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Glaubwürdigkeit
Hin und wieder berichten uns verschiedene Medien von Spendenveruntreuung. Das geschah mit UNICEF und mit anderen humanitären Hilfsorganisationen. Gelder sind an falsche Adressen geflossen, oder Mitarbeiter haben sich bereichert an Notleidenden. Häufig stellen sich diese später als Falschmeldungen heraus. Ob wahr oder nicht, ist das Vertrauen der Spender nachhaltig gestört, und es ist schwer, dieses Vertrauen wieder aufzubauen. Das ist immer eine Katastrophe für die Notleidenden und für die Mitarbeiter, deren guter Ruf beschädigt ist.
Die ersten christlichen Gemeinden
Der Apostel Paulus war im gesamten Mittelmeerraum zu Missionsreisen unterwegs. Er besuchte die neu entstehenden christlichen Gemeinden, um sie zu ermutigen und um die gute Nachricht von Jesu Auferstehung zu verbreiten. Dabei begegneten ihm die Götterverehrung der Antike bei den sogenannten Heidenchristen und auch die strengen jüdischen Alltagsregeln, die auf den mosaischen Gesetzen basierten.
Das Apostelkonzil in Jerusalem
Im Jahr 48 fand eine Zusammenkunft der Apostel und Ältesten der Jerusalemer Urgemeinde mit Paulus und seinen Begleitern statt. Dort wurden die unterschiedlichen Auffassungen zwischen den „Judenchristen“ und den „Heidenchristen“ diskutiert und damit Konflikte beigelegt. Es wurde die für das Urchristentum zentrale Entscheidung über die sogenannte Heidenmission getroffen. Demnach konnten auch die nicht Beschnittenen, bisher Heiden, den christlichen Glauben annehmen, sie mussten sich nicht an die strengen jüdischen Bräuche halten. Denn Gott ist für alle Menschen da.
Paulus Berufung und Auftrag
In seinen Briefen an die Gemeinde in Korinth und Makedonien bittet er um Spenden für die junge Christengemeinde in Jerusalem. Unermüdlich schreibt er Briefe, um die jungen Gemeinden zu ermuntern und um die Spendensammlung zum Abschluss zu bringen.
Er ermahnt, großzügig zu spenden, solidarisch zu sein, als Zeichen der Verbundenheit mit der judenchristlichen Gemeinde in Jerusalem.
Glaubwürdigkeit des Apostels und seiner Mitarbeiter
In Vers 20 -23 steht die Glaubwürdigkeit von Paulus selbst und von den Überbringern der Spende im Fokus. Es geht um die Integrität der Überbringer des Spendengeldes. Paulus kündigt an, dass sein engster Mitarbeiter und Gefährte Titus mit nach Jerusalem reisen wird, um die Kollekte ordnungsgemäß zu übergeben, ebenso zwei weitere Abgesandte, die von den Gemeinden selbst gewählt wurden. Damit ist gewährleistet, dass das gesammelte Geld nicht veruntreut und vollständig übergeben wird.
Paulus nimmt von anderen für sich selbst selten Geld an.Seinen Lebensunterhalt verdient er als Zeltmacher selbst. Seine Arbeit soll zu Ehren Gottes, und nicht zu seiner eigenen Ehre sein. Sein Verhalten hat Wirkung, ist vertrauensbildend gegenüber den Gemeindemitgliedern und erhöht folglich die Spendenbereitschaft.
Ich vermag alles durch den, der mich mächtig gemacht hat. Phil. 4,13
Paulus ist sich seiner von Gott zugesprochenen Vollmacht bewusst. Er verlässt sich in Allem auf Gottes Führung.
Gemeinschaft im Geben und Nehmen
Mit Jesus Christus war der Geist Gottes in die Welt gekommen, bahnbrechend und ermutigend, nach seiner Kreuzigung nahm der Glaube an ihn langsam Fahrt auf.
Die Briefe des Paulus kamen bei den Menschen an, überzeugten, und bewirkten eine Abkehr von der Abgötterei der Römer bzw. Griechen und der Abhängigkeit von den strengen jüdischen Alltagsregeln.
Einige der neuen Christen aus anderen Gemeinden sammelten Geld für die Christen (V. 19) in Jerusalem. Hielten also Gemeinschaft mit ihnen. Im Austausch erhielten Sie mit der Unterweisung im Glauben geistige Nahrung. Es war eine Gemeinschaft im Geben und Nehmen.
Ein Paradoxon
Nach seiner Bekehrung lebte Paulus, wie Luther es einmal formuliert hat „allein aus dem Glauben“, und damit hat sich für ihn sein ganzes Leben, einfach ALLES verändert!
Seine neue, ungeheure Freiheit besteht darin, dass er sich auch ohne die strengen Gesetze und Alltagsregeln des jüdischen Volkes von Gott angenommen und sogar berufen weiß. Er weiß, dass zurück liegende Verfehlungen nicht mehr angerechnet werden. Als Nachfolger Jesu muss er nichts mehr beweisen, er kann sogar aus seiner persönlichen Schwäche eine Stärke entwickeln, denn es heißt: “lass Dir an meiner Gnade genügen, denn Gott ist in den Schwachen mächtig!“ 2.Kor.12, 9
Gott ist es, der beruft. Nicht nach menschlichem Gesetz, sondern nach seiner Gnade.
Autor: Felicitas Steifensand
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Glaubwürdigkeit
Hin und wieder berichten uns verschiedene Medien von Spendenveruntreuung. Das geschah mit UNICEF und mit anderen humanitären Hilfsorganisationen. Gelder sind an falsche Adressen geflossen, oder Mitarbeiter haben sich bereichert an Notleidenden. Häufig stellen sich diese später als Falschmeldungen heraus. Ob wahr oder nicht, ist das Vertrauen der Spender nachhaltig gestört, und es ist schwer, dieses Vertrauen wieder aufzubauen. Das ist immer eine Katastrophe für die Notleidenden und für die Mitarbeiter, deren guter Ruf beschädigt ist.
Die ersten christlichen Gemeinden
Der Apostel Paulus war im gesamten Mittelmeerraum zu Missionsreisen unterwegs. Er besuchte die neu entstehenden christlichen Gemeinden, um sie zu ermutigen und um die gute Nachricht von Jesu Auferstehung zu verbreiten. Dabei begegneten ihm die Götterverehrung der Antike bei den sogenannten Heidenchristen und auch die strengen jüdischen Alltagsregeln, die auf den mosaischen Gesetzen basierten.
Das Apostelkonzil in Jerusalem
Im Jahr 48 fand eine Zusammenkunft der Apostel und Ältesten der Jerusalemer Urgemeinde mit Paulus und seinen Begleitern statt. Dort wurden die unterschiedlichen Auffassungen zwischen den „Judenchristen“ und den „Heidenchristen“ diskutiert und damit Konflikte beigelegt. Es wurde die für das Urchristentum zentrale Entscheidung über die sogenannte Heidenmission getroffen. Demnach konnten auch die nicht Beschnittenen, bisher Heiden, den christlichen Glauben annehmen, sie mussten sich nicht an die strengen jüdischen Bräuche halten. Denn Gott ist für alle Menschen da.
Paulus Berufung und Auftrag
In seinen Briefen an die Gemeinde in Korinth und Makedonien bittet er um Spenden für die junge Christengemeinde in Jerusalem. Unermüdlich schreibt er Briefe, um die jungen Gemeinden zu ermuntern und um die Spendensammlung zum Abschluss zu bringen.
Er ermahnt, großzügig zu spenden, solidarisch zu sein, als Zeichen der Verbundenheit mit der judenchristlichen Gemeinde in Jerusalem.
Glaubwürdigkeit des Apostels und seiner Mitarbeiter
In Vers 20 -23 steht die Glaubwürdigkeit von Paulus selbst und von den Überbringern der Spende im Fokus. Es geht um die Integrität der Überbringer des Spendengeldes. Paulus kündigt an, dass sein engster Mitarbeiter und Gefährte Titus mit nach Jerusalem reisen wird, um die Kollekte ordnungsgemäß zu übergeben, ebenso zwei weitere Abgesandte, die von den Gemeinden selbst gewählt wurden. Damit ist gewährleistet, dass das gesammelte Geld nicht veruntreut und vollständig übergeben wird.
Paulus nimmt von anderen für sich selbst selten Geld an.Seinen Lebensunterhalt verdient er als Zeltmacher selbst. Seine Arbeit soll zu Ehren Gottes, und nicht zu seiner eigenen Ehre sein. Sein Verhalten hat Wirkung, ist vertrauensbildend gegenüber den Gemeindemitgliedern und erhöht folglich die Spendenbereitschaft.
Ich vermag alles durch den, der mich mächtig gemacht hat. Phil. 4,13
Paulus ist sich seiner von Gott zugesprochenen Vollmacht bewusst. Er verlässt sich in Allem auf Gottes Führung.
Gemeinschaft im Geben und Nehmen
Mit Jesus Christus war der Geist Gottes in die Welt gekommen, bahnbrechend und ermutigend, nach seiner Kreuzigung nahm der Glaube an ihn langsam Fahrt auf.
Die Briefe des Paulus kamen bei den Menschen an, überzeugten, und bewirkten eine Abkehr von der Abgötterei der Römer bzw. Griechen und der Abhängigkeit von den strengen jüdischen Alltagsregeln.
Einige der neuen Christen aus anderen Gemeinden sammelten Geld für die Christen (V. 19) in Jerusalem. Hielten also Gemeinschaft mit ihnen. Im Austausch erhielten Sie mit der Unterweisung im Glauben geistige Nahrung. Es war eine Gemeinschaft im Geben und Nehmen.
Ein Paradoxon
Nach seiner Bekehrung lebte Paulus, wie Luther es einmal formuliert hat „allein aus dem Glauben“, und damit hat sich für ihn sein ganzes Leben, einfach ALLES verändert!
Seine neue, ungeheure Freiheit besteht darin, dass er sich auch ohne die strengen Gesetze und Alltagsregeln des jüdischen Volkes von Gott angenommen und sogar berufen weiß. Er weiß, dass zurück liegende Verfehlungen nicht mehr angerechnet werden. Als Nachfolger Jesu muss er nichts mehr beweisen, er kann sogar aus seiner persönlichen Schwäche eine Stärke entwickeln, denn es heißt: “lass Dir an meiner Gnade genügen, denn Gott ist in den Schwachen mächtig!“ 2.Kor.12, 9
Gott ist es, der beruft. Nicht nach menschlichem Gesetz, sondern nach seiner Gnade.
Autor: Felicitas Steifensand
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