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Das erste Halbjahr 2021 liegt nun hinter uns. Sechs Monate an der Börse, die mit zahlreichen Rekorden einhergingen. Zeit für einen Börsenrückblick auf das erste Halbjahr 2021.
Das bisherige Jahr überzeugte mit zahlreichen Rekorden wie beispielsweise beim DAX oder dem S&P 500 Index. Letzterer hat erst kürzlich die Marke von 4.300 Punkten überschritten. Doch welche Sektoren haben diese Rekorde angetrieben?
Zu Beginn des Jahres war es die Tech-Rally. Sowohl Tesla als auch andere Tech-Werte sind durch die Decke gegangen und haben die Märkte nach oben gezogen.
Doch kurz darauf änderte sich das Bild: Viele Werte aus dem Rohstoffbereich haben deutliche Zuwächse verzeichnet. Insbesondere Kupferunternehmen zeigten eine starke Performance durch den Anstieg des Kupferpreises. Doch auch Werte wie Unilever, die sich mit Alltagsgütern beschäftigen, sind wieder angestiegen – und zwar obwohl diese zu Beginn des Jahres keiner haben wollte!
Hierbei wird deutlich, dass zum aktuellen Zeitpunkt kein Kapital von den Märkten abgezogen wird, sondern einfach nur umgeschichtet wird. Etwas Kapital raus aus den Tech-Werten und hinein in andere Werte. Diese Umschichtung ist ein positives Signal für die Einschätzung der Finanzmärkte. Denn die Marktbreite ist weiterhin sehr gut! Der Grund: Nicht nur einzelne Sektoren ziehen den Markt nach oben. Vielmehr baut der Aufschwung an den Börsen auf vielen Fundamenten auf.
Allerdings gibt es auch Unternehmen und Branchen, die im ersten Halbjahr 2021 auf der Stelle getreten sind. Insbesondere die Tourismus-Aktien, bei denen es zunächst sehr viel Hoffnung gab, konnten dieses Jahr bisher noch nicht überzeugen. Zwar wird der Sommer eine Antwort darauf geben, wie sich das Geschehen im Reisebereich entwickeln wird, jedoch bleibt diese Branche weiterhin risikobehaftet.
Zusammenfassend lässt sich dennoch sagen, dass das erste Halbjahr 2021 mit deutlichen Zuwächsen von über 10% an den großen Indizes sehr gut verlief!
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#börsenrückblick
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Das erste Halbjahr 2021 an den Finanzmärkten verlief relativ ruhig und vor allem stabil. Doch was erwartet uns im nächsten, dem zweiten Halbjahr 2021?
Es stellt sich stets die Frage, wie stabil die aktuellen Aufwärtstrends an den Märkten sind. Dies lässt sich gezielt an den Trendlinien, die bei großen Indizes wie beispielsweise dem DAX angelegt sind, messen. Beim S&P 500 Index beispielsweise gibt es die 200-Tage-Linie, welche die Basis für wirklich langfristige Trends darstellt. Notiert der Index deutlich über dieser 200-Tage-Linie, spricht man von einem langfristigen Aufwärtstrend. Notiert der Index hingegen deutlich unter dieser Linie, liegt ein Abwärtstrend vor.
Der S&P 500 Index notiert bereits seit dem 04. November 2020, also seit rund 164 Börsentagen, mindestens 7,5% oberhalb der 200-Tage-Linie – wir erleben also gerade einen stabilen Aufwärtstrend! Dieses Phänomen hatten wir zuletzt im Jahr 1995/1996 gesehen. Damals hat eine solch starke Aufwärtsbewegung sogar für 188 Tage gehalten.
Der S&P 500 Index verdeutlicht, dass wir uns gerade in einem sehr langfristigen Aufwärtstrend bewegen. Es gab also in dem letzten Halbjahr keine deutliche Korrektur. Dies wirft jedoch die Frage auf, wie es in dem 2. Halbjahr 2021 weitergeht. Denn letztlich gab es kaum ein Jahr, in dem es keine Korrektur von 10% gegeben hat. Doch selbst wenn der S&P 500 um rund 10% einbrechen sollte, würde der Index weiterhin über der Trendlinie notieren.
Aufgrund dieser starken Basis sowie den aktuellen Daten kann es gut sein, dass sich die Finanzmärkte auch in den folgenden Monaten weiterhin gut entwickeln werden.
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Diese Woche kam es zu einem Ausverkauf beim Silber und Gold. Ein bedeutsamer Auslöser für diesen Ausverkauf war die Sitzung der US-Notenbank Fed. Doch war der Gold-Ausverkauf begründet oder war es doch nur eine Überreaktion?
Es gibt erste Anzeichen dafür, dass die Zinspolitik geändert werden könnte – jedoch erst ab Anfang 2023. Da sich Zinserhöhungen stets negativ auf den Goldpreis auswirken, hat die Aussicht auf eine mögliche Zinserhöhung zum Ausverkauf beim Gold geführt. Der Preis rauschte von rund 1.900 Dollar auf 1.750 Dollar ins Tief – und das in sehr kurzer Zeit. Doch auch beim Silber gab es einen massiven Absturz. Allein am Donnerstag fand ein Ausverkauf von mehr als 5% statt!
Wer jedoch mal genauer hinschaut, wird merken, dass dieser Ausverkauf voreilig war. Denn letztlich hat sich am Goldumfeld nichts verändert. Es handelt sich hierbei lediglich um eine kurzfristige Marktreaktion.
Doch auch die Auswirkungen der Fed-Sitzung auf die Aktienmärkte wurden kritisch beäugt. Allerdings kam es beim Aktienmarkt zu keinem Absturz. Vielmehr notieren diese aktuell knapp unter dem Rekordhoch. Diese Tatsache und auch andere Marktindikatoren zeigen, dass wir uns aktuell in einem stabilen Trend bewegen, der auch in nächster Zeit keine deutlichen Rückgänge zu erwarten lässt. Doch auch die aktuelle Umfrage der Fondsmanager in der USA zeigt den aktuell herrschenden Optimismus.
Es wird deutlich, dass Gold diese Woche sicherlich zu stark abgestraft wurde. Denn die Lage an der Börsen ist weiterhin stabil. Vielmehr sollten Anleger diesen Absturz als Chance betrachten und erwägen, nun auf geringem Preisniveau beim Gold einzusteigen.
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Heute beginnt die Europameisterschaft! Doch mit dem großen Sportspektakel geht auch eine Investment-Möglichkeit einher. Denn bei großen Sportereignissen wird stets mehr Bier konsumiert. Doch lohnt es sich in Bier zu investieren?
Wer kennt es nicht? Bei Sportereignissen wird stets Bier getrunken. Doch vor allem zum gegenwärtigen Zeitpunkt, nach den unzähligen Monaten, wo Kneipen und Restaurants geschlossen hatten, steigt der Bierkonsum stark an! Doch funktioniert Bier auch als Investment? Es gibt große Aktien, die als Brauerei-Konzern börsennotiert sind. Doch ein Wert überstrahlt alle anderen: Die AB InBev – die größte Brauerei der Welt mit rund 400 bekannten Marken wie beispielsweise Corona oder Becks.
Ca. 560 Millionen Hektoliter Bier hat AB InBev im Jahr 2019 verkauft. Deutschland hat dabei insgesamt 90 Millionen Hektoliter verbraucht. Rechnet man das hoch, wird deutlich, dass 29% des weltweiten Bierabsatzes auf diesen Konzern entfällt. Das Spannende an Bier-Konzernen? Hierbei handelt es sich um einen planbaren Markt, der zudem sehr stabil ist. Vor allem bei dem Produktportfolio von AB InBev mit dem Schwerpunkt auf Schwellenländer können Investoren in den nächsten Jahren mit einem Wachstum rechnen.
Es lohnt sich also für Euch, auch mal auf naheliegende Produkte wie eben Bier zu schauen und zu überlegen, ob sich diese nicht als Investment lohnen könnten. Doch Ihr solltet nicht nur auf die globalen Brauereien schauen, sondern auf die kleinen, regionalen Namen um Eure Ecke! Denn unter dem Hashtag „Deine Brauerei braucht Dich!“ suchen deutsche Brauereien gerade Unterstützung, um die durch Corona bedingten Lücken wieder aufzufüllen.
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Die Inflationsrate steigt nicht nur in der USA, sondern auch in Deutschland zunehmend an. Doch was treibt die Inflation an? Und welche Auswirkungen zieht die hohe Inflationsrate nach sich?
Die Preise steigen aktuell auf breiter Front – und zwar in der USA und in Deutschland. Auf Jahressicht ist die Inflationsrate in der USA um rund 4,2% nach oben gestiegen. Das ist ein extrem hoher Wert, der deutlich über dem Niveau liegt, welches vor der Corona-Krise bestand. Doch auch in Deutschland ist die Inflationsrate auf 2,5% gestiegen – und wir bekommen es alle zu spüren. Denn viele Güter werden wieder teurer, so auch das Benzin, welches im Vergleich zum Vorjahr massiv angestiegen ist.
Doch welche Auswirkungen hat die Inflationsrate auf die Finanzmärkte? Grundsätzlich kann die Inflation beziehungsweise die Reaktion der Notenbanken auf die Inflation die Märkte stark beeinflussen. Denn zum gegenwärtigen Zeitpunkt herrscht ein Umfeld von faktisch 0 Zinsen. Sollte die Inflationsrate nun weiter ansteigen, kann es sein, dass die Notenbanken dazu gezwungen werden, an der Zinsschraube zu drehen, um die zu starke Inflation einzudämmen.
Demgegenüber steht jedoch die Tatsache, dass alle Marktteilnehmer derzeit danach streben, das Zins-Niveau so niedrig zu halten. Der Grund: Staaten und Unternehmen können sich aufgrund der niedrigen Zinsen sehr gut und preiswert an den Märkten verschulden!
Zugleich wirft die steigende Inflationsrate die Frage auf, ob es sich nur um einen kurzfristigen oder doch langfristigen Anstieg handelt. Eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Jedoch wird langsam deutlich, dass die Inflationsrate auf diesem Niveau bleiben könnte. Denn letztlich sind unzählige verschiedene Bereiche betroffen. Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Ein Standard-Container, der weltweit transportiert werden muss, hat vor der Corona-Krise noch ungefähr 1.300 Dollar gekostet. Jetzt liegt der Preis für den Transport bei 5.100 Dollar! Doch nicht nur die Transportkosten steigen, sondern auch die Rohstoffkosten sowie die Löhne. Durch diese zahlreichen Preisanstiege sind Unternehmen daher dazu gezwungen, ebenfalls die Preise anzuheben.
Die Tendenz zur Inflation könnte demnach noch eine Zeit lang anhalten. Doch was heißt das für die Aktienmärkte? Aktien sind und bleiben Sachwerte und sind in einer solchen Phase daher eine gute Investitionsmöglichkeit. Aus diesem Grund bleiben Aktien auch in diesem Umfeld die erste Wahl.
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Gold glänzt wieder! In dieser Woche hat der Goldpreis die Marke von 1.900 Dollar geknackt. Ausgehend von dem Tief Ende März bei 1.680 Dollar hat sich Gold mal wieder zu einem stabilen Aufwärtstrend entwickelt. Doch wird der Goldpreis dieses Niveau auch halten oder sogar übersteigen können?
Die 1.900 Dollar war eine wichtige Marke für den Goldpreis. Denn auf Jahressicht betrachtet sind viele Rohstoffe massiv gestiegen. Kupfer zum Beispiel hat über 30% zugelegt. Doch auch andere Metalle und Agrarrohstoffe sind deutlich angestiegen. Lediglich beim Gold sah das nicht so aus. Am Anfang des Jahres verzeichnete das Gold zwar ein hohes Niveau, allerdings war der Goldpreis im Folgenden lediglich im Minus.
Aber jetzt ist der Goldpreis wieder rasant angestiegen und hat die 1.900 Dollar Marke erzielt. Das Erreichen der nächsten Zielmarken von 1.950 Dollar sowie das Rekordhoch von über 2.050 Dollar ist nun gut möglich. Warum? Weil die Situation an den Standard-Aktienmärkten zunehmend schwieriger wird. Es gab zwar Rekordkurse und Rekordstände bei den Indizes, jedoch ebenfalls wieder Kursrückschläge. Es fehlt die Dynamik, die Kurse weiter nach oben zu ziehen. Aus diesem Grund steigt die Gefahr von Korrekturen auf den Standard-Aktienmärkten. Und was bedeutet das für das Gold? Aufgrund der zunehmenden Verunsicherung suchen Investoren nach den sicheren Häfen der Geldanlage – und dazu gehört Gold einfach dazu. Aus diesem Grund kommt der aktuelle Aufschwung des Goldes nicht überraschend. Die Frage ist jedoch, wie lange dieser Aufschwung anhalten wird.
Allerdings hat die Goldentwicklung mal wieder gezeigt, dass sich der Blick auf Trends lohnt. Denn der Goldpreis hat erst vor wenigen Tagen im Bereich um 1.850 Dollar die wichtige 200 Tage-Linie überschritten. Erst letzte Woche hat Gold diese Marke überwunden und ist nun stetig angestiegen. Daher solltet Ihr diese Trendmarken unbedingt anschauen – egal, ob beim Gold, beim Dax oder bei klassischen Aktien. Denn nur so könnt Ihr sehen, wohin die Reise aktuell geht und wohin sie auch zukünftig gehen könnte.
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Hinter uns liegt eine Woche großer Bewegungen an den Finanzmärkten. Denn am Mittwoch gab es einen massiven Absturz der Kryptowährungen. Doch was steckt hinter diesem Crash?
Am Mittwoch kam es starken Korrekturen der Kryptowährungen an der Börse. Kleinere Kryptowährungen verzeichneten einen zweistelligen Tagesverlust von mehr als 40%. Doch auch beim Bitcoin zeigten sich vom Kurshoch bis zum Tief am Mittwoch Verluste von über 50% – ein massiver Crash, keine Frage! Doch wie kam es dazu?
Grundsätzlich ist der Markt für Kryptowährungen langfristig sehr spannend. Doch in den letzten Wochen investierten sehr viele Spekulanten, die lediglich kurzfristiges Interesse an Kryptowährungen zeigten. Der große Anteil dieser kurzfristigen Anleger haben die Kurse zwar in die Höhe getrieben, jetzt jedoch die Nerven verloren oder schlicht und einfach die Gewinne mitgenommen. Denn wer beispielsweise im Februar eingestiegen ist, der will die Gewinne, die sich zuletzt durch die steigenden Kurse ergeben haben, nun auch mitnehmen. Die logische Konsequenz daraus: Ein Crash der Kryptowährungen.
Obwohl immer wieder die Rede davon ist, dass Kryptowährungen ähnlich wie Gold ein guter Schutz für turbulente Zeiten sind, haben die letzten Tage das Gegenteil bewiesen. Denn Gold hat sich in einer solch kurzen Zeit noch nie halbiert beziehungsweise Tagesverluste von mehr als 30% verzeichnet. Aus diesem Grund sind Kryptowährungen eher als Spielfeld für kleinere Geldbeträge zu betrachten – als Absicherung hingegen sind Kryptowährungen nicht geeignet.
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Neben den Verlierern der Corona-Krise gab es auch einige Unternehmen und Branchen, die als Gewinner aus der Corona-Pandemie getreten sind. Doch lohnt sich eine Investition in diese Aktien?
Eine der großen Gewinner in der aktuellen Lage stellen die Tourismus-Aktien dar. Diese sind in den letzten Monaten durchgestartet – und zwar in solch einem Ausmaß, dass der Euro Stoxx 600 Reiseindex ein neues Rekordhoch erzielt hat. Dazu gehören Unternehmen, die im Segment des Tourismus und Reisen angesiedelt sind. Seit dem Rekordhoch Anfang Mai jedoch sind die Zahlen bereits wieder runtergegangen.
Ein anderer Corona-Gewinner stellt Tesla dar. Der Wert der Aktie war vor kurzem noch bereits stark überbewertet. Doch nun hat die Aktie in einer Woche an 12% und in vier Wochen knapp an 25% verloren. Auf Sechsmonatssicht jedoch steht die Aktie mit 40% weiterhin im Plus. Doch diese Kursentwicklungen zeigen, wie schnell solche Werte auch wieder nach unten gehen können.
Zusammenfassend ist es wichtig, nicht nur auf kurzfristige Schwankungen der Aktien zu schauen, sondern auf die langfristigen Chancen. Diese kurzfristige Hoffnung auf Gewinner im Zuge der Corona-Lockerungen sollte nicht ausschlaggebend für eine Investition sein. Denn letztlich weiß keiner, wie sich die aktuellen Gewinner-Aktien wie die Tourismus-Werte entwickeln werden. Letztlich sind es oft die naheliegenden Werte, die erfolgsversprechend sind wie zum Beispiel die Coco Cola-Aktie. Denn wieso sollten die Menschen plötzlich damit aufhören, Cola zu trinken?
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Diese Woche fand die legendäre Hauptversammlung von Warren Buffett, also von Berkshire Hathaway statt – allerdings nur in virtueller Form. Nichtsdestotrotz lieferten Warren Buffett und sein Geschäftspartner Charlie Munger wieder spannende Erkenntnisse und hochaktuelle Fakten zum Finanzmarkt.
Zu Beginn der Hauptversammlung ging Buffett zunächst auf die größten Aktien der Welt ein, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt zum Großteil aus der USA stammen. Vor 30 Jahren jedoch sah die Top 20-Liste der größten Aktien weltweit vollkommen anders aus. Im Jahr 1989 stammten ein Großteil dieser Werte noch aus Japan. Heutzutage ist jedoch keines dieser japanischen Unternehmen mehr in der Top 20-Liste vertreten. Ebenfalls wichtig: Während früher bereits 30 Milliarden Dollar als Börsenwert ausreichten, um in diese Liste aufzusteigen, müssen es heute sogar 300 Milliarden Dollar als Eintrittskarte sein. Was Buffett damit sagen will, liegt auf der Hand: Die Finanzmärkte verändern sich rasant und nachhaltig. Wer langfristig am Aktienmarkt dabei sein will, sollte vor allem auf große weltweite Indizes wie beispielsweise den MSCI World Index setzen. Denn selbst wenn neue starke Unternehmen auftauchen sollten, werden diese mit in den Index aufgenommen.
Eine weitere wichtige Erkenntnis lieferte Buffett zum Thema Stock Picking. Denn selbst in gut laufenden Branchen sollte man als Anleger stets schauen, welche Aktien man wirklich kauft. Warren verwies dabei auf die US-Autofirma Marmon, die zwar 1911 das Indy 500 Rennen gewann, aber heute bereits in Vergessenheit geraten ist. Unzählige Firmen aus der USA folgten damals den Trend der Automobilität und doch gab es 2009 nur noch 3 große Konzerne, die kurz vor der Pleite gerade so noch gerettet werden konnten. Es wird deutlich: Selbst bei vielversprechenden Trends ist Vorsicht geboten!
Des Weiteren wies Buffett darauf hin, dass es so gut wie keine Zinsen mehr gibt. Während Berkshire Hathaway früher dazu in der Lage war, aus 100 Milliarden Cash-Bestand und Zinszahlungen von beispielsweise 1,5% einen Zinsertrag von 1,5 Milliarden Dollar zu erzielen, würde der aktuelle Zinsertrag lediglich bei 20 Millionen Dollar liegen – ein gewaltiger Unterschied. Der Wegfall der Zinsen ist also ein großes Problem.
Aus diesem Grund sind Aktien eben auch für Euch eine gute Möglichkeit! Und wer gerne an der Börse einsteigen will, der sollte nach Buffett beispielsweise auf den S&P 500 Index als ETF oder einen Sparplan setzen. Doch egal, wie und in was ihr investiert: Seid einfach mit dabei!
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25 Aktien-Marken, bei denen sich eine Investition lohnen könnte, findest Du hier:
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Die Bilanzsaison in der USA ist gerade in vollem Gange: Viele Firmen haben ihre Daten bereits vorgelegt, andere werden noch folgen. Doch diese Woche stechen insbesondere zwei Tech-Werte mit spektakulären Quartalszahlen hervor: Apple und Facebook.
Der US-Konzern Apple hat die Bilanz zum ersten Quartal vorgelegt und beeindruckt mit großartigen Ergebnissen. So ist nicht nur der Umsatz des Unternehmens rasant angestiegen. Auch den Gewinn konnte Apple verdoppeln. Die Umsatzrendite liegt nun bei erstaunlichen 26% - von 100 Dollar Umsatz bleiben also 26 Dollar Nettogewinn übrig.
Insbesondere im Vergleich zu anderen Werten wie Samsung, der langfristig nur ein Volumen von 10% vorweisen kann, wird deutlich, dass Apple hier neue Maßstäbe setzt.
Doch auch Facebook überzeugt mit herausragenden Bilanzdaten: So hat Facebook sowohl den Umsatz als auch den Gewinn verdoppelt! Die Umsatzrendite liegt sogar bei 36%!
Doch Achtung: Facebook hat bereits im Ausblick für das laufende Jahr angekündigt, dass es Schwierigkeiten mit den Werbeinnahmen geben könnte – eine Einnahme, die 97% des Umsatzes ausmacht. Die Schwierigkeiten könnten sich dabei durch die neuen Regelungen von Apple für das Sammeln von Daten ergeben. Denn Apple möchte die Weitergabe von persönlichen Daten der Apple-Nutzer gezielt einschränken – eine schlechte Nachricht für Werbetreibende.
Hier entwickelt sich eine Situation, in der noch nicht klar ist, wer der Gewinner sein wird. Fakt ist jedoch, dass es Schwierigkeiten beim Datensammeln geben wird und Facebook davon stärker betroffen sein wird. Apple hingegen könnte durch die stärkere Beachtung des Datenschutzes neue Kunden hinzugewinnen.
Schlussendlich liefern die Tech-Konzerne stets interessante Entwicklungen, die sich auch an der Börse zeigen. Es lohnt sich daher für Euch, die Werte im Blick zu behalten.
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