„Wenn Kinder spüren, dass ihre Eltern sie willkommen heißen – das ist das der Anfang des Selbstbewusstseins,“ sagt Dr. Christa-Maria Steinberg, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. In ihrem Ruhestand arbeitet sie ehrenamtlich als Lebens- und Erziehungsberaterin für das Evangelisationsteam in Sachsen. In ihre Beratungspraxis kommen oft Erwachsene, die als Kind ihren Willen nicht leben konnten: „Wenn Kinder immer das tun, was ihre Eltern wollen, sind sie wie nicht aufgeblühte Blumen. Später leiden sie oft unter Depressionen.“ Mit „Ermutigung“ sollten Eltern ihre Kinder begleiten und ihnen gleichzeitig Grenzen setzen: „Wenn ein Kind keine Grenzen erlebt, wird es narzisstisch und unglücklich.“ Ein Beitrag von Regina König