Digitale sexualisierte Gewalt, Deepfakes und KI – diese Themen betreffen längst nicht mehr nur Prominente. Mit nur einem Foto lassen sich täuschend echt aussehende Porno-Aufnahmen von echten Menschen erstellen. Digitale Gewalt ist ein riesiges Problem - das zeigen auch die aktuellen Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes oder der Spanner-Skandal an der Uni Freiburg. In dieser Folge von „BZ am Ohr" spricht Podcast-Redakteurin Dora Schöls mit Rechtsanwältin und Podcasterin Stephanie Beyrich über die Frage: Wie können wir uns vor digitaler Gewalt schützen - ohne komplett aus dem Netz zu verschwinden? Welche gesellschaftlichen Veränderungen braucht es, damit digitale Gewalt nicht weiter verharmlost wird? Und warum sind vor allem Frauen betroffen?
Stephanie Beyrich erklärt, warum wir wie nackt im Dunkeln stehen, wenn wir Daten online hinterlassen, und gibt konkrete Tipps für Betroffene: Wie dokumentiere ich Beweise rechtssicher? Wann sollte ich Strafanzeige erstatten? Und wie kriegen wir große Internet-Plattformen dazu, schneller auf Meldungen zu reagieren? Denn die aktuelle Gesetzeslage schützt die Opfer nicht ausreichend. Beyrich sagt im Podcast, was sie von dem aktuellen Gesetzesentwurf von Justizministerin Stefanie Hubig hält, und erklärt, warum ihr geplante EU-Regelungen Hoffnung machen.
Tipps von Hateaid: Das kannst du bei Gewalt im Internet tun
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