Der oekom podcast - Die guten Seiten der Zukunft

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Der oekom podcast - Die guten Seiten der Zukunft episodes

  • Ökonomie der Fürsorge (II/II): Warum wir Wohlstand neu denken müssen [Essay von Tim Jackson]
    [Essay von Tim Jackson]

    Die Coronapandemie hat uns eine klare Lektion erteilt: Gesundheit ist wertvoller als bloßes Wirtschaftswachstum. Fürsorge und Sorgearbeit (»Care«), die der Gesundheit dienen, bilden die Grundlage allen Lebens und Zusammenlebens. Doch diese Lektion droht in Vergessenheit zu geraten. Zumal eine »Ökonomie der Fürsorge« dem kapitalistischen Streben nach Effizienz und Arbeitsproduktivität widerspricht. Denn »Zeit ist Geld« – da bleibt nicht mehr viel Platz für zeitaufwendige Sorgearbeit. Tätigkeiten der Fürsorge, die Zeit weil Aufmerksamkeit benötigen, werden zu »Bürgern zweiter Klasse«. Sie führen gleichsam ein Schattendasein: konstant unterbezahlt, geringgeschätzt, entwertet und »feminisiert«. Wie sähe demgegenüber eine grundlegende Neuausrichtung unseres Wirtschaftssystems aus, die endlich Menschen und ihre Gesundheit über das Streben nach Profit stellt? Health statt wealth!

    Ein Transkript dieser Folge finden Sie hier.

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    Tim Jackson, als Direktor des Centre for the Understanding of Sustainable Prosperity und Professor für nachhaltige Entwicklung an der University of Surrey (UK) erforscht er seit über drei Jahrzehnten die moralischen, wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen von Wohlstand auf einem endlichen Planeten. sein Buch »Wohlstand ohne Wachstum« (oekom, 2011) war Buch des Jahres der Financial Times und Buch des Jahrzehnts bei UnHerd. Zudem ist Jackson preisgekrönter Dramatiker mit zahlreichen Radiobeiträgen für die BBC.

    **Tim Jackson im oekom podcast **

    • [Episode 63]: Tim Jackson: Ökonomie der Fürsorge (II/II): Care als zentrales Ordnungsprinzip von Leben [42:00 Min.]

    • [Episode 28]: Tim Jackson: Wie wollen wir leben? Wege aus dem Wachstumswahn (1/2) (24:55 Min.)

    • [Episode 29]: Tim Jackson: Wie wollen wir leben? Wege aus dem Wachstumswahn (2/2) (24:43 Min.)

    **Tim Jackson im oekom verlag **

    • Tim Jackson: Ökonomie der Fürsorge. Warum wir Wohlstand, Gesndheit und Arbeit neu denken müssen. oekom verlag, München 2025.

    • Tim Jackson: Wie wollen wir leben? Wege aus dem Wachstumswahn. Hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung. oekom verlag, München 2021.

    • Tim Jackson: Wohlstand ohne Wachstum. Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt. Hrsg. von Heinrich-Böll-Stiftung. oekom verlag, München 2011.

    • Tim Jackson: Wohlstand ohne Wachstum – das Update. Grundlagen für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung. oekom verlag, München 2017.

    46 min
  • Ökonomie der Fürsorge (I/II): Care als zentrales Ordnungsprinzip von Leben [Essay von Tim Jackson]
    [Essay von Tim Jackson]

    Fürsorge ist die Grundlage allen Lebens: Kinder großziehen, Angehörige pflegen, sich um den Haushalt kümmern, Trost spenden, Zuhören, einfach „da“ sein – all das sind Formen der Fürsorge, von Sorge- oder Care-Arbeit. Sie sind ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft und des menschlichen Miteinanders. Fürsorge bzw. Care-Arbeit halten unsere Gesellschaft am Laufen. Und doch bleiben sie unsichtbar, werden schlecht oder gar nicht bezahlt und sind meist weiblich und marginalisiert. Obwohl Fürsorge für alles Leben so unerlässlich ist, dass sie selbst in unseren Instinkten tief verwurzelt ist, wird sie durch ökonomische Interessen und gesellschaftliche Konventionen immer wieder außer Kraft gesetzt bzw. entwertet. Wie sind wir in diese dysfunktionale Situation geraten? Was würde es bedeuten, Fürsorge ganz oben auf die gesellschaftliche Agenda zu setzen – allem voran die Sorge um den Erhalt und die Wiederherstellung von Gesundheit und gesunden Lebensverhältnissen?

    Ein Transkrpt dieser Folge finden Sie unter diesem Link.

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    Tim Jackson, als Direktor des Centre for the Understanding of Sustainable Prosperity und Professor für nachhaltige Entwicklung an der University of Surrey (UK) erforscht er seit über drei Jahrzehnten die moralischen, wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen von Wohlstand auf einem endlichen Planeten. sein Buch »Wohlstand ohne Wachstum« (oekom, 2011) war Buch des Jahres der Financial Times und Buch des Jahrzehnts bei UnHerd. Zudem ist Jackson preisgekrönter Dramatiker mit zahlreichen Radiobeiträgen für die BBC.

    **Tim Jackson im oekom podcast **

    • [Episode 28]: Tim Jackson: Wie wollen wir leben? Wege aus dem Wachstumswahn (1/2) (24:55 Min.)

    • [Episode 29]: Tim Jackson: Wie wollen wir leben? Wege aus dem Wachstumswahn (2/2) (24:43 Min.)

    **Tim Jackson im oekom verlag **

    • Tim Jackson: Ökonomie der Fürsorge. Warum wir Wohlstand, Gesundheit und Arbeit neu denken müssen. oekom verlag, München 2025.

    • Tim Jackson: Wie wollen wir leben? Wege aus dem Wachstumswahn. Hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung. oekom verlag, München 2021.
    • Tim Jackson: Wohlstand ohne Wachstum. Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt. Hrsg. von Heinrich-Böll-Stiftung. oekom verlag, München 2011.
    • Tim Jackson: Wohlstand ohne Wachstum – das Update. Grundlagen für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung. oekom verlag, München 2017

    43 min
  • Die Erde als Glücksfall. Ein astronomischer Blick auf unseren Heimatplaneten [Gespräch mit Leonard Burtscher]
    [Gespräch mit Dr. Leonard Burtscher]

    Das Bild vom Blauen Planeten, das sich den ersten Astronauten bei ihrem Flug zum Mond bot, ist zur Ikone unserer Zeit geworden. Wie ein kreisrunder Juwel schwebt die Erde als unser Heimatplanet inmitten der Weite des unermesslichen, pechschwarzen Weltraums – vermutlich einzigartig. Denn für die Entstehung von komplexem Leben müssen viele günstige Faktoren zusammenkommen. Die Erde – ein planetarischer »Glücksfall«. Können wir aus dieser astronomischen Perspektive Lösungswege für die Probleme auf unserer Erde ableiten, allem voran der globalen Klimakrise?

    Dr. Leonard Burtscher, ist diesen weiten Weg von der Astronomie und der Erkundung des Weltalls zur „Erdpolitik“ auch persönlich gegangen: Der Physiker wurde am Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg promoviert und forschte in Garching und Leiden (Niederlande). 2019 war er Mitgründer von »Astronomers for Planet Earth«: eine internationale Graswurzelbewegung von Studierenden, Amateuren und Wissenschaftler:innen, die die Klimakrise aus astronomischer Sicht angehen. Seit September 2022 arbeitet Leonard Burtscher als Referent für Energie- und Klimapolitik am Umweltinstitut München e.V.

    Weiterführende Links

    Videodokumentation (1:32:21) des Vortrags von Leonard Burtscher („Die Erde als Glücksfall – Ein astronomischer Blick auf unseren Heimatplaneten“) am 28. April 2025 im Rahmen des Münchner Forum Nachhaltigkeit im münchner zukunftssalon.

    Astronomers for Planet Earth

    Apollo 8#s Earthrise Space Mission [ab 01:35 zu dem Earthrise-Bild]

    https://www.youtube.com/watch?v=VraZdvxe1Jc

    Carl Sagan: Pale Blue Dot

    https://www.youtube.com/watch?v=GO5FwsblpT8

    46 min
  • Weniger Fleisch – mehr Klimaschutz. Warum unsere Ernährung pflanzenbasiert(er) werden muss [mit Friederike Schmitz]
    [Gespräch mit Friederike Schmitz]

    Die Landwirtschaft leidet unter der Klimakrise, trägt aber auch maßgeblich zu ihr bei. Dabei spielt die Tierhaltung eine entscheidende Rolle. Bis zu einem Drittel aller anthropogenen Treibhausgasemissionen entstammen den globalen Ernährungssystemen – allein auf die Tierproduktion gehen 12 % bis 20 % aller Emissionen zurück. Fachleute sind sich einig: Ohne eine deutliche Reduktion der Tierhaltung wird es keine effektiven Klimaschutz geben. Doch wie könnte der notwendige Wandel zu einer stärker pflanzenbasierten Ernährungsweise konkret gestaltet werden?

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    Die promovierte Philosophin und Autorin Dr. Friederike Schmitz zählt zu den wichtigsten Stimmen der deutschen Tierrechtsbewegung. Sie hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Transformation unseres Landwirtschafts- und Ernährungssystems beschäftigt, so u.a. in dem 2022 erschienenen Buch „Anders satt. Wie der Ausstieg aus der Tierindustrie gelingt“. Aber auch jüngst mit den Kolleg:innen von Faba-Konzepte in Zusammenhang mit einer Studie zu Treibhausgasemissionen und Klimaverpflichtungen der Fleisch- und Milchwirtschaft in Deutschland – eine Studie, die von Germanwatch Anfang 2025 herausgegeben wurde.

    Friederike Schmitz im oekom verlag:

    Welche Verantwortung haben wir für Tiere? Grundlage der Tierethik. In: Bernd Kappes (Hrsg.): Würde und Rechte von Tieren. Neue Perspektiven für eine zeitgemäße Tierethik. oekom verlag: München 2025, S.11-35.

    Bücher von Friederike Schmitz:

    Anders satt. Wie der Ausstieg aus der Tierindustrie gelingt. Ventil Verlag: Mainz 2022.

    Tiere essen – dürfen wir das? J.B. Metzler: Stuttgart 2020.

    Tierethik – kurz und verständlich. Campassion Media: Münster 2017 [vergriffen].

    (Hrsg.): Tierethik. Grundlagentexte. Suhrkamp Verlag: Frankfurt am Main 2014.

    Weiterführende Links

    Videodokumentation (1:44:12) des Vortrags von Friederike Schmitz („Klimaschutz auf dem Teller. Wie der Wandel zu einem zukunftsfähigen Ernährungssystem gelingt“) am 25. März 2025 im Rahmen des Münchner Forum Nachhaltigkeit.

    Germanwatch (Hrsg.): „Super-Emittenten“ der Fleisch- und Milchwirtschaft in Deutschland. Studie zu ihren Treibhausgas-Emissionen und Klimaverpflichtungen. Berlin 2025.

    1 hr
  • Klimaaktivismus unter Druck. Über zunehmende Repressionen gegen die Klimabewegung in Deutschland [mit E. Schlichter]
    [Gespräch mit Emmanuel Schlichter]

    Die Repressionen gegen die Klimabewegung nehmen zu. Angefangen bei der polizeilichen Praxis über Strafverfolgung und Präventivhaft bis hin zu Beschränkungen der Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Begleitet und angefeuert von sprachlichen Diffamierungen in den Medien und dem Versuch einiger Politiker:innen, weite Teile der Klimabewegung zu kriminalisieren („Klimaterroristen“) – statt sich mit deren berechtigen Forderungen konstruktiv auseinanderzusetzen. Alles in allem eine Gefahr für Klimaschutz und demokratische Teilhabe gleichermaßen. Was sind die Auslöser dieser Entwicklung, welche neuen Gefahren drohen und warum muss die Zivilgesellschaft gestärkt statt weiter geschwächt werden?

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    Der Jurist Emmanuel Schlichter, LL.M. (Kent), stellt in dem Gespräch zentrale Ergebnisse und Handlungsempfehlungen einer aktuellen Studie vor, die von Green legal Impact Germany herausgegeben wurde und an der er mitgewirkt hat. Er arbeitet inzwischen für die gemeinnützige Organisation GermanZero e.V. und setzt seine juristische Expertise unter anderem dafür ein, Repressionen gegen Klimaaktivist:innen zu analysieren und wirksame Abwehrstrategien zu entwickeln.

    Weiterführende Links

    Videodokumentation (1:34:07) des Vortrags von Emmanuel Schlichter im Rahmen des Münchner Forum Nachhaltigkeit am 28. Februar 2025.

    Green Legal Impact Germany: Green Legals Spaces Studie 2025. Entwicklung politischer Teilhaberechte der Klimabewegung in Deutschland. Berlin 2025.

    Video (3.11 Min) von Amnesty International Deutschland zur Green Legal Impact Studie: Repressionen gegen die Klimabewegung nehmen zu.

    42 min
  • Earth for All Deutschland – Wege in eine bessere Zukunft für Alle [Gespräch mit Lena Hennes und Till Kellerhoff]
    [Gespräch mit Lena Hennes und Till Kellerhoff]

    Inmitten zahlreicher Krisen und verschärfter gesellschaftlicher Auseinandersetzungen verlieren gerade viele Menschen die Hoffnung auf eine gute Zukunft. Die Antworten der Politik sind oft unterkomplex und verlieren sich in falschen Alternativen: Klima retten – oder doch lieber die Wirtschaft und den eigenen Wohlstand? Ein Team renommierter Expert:innen des Club of Rome und des Wuppertal Instituts macht hingegen Mut. In ihrer Studie Earth for All Deutschland entwerfen sie – basierend auf umfangreichen Daten und Modellierungen – konkrete Zukunftsszenarien für Deutschland. Ihre Botschaft ist klar: Ohne Abbau sozialer Ungleichheit wird der ökologische Umbau nicht gelingen. Ökologische und soziale Fragen müssen stärker als bisher zusammengedacht und gemeinsam angegangen werden. Dann ist auch ein gutes Leben für alle mit weniger Ausbeutung von Mensch und Natur möglich.

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    Till Kellerhoff studierte Staatswissenschaften und Internationale Beziehungen in Erfurt, Mexiko und London. Seit 2017 arbeitet er beim Club of Rome, zurzeit als Programmdirektor und Leiter des „Reclaiming Economics Impact Hub“. Till Kellerhoff war u.a. Mitautor des letzten Club of Rome-Berichts Earth for All (2022) sowie zusammen mit Jørgen Randers von: Tax the Rich. Warum die Reichen zahlen müssen, wenn wir die Welt retten wollen (2024). Ebenfalls 2024 erschien die Studie Earth for All Deutschland. Aufbruch in eine Zukunft für alle, an der Till Kellerhoff maßgeblich mitgearbeitet hat.

    Lena Hennes studierte Agricultural and Food Economics an der Universität Bonn und arbeitet seit 2018 für das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie, seit 2023 als Senior Researcherin im Forschungsbereich Produkt- und Konsumsysteme. In der Studie Earth for All Deutschland. Aufbruch in eine Zukunft für alle“ hat sie vor allem das Thema „Ernährungswende“ bearbeitet.

    Der Club of Rome im oekom verlag:

    • Club of Rome & Wuppertal Institut (Hrsg.): Earth for All Deutschland. Aufbruch in eine Zukunft für alle. München 2024

    • Club of Rome (Hrsg.): Earth for all. Ein Survivalguide für unseren Planeten. München 2022

    • Christian Berg: Ist Nachhaltigkeit utopisch? Wie wir Barrieren überwinden und zukunftsfähig handeln. München 2020

    • Ugo Bardi: Der Seneca-Effekt. Warum Systeme kollabieren und wie wir damit umgehen können. München 2017

    • Jørgen Randers und Graeme Maxton: Ein Prozent ist genug. Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen. München 2016

    • Claude Martin: Endspiel. Wie wir das Schicksal der tropischen Regenwälder noch wenden können. München 2015

    • Jørgen Randers: 2025 – Der neue Bericht an den Club of Rome. Eine globale Prognose für die nächsten 40 Jahre. München 2014

    • Ugo Bardi: Der geplünderte Planet. Die Zukunft der Menschheit im Zeitalter schwindender Ressourcen. München 2013

    1 hr 2 min
  • Grüne Finanzen. Warum es gar nicht so leicht (aber sinnvoll) ist, sein Geld nachhaltig anzulegen [mit Gunter Greiner]
    [Gespräch mit ‘Leo‘ Gunter Greiner]

    Geld: Wir alle haben es – mal mehr, mal weniger. Und geben es aus: Tag für Tag – aber auch langfristig. Wie lässt sich Geld so einsetzen, dass es Positives auf der Welt befördert, statt zerstörerische Auswirkungen auf Mensch und Natur weiter „anzufeuern“? Ein viel gepriesener Weg sind sog. „grüne“ oder „nachhaltige Finanzanlagen“. Doch halten sie ihr Versprechen? Und worauf ist zu achten, wenn wir die Macht und Dynamik des Geldes für gesellschaftliche Wandlungsprozesse nutzen und stärker in den Dienst der Nachhaltigkeit stellen wollen? Ein Fondsmanager, Finanzexperte und Greenpeace-Aktivist informiert.

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    "Leo" Gunter Greiner, Bankkaufmann, Fondsmanager und Business Angel, Investment Banker und von der Frankfurt School of Finance & Management zertifizierter Betrugsbekämpfer (CFM-Certified Fraud Manager). Seit seinem 16. Lebensjahr in einer Greenpeace-Gruppe aktiv, derzeit ehrenamtlich bei Greenpeace Mainz/Wiesbaden.

    Weitere Infos zum Thema:

    1. Video

    2. Vortrag ‚Leo‘ Gunter Greiner: Grüne Finanzen. Über die Zusammenhänge von Geld, Klima und Nachhaltigkeit. Mit einem Impulsvortrag über nachhaltige Versicherungen von Dr. Marie-Luise Meinhold (ver.de). Vortrag im Rahmen des Münchner Forum Nachhaltigkeit am 11. Oktober 2024 im münchner zukunftssalon

    3. Websites

    4. Weiterführende NGOs und Websites, die in dem Podcast erwähnt wurde, auf denen man sich über nachhaltieg Geldanlage bankenunabhängig informieren kann:

      • Urgewald
      • Facing Finance
      • ECOreporter
        1. Ratgeber & Ausgabe "politische ökologie"
        2. Greenpeace: Klimafreundlich investieren. Einstieg in die grüne Geldanlage. Hamburg 2024

          Finanzwende Recherche: Nachhaltige Finanzwirtschaft. Zwischen Wunsch und Wirklichkeit. polotische ökologie 173. München 2023 (https://www.oekom.de/ausgabe/nachhaltige-finanzwirtschaft-80945)

          1 hr
        3. Nachhaltigkeit und das Paradigma des Lebendigen (Hans-Peter Dürr Spezial II/II) [Essay von Hans-Peter Dürr]
          Essay von Hans-Peter Dürr

          Wenn heute von „Nachhaltigkeit“ die Rede ist, dann dominiert oft das Ökonomische. So als könnten wir uns Ökologie oder soziale und kulturelle Belange erst dann „leisten“, wenn „die Zahlen“ stimmen. Was aber würde es bedeuten, Nachhaltigkeit radikal von der Natur her zu denken? Von der Tatsache, dass wir Menschen Teil der Natur sind und als Naturwesen unhintergehbar eingebettet und eingebunden sind in Naturzusammenhänge. Dieser Frage ist der vor 10 Jahren verstorbene Physiker Hans-Peter Dürr immer wieder in seinen Schriften und Vorträgen nachgegangen. Der Schüler und Nachfolger des Physik-Nobelpreisträgers Werner Heisenberg war ein vielbeachteter Vordenker und Wegbereiter der weltweiten Ökologie- und Friedensbewegung. Er übersetzt den eher spröden Begriff der Nachhaltigkeit in die Aufforderung an uns Menschen, all unser Tun und Lassen daran auszurichten, die Natur und das Lebende lebendiger werden zu lassen. Nur so handeln wir dann auch – nachhaltig.

          Ein Transkript dieses Podcasts finden Sie unter diesem Link

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          Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, geboren am 7.Oktober 1929 in Stuttgart, galt als einer der bedeutendsten Denker unserer Zeit und Impulsgeber der internationalen Umwelt- und Friedensbewegung. Nach dem Studium der Physik in Stuttgart wurde er 1956 an der University of California in Berkeley bei Edward Teller promoviert. Nach seiner Rückkehr aus den USA folgte 1962 die Habilitation an der Universität München. Von 1958 bis 1976 war Hans-Peter Dürr wissenschaftlicher Mitarbeiter von Werner Heisenberg, dem Mitbegründer der Quantenmechanik und Nobelpreisträger für Physik. Danach leitete er in der Nachfolge Heisenbergs fast zwanzig Jahre lang bis zu seiner Emeritierung 1997 das Max-Planck-Institut für Physik in München sowie das Werner-Heisenberg-Institut. Gastprofessuren führten ihn unter anderem nach Berkeley (Kalifornien), Madras (Indien) und Nagoya (Japan).

          Seit den 1980er-Jahren engagierte sich Hans-Peter Dürr in der Umwelt- und Friedensbewegung. Er gründete 1987 das Global Challenges Network (GCN). Im gleichen Jahr wurde er »in Anerkennung seiner fundierten Kritik der Strategischen Verteidigungsinitiative (SDI) und seiner Arbeit, hochentwickelte Technologien für friedliche Zwecke nutzbar zu machen«, mit dem Alternativen Nobelpreis der Right-Livelihood-Foundation ausgezeichnet. Außerdem erhielt die wissenschafts- und forschungskritische internationale Gruppe Pugwash, der Hans-Peter Dürr angehörte, im Jahr 1995 den Friedensnobelpreis. Dürr war Mitglied des Club of Rome und trat 2007 als Ratsmitglied dem World Future Council bei. Hans-Peter Dürr starb am 18. Mai 2014 in München.

          **Bücher von Hans-Peter Dürr im oekom verlag: **

          • Hans-Peter Dürr: Das Lebende lebendiger werden lassen. Wie uns neues Denken aus der Krise führt. Herausgegeben von Manuel Schneider.

          oekom verlag, München 2011

          • Hans-Peter Dürr: Warum es ums Ganze geht. Neues Denken für eine Welt im Umbruch. Herausgegeben von Dietlind Klemm und Frauke Liesenborghs.

          oekom verlag, München 2009 u.ö.

          • Daniel Dahm, Hans-Peter Dürr, Rudolf zur Lippe: Potsdam Denkschrift.

          Potsdam Manifesto 2005: »We have to learn to think in a new way«.
          oekom verlag, München 2005, 2. Auflage 2021

          21 min
        4. Der Moment der Entscheidung. Was wir aus der Erdgeschichte für die Lösung der Klimakrise lernen können [Michael E. Mann]
          [Essay von Michael E. Mann]

          Rund 4,5 Milliarden Jahre hat die Erde bewiesen, dass sie bestens ohne uns Menschen zurechtkommt. Erst vor etwa zwei Millionen Jahren tauchten die ersten Urmenschen auf. Was hat deren Existenz auf einmal möglich gemacht? Eine Antwort auf diese Frage gibt die Klimaforschung: Es waren bestimmte Klimaentwicklungen, die die Weiterentwicklung und Ausbreitung unserer Vorfahren begünstigten. Doch der Temperaturkorridor, innerhalb dessen Menschen existieren können, ist überraschend klein. Einer der weltweit führenden Klimawissenschaftler zeigt auf, wie fragil der Moment ist, in dem die Menschheit sich gerade befindet – und dass es sich lohnt, um die Zukunft zu kämpfen. »Der Klimawandel ist eine Krise, jedoch eine lösbare Krise«, schreibt Mann, für den trotz aller Dringlichkeit nach wie vor Hoffnung besteht. Doch der Moment der Entscheidung – ist jetzt!

          Ein Transkript dieses Podcasts finden Sie unter diesem Link.

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          Michael E. Mann ist Klimatologe und Geophysiker sowie Professor für Atmosphärenforschung an der Universität von Pennsylvania und wurde 2020 in die Nationale Akademie der Wissenschaften der USA gewählt. Er gilt weltweit als einer der führenden Klimaforscher und hat maßgeblich zum wissenschaftlichen Verständnis des historischen Klimawandels beigetragen. Neben zahlreichen Ehrungen und Auszeichnungen war er Teil des Wissenschaftsteams des UN-Weltklimarats IPCC, der 2007 den Friedensnobelpreis erhielt.

          **Bücher von Michael E. Mann im oekom verlag: **

          • Michael E. Mann: Der Moment der Entscheidung. Wie wir mit Lehren aus der Erdgeschichte die Klimakrise überleben können. oekom verlag, München 2024.

          • Michael E. Mann: Propagandaschlacht ums Klima. Wie wir die Anstifter klimapolitischer Untätigkeit besiegen. oekom verlag, München 2024
          • Michael E. Mann: Der Tollhauseffekt. Wie die Leugnung des Klimawandels unseren Planeten bedroht, unsere Politik zerstört und uns in den Wahnsinn treibt. oekom verlag, München 2024
          • Michael E. Mann et al: Medien in der Klima-Krise. oekom verlag, München 2022

          33 min
        5. Wo bleibt das Klimageld? [Gespräch mit Leonard Burtscher]
          [Gespräch mit Leonard Burtscher]

          Klimaschutz wird immer teurer. Vor allem der Preis für klimaschädliche Emissionen muss und wird weiter steigen. Doch ohne einen fairen Ausgleich für die Mehrbelastung, der auf die unterschiedliche finanzielle Belastbarkeit innerhalb der Bevölkerung Rücksicht nimmt, verliert der Klimaschutz an Akzeptanz. Ein ebenso einfaches wie wirksames Instrument dazu wäre die Kombination der CO2-Bepreisung mit einem sog. »Klimageld« – eine pauschale Rückerstattung, von der v.a. einkommensschwache Haushalte profitieren würden. Die Bundesregierung ist die im Koalitionsvertrag vorgesehene Einführung des Klimagelds bis heute schuldig geblieben. Andere Länder wie Österreich zeigen, dass und wie es gehen könnte.

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          Leonard Burtscher ist promovierter Physiker und Referent für Energie- und Klimapolitik beim Umweltinstitut München (www.umweltinstitut.org).

          Weitere Infos zum Klimageld:

          • Vortrag Leonard Burtscher und Johannes Wahlmüller: Klimageld: Leere Versprechen in Deutschland – erste Erfahrungen in Österreich. Vortrag im Rahmen des Münchner Forum Nachhaltigkeit vom 3. Juli 2024 im münchner zukunftssalon

          • „Warum es in Österreich heute schon Klimageld gibt“. Interview von Leonard Burtscher mit Johannes Wahlmüller (GLOBAL 2000) vom 24. Juli 2024

          • Mitmachaktion des Umweltinstituts München e.V.: Entlastung schaffen: Klimageld jetzt!

          • Greenpeace-Studie: Klimageld schafft Ausgleich. Hamburg 2024

          • 45 min

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