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In dieser Folge von „Echt & Unzensiert“ ist Prof. Dr. Gertraud Turu Stadler zu Gast. Sie leitet die Geschlechterforschung in der Medizin an der Charité in Berlin und ist Expertin für klinische Studien.
Gemeinsam mit Host Tino Amaral spricht sie darüber, wie es historisch zum sogenannten Gender Data Gap in der Medizin kommen konnte und warum dieser bis heute konkrete Auswirkungen auf Diagnosen, Behandlungen und Forschung hat. Außerdem erklärt sie, was genau hinter Begriffen wie Gendermedizin steckt, welche Geschlechter- und Diversitätsdimensionen dabei eine Rolle spielen und warum es längst nicht nur um das biologische Geschlecht geht.
Anhand von Beispielen wie dem Herzinfarkt wird deutlich, wie unterschiedlich Symptome je nach Geschlecht verlaufen können – und warum der Mythos „Gendermedizin ist gleich Frauenmedizin“ nicht stimmt. Außerdem geht es um Vorurteile gegenüber klinischen Studien, die Bedeutung von Diversität unter Forschenden und die Frage, was sich politisch ändern muss. Turu Stadler gibt außerdem Tipps, wie man sich selbst besser davor schützen kann, medizinisch nicht ernst genommen oder falsch behandelt zu werden.
Eine Folge, die zeigt, wie eng Medizin, Gesellschaft und Gleichberechtigung miteinander verknüpft sind – und warum geschlechtersensible Forschung uns alle betrifft. Reinhören lohnt sich!
Diese Ausgabe von „Echt & Unzensiert“ wird unterstützt von STUDIENWIRKEN. Die Initiative setzt sich dafür ein, klinische Studien in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen. Denn klinische Studien sind essenziell, um innovative Therapien zu entwickeln, die Versorgung zu verbessern und Patient*innen echte Teilhabe an medizinischem Fortschritt zu ermöglichen. Gemeinsam mit Patient*innen und Vertreter*innen aus Forschung, Versorgung, Politik und forschender Industrie stärkt sie Wissen und Vertrauen auf breiter gesellschaftlicher Basis und arbeitet parallel in Arbeitskreisen und mit einem Patientenrat an besseren Bedingungen für klinische Studien in Deutschland.
- Hier geht's zur Initiative STUDIENWIRKEN:
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In Folge 69 von „Echt & Unzensiert“ ist Caro Zündorf zu Gast. Caro ist freie Rednerin für Hochzeiten und Beerdigungen und arbeitet außerdem als Trauerbegleiterin. Sie unterstützt Menschen also dabei, mit Verlust umzugehen, Abschied zu nehmen und einen eigenen Weg durch die Trauer zu finden.
Gemeinsam mit Host Tino Amaral spricht sie unter anderem darüber, warum Trauer in unserer Gesellschaft immer noch so ein großes Tabuthema ist, wie unterschiedlich Menschen trauern und warum es keinen „richtigen“ Weg gibt, mit Verlust umzugehen. Außerdem geht es darum, welche Rolle Rituale spielen können, ob man Trauer aktiv aufsuchen sollte, worauf im Umgang mit trauernden Personen zu achten ist, warum zum Beispiel queere Menschen eine besonders sensible Begleitung brauchen und vieles mehr.
Es ist eine super interessante Folge geworden die zeigt, dass Trauer nicht nur mit Schmerz verbunden ist, sondern auch mit Erinnerung, Verbindung und manchmal sogar mit neuen Perspektiven auf das Leben. Reinhören lohnt sich!
In der 68. Folge von „Echt & Unzensiert“ ist Jennifer Sutholt zu Gast. Sie ist psychologische Beraterin, Mediatorin und Expertin für Co-Elternschaft. Auf ihrer Informationsplattform planningmathilda.com unterstützt sie Menschen auf ihrem Weg zum Wunschkind und teilt ihr Wissen rund um alternative Familienmodelle.
Seit 2016 lebt Jennifer selbst in einer Co-Elternschaft – also in einem Modell, bei dem zwei Menschen gemeinsam ein Kind bekommen und großziehen, ohne ein Liebespaar zu sein. Klingt für manche vielleicht ungewöhnlich, ist aber für immer mehr Menschen gelebte Realität.
Mit Host Tino Amaral spricht Jennifer darüber, wie man ein passendes Co-Elternteil finden kann, welche Absprachen das Fundament einer guten Co-Elternschaft bilden und welche rechtlichen und finanziellen Aspekte dabei wichtig sind. Die beiden gehen außerdem darauf ein, wie der Weg zur Schwangerschaft aussehen kann und wie sich der gemeinsame Umgang mit dem Kind im Alltag gestaltet.
Jennifer spricht offen über ihren eigenen Weg und ihre persönlichen Erfahrungen. Dabei wird deutlich, dass Co-Elternschaft nicht einfach „Plan B“ ist, sondern für viele Menschen eine echte Alternative – mit eigenen Herausforderungen, aber auch mit vielen Vorteilen. Die Folge zeigt, wie vielfältig und flexibel Familie heute sein kann, wenn man bereit ist, alte Bilder loszulassen.
- Erfahre mehr über Jennifer Sutholt und Co-Parenting:
https://planningmathilda.com/
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In der 67. Folge von „Echt & Unzensiert“ spricht Host Tino Amaral mit Noelle Schwarze über ihre Erfahrungen mit Agoraphobie, also der Angst, in Situationen zu geraten, aus denen man nicht einfach entkommen kann oder in denen Hilfe schwer erreichbar ist.
Noelle beschreibt, wie die Angst nach und nach immer mehr Raum in ihrem Leben eingenommen hat und welche Auswirkungen sie auf Alltag, Arbeit und Beziehungen hatte. Sie erzählt, wie schwer es ist, Außenstehenden zu erklären, warum scheinbar einfache Dinge wie Bahnfahren, Einkaufen oder Verabredungen plötzlich kaum noch möglich sind, und wie es sich anfühlt, wenn das Leben um einen herum weiterläuft, während man selbst stehen bleibt.
Gleichzeitig geht es um Wege aus der Angst: Therapie, Selbstregulation, hilfreiche Strategien im Umgang mit Panikattacken und kleine, aber entscheidende Schritte zurück in die Selbstwirksamkeit. Noelle teilt, was ihr geholfen hat, Warnsignale frühzeitig zu erkennen, mit Rückschlägen umzugehen und ihr Leben zunehmend an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Die Folge zeigt, wie wichtig Aufklärung, Entstigmatisierung und offene Gespräche über psychische Erkrankungen sind und warum es so entscheidend ist, Betroffenen zuzuhören, statt ihre Erfahrungen zu relativieren.
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In Folge 66 von „Echt & Unzensiert“ spricht Host Tino Amaral mit Dermatologin und Bestsellerautorin Dr. Yael Adler darüber, warum eine gute, klare und respektvolle Kommunikation zwischen Patient*innen und Ärzt*innen so entscheidend ist – und wie sie gelingen kann.
Dr. Adler zeigt unter anderem, wie Patient*innen die gemeinsame Zeit im Sprechzimmer bestmöglich nutzen können, was eine Beziehung auf Augenhöhe ausmacht und wie man damit umgeht, wenn medizinische Fachsprache überfordert oder man sich im Behandlungszimmer nicht wirklich gesehen oder gehört fühlt. Außerdem erklärt sie, welche Schritte helfen, Missverständnisse zu vermeiden, wann es sinnvoll ist, eine zweite Meinung einzuholen und vieles mehr.
Ein besonderer Schwerpunkt der Folge liegt auf dem Umgang mit belastenden Diagnosen. Dr. Adler beschreibt, welche Ängste, Schamgefühle und Gedankenspiralen viele Erkrankte erleben – und weshalb es so heilsam sein kann, Sorgen offen auszusprechen, statt sie allein mit sich auszumachen. Auch Angehörige erfahren, wie sie unterstützen können, ohne Grenzen zu überschreiten oder zusätzlichen Druck aufzubauen.
Diese Ausgabe von „Echt & Unzensiert“ wird unterstützt von Bristol Myers Squibb. Mit der Initiative „Aussprechen, was bewegt“ bietet das forschende Pharmaunternehmen Patient*innen mit einer chronischen oder schweren Erkrankung und ihren Angehörigen wichtige Gesprächsimpulse, praktische Tipps und Unterstützung – etwa für Gespräche mit Arzt oder Ärztin, den Umgang mit belastenden Emotionen oder die Kommunikation im Alltag. Alle Informationen finden sich unter bms.com/de/awb oder unter dem Hashtag #AussprechenWasBewegt auf Instagram.
https://www.bms.com/de/awb
https://www.instagram.com/bms_germany
https://www.instagram.com/docyaeladler
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In Folge 65 von „Echt & Unzensiert“ spricht Host Tino Amaral mit Lena Jensen über ein Thema, über das viel zu selten offen gesprochen wird – obwohl es erschreckend viele betrifft: sexualisierte Gewalt gegen Kinder.
Lena ist selbst Betroffene. Sie wurde in ihrer Kindheit über mehrere Jahre missbraucht – von Menschen, die ihr nah standen und denen sie vertraut hat. Heute nutzt sie ihre Stimme, um genau darüber zu sprechen: über die Mechanismen hinter solchen Taten, über Täterdynamiken, über Warnsignale, die Erwachsene erkennen sollten, und über die Verantwortung, die wir alle tragen.
Gemeinsam mit Tino spricht Lena über ihren eigenen Weg: über das erste Aussprechen, über das Versagen von Institutionen, über Manipulation, Sedierung, Ermittlungen – und darüber, wie ein Kinderleben komplett aus den Angeln gehoben wird, wenn plötzlich alles ans Licht kommt.
Sie erzählt aber auch davon, wie Heilung aussehen kann, wie sie heute als Mutter Prävention lebt und warum es so wichtig ist, Kindern beizubringen, Grenzen zu setzen und ihre Gefühle ernst zu nehmen.
Eine intensive, wichtige und zutiefst bewegende Folge – die zeigt, dass Aufklärung Leben verändern kann und dass Schweigen Täter schützt. Reinhören lohnt sich!
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In Folge 64 von „Echt & Unzensiert“ spricht Host Tino Amaral mit Kalina Grunert über ein Thema, das oft unterschätzt wird: Zöliakie. Eine Autoimmunerkrankung, bei der selbst kleinste Mengen Gluten den Darm angreifen und den Körper langfristig schädigen können.
Kalina lebt selbst mit der Diagnose – und weiß genau, was es bedeutet, wenn „glutenfrei leben“ keine Wahl, sondern eine medizinische Notwendigkeit ist. In ihrem Buch „Zöliakie – und jetzt?“ und auf ihrem Instagram-Kanal „glutenfreieralltag“ klärt sie auf, teilt ihre persönlichen Erfahrungen und zeigt, wie man trotz Einschränkungen Lebensfreude und Normalität finden kann.
Gemeinsam mit Tino spricht sie über den langen und oft frustrierenden Weg zur Diagnose, über Fehleinschätzungen von Ärzt*innen, über psychische Belastungen, soziale Hürden und die ständige Angst vor Kreuzkontamination. Kalina erklärt, warum Italien beim Thema Zöliakie als Vorbild gilt, was sich in Deutschland dringend ändern muss – und warum Empathie so viel mehr bewirken kann als Mitleid.
Eine ehrliche, informative und berührende Folge über den Umgang mit einer unsichtbaren Krankheit – und darüber, wie wichtig Verständnis, Rücksicht und Aufklärung sind. Reinhören lohnt sich!
- Folge Kalina Grunert bei Instagram:
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In Folge 64 von „Echt & Unzensiert“ spricht Host Tino Amaral mit Kalina Grunert über ein Thema, das oft unterschätzt wird: Zöliakie. Eine Autoimmunerkrankung, bei der selbst kleinste Mengen Gluten den Darm angreifen und den Körper langfristig schädigen können.
Kalina lebt selbst mit der Diagnose – und weiß genau, was es bedeutet, wenn „glutenfrei leben“ keine Wahl, sondern eine medizinische Notwendigkeit ist. In ihrem Buch „Zöliakie – und jetzt?“ und auf ihrem Instagram-Kanal „glutenfreieralltag“ klärt sie auf, teilt ihre persönlichen Erfahrungen und zeigt, wie man trotz Einschränkungen Lebensfreude und Normalität finden kann.
Gemeinsam mit Tino spricht sie über den langen und oft frustrierenden Weg zur Diagnose, über Fehleinschätzungen von Ärzt*innen, über psychische Belastungen, soziale Hürden und die ständige Angst vor Kreuzkontamination. Kalina erklärt, warum Italien beim Thema Zöliakie als Vorbild gilt, was sich in Deutschland dringend ändern muss – und warum Empathie so viel mehr bewirken kann als Mitleid.
Eine ehrliche, informative und berührende Folge über den Umgang mit einer unsichtbaren Krankheit – und darüber, wie wichtig Verständnis, Rücksicht und Aufklärung sind. Reinhören lohnt sich!
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Ein Neuanfang beginnt oft mit einer leisen Frage: Bin ich noch am richtigen Platz? Doch den Mut zu haben, loszulassen und einen neuen Weg einzuschlagen, ist alles andere als leicht.
Beim FFF Day am 11. Oktober im bcc Berlin sprachen Schauspielerin, Moderatorin, Autorin und „Sinnfluencerin“ Susan Sideropoulos und Journalist Tino Amaral in einer besonderen Live-Ausgabe unseres Podcasts „Echt & Unzensiert“ genau über diese Themen: Wie erkennen wir die Signale für Veränderung? Wie wichtig ist es überhaupt, die Komfortzone zu verlassen? Wie geht man damit um, zu scheitern? Und was brauchen wir generell, um mehr Leichtigkeit ins Leben zu bringen?
Im Mittelpunkt steht Susans aktuelles Buch „Licht und Schatten – Das Geschenk der Gleichzeitigkeit“. Es zeigt, wie wir lernen können, Widersprüche im Leben auszuhalten – Freude und Schmerz, Hoffnung und Zweifel. Denn gerade in dieser Gleichzeitigkeit liegt oft die Kraft für echte Transformation.
Auch Susans frühere Bücher fließen ins Gespräch ein: In „Das Leben schwer nehmen ist einfach zu anstrengend“ teilt sie kleine Routinen und Perspektivwechsel, die helfen, Gedanken bewusst in eine positive Richtung zu lenken. Mit „Rosarotes Glück“ plädiert sie für einen optimistischen Blick auf das Leben – die bewusste Entscheidung, Situationen neu zu deuten und daraus Mut für Veränderungen zu schöpfen.
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In dieser Folge von „Echt & Unzensiert“ geht es um Kunst, Geschichte – und um Frauen, die darin viel zu oft übersehen wurden. Zu Gast ist Kathrin Dubois, Leiterin der Abteilung Malerei bis 1900 am Kunstpalast Düsseldorf. Sie hat die Ausstellung „Künstlerinnen“ kuratiert, die Frauen zwischen 1819 und 1919 in den Mittelpunkt rückt – einer Zeit, in der sie keinen Zugang zur Akademie hatten und sich ihren Platz in der Kunstwelt mit Mut und Durchhaltevermögen erkämpfen mussten.
Das Gespräch beleuchtet vergessene Biografien, Hindernisse und Strategien, die Verantwortung von Museen und die Frage, warum so viele Künstlerinnen aus der Kunstgeschichte verschwunden sind – und warum es heute umso wichtiger ist, sie sichtbar zu machen.
Eine spannende Folge, die zum Nachdenken anregt und Lust macht, Kunst mit neuen Augen zu entdecken.
Die Ausstellung „Künstlerinnen“ ist übrigens noch bis zum 1. Februar 2026 im Kunstpalast Düsseldorf zu sehen – ein Besuch lohnt sich!
- Alle Infos zur Ausstellung findest du hier:
https://www.kunstpalast.de/de/event/kuenstlerinnen/
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