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**Claudia Acklin **hat einen PhD in Design und Designmanagement der University of Lancester, hattet zu diesem Themenfeld eine Professur in Luzern, war Forschungsleiterin in einem Vorhaben mit der ETH Zürich und lange Zeit Geschäftsleiterin des Schweizerischen Wissenschaftsrats. Seit Dezember 2020 veröffentlicht sie ihren Blog und Podcast „Die Natur und die Stadt“.
Buchhinweis:
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Europa hat schon bessere Zeiten gesehen: Polarisierte Gesellschaften, Rechtsextreme auf dem Vormarsch, veraltete Strukturen – Es wird Zeit, Europa neu zu erfinden und mit unerhörten Ideen neu zu beleben. Diesem Ziel haben sich die beiden Europa-Aktivist:innen Katja Sinko und Peter Jelinek verschrieben. Beide blicken anders auf Brüssel als die meisten von uns. Wo andere in der EU nur ein lästiges „Bürokratiemonster“ sehen, erkennen sie die Potenziale für uns alle. Etwa durch die Einführung einer kostenlosen EuropaCard für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr, durch ein „Recht auf Natur“, das uns freien Zugang zur Natur gewähren soll, oder ein „Recht auf Auszeit“, um Europa zu erleben und sich fortzubilden. Dass keine ihrer „unerhörten Ideen“ utopisch ist, verdeutlichen konkrete Beispiele aus Luxemburg, Estland oder Schweden. Sie lassen hoffen: Europa kann das Leben von Millionen Menschen besser, fairer und lebenswerter machen …
Katja Sinko engagiert sich seit 2012 in Vollzeit für Europa. Sie gründete u.a. die proeuropäische Kampagne THE EUROPEAN MOMENT und koordinierte die größte Europa-Demo Deutschlands. Seit 2012 ist sie als freiberufliche Trainerin in der europapolitischen Bildung tätig, u. a. als Bildungsreferentin bei planpolitik.
Buchhinweis
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Wir recyceln, kaufen »klimaneutral« ein und vertrauen darauf, dass Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsversprechen halten. Doch nicht jede „grüne“ Werbeaussage hält, was sie verspricht. „Greenwashing“ ist eher die Regel als die Ausnahme. Ein aktueller Greenpeace-Report deckt auf, wie die Industrie systematisch Politik und Verbraucherschaft mit leeren Versprechen und »freiwilligen Selbstverpflichtungen« ruhigstellt – und sich über ihre Lobbyarbeit längst Einfluss auf politische Entscheidungen gesichert hat. Greenwashing ist nicht nur irreführende Werbung – es ist ein lukratives Geschäftsmodell und Milliardenbusiness. Denn statt Umweltschutz zu betreiben, ist es billiger, ihn vorzutäuschen. Welche Strategien der Täuschung, aber auch politischen Einflussnahme stecken hinter Greenwashing? Welche tiefgreifenden Veränderungen bräuchte es, um Greenwashing zurückzudrängen und durch glaubwürdiges, wirksames Handeln zu ersetzen?
Ursula Bittner ist Wirtschaftsexpertin und Sprecherin bei Greenpeace. Vor ihrer Tätigkeit bei Greenpeace gründete sie »Donau Soja« mit, einen Verein für eine nachhaltige europäische Eiweißversorgung. 2021 rief sie die Anti-Korruptions-Initiative »Saubere Hände – Stoppt Korruption« ins Leben. Und 2024 initiierte sie gemeinsam mit anderen den Verein »Ans Licht!«, der Whistleblower:innen schützen und unterstützen will.
Buchhinweis:
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Dr. Martha Mertens ist Biologin und Sprecherin des Arbeitskreises „Bio- und Gentechnik“ des BUND und des BUND Naturschutz Bayern sowie langjährige stellvertretende Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats des BUND. Für ihre Verdienste erhielt die freiberuflich und ehrenamtlich tätige Wissenschaftlerin 2014 die Bayerische Staatsmedaille für besondere Verdienste um die Umwelt.
Annemarie Volling ist Umweltwissenschaftlerin und arbeitet als Expertin für Gentechnik- und Patentfragen für die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. 2023 erhielt sie von Slow Food Deutschland den Ursula Hudson Preis, mit dem ihr langjähriger Einsatz für eine gentechnikfreie Landwirtschaft ausgezeichnet wurde.
**Weiterführende Informationen
Bäuerlicher Appell zum geplanten EU-Gentechnik-Gesetz
Aktuelles und Hintergründe finden sich hier: www.abl-ev.de/gentechnikfrei
Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL): Bewertung des Verordnungsentwurfs der EU-Kommission zu neuen Gentechnik-Pflanzen. Hamm/Berlin 2023
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): Gentechnik in Landwirtschaft und Naturschutz. Position 77. Berlin 2025
Testbiotech: A crack in creation? Freisetzungen von Organismen aus neuer Gentechnik können die Ökosysteme gefährden. München 2026
Testbiotech: Warum Pflanzen aus Neuer Gentechnik nicht dereguliert werden dürfen. München 2026
Die promovierte Biologin Frauke Fischer gründete 2003 die Agentur auf!, die Unternehmen bei ihrem Engagement für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und den Erhalt von Biodiversität berät. Frauke Fischer arbeitet zudem als Dozentin an der Fakultät für Biologie der Universität Würzburg. Im Jahr 2015 gründete sie zusammen mit ihrem Kollegen Arno Wielgoss PERÚ PURO, um Kleinbauern im abgelegenen Urubambatal in Peru einen fairen Marktzugang für ihren hochwertigen, Bio-Urkakao Chuncho und weitere Produkten zu bieten.
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Frauke Fischer im oekom verlag:
• Frauke Fischer & Hilke Oberhansberg: Kann KI die Natur retten? Wie Künstliche Intelligenz Tierarten und Ökosysteme schützen und den Umweltschutz revolutionieren kann – Chancen und Risiken der Technologie für unseren Planeten. oekom verlag, München 2025
• Frauke Fischer & Hilke Oberhansberg: Was hat die Mücke je für uns getan? Endlich verstehen, was biologische Vielfalt für unser Leben bedeutet oekom Verlag, München 2020
• Frauke Fischer & Hilke Oberhansberg: Wal macht Wetter. Warum biologische Vielfalt unser Klima rettet. oekom Verlag, München 2023
• Frauke Fischer & Frank Nierula: Der Palmöl-Kompass. Hintergründe, Fakten und Tipps für den Alltag. oekom Verlag, München 2019
Susanne Götze ist promovierte Historikerin, Autorin und Journalistin. Sie arbeitet seit über 20 Jahren als Umwelt- und Klimajournalistin, seit 2020 ist sie Redakteurin für den SPIEGEL.
Annika Joeres arbeitet als Senior Reporterin für die Investigativ-Redaktion correctiv.org und berichtet für DIE ZEIT aus Frankreich. Sie ist spezialisiert auf grenzüberschreitende Recherchen zu Lobbyismus und Energiepolitik.
Beide Journalistinnen wurden für ihre Arbeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
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**Susanne Götze & Annika Joeres im oekom verlag **
• Susanne Götze & Annika Joeres: Die Sicherheitslüge. Wie Europa sich mit Waffen schützen will – aber mit Öl & Gas erpressbar macht. München 2025
• Susanne Götze: Land unter im Paradies. Reportagen aus dem Menschenzeitalter. München 2018
• Annika Joeres (Mit-Hrsg.): Medien in der Klimakrise. München 2022
Prof. Dr. Matthias Drösler ist Vegetationsökologe und hat eine Forschungsprofessur für Klimawandel und Moor-Ökosysteme an der Hochschule in Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und leitet das dortige Peatland Science Centre am Institut für Ökologie und Landschaft. Prof. Drösler ist zudem Ko-Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats Natürlicher Klimaschutz (WBKN) der Bundesregierung.
Pia Röder arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Peatland Science Centre an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und bei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Ihr Arbeitsschwerpunkt ist die Entwicklung moorverträglicher Bewirtschaftungsmaßnahmen für landwirtschaftlichen Moor- und Klimaschutz.
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**Das Thema im oekom verlag **
• Moore – Trümpfe in der Klimakrise. Themenheft der politischen ökologie 169, München 2022
»Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind Elitenprojekte auf Kosten des Volkes.« – Narrative wie diese sind zunehmend Teil rechtspopulistischer Argumentation. Sie richten sich gegen jede Form ambitionierter Umwelt- und Klimaschutzpolitik und zielen darauf ab, diese zu delegitimieren. In dem Podcast werden zentrale rechtspopulistische Narrative im Bereich der Umwelt- und Klimapolitik analysiert. Einige von ihnen haben eine hohe Anschlussfähigkeit für breite Teile der Bevölkerung und wirken bereits bis in die sog. »gesellschaftliche Mitte« hinein. Wie ist dem zu begegnen – kommunikativ, aber auch politisch?
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Albert Denk studierte Sozial- und Globalwissenschaften in Barcelona, Berlin, Buenos Aires, Neu-Delhi und München. Er wurde an der Ludwig-Maximilians-Universität im Fach Soziologie zum Thema »Nachhaltige Entwicklung und globale Ungleichheit« promoviert. Seit 2022 arbeitet er am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin im Bereich Klima- und Umweltpolitik
Johanna Siebert ist Politikökonomin und Senior Projektmanagerin im Schwerpunkt »Green New Deal« des Progressiven Zentrums, Berlin. Hier arbeitet sie unter anderem zu antidemokratischen Interventionen in der Klima- und Umweltpolitik sowie zu materieller und immaterieller Gerechtigkeit in der Transformation.
Beide haben 2024 für das Umweltbundesamt eine kleine Studie veröffentlicht, auf die in dem Podcast mehrfach Bezug genommen wird.
Videos
• Bernd Sommer: »Fossiler Faschismus: Rechtspopulismus und sozial-ökologische Transformation«. Vortrag im münchner zukunftssalon am 22. November 2022
**Albert Denk im oekom verlag **
• Albert Denk: Globale Demokratie: Warum weltweite Probleme ein neues politisches Miteinander erfordern. oekom verlag, München 2025
Das Thema im oekom verlag
• Jascha Rohr (Hrsg.): Ein Update für unsere Demokratie. Politische Innovationen für mehr Mitbestimmung, Beteiligung und Transparenz. oekom verlag, München 2025
Miriam Lang ist eine aktivistische Wissenschaftlerin und Professorin für Umwelt und Nachhaltigkeit an der Universidad Andina Simón Bolívar in Quito, Ecuador. Sie hat einen PhD in Soziologie und verbindet in ihrer Forschung dekoloniale und feministische Perspektiven mit politischer Ökonomie und politischer Ökologie. Dabei integriert sie Perspektiven und Konzepte von Care, Degrowth und Buen Vivir.
**Miriam Lang im oekom verlag **
• Miriam Lang, Mary Ann Manahan und Brenio Bringel (Hrsg.): Grüner Kolonialismus. Zwischen Energiewende und gobaler Gerechtigkeit. oekom verlag, München 2025.
Die Coronapandemie hat uns eine klare Lektion erteilt: Gesundheit ist wertvoller als bloßes Wirtschaftswachstum. Fürsorge und Sorgearbeit (»Care«), die der Gesundheit dienen, bilden die Grundlage allen Lebens und Zusammenlebens. Doch diese Lektion droht in Vergessenheit zu geraten. Zumal eine »Ökonomie der Fürsorge« dem kapitalistischen Streben nach Effizienz und Arbeitsproduktivität widerspricht. Denn »Zeit ist Geld« – da bleibt nicht mehr viel Platz für zeitaufwendige Sorgearbeit. Tätigkeiten der Fürsorge, die Zeit weil Aufmerksamkeit benötigen, werden zu »Bürgern zweiter Klasse«. Sie führen gleichsam ein Schattendasein: konstant unterbezahlt, geringgeschätzt, entwertet und »feminisiert«. Wie sähe demgegenüber eine grundlegende Neuausrichtung unseres Wirtschaftssystems aus, die endlich Menschen und ihre Gesundheit über das Streben nach Profit stellt? Health statt wealth!
Ein Transkript dieser Folge finden Sie hier.
Tim Jackson, als Direktor des Centre for the Understanding of Sustainable Prosperity und Professor für nachhaltige Entwicklung an der University of Surrey (UK) erforscht er seit über drei Jahrzehnten die moralischen, wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen von Wohlstand auf einem endlichen Planeten. sein Buch »Wohlstand ohne Wachstum« (oekom, 2011) war Buch des Jahres der Financial Times und Buch des Jahrzehnts bei UnHerd. Zudem ist Jackson preisgekrönter Dramatiker mit zahlreichen Radiobeiträgen für die BBC.
**Tim Jackson im oekom podcast **
• [Episode 63]: Tim Jackson: Ökonomie der Fürsorge (II/II): Care als zentrales Ordnungsprinzip von Leben [42:00 Min.]
• [Episode 28]: Tim Jackson: Wie wollen wir leben? Wege aus dem Wachstumswahn (1/2) (24:55 Min.)
• [Episode 29]: Tim Jackson: Wie wollen wir leben? Wege aus dem Wachstumswahn (2/2) (24:43 Min.)
**Tim Jackson im oekom verlag **
• Tim Jackson: Ökonomie der Fürsorge. Warum wir Wohlstand, Gesndheit und Arbeit neu denken müssen. oekom verlag, München 2025.
• Tim Jackson: Wie wollen wir leben? Wege aus dem Wachstumswahn. Hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung. oekom verlag, München 2021.
• Tim Jackson: Wohlstand ohne Wachstum. Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt. Hrsg. von Heinrich-Böll-Stiftung. oekom verlag, München 2011.
• Tim Jackson: Wohlstand ohne Wachstum – das Update. Grundlagen für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung. oekom verlag, München 2017.
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