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Eine schnell wachsende Dienstleistungsbranche bietet Hirnreisen auf LSD und Pilzen an. Ziel des Ganzen: Manager sollen kreativer werden. Thomas Fischermann, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT hat sich auf einen Trip nach Amsterdam zu den Leistungsträgern von morgen begeben. Im Podcast mit Ina Mortsiefer erzählt er, wie so eine Hirnreise eigentlich abläuft, ob jeder diese bewusstseinsverändernden Sitzung buchen kann und wie es um die Rechtsgrundlage steht.
Hier geht es zum Artikel von Thomas Fischermann: https://www.zeit.de/2022/34/drogenkonsum-arbeitsplatz-psychedelika-leistungsfaehigkeit
Und hier zu seinemBuch »Der Sohn des Schamanen«: https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Der-Sohn-des-Schamanen/Thomas-Fischermann/Heyne/e593133.rhd
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Es gibt unzählige Formen des Zusammenlebens. Eine ganz besondere Form hat sich die Dossier-Redakteurin Nadine Ahr angeschaut. Im Herbst 2017 zog sie für zwei Wochen in die älteste Kommune Deutschlands, die Kommune Niederkaufungen, und hat dort recherchiert: Wie ist es, in einer Gemeinschaft mit 60 Menschen zusammenzuleben, in der jeder nimmt so viel er braucht und gibt, was er hat ? Und ist dieses Lebensmodell zukunftsfähig, in einer Zeit, wo die Mieten steigen und die wenigsten sich noch Eigentum leisten können? In dieser Podcastfolge hören Sie den Dossier-Text von Nadine Ahr »Die Revolution auf dem Dorfe« aus der ZEIT vom 19. Oktober 2017.
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Haben Sie sich schon einmal Gedanken über einen bestimmten Baum gemacht? Oder haben einen im Kopf, der etwas ganz besonderes für Sie ist? Vielleicht ist das aber auch Neuland für Sie? Dann geht es Ihnen so, wie es dem Dossier-Redakteur Malte Henk lange ging – bis zum Jahr 2020. Da hatte er die Idee für eine Reportage, ein Jahr lang einen Jahrhunderte alten Baum im Emsland – durch alle vier Jahreszeiten hinweg – zu begleiten: Was passiert in so einem Jahr? Und was lehrt einen ein so alter Baum über das eigene Leben? Im Podcast hören Sie den Dossier-Text von Malte Henk »Die dicke Linde und die Ewigkeit« aus der ZEIT vom 30. Mai 2021. Und am Ende der Folge erfahren Sie außerdem vom Baumpfleger Jürgen Unger, wie es der dicken Linde heute geht.
Hier geht es zum Dossier von Malte Henk: https://www.zeit.de/2021/22/riesenlinde-heede-geschichte-forschung/komplettansicht
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In Deutschland gilt eins der restriktivsten Gesetze zur Reproduktionsmedizin. Bis heute ist es verboten, das eigene Kind von einer Leihmutter austragen zu lassen. Paare, die selbst keine Kinder bekommen können, suchen oft Hilfe im Ausland. Martin Spiewak, Redakteur im Ressort Wissen der ZEIT, hat ein Paar begleitet, das gemeinsam mit einer Leihmutter aus der Ukraine gerade ein Kind bekommt. Im Podcast mit Sarah Schaschek erzählt er, wie die Kritikerinnen und Kritiker der Leihmutterschaft argumentieren, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sie beurteilen und wie sich die restriktive Reproduktionsmedizin in Deutschland nun wandeln könnte.
Zum Interview »Wem gehört der Körper der Leihmutter?« von Martin Spiewak: https://www.zeit.de/gesellschaft/2022-07/leihmutterschaft-usa-ukraine-anika-koenig
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Ein gigantischer Waldbrand vernichtete im November 2018 den kalifornischen Ort Paradise. 86 Menschen starben. 27.000 Menschen verloren ihr zu Hause. Danach stritten die Überlebenden um die Zukunft ihrer Stadt. Eine Woche lang hat die ZEIT-Reporterin Kerstin Kohlenberg vor Ort recherchiert: Lässt sich ein niedergebrannter Ort wieder aufbauen – und sollte man es tatsächlich tun, wenn der Ort in einem feuergefährdeten Gebiet liegt?
Im Podcast hören Sie den Dossier-Text von Kerstin Kohlenberg »Paradies im Wiederaufbau« aus der ZEIT vor drei Jahren. Heute ist die Geschichte aktueller denn je, denn es geht um Waldbrände, wie sie jetzt wieder überall wüten. Wie reagiert man auf das Feuer, wenn es einem alles nimmt, was man liebt? Am Ende der Folge erfahren Sie außerdem was in Paradise seit dem Erscheinen des Artikels alles passiert ist.
Was man den Flammen entgegensetzen kann, haben Forschern herausgefunden. Lesen Sie hier »Im Zeitalter des Feuers«: https://www.zeit.de/2022/31/waldbraende-europa-johann-georg-goldammer
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In dieser Episode stellen wir Ihnen die wichtigste Reportage-Form der ZEIT vor. Genauer gesagt die Texte, in denen wahrscheinlich die meiste Arbeit und Zeit steckt. Die Texte, für die die ZEIT-Redakteurinnen und -Redakteure die meisten Preise abräumen – es geht um das Dossier. Auf drei Zeitungs-Seiten werden im Dossier die unterschiedlichsten Themen jenseits der Tagesaktualität beleuchtet. Anhand einzelner Schicksale nehmen uns die Reporter ganz nah heran an Erlebnisse und Begegnungen. Im Podcast verrät die ZEIT-Redakteurin Kerstin Kohlenberg was das Dossier eigentlich so besonders macht? Weshalb das Lesen eines Dossiers auch immer eine Entschleunigung des Alltags ist und das Schreiben des Dossiers meist ein kleiner Kampf gegen sich selbst bedeutet.
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In China ist der Sozialwissenschaftler Xiang Biao eine wichtige Stimme in den Diskursen des jungen, urbanen Milieus. Aber nur die wenigsten dort werden ahnen, dass sich Xiang nicht aus einer Uni in Peking oder Hongkong zu Wort meldet, sondern aus Deutschland, genauer: aus Halle an der Saale. Hier ist er Direktor am Max-Planck-Institut. Die China-Korrespondentin der ZEIT, Xifan Yang, hat den Intellektuellen in Sachsen-Anhalt besucht. Im Podcast spricht sie über seine Rolle als Vermittler zwischen den Welten – und über die Herausforderung, als Exil-Intellektueller frei zu sprechen, ohne ins Fadenkreuz der autoritären Regierung in Peking zu geraten.
Hier geht es zum Artikel »Was haben wir gemeinsam?« von Xifan Yang: https://www.zeit.de/2022/29/xiang-biao-soziologie-anthropologie-china-max-plank-institut
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In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli verwandelte sich die kleine Ahr in ein Ungeheuer und zerstörte ganze Dörfer – eine der schlimmsten, in jedem Fall die teuerste Naturkastastrophe in Deutschland. Elisabeth Raether hat sich den Fluss nun noch einmal angesehen, von der Quelle im Keller eines Fachwerkhauses bis zur Mündung in den Rhein. Im Podcast erzählt sie die Geschichte eines Gewässers, das alle unterschätzt haben, das ganze Weltbilder zum Einsturz bringt und uns einen anderen Umgang mit der Natur lehrt.
Hier geht es zum Artikel »Wütendes Wasser« von Elisabeth Raether: https://www.zeit.de/2022/28/flutkatastrophe-ahrtal-ahr-hochwasser
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Kylie Jenner war 17 Jahre alt, als sie sich das erste Mal die Lippen aufspritzen ließ, so erzählte sie es in einer Reality-TV-Show. 350 Millionen Menschen folgen Jenner auf Instagram – und einige davon werden es ihr wohl nachgemacht haben. Das Aufspritzen von Lippen ist in den vergangenen Jahren zu einem Massenmarkt geworden, sagt der Journalist Tom Kroll, und vor allem über Instagram wird der Eingriff beworben. Nicht alle, die ihn anbieten, dürfen das. Etliche Anbieterinnen agieren illegal, begehen eine Straftat und riskieren die Gesundheit ihrer Kundinnen. Kroll hat zum Schwarzmarkt der illegalen Schönheitseingriffe recherchiert, hören Sie im Podcast, was er herausgefunden hat.
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Überall im Land fehlt es an Arbeitskräften: Köchen und Kellnerinnen, Friseuren und Sicherheitskräften. Sebastian Kempkens, Carolin Rückl und Leon Koß haben für die aktuelle Titelgeschichte der ZEIT recherchiert, woher der nie dagewesene Mangel kommt und ob er sich beheben lässt. Im Gespräch mit ZEIT-Redakteur Jens Tönnesmann erklären sie, warum man sich das Land wie ein großes Wimmelbild vorstellen kann, das sich in der Pandemie neu sortiert hat – und sie verraten was diesen »great reshuffle« vom Phänomen der »great resignation« unterscheidet, unter dem gerade die US-amerikanische Wirtschaft leidet.
Den Artikel »Verlasst uns nicht!« lesen Sie hier: https://www.zeit.de/2022/26/arbeitsmarkt-fachkraeftemangel-corona-krise
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