Immer größer wird die Zahl der Hungernden auf der Welt. Allein in den letzten beiden Jahren ist sie auf 821 Millionen gestiegen, sagt die Deutsche Welthungerhilfe. Elf Prozent der Weltbevölkerung leidet Hunger und leidet an den Folgen von Unterernährung. Und was tut die essende Mehrheit? Was tun wir? Nun, als Konsumenten lassen wir weiterhin Nahrungsmittel nach Bedarf und Geschmack zu jeder Zeit von überall her einfliegen, egal unter welchen Bedingungen und auf wessen Kosten sie produziert worden sind. Wir importieren auch Nahrungsmittel in Entwicklungsländer, wenn sich Geld damit verdienen lässt, egal ob diese Importe den Bauern dort die Nahrungsgrundlage entziehen. Und wir schmeißen - aus welchen Gründen auch immer - im eigenen Land Nahrungsmittel weg und fragen uns bestenfalls, ob das denn sein muss. Auch wir scheinen also ein Teil des Problems zu sein. Könnten wir stattdessen ein Teil der Lösung sein?