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„Die auf den Herrn hoffen, werden nicht fallen, sondern ewig bleiben wie der Berg Zion.“
Das ist ein gigantisches Versprechen, das hier gegeben wird. Ich, mit meinen 70 Jahren, denke oft, dass ich irgendwann in naher Zukunft von dieser Welt abtreten muss. Das wäre doch dann ein überaus großer Fall. Vermag ein Hoffen auf Gott das zu verhindern? Müssen gottesfürchtige Menschen nicht genauso sterben wie gottlose Menschen?
Das ist ja gerade das Außerordentliche an der Bibel, sie redet fortwährend von einem Weiterleben nach dem Tod. In den vielen Jahren, die ich mit Jesus Christus schon unterwegs bin, ist das Hoffen auf ein Weiterleben nach dem Tod mir gewiss.
Erstaunlich finde ich an diesem Text, dass der Schreiber dieses Psalms die Beständigkeit meines Seins mit dem Berg Zion vergleicht. Was hat der Berg Zion hier zu suchen? Anscheinend ist Gott der Berg Zion ebenso wichtig wie mein individuelles Fortbestehen.
Ich kann mir vorstellen, wie moderne Menschen diesen Begriff mit Zionismus verknüpfen. Wikipedia gibt hier folgende Definition für Zionismus: "Zionismus (von „Zion“, dem Namen des Tempelberges in Jerusalem und Bezeichnung für den Wohnsitz JHWHs, des Gottes der Israeliten) bezeichnet sowohl eine Nationalbewegung als auch eine nationalistische Ideologie, die auf einen jüdischen Nationalstaat im geografischen Palästina zielt, diesen bewahren und rechtfertigen will."
Es vergeht fast kein Tag, an dem nicht irgendwie über Jerusalem, Israel, die Juden und die Kämpfe im Nahen Osten in den öffentlichen Medien geredet wird. Dabei ist es ein offenes Geheimnis: Die Hamas, die Hisbollah und die Huthis und schlussendlich auch der Iran haben es sich zum Ziel gesetzt, den Staat Israel auszulöschen bzw. die Juden aus Palästina zu vertreiben.
Nicht nur Vers eins, sondern besonders Vers zwei bringt mich zu der Auffassung: Gott beschützt und sorgt für sein Volk. Hören Sie nochmal auf Vers zwei: Um Jerusalem her sind Berge, und der Herr ist um sein Volk her von nun an bis in Ewigkeit.
Israel ist nach dem Zeugnis der Bibel Gottes auserwähltes Volk. An ganz unterschiedlichen Stellen wird in der Bibel berichtet, wie das Volk Israel in dieser Rolle als auserwähltes Volk versagt hat. Manche Christen sind deshalb der Auffassung, dass sämtliche Versprechen Gottes an Israel auf die Christenheit übergegangen sind.
Doch ich habe mir überlegt: Wenn das Volk Israel versagt hat und darum Gott seine Versprechen diesem Volk gegenüber annulliert hat, was passiert dann, wenn wir als Christen versagen? Annulliert dann Gott auch seine Versprechen, die er uns Christen gegeben hat? Das wäre ja schrecklich.
Wollen nicht gerade solche Verse, wie sie in Psalm 125 formuliert wurden, uns begreiflich machen, dass sein Wort immer Gültigkeit hat? Dass er seine gegebenen Versprechen eben nicht widerruft?
Vor einigen Wochen war ich bei einer staatlichen Luxemburger Einrichtung, die Rezepte für ein Hörgerät noch einmal überprüft. Der Angestellte mir gegenüber hatte anscheinend viel Zeit. So sprachen wir über das aktuelle Tagesgeschehen und eben auch über das, was im Nahen Osten gerade passiert. Ihm gegenüber formulierte ich ein paar Sätze, die ich gerne hier wiedergeben möchte: Sehr vieles, was Israel und den Juden passiert ist und gerade passiert, wurde in der Bibel vorausgesagt: dass Gott sein Volk unter alle Nationen zerstreuen wird und dass er es aus allen Nationen heraus wieder sammeln wird in genau dieses Land, das viele heute Palästina nennen. Ebenso kann man im Alten Testament lesen, dass alle Völker sich gegen Israel stellen werden. Einiges ist in der Vergangenheit passiert, anderes passiert gerade vor aller Augen. So gesehen, lässt sich tatsächlich an dem, was in und um Israel geschieht, ablesen, wie Gott seine Versprechen erfüllt.
Ich erinnere mich bei diesem Thema an die Worte Jesu: Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Ein moderneres Wort für Versprechen oder Verheißungen könnte das Wort Prognosen sein. Insbesondere in der Wirtschaft werden immer wieder Prognosen veröffentlicht. Wie sehr sie wirklich eintreffen, kann ich nicht beurteilen. Doch die in der Bibel gegebenen Prognosen werden sich immer erfüllen. Indem Sie, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ERF Plus hören, zeigt sich schon, dass die Prognose Jesu „Meine Worte werden nicht vergehen“ sich erfüllt hat. Denn die Worte der Bibel sind gerade das Wesentliche an diesem Sender.
Ich möchte Ihnen also Mut machen: Hoffen Sie auf Gott, vertrauen Sie Ihr Leben Jesus Christus an. Für diejenigen, die schon lange mit Jesus unterwegs sind, sage ich: Geben Sie es nicht auf, auf Gott zu hoffen. Dann haben wir allesamt ewigen Bestand. Dann überdauern wir die Krisen dieser Welt, ja sogar dieses vergängliche Leben. Ich denke, dass wir Menschen das Wort Gottes viel zu wenig beim Wort nehmen. Ich vertraue darauf: „Die auf den Herrn hoffen, werden nicht fallen, sondern ewig bleiben wie der Berg Zion.“
Autor: Helmut Schilke
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By ERF - Der Sinnsender5
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„Die auf den Herrn hoffen, werden nicht fallen, sondern ewig bleiben wie der Berg Zion.“
Das ist ein gigantisches Versprechen, das hier gegeben wird. Ich, mit meinen 70 Jahren, denke oft, dass ich irgendwann in naher Zukunft von dieser Welt abtreten muss. Das wäre doch dann ein überaus großer Fall. Vermag ein Hoffen auf Gott das zu verhindern? Müssen gottesfürchtige Menschen nicht genauso sterben wie gottlose Menschen?
Das ist ja gerade das Außerordentliche an der Bibel, sie redet fortwährend von einem Weiterleben nach dem Tod. In den vielen Jahren, die ich mit Jesus Christus schon unterwegs bin, ist das Hoffen auf ein Weiterleben nach dem Tod mir gewiss.
Erstaunlich finde ich an diesem Text, dass der Schreiber dieses Psalms die Beständigkeit meines Seins mit dem Berg Zion vergleicht. Was hat der Berg Zion hier zu suchen? Anscheinend ist Gott der Berg Zion ebenso wichtig wie mein individuelles Fortbestehen.
Ich kann mir vorstellen, wie moderne Menschen diesen Begriff mit Zionismus verknüpfen. Wikipedia gibt hier folgende Definition für Zionismus: "Zionismus (von „Zion“, dem Namen des Tempelberges in Jerusalem und Bezeichnung für den Wohnsitz JHWHs, des Gottes der Israeliten) bezeichnet sowohl eine Nationalbewegung als auch eine nationalistische Ideologie, die auf einen jüdischen Nationalstaat im geografischen Palästina zielt, diesen bewahren und rechtfertigen will."
Es vergeht fast kein Tag, an dem nicht irgendwie über Jerusalem, Israel, die Juden und die Kämpfe im Nahen Osten in den öffentlichen Medien geredet wird. Dabei ist es ein offenes Geheimnis: Die Hamas, die Hisbollah und die Huthis und schlussendlich auch der Iran haben es sich zum Ziel gesetzt, den Staat Israel auszulöschen bzw. die Juden aus Palästina zu vertreiben.
Nicht nur Vers eins, sondern besonders Vers zwei bringt mich zu der Auffassung: Gott beschützt und sorgt für sein Volk. Hören Sie nochmal auf Vers zwei: Um Jerusalem her sind Berge, und der Herr ist um sein Volk her von nun an bis in Ewigkeit.
Israel ist nach dem Zeugnis der Bibel Gottes auserwähltes Volk. An ganz unterschiedlichen Stellen wird in der Bibel berichtet, wie das Volk Israel in dieser Rolle als auserwähltes Volk versagt hat. Manche Christen sind deshalb der Auffassung, dass sämtliche Versprechen Gottes an Israel auf die Christenheit übergegangen sind.
Doch ich habe mir überlegt: Wenn das Volk Israel versagt hat und darum Gott seine Versprechen diesem Volk gegenüber annulliert hat, was passiert dann, wenn wir als Christen versagen? Annulliert dann Gott auch seine Versprechen, die er uns Christen gegeben hat? Das wäre ja schrecklich.
Wollen nicht gerade solche Verse, wie sie in Psalm 125 formuliert wurden, uns begreiflich machen, dass sein Wort immer Gültigkeit hat? Dass er seine gegebenen Versprechen eben nicht widerruft?
Vor einigen Wochen war ich bei einer staatlichen Luxemburger Einrichtung, die Rezepte für ein Hörgerät noch einmal überprüft. Der Angestellte mir gegenüber hatte anscheinend viel Zeit. So sprachen wir über das aktuelle Tagesgeschehen und eben auch über das, was im Nahen Osten gerade passiert. Ihm gegenüber formulierte ich ein paar Sätze, die ich gerne hier wiedergeben möchte: Sehr vieles, was Israel und den Juden passiert ist und gerade passiert, wurde in der Bibel vorausgesagt: dass Gott sein Volk unter alle Nationen zerstreuen wird und dass er es aus allen Nationen heraus wieder sammeln wird in genau dieses Land, das viele heute Palästina nennen. Ebenso kann man im Alten Testament lesen, dass alle Völker sich gegen Israel stellen werden. Einiges ist in der Vergangenheit passiert, anderes passiert gerade vor aller Augen. So gesehen, lässt sich tatsächlich an dem, was in und um Israel geschieht, ablesen, wie Gott seine Versprechen erfüllt.
Ich erinnere mich bei diesem Thema an die Worte Jesu: Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Ein moderneres Wort für Versprechen oder Verheißungen könnte das Wort Prognosen sein. Insbesondere in der Wirtschaft werden immer wieder Prognosen veröffentlicht. Wie sehr sie wirklich eintreffen, kann ich nicht beurteilen. Doch die in der Bibel gegebenen Prognosen werden sich immer erfüllen. Indem Sie, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ERF Plus hören, zeigt sich schon, dass die Prognose Jesu „Meine Worte werden nicht vergehen“ sich erfüllt hat. Denn die Worte der Bibel sind gerade das Wesentliche an diesem Sender.
Ich möchte Ihnen also Mut machen: Hoffen Sie auf Gott, vertrauen Sie Ihr Leben Jesus Christus an. Für diejenigen, die schon lange mit Jesus unterwegs sind, sage ich: Geben Sie es nicht auf, auf Gott zu hoffen. Dann haben wir allesamt ewigen Bestand. Dann überdauern wir die Krisen dieser Welt, ja sogar dieses vergängliche Leben. Ich denke, dass wir Menschen das Wort Gottes viel zu wenig beim Wort nehmen. Ich vertraue darauf: „Die auf den Herrn hoffen, werden nicht fallen, sondern ewig bleiben wie der Berg Zion.“
Autor: Helmut Schilke
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