdienen. Auch unser Erbe im Reich Gottes haben wir durch Christus und seine Erlösung erhalten. Im Epheserbrief, Kapitel 1 Vers 3 heißt es:
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns durch Christus mit allem geistlichen Segen im Himmel beschenkt hat. Das ist viel! Wenn Gott uns seine Lebensfülle anbietet, dann meint er „Alles"!
In der Bibel sagt Gott: „So sehr liebe ich Dich, dass ich sogar meinen Sohn Jesus für Dich geopfert habe, damit meine Vergebung und Liebe zu Dir fließen kann. Wie könnte ich Dir jetzt noch etwas vorenthalten? Alles, was ich habe und für einen Menschen sein kann, will ich für Dich sein." Ist das nicht unglaublich?
Ja, Gott geht noch weiter und verspricht, unseren Glauben zu belohnen! Können Sie erfassen, wie viel Gutes auf Sie wartet? Mose erinnert in unserem Bibeltext daran:
Die Entscheidung von Ruben und Gad
Ruben und Gad glauben, einen besseren Plan für sich gefunden zu haben. Nach der Niederlage der Midianiter flehen sie darum, ihr dank Gott erobertes Land im Jordantal behalten zu dürfen. Sie argumentieren: „Das ist ein Land für Vieh, und deine Knechte haben Vieh." (4. Mose 32:4). Sie nehmen an, dass ihre Beurteilung und Auswahl des Landes besser ist als der Teil des „Gelobten Landes", den Gott ihnen geben möchte.
Als Menschen, die ihre Logik und Sichtweise über Gottes Worte stellen, glauben sie, sie könnten außerhalb des Willens und Segens Gottes besser leben.
Das nenne ich die Rindviecher-Philosophie, welche besagt, dass das Gras auf der anderen Seite des Zaunes immer grüner ist. Dieser Illusion folgte viel früher bereits Lot, der Neffe Abrahams, der glaubte, dass es im sündigen Sodom besser ist als an der Seite des „Vaters des Glaubens", Abraham, der unter dem Schutz und Segen Gottes lebt.
Und auch der „verlorene Sohn", von dem mehr als ein Jahrtausend später Jesus, der Sohn Gottes, erzählt, ist sich sicher, dass außerhalb vom Vaterhaus das prickelnde Leben auf ihn wartet. Irgendwann findet er sich enttäuscht als Schweinehirt wieder und ist zum großen Verlierer geworden.
König Salomo formuliert folgende Warnung, Jahrhunderte später als Mose: „Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber er endet auf dem Weg des Todes." (Spr. 14:12; 16:25)
Die Konsequenzen falscher Entscheidungen
Suchen Sie, wie Ruben und Gad, nach etwas Besserem als dem, was Gott Ihnen in Christus angeboten hat? Das hat schon bei Adam und Eva nicht gut funktioniert!
Mose gab schließlich den Bitten Rubens und Gads unter der Bedingung nach, dass sie mit den anderen Stämmen das Land erobern.
Gott will Menschen nicht in das Gelobte Land zwingen.
Seine Liebe und seinen Segen zwingt Gott keinem auf.
Mit der endgültigen Trennung von den anderen Stämmen erfahren wir noch etwas sehr Trauriges. Die Hälfte des Stammes Manasse wird von Ruben und Gad beeinflusst und beschloss, auch außerhalb des „Gelobten Landes" zu leben (4. Mose 32:33, 40-42).
Die Hälfte dieses Stammes gibt Gottes zugedachten Segen für ein falsches Versprechen auf – ein besseres Leben außerhalb des Gelobten Landes.
Josua hält sich später an die Abmachung und weist diesen zweieinhalb Stämmen ihren Platz außerhalb des Gelobten Landes zu (Josua 13:15-33).
Gott gibt uns allen bis heute eine Wahl. Wenn Sie sich nach Ihrem alten, sündigen, gottlosen Leben sehnen, wird er Sie gehen lassen. Traurigerweise bietet das Leben außerhalb des Gelobten Landes letztlich weniger von dem, was Gott einem Menschen schenken möchte.
Das Schicksal der Stämme und die Warnung für uns heute
Hunderte von Jahren später werden diese Stämme, wie die, die im gelobten Land leben, in die Gefangenschaft verschleppt.
Doch anders als die Stämme, die im „Gelobten Land" lebten, haben die Stämme Ruben und Gad nach ihrer Gefangenschaft keinen Ort, an den sie zurückkehren können. Da Gott ihnen dieses Land außerhalb von Kanaan nicht versprochen hatte, säuberte er es auch nicht von fremden Armeen, um ihnen die Rückkehr zu ermöglichen. Sie werden Teil der verlorenen Stämme Israels. Ihre schicksalhafte Entscheidung, außerhalb des Gelobten Landes zu leben, hat noch bis heute Konsequenzen.
Wer Entscheidungen gegen Gottes Willen trifft, kann ebenfalls ein Leben lang mit Verlust und Leid rechnen. Schlimmer noch, unsere Entscheidungen können sich negativ auf künftige Generationen in der Familie auswirken.
Ein letzter Gedanke: Satan greift gerne diejenigen an, die außerhalb der Herde leben.
Satan verhält sich wie ein Löwe, der die Tiere angreift, die sich von der Herde entfernt haben. Deshalb wird uns Christen gesagt, dass wir die Gemeinschaft der Christen nicht verlassen sollen. Außerhalb der Herde, sprich der Familie Gottes, haben wir viel weniger Schutz. Außerhalb von Gottes Schutzangebot werden wir zur leichten Beute! Möchten Sie beraubt oder gesegnet werden – wofür entscheiden Sie sich?
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