
Sign up to save your podcasts
Or


Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos 2026 wurde vor dem Eintritt in eine neue geopolitische Phase gewarnt: einer Epoche dominanter Hard Power, in der militärische Stärke an Bedeutung gewinnt und multilaterale Zusammenarbeit unter Druck gerät.
SHOWNOTES:
For decades, the United States stood as the world’s dominant cultural power, shaping global life through Hollywood, Pop Culture, and Silicon Valley. Today, that influence is shifting. Since Donald Trump’s second presidential term began in 2025, Washington has pursued a course that not only reduces cultural outreach – such as cutting exchange programmes like Fulbright – but also signals a substantial shift in geopolitical strategy. The recently published US strategy paper calls for the US to exert significant influence over Europe’s political development, and even encourages „resistance to the current course“ within Europe, raising alarm in European countries. At the same time, international organizations such as UNESCO and the WHO have lost a key partner. The result is a cultural vacuum felt worldwide – from lecture halls to museums to state-funded media.
What happens when the former soft power superpower loses its appeal? Who will step in to fill the gap, and what opportunities does this create for Europe to redefine its cultural role? In this episode, Amira El Ahl discusses these tectonic shifts in global influence with Edward Knudsen, who shares insights from his latest report, “Domination Without Hegemony? The Emerging Contest to Fill the US’ Soft Power Vacuum”, published by the ifa research program in cooperation with the Hertie School.
Shownotes:
Find the ECP report: “Domination Without Hegemony? The Emerging Contest to Fill the US’ Soft Power Vacuum” under: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/ecp-report-usa-softpower-vacuum/
Find the recording of Edward Knudsen’s presentation of the report here: https://youtu.be/sxZvIo-WCJlw?si=_S2NYekVwxmS3hzH
For all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/
If you have any questions or comments, please feel free to email us at [email protected]
Nach dem Mauerfall 1989 folgte vor 35 Jahren die Wiedervereinigung, die vor allem das Leben im Osten Deutschlands veränderte und alle Lebensbereiche umfasste: Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, alltägliches Leben und nicht zuletzt auch die Kunst.
In dieser Episode von „Die Kulturmittler:innen“ diskutieren Amira El-Ahl, Sarah Alberti und Susanne Weiß über die Bedeutung der Kunst in der Erinnerungskultur. Dabei geht es insbesondere um Kunst in der DDR und das Zentrum für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), aus dessen Bestand im Jahr 1991 ca. zehntausend Werke an das ifa überführt wurden – deren digitale Erschließung erfolgt in einem mehrjährigen Projekt mit der Wüstenrot Stiftung. Sie beleuchten die Bedeutung von Kunstwerken als Träger von Erinnerungen und Identität, die Herausforderungen der Aufarbeitung der DDR-Kunst nach 1990 und reflektieren die Wahrnehmung der Ostkunstszene in der heutigen Gesellschaft.
Anlässlich des 35. Jubiläums der Wiedervereinigung findet am 9. November 2025 im Hamburger Bahnhof in Berlin die Diskussion „Aktuelle künstlerische Perspektiven auf die Folgen der Wiedervereinigung“ statt. Dort spricht Dr. Sarah Alberti mit den vier Künstler:innen Dana Lorenz, Sophia Kesting, David Polzin und Eric Meier über deren Perspektiven auf die Folgen der Wiedervereinigung und ihre jeweiligen künstlerischen Ansätze. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem ifa – Institut für Auslandsbeziehungen und dem Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart.
• Mehr Infos zur Veranstaltung im Hamburger Bahnhof am 9. November 2025: https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/hamburger-bahnhof/veranstaltungen/detail/aktuelle-kuenstlerische-perspektiven-auf-die-folgen-der-wiedervereinigung-2025-11-09-150000-149700/
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.ifa.de/
Als Wolodymyr Selenskyj im Februar 2025 das Weiße Haus betrat, wählte er bewusst keinen Anzug, sondern einen militärischen Look als Zeichen der Solidarität. Diese Geste wurde von vielen als politisches Signal gedeutet und wirft wichtige Fragen auf: Wie entschlüsselt man solche Zeichen richtig? Was verraten sie über Macht und Diplomatie?
Um solche Missverständnisse zu vermeiden, brauchen wir fundiertes Wissen über regionale Kontexte. Hier setzen die Regionalwissenschaften an: Sie vermitteln essenzielle Kenntnisse über Länder, Regionen, Sprachen und kulturelle Dynamiken.
Matthias Middell verdeutlicht in dieser Folge von “Die Kulturmittler:innen” warum allein das Wissen über einzelne Regionen heute nicht mehr ausreicht und wie die Regionalwissenschaften in Deutschland im internationalen Vergleich dastehen. Anhand der Frankophonie schildert er, warum „Weltwissen” unverzichtbar ist, um internationale Kooperationen erfolgreich zu gestalten und Sicherheitsrisiken realistisch einzuschätzen.
Shownotes
Artificial intelligence (AI) has become a daily companion for many—summarizing texts, providing quick answers, or finding the right image for a presentation. What often goes unnoticed, however, is that AI systems are far from neutral.
Shownotes:
For all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/
If you have any questions or comments, please feel free to email us at [email protected].
54 Jahre herrschte die Familie al-Assad über Syrien. Ende 2024 ging diese Diktatur zu Ende. Seitdem ist Syrien im Umbruch. Welche Rolle spielen Kulturtätige dabei? Und wie gestaltet die Zivilgesellschaft diesen kulturellen Transformationsprozess? Über diese Fragen und mehr spricht Moderatorin Amira El Ahl mit zwei Gästen in dieser Episode von den Kulturmittler:innen:
Shownotes:
Ahmad Katlesh schreibt über den Qasyun-Berg in Syrien: https://qantara.de/artikel/oeffentlicher-raum-syrien-wo-damaskus-durchatmet
Qantara beschreibt, wie Künstler:innen in Syrien den Umbruch gestalten:
Wie wehrhaft unsere Demokratie angesichts hybrider Kriegsführung, Desinformationskampagnen und weltweit erstarkenden Autokratien ist, diskutiert Carlo Masala mit Host Amira El Ahl. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine 2022 wird die Frage nach der demokratischen Wehrhaftigkeit Deutschlands und Europas immer stärker debattiert. Umso mehr, seitdem die USA immer wieder damit drohen, aus der NATO auszutreten. Wie können Kunst und Kultur zu einer sichereren Welt beitragen?
Carlo Masala gehört zu den renommiertesten und bekanntesten Sicherheitsexperten Deutschlands. Der promovierte Politikwissenschaftler ist Direktor des Center for Intelligence and Security Studies (CISS) an der Universität der Bundeswehr München und berät das Bundesministerium für Verteidigung. Er ist Mitglied der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Shownotes:
ifa Studie „The New Nationalisms and the Future of Cultural Relations: External Cultural Policy in an Age of Political Extremes”: https://culturalrelations.ifa.de/en/research/results/ecp-report-newnationalisms/
Podcast “Sicherheitshalber” mit Carlo Masala: https://sicherheitspod.de/“https://sicherheitspod.de/
“Wenn Russland gewinnt” auf der Website vom C.H. Beck Verlag: https://www.chbeck.de/masala-russland-gewinnt/product/37085065
Was bedeutet künstlerische Freiheit, wenn Kulturtätige zwar physisch in Sicherheit sind, sie aber weiterhin unter Druck stehen? Wie können verschiedene Positionen aus diversen künstlerischen Disziplinen, aus unterschiedlichen Herkunftsländern und auch Konfliktregionen in einer gemeinsamen Ausstellung gezeigt werden? In dieser Folge von Die Kulturmittler:innen spricht Host Amira El Ahl darüber mit der Kuratorin und Autorin Anna Karpenko.
Anna Karpenko, geboren in Minsk, lebt in Berlin und Leipzig. In dieser Episode berichtet sie von der Lage und (Un-)Sichtbarkeit von Künstler:innen in und außerhalb Deutschlands, der Bedeutung künstlerischer Freiheit und transnationalen Netzwerken.
Anna Karpenko ist auch Kuratorin der Ausstellung Once we were trees, now we are birds. Die Gruppenausstellung zeigte bis zum 8. Juni 2025 in der ifa-Galerie Berlin Werke von Stipendiat:innen der Martin Roth-Initiative. Sie ist eines der weltweit größten Schutzprogramme für bedrohte Künstler:innen. Das Gemeinschaftsprojekt vom ifa – Institut für Auslandsbeziehungen und dem Goethe-Institut schützt Künstler:innen und Kulturtätige, die sich in ihrem Herkunftsland für die Freiheit der Kunst, Demokratie und Menschenrechte engagieren, indem es temporäre Schutzaufenthalte in Deutschland oder in Drittstaaten ermöglicht.
*Die in diesem Podcast geäußerten Ansichten sind ausschließlich die der jeweiligen Sprecher:innen. Sie geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion bzw. des Herausgebers wieder.
Shownotes
Vor gut einem Monat wurde der Istanbuler Bürgermeister İmamoğlu verhaftet. Er gilt als aussichtsreicher Herausforderer des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan bei einer kommenden Präsidentschaftswahl und seine Verhaftung wird weithin als politisch motiviert kritisiert. Dies nehmen wir zum Anlass, um die Kulturmittler:innen Folge mit der Menschenrechtsexpertin Selmin Çalışkan neu zu veröffentlichen. Ursprünglich erschien die Episode im November 2022 vor der letzten Präsidentschaftswahl in der Türkei.
Politisch motivierte Prozesse gegen regimekritische Personen sind in der Türkei nahezu an der Tagesordnung. Begründet werden sie durch die Anti-Terror-Gesetzgebung der Türkei, auch wenn der Europäische Gerichtshof diese Inhaftierungen als rechtswidrig einstuft – wie im prominenten Fall des Kulturförderers und ifa-Preisträgers Osman Kavala. In der aktuellen Folge des ifa-Podcasts berichtet die Menschenrechtsexpertin Selmin Çalışkan über die aktuellen Entwicklungen in der Türkei hinsichtlich Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und dem Verhältnis zu Europa. Angesichts der bevorstehenden Parlamentswahlen im kommenden Jahr befürchtet sie eine Verschlechterung der Situation. Zur Unterstützung fordert sie eine aktivere und klare Positionierung Deutschlands und der EU gegenüber der türkischen Regierung.
Das Transkript zur Episode: https://bit.ly/Folge43Transkript
What happens when artists censor themselves? How do social norms, financial constraints and political tensions influence artistic freedom? And what does it mean for artistic freedom when invisible barriers inhibit creative development?
This episode features Sverre Pedersen, the managing director of Freemuse, an independent non-governmental organization advocating for freedom of artistic expression and cultural diversity globally. As a documentary filmmaker and long-time activist for human rights, Pedersen brings unique insights into how self-censorship shapes the creative process, what pressure mechanisms are behind it and what institutions can do to protect artistic freedom.
Read more about Freemuse at https://www.freemuse.org/
For all other information visit our website: https://culturalrelations.ifa.de/en/ To learn more about ifa: https://www.ifa.de/en/
If you have any questions or comments, please feel free to email us at [email protected].
From the publisher's feed

220 Listeners

5 Listeners

103 Listeners

48 Listeners

5 Listeners

180 Listeners

125 Listeners

248 Listeners

108 Listeners

61 Listeners

98 Listeners

31 Listeners

141 Listeners

13 Listeners