ELBBLICK Podcast

ELBBLICK Podcast

Download on the App Store

ELBBLICK Podcast episodes

  • #119 Maike Isabel Gunkel - Reservix GmbH
    Artist Relations & Vertrieb

    Maike Isabel Gunkel ist seit über 11 Jahren bei Reservix. Ihre Karriere begann als Auszubildende und heute ist sie Expertin in ihrem Bereich Artist Relations & Vertrieb.

    Im Podcast verrät sie, was sie an ihrem Arbeitgeber Reservix so schätzt, wo sie herkommt, warum sie sich gern ehrenamtlich engagiert und was ein familiäres Arbeitsklima für sie bedeutet.

    Ihre Eltern kommen ebenfalls aus der Veranstaltungsbereich und ihre Liebe für Konzerte und Veranstaltungen wurde ihr fast schon in die Wiege gelegt. Schon früh war sie überall dabei und begann 2015 ihre Lehre als "Veranstaltungskauffrau" bei Reservix, einem der führenden Ticketanbietenden.

    Ihr Aufgabengebiet hat sich gewandelt. Vom "Ticket versenden" bis über die Tickethotline hat sie viele Jahre im Vertrieb gearbeitet und ist dort auch heute noch gern tätig. Als sie ihre Ausbildung startete, waren es ca. 100 Mitarbeitende.

    Was sie besonders schätzt: Ihre Kolleg:innen - über 600 Mitarbeitende mittlerweile - ist Reservix schon eine Größe im Bereich Ticketing, dennoch sind Werte, familiärer Zusammenhalt und Spaß an der Arbeit einer der Hauptgründe für Maike, dort zu bleiben. Das Erstaunliche: Alle Mitarbeitenden kennen sich - und schätzen sich - auch die Geschäftsführung kennt alle Namen ihrer Mitarbeitenden.

    Sören - ihr Bruder - arbeitet ebenfalls im Unternehmen und feiert ebenfalls 10jähriges Jubiläum im Unternehmen.

    Auch das Thema "Frauen" im Berufsleben ist ihr ein großes Anliegen - sie selbst setzt sich ein für "Female Voices". Es braucht Frauen, die mutiger werden, für sich einzustehen und sich mit anderen Frauen austauschen - dafür steht Female Voices. Was sie sich von Männern wünscht, verrät sie in der Folge.

    Host Nussin Armbrust erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen mit Reservix und die Wertschätzung, die sie selbst erfahren konnte.

    In der Welt, wo alles digitaler wird, ist es Maikes Ansatz, auch analog im Kontakt und persönlichem Austausch zu bleiben.

    Wer sich für das Unternehmen Reservix interessiert, findet hier mehr Infos:

    Alles über RESERVIX

    Ihre ganz persönlichen Hamburg Highlights:

    OMR Festival
    Reeperbahn Festival
    Music Business Summer School

    Tanzen geht sie gern ins Molotow

    Café Luise für Franzbrötchen

    Speisewirtschaft Opitz für die besten Bratkartoffeln

    Technisches Mastering ELBBLICK Podcast: Polished Sounds

    35 min
  • #118 Berit Schmitz - Hamburg Airport
    Geschäftsführerin

    Berit Schmitz ist Geschäftsführerin am Hamburg Airport. Ein Ort, der sehr oft mit Emotionen verbunden ist: Glück, Freude, Trauer. Ein Ort, der viele Geschichten zu erzählen hat und an dem man viel erleben kann.

    Der Podcast wurde direkt am Hamburger Flughafen aufgenommen, mit freiem Blick auf die Start- und Landebahn.
    Berit Schmitz berichtet über ihr Ankommen in Hamburg, ihre rheinländischen Wurzeln, ihren persönlichen Werdegang in die Verkehrsbranche und über ihren aktuellen Arbeitsplatz, den sie liebevoll ihr "kleines Dorf" nennt.

    Berit Schmitz ist zum ersten Mal Gast in einem Podcast - und es ist spannend, was sie alles zu erzählen hat.

    Als gebürtige Rheinländerin (Düsseldorf) ist sie im Herzen tief verbunden mit ihrer Heimat, aber dennoch schlägt ihr Herz auch für den Norden. Seit 2,5 Jahren ist sie Geschäftsführerin am Hamburg Airport und vereint hier die Leichtigkeit und Fröhlichkeit ihrer rheinländischen Wurzeln mit der Zuverlässigkeit in Norddeutschland.

    Mit 120 Zielen, die direkt angeflogen werden von Hamburg aus ist der Standort einer der wichtigsten im Norden mit 55 Airlines. Sie selbst hat bislang über 30 Ziele angeflogen. Mit Umsteigen z.B. in Frankfurt sind über 1.000 Ziele aus Deutschland erreichbar.

    21 Jahre ist sie bereits in der Mobilitätsbranche. Ihre Karriere begann mit einer Bankausbildung und führte über ein BWL Studium zur Unternehmensberatung. In dieser Tätigkeit war sie viel auf Reisen und entwickelte schon da die Faszination für Flughäfen.

    Der Flughafen wird aber nicht nur für den Abflug oder die Ankunft besucht, sondern auch zum Bestaunen: Von der Terrasse aus kann man die Start- und Landebahn gut sehen und auch der Food Court bietet eine Vielfalt für unterschiedlichste Ansprüche.

    Ihr Lieblingssatz:

    3 km führen ins Nichts oder 3 km Schiene führen ins Nichts - ABER:
    3 km Landebahn führen in die ganze Welt!

    Der Flughafen ist und bleibt ein emotionaler Ort - wie eine kleine Stadt, in der man jeden Tag neue Geschichten erlebt. An Spitzentagen über 60.000 Reisende, die vom Flughafen Hamburg aus in die weite Welt fliegen.

    Vielfalt und Diversität sind ihr wichtig, denn auch die Mitarbeitenden am Flughafen kommen aus unterschiedlichsten Ländern und bringen neue Perspektiven in die Arbeitswelt. Auch die Teilnahme am CSD ist dem Airport wichtig, um ein Zeichen für Toleranz zu setzen - bewusst ohne einen großen Wagen, sondern mit einem Follow-Me Fahrzeug, um noch näher an der Menge zu sein.

    Auf eins kann der Flughafen nicht verzichten: Auf die Menschen, die Flugzeuge beladen, prüfen und in der Verwaltung arbeiten. Wer sich für eine Arbeit am Flughafen interessiert, kann stets auf der Webseite vom Hamburg Airport eine passende Stelle finden: Hamburg Airport Karriere

    Übrigens: Der Hamburg Airport durfte sich schon dank des Airports Council International (ACI) Europe Best Airport Award 2025 nennen.

    Was in Sachen Nachhaltigkeit passiert: 2035 klimaneutral zu sein - das ist laut Berit Schmitz erklärtes Ziel, denn sie bauen nicht nur ihren eigenen Windpark, sondern sind auch an die Fernwärme angeschlossen. Nachhaltige Kraftstoffe einsetzen ist ein weiteres Ziel.

    Auch sozial engagiert sich der Airport, so verleiht er jährlich den Nachbarschaftspreis, für den man sich noch bewerben kann:

    Bewerben für den Nachbarschaftspreis hier

    Ihr ganz persönlicher Tipp: Schiffe begrüßen am Elbufer: Willkomm Höft: https://www.hamburg.de/freizeit/ausfluege/willkomm-hoeft-317498

    Mehr Infos unter https://www.hamburg-airport.de/de

    Technisches Mastering ELBBLICK Podcast: Polished Sounds

    35 min
  • #117 Dr. Veronika Ebert
    Founder & CEO at Lav‘a Belle

    Dr. Veronika Ebert war bereits unser Podcast Gast. Damals berichtete sie von den Anfängen ihres eigenen Lavendel - Apéritifs: Lav´ a Belle. In der Zwischenzeit hat sich viel getan und in dieser Folge spricht sie über die Entwicklung, die weltweite Resonanz auf ihr Produkt, ihre Zeit in Cannes und natürlich über stetige Optimierung ihres Produkts: Sogar ein ganz neues Produkt wie der Lav´a Belle Spritz konnte durch ihre Kreativität entstehen.

    Ihr Highlight dieses Jahr: Cannes, bei dem sie Lav´ a Belle bei den Filmfestspielen servieren durfte.

    Bei Lavendel gibt es immer zwei Meinungen: Entweder mag man es, oder man liebt es.

    Das Besondere am Lav´ a Belle: Es schmeckt nicht dominant nach Lavendel.

    Hört unbedingt rein - und viel besser noch: Probiert Lav´ a Belle - ein köstlicher Drink zur Sommerzeit!

    Veronika hat viele Gründertipps, vor allem, wenn man wie sie ohne jegliche gastronomische Erfahrung trotzdem ein Produkt entwickeln kann, dass Barkeeper aus aller Welt schätzen.

    Hier findet ihr alles zu Lav´a Belle

    Technisches Mastering ELBBLICK Podcast: Polished Sounds

    38 min
  • #116 Baumgart - Musiker
    Newcomer

    Baumgart gilt als der Newcomer des Jahres! Im ELBBLICK Podcast verrät er uns, was sein Hier & Jetzt ausmacht und was er besonders mag.

    Er ist nach Hamburg gezogen, um seinen Traum von Musik zu leben. Im August letzten Jahres zog er in die schönste Stadt der Welt und seitdem hat sich auch musikalisch viel getan.

    Sein Produzent ist hier, sein Management ist hier und seine Offenheit ermöglicht ihm, stets neue Leute kennenzulernen. Er selbst bezeichnet sich als eine "Partymaus" und mag den Trubel.

    Noch kann er ganz unerkannt auf die Straße gehen, auch wenn ihn manche Menschen schon in den Straßen von St. Pauli ansprechen…

    Im Podcast verrät er, ob er noch froh ist, nicht überall angesprochen zu werden.

    Bislang hat er nur wenige Songs draußen, die aber direkt hohen Zuspruch fanden, weshalb er in der Musikwelt als absoluter Geheimtipp gilt.

    Was uns aber am Meisten begeistert hat, ist seine Menschlichkeit. Im Interview spricht er über seine Zeit in der Förderschule, wo er arbeitete, über seine Schwester mit Down - Syndrom und über das gut bleiben und sein auch in schwierigen Zeiten.

    Begegnungen, die ihn prägten, war z.B. das Geschenk einer Akustikgitarre von einer Musikerin Philine Sonny. In der Probe überließ sie ihm die Gitarre und ohne dieses Geschenk hätte er das nie gelernt.

    Er liebt es und kann es sich selbst nicht erklären. Zu Queen spielte er als Kind Luftgitarre, weil er die Musik fühlt. Vieles schreibt er, wenn er Erlebtes verarbeitet, auch manchmal drei Jahre später, um es in einen Song zu verpacken und zu verarbeiten.

    Sein Jura Studium schmiss er, weil er merkte: Es tut ihm nicht gut. Sich zu entscheiden, für die Musik zu leben, für die eigene mentale Gesundheit, ist ein mutiger Schritt.

    Auch wenn seine Songs von privaten Erlebnissen geprägt sind, fühlt er nicht, dass durch diese zu viele intime Geheimnisse preis gegeben werden. Warum das so ist? Verrät er im Gespräch!

    Außerdem ein kleiner Aufruf: Steckt ihm kleine Zettel zu bei einem seiner nächsten Konzerte ;-)

    Seine letzte Single "Morgen früh" klingt komplett anders als die bereits erschienen Songs. Baumgart spricht über die Entwicklung der Musik, sein Mobbing und den Stempel der Gesellschaft, der "kleine Nervige" zu sein.

    Während Leute Fußball spielten, spielte er lieber Klavier, was ihn zum Außenseiter machte. Heute sagt er: Es ist egal, was du machst, du kannst cool sein, auch wenn du was Anderes machst als die Mehrheit!

    Es ist schon krass, dass er vom Außenseiter nun auf Bühnen steht und genau diese besondere Art, für die er früher gehänselt wurde, ihn heute zu einem Unikat macht und ihm in seinem musikalischen Werdegang unterstützt.

    Menschen schauen zu ihm nun auf, anstatt ihn niederzumachen. Wie er trotzdem nicht die Bodenhaftung verliert, warum er selbst seine Wohnung putzt und wie spartanisch er reist ohne großen Luxus.

    Mit Nussin spricht er über seine Außenseiterrolle, seine Träume und Ziele und warum ihm egal ist, was Leute über seine Texte denken und ob man etwas Negatives erleben muss, um solche Songs zu schreiben.

    "Der Regen gehört zur Sonne" - so Baumgart "Zu hohes Fliegen ist zu krass…und es ist wichtig, auf dem Boden zu bleiben."

    "Ich kann mich nicht da rein versetzen, wie es ist, denn ich bin ja noch kein Promi" - genau dieser Demut macht Baumgart aus.

    "Ich küsse auch mal Typen" - so Baumgart, denn es geht nicht um das Geschlecht, sondern um Menschen, die man mag, egal, welches Geschlecht.

    Außerdem sprechen wir über alte Musik - über Aretha Franklin, die Verlegerin Nussin Armbrust live sehen durfte in New York, über ihre gemeinsame Lieblingsband Queen, über "Ain´t no mountain high enough" von Marvin Gaye & Tammi Terrell und ihre ungelebte Liebesgeschichte (Marvin Gaye verfiel in tiefe Trauer, nachdem Tammi an einem Gehirntumor starb!) und über Inklu-Parties!

    Mit Max Giesinger sprach er über ADHS auf der Bühne und Baumgart weiß über seine Diagnose, seine schnelle Ablenkung und wie still sitzen ihm absolut schwer fällt.

    Felix Gerlach, sein Produzent, schenkte ihm ein Buch, bei Texter Hannes Franzke durfte in der Anfangszeit übernachten.

    Zudem ein exklusiver Drop von ihm, welches Thema sein neuer, kommender, neue Song "Mein Babe" beinhaltet!

    Als Hamburg Tipp empfiehlt Baumgart eine Basic: Einfach an die Alster gehen und joggen! Er hat selbst seine erste Runde um die Alster geschafft, denn seit er mit dem Rauchen aufgehört hat, läuft er!

    Party macht er am liebsten in der Thai-Oase.

    Nussin empfiehlt ihm außerdem die Washington Bar in St. Pauli, wo man noch so sein darf, wie man ist.

    Er selbst geht kaum Essen, sein Lieblingsgericht: Nudeln mit Pesto!

    Demnächst spielt er sogar in Hamburg, auf dem Lattenplatz vor dem Knust!

    Und zwar am 06. August 2026

    Mehr Infos zu Baumgart findet ihr hier auf Instagram

    Technisches Mastering ELBBLICK Podcast: Polished Sounds

    47 min
  • Monja Jänisch - Acker e.V.
    Managerin Public Affairs & Policy

    Kinder, die keine Zucchini kennen?

    Kinder, die nicht wissen, wie man eine Karotte anbaut?
    Das lernen Kinder dank Acker e.V. und der Gemüseakademie mit den Lerngärten an Schulen.

    Denn Acker e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder und Jugendliche den Umgang mit Lebensmitteln und Wissen aus der Natur und dem Anbau zu vermitteln, um mehr Wertschätzung für Lebensmittel und die Natur zu entwickeln. Und das mit ganz viel Spaß, spielerisch und Wühlen in der Erde.

    Durch die tägliche Berührung mit den Lerngärten entsteht eine ganz andere Lernwelt. Etwas selbst herstellen, etwas entstehen lassen verursacht in den meisten Kindern und Jugendlichen eine Neugier und Freude an dem, was geerntet werden kann.

    Monja Jänisch, Managerin Public Affairs & Policy spricht über ihre Erfahrungen und ihren Einstieg in Acker e.V. sowie das große Ziel von Acker. Sie selbst kommt aus dem Bereich der Ganztagsschule und ist Fan davon, um genau dort Angebote zu schaffen, die über das klassische Lernen über Bücher hinaus geht. Ob Bewegung, Kochen oder naturnahe Lernorte, wo Kinder Natur erleben können. Nicht nur Sporthallen, nicht nur Schulküchen, sondern eben auch Gärten.

    Bei Acker e.V. ist nicht nur wichtig ist die Nähe zu Schulen bei den Lerngärten, sondern auch bodennahe Gärten, so dass auch die Kleinsten in der Erde buddeln können. Dank der Acker-Coaches werden die Lehrkräfte unterstützt und gemeinsam werden nach und nach ganze Lerngärten aufgebaut mit bester Ernte.

    Aber nicht nur Ernteerfolge werden erzielt, sondern auch mal Rückschläge, wenn die Natur einfach nicht mitmacht: Trockener Boden, zu viel Regen oder zu wenig, die Saat, die nicht keimt. Genau hier entstehen für die Kinder und Jugendlichen Möglichkeiten, an ihrer Resilienz zu arbeiten.

    Ob Kinder aus Städten den Umgang mit der Natur verlernt haben?

    Monja ist nicht der Meinung, denn es gibt immer mehr Möglichkeiten, Bezug zur Natur herzustellen.
    Es ist vielmehr die Frage, was zu Hause vorgelebt wird, wie viel Wissen oder der Umgang mit gesunden Lebensmitteln gepflegt wird und das ist unabhängig von der Wohnsituation.

    Wir sprechen ebenfalls über das neue Lernen:

    Im Sommer wird in Hamburg der Life Campus eröffnet - ebenfalls mit dem Ziel, neue Lernkonzepte zu entwickeln. Auch Monja findet, dass mit dem Erleben auch das Lernen erfolgt. Die Angebote in Schulen sind natürlich gut, aber sie beobachtet, wie gut es ist, wenn Kinder wirklich mit anpacken dürfen und ihren eigenen Lernprozess bestimmen, der über Bücher und Lernhefte hinaus geht.
    Mathe lernen, indem man Beete draussen ausmisst, Kartoffeln, wo man genau die Anbauzahl berechnen muss - genau aus diesen Momenten schöpfen Kinder und Jugendliche ihr Wissen.

    Monja gibt zu, dass ihre größten Lernerfahrungen nicht in der Schule, sondern in der Natur entstanden.

    Eine ihrer schönsten Geschichten für sie ist, die Gemeinschaft unter den Kindern zu sehen. In Klassenverbänden gibt es oft Gruppenbildungen, doch auf dem Acker blühen Kinder ganz anders auf. Verantwortung und neue Rollen werden hier oft definiert. Zu beobachten, wie Kinder gemeinsam lernen, sich gegenseitig unterstützen im Miteinander und der Natur ist für sie eins der schönsten Erlebnisse.

    Monja liebt in Hamburg die Initiative "Abpflastern", aber auch die Gärten am Energiebunker in Wilhelsmburg.

    Wie bekommen wir es also hin, wieder mehr Natur in das Lebensumfeld zu bringen?

    Mehr Infos findet ihr auf der Webseite. Leider wird es dieses Jahr kein Acker-Festival geben. Dennoch geht die Arbeit in Sachen Lerngärten mit Unternehmen gemeinsam weiter. Insbesondere in Hamburg, weil es in Hamburg bereits einige Lernorte und Schulen gibt sowie eine aktive Zivilbevölkerung unter den Hamburger:innen.

    Du möchtest Acker-Coach bei Acker e.V. werden?

    Wenn du Begeisterung für den Anbau hast, kannst du dich bei Acker e.V. gern melden.
    Die Begleitung dauert meist um die 4 Jahre, bis die Lernorte in ihre Selbstständigkeit kommen.
    Es gibt Schulungen, Workshops und mittlerweile gibt es bereits über 400 Acker-Coaches in ganz Deutschland!

    Monjas Tipps für Hamburg

    Elbstrand

    Selbstangebautes Gemüse, dass serviert wird gibt es im Gut Wulksfelde

    37 min
  • #114 Philipp Westermeyer - Gründer OMR - Uncut!
    Unternehmer & Digitalexperte

    Jedes Jahr trifft sich Verlegerin Nussin Armbrust vor der OMR mit Philipp Westermeyer, dem Gründer.

    Was als kleine Story mit 30 Leuten begann, ist jetzt ein riesiges Festival rund um Tech, Digitales Marketing und E-Commerce. Zu Gast sind allerdings auch absolute Superstars: So waren in der Vergangenheit Größen wie Kim Kardashian oder Quentin Tarantino in Hamburg. Dieses Jahr sind die Superstars Tom Brady und Heidi Klum.
    Unsere Gespräche sind oft sehr privat und man erfährt vielleicht einiges, was man von Philipp vorher nicht wusste. Wo er z.B. gern in Hamburg hingeht, warum ihm Laufen etwas bedeutet oder welchen Job er am Liebsten auf der OMR machen würde, wenn er nicht Philipp wäre.
    Diese Folge ist eine #Uncut Folge - d.h. wir haben absichtlich nichts raus geschnitten, dmait wirklich alles "real" bleibt.

    Die OMR findet vom 05. - 06. Mai in den Messehallen Hamburg statt.

    Wenn ihr Lust habt, noch Teil der OMR Crew zu sein:

    Bewerbt euch!
    Alle Infos hier für die OMR

    Nussins Tipps ürigens:

    DIKKA - Kinderkonzert live

    36 min
  • #113 Josephin Busch - Schauspielerin
    "Die Bergretter" & "Die Freundschaft" St. Pauli Theater

    Josephin Busch kennen viele Menschen aus der ZDF - Serie "Die Bergretter". Doch Josephin kommt nun auch auf die Bühne mit einem Stück, dass sie persönlich sehr bewegt: "Die Freundschaft" im St. Pauli Theater feiert am 24. April Premiere und wird noch an zwei weiteren Tagen (25./26.04) aufgeführt.

    Es geht um die Freundschaft zweier Mädchen, die gegensätzlich sind und ihre erste tiefe Freundschaft erleben, die toxische Züge hat. Einsamkeit, Liebessucht und Anerkennung spielen eine wichtige Rolle, untermalt wird der Josephins Monolog von Tänzer:innen, die diese tiefen Gedanken per Tanz zum Ausdruck bringen.

    Warum es 8 Jahre bis zur Bühnenpremiere gedauert hat, warum es etwas sehr Persönliches ist, welche Beziehungsmuster Josephin aus ihrer eigenen Vergangenheit kennt und was Film und Theater für sie unterscheidet, erfahrt ihr in dieser Folge! Josephin spricht sehr offen über ihre eigenen Beziehungsmuster, über Liebe, über Loslassen und Künstler:innen-Dasein

    Hamburg war schon immer gut für Josephin: Sogar ihren Mann hat sie hier in der Hansestadt kennengelernt und für ihr Engagement von "Unterm Horizont" mit Udo Lindenberg war sie länger verbunden.

    Dennoch bezeichnet sie sich immer noch als "Berliner Pflanze", die sich nicht vorstellen kann, in Hamburg zu leben. Was Berlin für sie ausmacht, verrät sie im Podcast - obwohl sie Hamburg liebt!

    Es verschlägt sie 2026 zurück nach Hamburg für eine Theaterpremiere: Die Freundschaft. Das Theaterstück ist eine Herzensangelegenheit - warum es nicht sofort auf die Bühne kam, obwohl sie es vor 8 Jahren entdeckte, beschreibt sie in dieser Folge.

    Besonders gereizt hat sie diese kleine Produktion, in der sie im Monolog und mit Tänzer:innen über toxische Beziehungen, Gegensätzlichkeit und Selbstreflektion spricht. Das Tanztheater untermalt die Gedanken der Hauptfigur in der Vergangenheit und Zukunft. Insbesondere die Hauptfigur Kid steckt im Konflikt zwischen Anerkennung, Liebe, Freundschaft und Gegensätzlichkeit. Und auch Liebessucht spielt eine große Rolle, ein eindrucksvolles Stück, getragen von Tanz und Monolog.

    Josephin spricht sehr offen über ihre ganz persönlichen Erfahrungen: Welche Energien lösen Beziehungen aus? Warum hat sie sich meist von allen Beziehungen nach 3 Jahren getrennt und ist von selbst gegangen? Was hat das mit dem Theaterstück zu tun? Welche Beziehungsmuster kennt sie von sich? Und wie führt sie am liebsten ihre Beziehungen?

    Wir sprechen außerdem über das Loslassen - nicht nur in Beziehungen, sondern auch beruflich. So musste sie ihre Hauptrolle in der Serie "Letzte Spur Berlin" loslassen. Was das mit ihr gemacht hat, warum sie so erst neue Abenteuer angehen konnte, erfahrt ihr in dieser Folge.

    Was traut sie sich? Wer ist sie? Was möchte man? Diese großen Fragen tauchen in dieser Folge auf.

    Und wo liegt für Josephin der Unterschied zum TV? Was ist das Besondere am Monolog, bzw. wie ist das Spiel ohne Gegenüber?

    Offen und ehrlich schildert sie ihre eigenen Herausforderungen auf der Bühne, obwohl sie seit ihren Schulzeiten auf der Bühne steht und man nicht vermuten würde, dass sie auch mit sich kämpft.

    Für die Serie "Die Bergretter" verrät sie außerdem, was sie demnächst für ihre Rolle erlernen darf.

    Josephins Hamburg Tipps:

    Wochenmärkte in Eimsbüttel
    Café Delice

    Wer mehr zu Josephin erfahren möchte oder sie live auf der Bühne des St. Pauli Theaters sehen möchte:

    Theaterkarten hier

    Mehr zu Josephin Busch auf Instagram

    35 min
  • #112 Turid Müller - Neuer Kriminalroman: Unter dem Strand
    Autorin & Psychologin & Speakerin

    Turid Müller kennen viele Menschen durch ihre Podcasts #mutigesherz, aber auch durch ihre Bücher, die die Bestseller-Listen anführen.

    Mit ihrem neuen Buch ist sie im Schreibprozess andere Wege gegangen und daher zeigt dieses Werk eine ganz neue Seite von ihr: Unter dem Strand ist ein Kriminalroman, für den sie tief in die Recherche historischer Ereignisse eintauchte.

    Turid Müller ist für ihre Premieren - Lesung live am 19. April um 12 Uhr auf dem Theaterschiff in Hamburg zu sehen. Tickets gibt es hier

    Die Geschichte:

    Cay, gescheiterte Autorin mit einem Leben voller Brüche, schlägt sich als Journalistin durch.
    Für einen ihrer Aufträge fährt sie in die Lübecker Bucht: Zum achtzigsten Mal jährt sich der 3.
    Mai, an dem die Cap Arcona kurz vor Kriegsende sank. Doch bevor Cay recherchieren kann,
    findet sie am Schauplatz der Katastrophe die Leiche einer jungen Frau, die sich für das Gedenken an diese Tragödie eingesetzt hat. Auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit stürzt
    sich Cay in den Mordfall, und muss feststellen, dass die ungesühnte Schuld von damals
    noch immer einen langen Schatten auf die Gegenwart wirft.

    Turid verrät, wer die Bücher, die sie schreibt, zuerst lesen darf.

    Zudem erzählt sie, wie genau sie historisch recherchiert hat, weil sie sich unbedingt mit Menschen austauschen wollte, die sich damit auskennen. Ein für sie neuartiger Schreibprozess, denn für ihre voran gegangenen Bücher zog sie sich meist in die Einsamkeit zurück.

    Was verändert sich in der Gesellschaft aktuell und warum müssen wir die kollektiven Traumata aus dem 2. Weltkrieg verarbeiten? Was hat die Geschichte mit unserer jetzigen Zeit zu tun?

    Dies beleuchtet Turid als Psychologin.

    Bei Turids Lesung wird es nicht nur dabei bleiben, dass sie aus ihrem Buch einzelne Passagen vorträgt, sondern es wird auch musikalisch untermalt. Ihr ist wichtig, dass ihre Werke nicht nur an der Bühnenkante enden - was das genau bedeutet erläutert sie in dieser Folge.

    Wie wichtig ist das Demokratie-Verständnis für die Jugend? Und wie können wir hier etwas tun, damit sich die Geschichte nicht wiederholt?

    Ein Podcast über kollektives Trauma, Geschichte und das Autorinnen-Dasein.

    Mehr Infos zu Turid:

    34 min
  • Simon Schlötel - Elmenhorst - MILES
    Regionalverantwortlicher Hamburg

    Ein Großteil der Hamburger:innen nutzt die Fahrzeuge vom Carsharing Anbieter Miles.

    Doch wer oder was steckt eigentlich hinter dem Anbieter und was sind die Herausforderungen und Schwierigkeiten?

    Simon Schlötel - Elmenhorst spricht als Regionalverantwortlicher über ein paar Insights zum Unternehmen und die schönsten Funde im Miles.

    Allerdings gibt es auch ein wenig Kritik und Simon verrät, warum es bei winterlichen Wetter nicht möglich ist, ein gänzlich sauberes Miles zu finden.

    Miles ist mehr als nur Fahrzeuge, die an der Straße stehen:

    Eine eigene Werkstatt, ein eigenes Reinigungsteam - all das zählt zum Unternehmen. Auch den Kundensupport haben sie bislang nicht ausgelagert, sondern noch intern.
    Mittlerweile gibt es 6 Jahre Miles in Hamburg und ist der größte Anbieter in Hamburg.
    Zudem verrät Simon, warum es keine Kindersitze mehr in Fahrzeugen gibt.

    "Es sind keine fahrende Mülleimer" sagt Simon zur Thematik Müll. Seiner Meinung nach kann man sicher mal etwas vergessen, aber es sollte jeder den Wagen so hinterlassen, wie er ihn selbst gern vorfinden würde. Was bedeutet Sauberkeit für Miles und warum ist es kaum möglich, jedes Auto in einem neuwertigen Zustand wiederzufinden ist.

    Wir sprechen darüber, wie man zum Beispiel auch Hunde im Miles transportiert werden sollte und es kommt die Frage auf: Gibt es wirklich zu wenige Miles Transporter in Hamburg?

    Übrigens: Wusstet ihr, was ihr mit Fundsachen aus dem Miles machen solltet? Simon klärt auf und gibt einen wichtigen Tipp für die Fundsachen und erzählt sogar, welches lebende Tier sogar mal im Miles gefunden wurde.

    Mit Simon haben wir nicht nur darüber gesprochen, wie man sich in Sachen "Miles" verhält, sondern eben auch als Mensch, wenn man etwas findet, beschädigt oder verliert.

    Zudem sprechen wir über die erste Gemeinde, die nahe Hamburg zu einem Miles-Nutzungsgebiet wurde und warum die Entscheidung fiel, Miles auch in einer Gemeinde in Schleswig - Holstein anzubieten und dennoch nicht geplant ist, sich im Umland extrem zu vergrößern.

    Miles hat sich bereits bei über einem Viertel der Hamburger:innen als ein Free-Floating-Carsharing durchgesetzt, doch Simon glaubt, dass es noch mehr Potenzial im Norden gibt. Zumal sogar Miles existieren, die mit "Charity" gekennzeichnet sind und deren Nutzungs-Erlöse von Miles dann gespendet werden.

    Am Ende hat Simon als "Neu-Hamburger" noch einen schönen Hamburg-Tipp!

    Mehr zu Miles Fahrzeugen hier

    47 min
  • #110 Jörn Sturm - Hinz und Kunzt
    Geschäftsführer

    Dieser Winter war sehr hart für Menschen, die auf der Straße leben. Mit Geschäftsführer Jörn Sturm von Hinz und Kunzt sprechen wir im ELBBLICK Podcast über Obdachlosigkeit - nicht nur im Winter - sondern auch, was das Straßenmagazin noch für Möglichkeiten bietet, Obdachlosen zu helfen. Außerdem erfahren wir, was jeder Einzelne von uns tun kann, Menschen am Rande der Gesellschaft mit etwas mehr Respekt entgegen zu treten. Wir räumen mit den Vorurteilen auf, dass viele ja selbstverschuldet obdachlos geworden sind - sogar Verlegerin Nussin Armbrust war fast von Obdachlosigkeit betroffen und sie verrät die Hintergründe, wie es sehr schnell fast dazu kam.

    Zudem erfahren wir, warum Hinz und Kunzt seit Neuestem auch digital erworben werden kann, man aber dennoch den Kauf bei einem Straßenverkäufer:in tätigt.
    Ein spannendes Gespräch mit einer etwas anderen Sicht auf Menschen, die auf der Straße leben.

    34 min

About ELBBLICK Podcast

From the publisher's feed

Der Podcast zum ELBBLICK Magazin