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Das Karl Schmidt-Rottluff Haus in Chemnitz ist viel mehr als nur das sanierte Elternhaus eines berühmten Künstlers – es ist ein neuer Fixpunkt des Expressionismus und ein zentrales Projekt der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Nach jahrelangen Diskussionen und intensiven Planungen beschloss die Stadt 2023, das denkmalgeschützte Landhaus in der Limbacher Straße 382 grundlegend zu erneuern, barrierefrei zu erschließen und museal auszubauen. Im April 2025 wurde das Haus als sechster Standort der Kunstsammlungen Chemnitz eröffnet und seither als Künstlermuseum betrieben.
Die neue Dauerausstellung gliedert sich in drei große Themenblöcke: das Werk und die Biografie Karl Schmidt-Rottluffs, die Geschichte des Expressionismus in Chemnitz sowie die Geschichte des Ortes zu Lebzeiten des Künstlers. In den Räumen werden bislang selten gezeigte Ölskizzen, Holz- und Schmuckobjekte, Dokumente und weitere originale Arbeiten gezeigt, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Chemnitzer Lebens- und Schaffensphasen. Eine bedeutende Rolle spielt dabei die Sammlung von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgabe der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Chemnitz das Herzstück vieler Präsentationen bildet.
Auch architektonisch erzählt das Haus Geschichte: Das 1913 errichtete Landhaus im Reform- bzw. Heimatstil knüpft an die Wohnmühle in der unmittelbaren Nachbarschaft an. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Elternhaus zeitweise zu seinem Rückzugsort, nachdem Wohnung und Atelier in Berlin ausgebombt worden waren. Heute verbindet ein neu gestalteter Garten Landhaus und Wohnmühle zu einem Ensemble, das sowohl Museum als auch offener Kunstort für den Stadtteil ist.
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Repro-Credits: Karl Schmidt-Rottluff mit Roswita Peters in Rumbke, 1937, Kunstsammlungen Chemnitz, Archiv
By Jens TrochaDas Karl Schmidt-Rottluff Haus in Chemnitz ist viel mehr als nur das sanierte Elternhaus eines berühmten Künstlers – es ist ein neuer Fixpunkt des Expressionismus und ein zentrales Projekt der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025. Nach jahrelangen Diskussionen und intensiven Planungen beschloss die Stadt 2023, das denkmalgeschützte Landhaus in der Limbacher Straße 382 grundlegend zu erneuern, barrierefrei zu erschließen und museal auszubauen. Im April 2025 wurde das Haus als sechster Standort der Kunstsammlungen Chemnitz eröffnet und seither als Künstlermuseum betrieben.
Die neue Dauerausstellung gliedert sich in drei große Themenblöcke: das Werk und die Biografie Karl Schmidt-Rottluffs, die Geschichte des Expressionismus in Chemnitz sowie die Geschichte des Ortes zu Lebzeiten des Künstlers. In den Räumen werden bislang selten gezeigte Ölskizzen, Holz- und Schmuckobjekte, Dokumente und weitere originale Arbeiten gezeigt, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Chemnitzer Lebens- und Schaffensphasen. Eine bedeutende Rolle spielt dabei die Sammlung von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgabe der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Chemnitz das Herzstück vieler Präsentationen bildet.
Auch architektonisch erzählt das Haus Geschichte: Das 1913 errichtete Landhaus im Reform- bzw. Heimatstil knüpft an die Wohnmühle in der unmittelbaren Nachbarschaft an. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Elternhaus zeitweise zu seinem Rückzugsort, nachdem Wohnung und Atelier in Berlin ausgebombt worden waren. Heute verbindet ein neu gestalteter Garten Landhaus und Wohnmühle zu einem Ensemble, das sowohl Museum als auch offener Kunstort für den Stadtteil ist.
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Repro-Credits: Karl Schmidt-Rottluff mit Roswita Peters in Rumbke, 1937, Kunstsammlungen Chemnitz, Archiv

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