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In dieser Podcastfolge spreche ich mit Coach Patryk Niedbajluk über ein sensibles, aber wichtiges Thema: die Zusammenarbeit zwischen Therapie und Coaching bei Patientinnen mit Untergewicht und Essstörungen.
Wir sprechen offen darüber, welche Bedenken es aus therapeutischer Sicht gibt, wenn Patientinnen beginnen mit Krafttraining zu starten – und warum diese Skepsis oft berechtigt ist. Gleichzeitig geht es um die Frage, unter welchen Bedingungen körperliches Training und gezielter Muskelaufbau Teil eines gesunden Heilungsprozesses sein können.
Du erfährst in dieser Folge:
• wann Krafttraining sinnvoll bei Magersucht sein kann
• welche Risiken Coaches unbedingt kennen sollten
• wie Therapie und Coaching verantwortungsvoll zusammenarbeiten können
• warum körperliche Stärke manchmal auch psychische Stabilität fördern kann
Eine ehrliche, differenzierte Folge über Heilung, Zusammenarbeit und darüber, warum Recovery mehr braucht als einfache Antworten.
Wenn dich Themen rund um Essstörungen, Heilung, Training und mentale Gesundheit interessieren, ist diese Folge für dich.
www.patryk-ndb.de
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In dieser Folge sprechen wir über ADHS im Erwachsenenalter, dieses Thema hat in den letzten Jahren sehr viel Aufmerksamkeit bekommen und wird sehr kontrovers diskutiert und ist immer noch voller Missverständnisse. Auch in meinem Fachkreis gibt es leider immer noch KollegInnen, die es als Trend abtun und nichts damit zu tun haben wollen. Viele Menschen verbinden ADHS vor allem mit hyperaktiven Kindern, die über Bänke klettern, doch die Realität ist anders und das möchte ich mir heute mit dem Psychologen Nils von Daacke näher ansehen und Vorurteile mit Fachwissen belegen.
Literaturempfehlung
Astrid Neuy-Lobkowicz, ADHS kompakt.
Angelina Boerger, Kirmes im Kopf.
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In dieser Folge von Erfolg scheitern spricht Cornelia offen über ihre Krebserkrankung, über Rückfälle – und darüber, wie sie gelernt hat, mit all dem zu leben.
„Das ist so ein Glück, wenn man die Erkrankung mit 25 hat. Da ist der Tod noch so weit weg und das Leben so nah.“
Sie erzählt, was ihr Halt gegeben hat: Normalität, Alltag, Freundschaften, Fahrradfahren, Essen nach Zeit – und kleine Strukturen, die inmitten der Krise Stabilität schaffen.
Eine Folge über Angst und Hoffnung, über Krisen, die niemand wählt – und über Wege, trotzdem weiterzugehen.
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In dieser Folge geht es um ein Thema, das viele betrifft, über das aber oft nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird: Schlafstörungen.
Wer nachts wach liegt, kennt das Gefühl – die Gedanken kreisen, der Körper ist müde, aber der Schlaf will einfach nicht kommen. In dieser Folge sprechen wir über mögliche Ursachen, häufige Fehler und vor allem: was du konkret tun kannst, um wieder besser zu schlafen.Ob du nur gelegentlich schlecht schläfst oder schon länger damit kämpfst – diese Folge ist für dich.
Wie in jeder Folge gibt es wieder zahlreiche Tipps und Übungen zum besser Einschlafen.
Buchempfehlung:
Dieter Riemann - Ratgeber Schlafstörungen - Informationen für Betroffene und Angehörige.
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"Und plötzlich ging es einfach. Plötzlich konnte ich einfach nichts mehr essen." So erzählt es Anna. Als Jugendliche rutschte sie in die Magersucht. Zwar hatten Schönheitsideale und Diäten auch zuvor eine gewisse Bedeutung in ihrem Leben, doch der eigentliche Auslöser war etwas anderes: der Wunsch nach Kontrolle.
"Ich befand mich in einer schwierigen Phase mit meinem Freundeskreis, war dann im Ausland, oft allein, und hatte vermutlich auch Probleme mit meinem Selbstbewusstsein." Und genau in dieser Zeit begann es. Anna konnte plötzlich auf Essen verzichten, obwohl sie ständig hungrig war. Frühstück ließ sie ausfallen, und Sport wurde zu einer täglichen Pflicht – ohne Ausnahme. "Es ging so weit, dass ich mir einmal den Zeh verletzt habe – vielleicht war er sogar angebrochen –, aber ich bin trotzdem jeden Tag weiterlaufen gegangen und habe den Schmerz einfach ignoriert."
Irgendwann schmerzten Annas Knie beim Liegen auf der Seite, weil ihre Knochen direkt aufeinander rieben. Gedanken abseits vom Thema Essen hatten in ihrem Alltag kaum noch Platz. Schließlich bekam sie starke Bauchschmerzen – und diese brachten sie gemeinsam mit ihrer Mutter endlich zu einer Ärztin. "Ich glaube, die hat sofort erkannt, was los ist," erinnert sich Anna. Von da an ging alles recht schnell: die Überweisung zur Psychotherapeutin, ein fester Essensplan, regelmäßiges Wiegen. Zu Beginn sollten ihre Eltern sogar nachts Annas Puls kontrollieren.
Anna hat es geschafft. Heute ist sie eine erwachsene Frau – immer noch schlank, aber gesund. Doch selbst jetzt sagt sie: "Erst vor Kurzem konnte ich einfach so ein Eis essen. Ohne schlechtes Gewissen."
In dieser Folge spricht Anna mit Katrin darüber, wie ihre Magersucht entstanden ist, welche psychischen und körperlichen Auswirkungen sie hatte und worauf Betroffene sowie Angehörige achten sollten. Natürlich geht es auch um die entscheidende Frage: Wie hat sie es geschafft, aus der Spirale aus Hunger, Kontrollzwang und mangelndem Selbstbewusstsein auszubrechen?
Eine Folge für alle, die die Mechanismen hinter Magersucht verstehen und von Annas Erfahrungen lernen möchten.
Leseempfehlungen:
Sofies Welt von Jostein Gaarder
Hermann Hesse – Sämtliche Werke
Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
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Sie kochen für alle, und essen nichts mit. Sie duschen mit geschlossenen Augen, um sich selbst nicht sehen zu müssen. Sie glauben, sie seien dick. Dabei sind sie längst untergewichtig. Die Rede ist von Menschen mit Magersucht (Anorexia nervosa).
Am Anfang steht meist Unsicherheit, sei es mit dem eigenen Gewicht oder in anderen Lebensbereichen. Die Gewichtsabnahme und die Kontrolle über das Essverhalten scheinen Halt zu geben, Anerkennung zu bringen und eine Lösung zu sein. Doch dann wird Abnehmen zur lebensbedrohlichen Sucht.
Katrin hat zu diesem Thema Diplom-Pädagogin und Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Maren Sturm zu Gast, die sich beruflich verstärkt mit dieser Essstörung beschäftigt. Gemeinsam beleuchten sie, warum besonders junge Frauen von Magersucht betroffen sind, welche Rolle gesellschaftlicher Druck und Schönheitsideale spielen und wie das Vorleben in der Familie Einfluss nimmt.
Oft ist es nicht leicht zu erkennen, wann aus einer harmlos erscheinenden Diät ein zwanghaftes Verhalten entsteht. Katrin und Maren diskutieren daher auch Warnzeichen, bei denen Eltern hellhörig werden sollten und zeigen auf, wie Betroffene und Angehörige Hilfe bekommen können.
Eine Folge für alle, die Magersucht besser verstehen wollen und sich mit den Wegen heraus auseinandersetzen wollen.
Leseempfehlung
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
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Eine Krebsdiagnose erschüttert das gesamte Familiensystem und bringt Ängste, Sorgen und bedrohliche Gedanken mit sich. Oft werden Kinder nicht informiert, um ihnen keine Angst zu machen, doch sie spüren intuitiv, dass etwas nicht stimmt, und entwickeln ihre eigenen Vorstellungen. Aber wie kann man Kindern Krebs erklären? Und wie detailliert sollte man das überhaupt?
In dieser Folge spricht Katrin Dumalin-Kliesow mit Cathleen Herz, die als Kind die Krebsdiagnose ihrer Mutter miterlebte. Ihre Mutter kämpfte 12 Jahre lang gegen die Krankheit und verstarb, als Cathleen gerade ihr Abitur machte. Diese Zeit prägte Cathleen zutiefst: Sie musste früh erwachsen werden, fühlte sich verantwortlich, ihrer Mutter zu helfen und sie zu beschützen, und hatte keine unbeschwerte Kindheit und Jugend.
Cathleen teilt ihre bewegende Geschichte und gibt Einblicke, wie sie mit den Herausforderungen und Belastungen umging. Diese Folge richtet sich an alle, die sich fragen, wie Kinder mit der Krankheit eines Elternteils umgehen können und wie man als Familie in solchen schweren Zeiten zusammenhalten kann.
Dabei auch Thema: welche Angebote es für betroffene Familien gibt - von psychologischer Unterstützung über spezielle Beratungsstellen bis hin zu Selbsthilfegruppen und Kinderkrebshilfe-Programmen. Diese Ressourcen können Familien helfen, den emotionalen und praktischen Herausforderungen besser zu begegnen und neue Wege des Zusammenhalts zu finden.
Eine Übersicht haben wir auch hier zusammengestellt.
Hilfsangebote
Flüsterpost e.V.
Krebsinformationsdienst: Über Krebs sprechen
Krebsgesellschaft
Psychosoziale Krebsberatungsstelle
Informationsnetz für Krebspatienten und Angehörige (INKA)
Verein Hilfe für Kinder krebskranker Eltern
Literaturtipp
Karen Susan Fessel: Ein Stern namens Mama
Michael Singer: Die Seele will frei sein. Eine Reise zu sich selbst.
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Die Diagnose Krebs stellt häufig das Leben der Betroffenen, aber auch der Angehörigen völlig auf den Kopf. Viele verbinden mit der Erkrankung die Angst vor dem Tod.
Gemeinsam mit Dipl.-Psych. Uwe Hölzel, der in einem Krebszentrum fast ein Jahrzehnt Menschen in allen Phasen der Erkrankung begleitet hat, möchte ich heute über verschiedene Tumorerkrankungen sprechen. Denn was sich sicher sagen lässt ist, dass Krebs nicht gleich Krebs ist und sich in der Medizin in den letzten Jahren sehr viel verändert hat.
Die Behandlung einer Tumorerkrankung gelingt immer besser und es sind auch zukünftig noch Fortschritte in der Forschung zu diesem Thema zu erwarten. Trotzdem löst das Wort Krebs bei Vielen auch heute noch eine enorme Angst vor dem Sterben aus. Schon bei der Verkündung einer Diagnose ist es daher wichtig die Betroffenen nicht allein zu lassen und auch einen Ausblick auf die Behandlungsstrategie zu geben.
Das ist wichtig, um sie nicht mit der Angst vor der Erkrankung und dem Ungewissen allein zu lassen, sondern sie möglichst in einen „Funktionsmodus“ zu holen, bei dem die nächsten Schritte und die Struktur der Behandlung ganz klar vereinbart sind. Doch man kann noch Vieles mehr tun.
Als Familie, Freunde und Gemeinschaft einer Krebserkrankung entgegenzutreten, darum geht es in der aktuellen Folge: „Umgang mit Krebs“.
Mehr Infos
Onko-Internetportal
Leitlinie Komplementärmethoden bei Krebs
Krebsinformationsdienst
Literaturtipps
„Mir sagt ja doch (k)einer was!?" Von Anita Zimmermann und Gerhard Trabert
„Heute bin ich Blond“ von Sophie van der Stap
„Hurra, dass wir noch leben!“ von Uli und Michael Ro
„... trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager“ von Viktor E. Frankl
„Die besten Beerdigungen der Welt“ von Ulf Nilsson und Eva Eriksson
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Und plötzlich ist alles anders: Wenn Eltern pflegebedürftig werden, übernehmen erwachsene Kinder oft eine völlig neue Rolle – sie kümmern sich nun um diejenigen, die jahrelang für sie gesorgt haben.
Aber wie geht man das richtig an? Wartet man darauf, dass die Eltern um Hilfe bitten? Ergreift man selbst die Initiative, weil die Eltern den Alltag nicht mehr allein bewältigen können? Und wie gelingt das, ohne übergriffig zu wirken?
Diese und viele weitere Fragen behandelt Katrin in der aktuellen Folge von „Erfolgreich Scheitern“. Zu Gast ist die Diplom-Psychologin Dr. Ilona Bürgel. Treue Hörerinnen und Hörer erinnern sich vielleicht an sie aus der Folge zur Positiven Psychologie, in der es um den guten Umgang mit sich selbst und anderen, Freundlichkeit und Dankbarkeit ging.
In der aktuellem Episode spricht Ilona Bürgel nun über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Pflegebedürftigkeit ihrer Eltern und wie sie diese vor Herausforderungen gestellt hat. Und sie will Mut machen, denn so überfordernd diese Situation auch sein kann, sie bietet auch die Chance sich, seine Eltern und die Beziehung zu einander neu zu entdecken und zu gestalten.
„Der Zauber könnte darin liegen, die Perspektive zu wechseln: weg von dem, was einmal war, hin zu dem, was jetzt ist und vielleicht nur jetzt noch einmal möglich sein könnte.“
Hilfe für pflegende Angehörige
Pflegestützpunkte
Pflegeberatung.de
Pflege.de
Verbraucherzentrale
Buchempfehlung
Bürgel, Ilona: Die Sonne und das Glück kommen immer wieder
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Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass man heute ja gar nichts mehr sagen dürfe. Sie sind verunsichert, wenn es um das richtige Verwenden von Begriffen und Redewendungen geht. Zudem geraten Wörter, die viele schon seit ihrer Kindheit benutzen, in den Diskurs und deren Verwendbarkeit wird in Bezug auf einen rassistischen oder diskriminierenden Ursprung hinterfragt.
Auch im Zusammenhang mit dem Thema „Gendern“ stellen sich viele die Frage, ob und inwieweit sie ihren alltäglichen Sprachgebrauch ändern müssen.
Aber nicht nur die sprachlichen Anforderungen an uns verändern sich, denn auch die Themen Autofahren, Fliegen und Fleischkonsum sind scheinbar in aller Munde und man soll bestenfalls völlig darauf verzichten. Dabei haben viele das Gefühl für ihr Verhalten verurteilt zu werden oder haben Angst etwas Falsches zu sagen.
Der Begriff „Meinungsdiktatur“ wird in dem Zusammenhang zunehmend verwendet. Das führt zu Frustration und Sinnkrisen.
Diese Folge widmet sich der Frage, ob es denn stimmt, dass wir weniger sagen und tun dürfen oder das Gefühl trügt. Darüber diskutiert Psychotherapeutin Dr. Katrin Dumalin-Kliesow mit Jun.-Prof. Dr. Stefanie Börner, die eine Juniorprofessur für die Soziologie europäischer Gesellschaften an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg inne hat.
Dürfen wir noch fliegen? Inwieweit passt das alles zu unserer demokratischen Grundeinstellung? Woher kommt dieses diffuse Gefühl vieler in der Bevölkerung, dass immer mehr verboten ist, obwohl wir doch eigentlich objektiv so frei sind wie nie?
Unsere Gesellschaft durchlebt gerade eine Art Transformationsprozess. Was das ist und was das bedeutet, dafür hört euch doch gerne die Folge zur Debatte um die Meinungsfreiheit an.
Literaturempfehlungen:
Solidarität: Vom 19. Jahrhundert bis zur Corona-Krise von Dietmar Süß und Cornelius Torp
Triggerpunkte - Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft von Steffen Mau, Thomas Lux, Linus Westheuser
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