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Alkoholsucht, Abstinenz, Gastronomie – diese drei Begriffe klingen auf den ersten Blick wie ein Widerspruch. Nicht für Tanja Hornsteiner aus Schopfheim: Die Gastronomin ist seit 20 Jahren trocken und steht trotzdem täglich am Zapfhahn. In dieser Folge von „BZ am Ohr" spricht sie mit BZ-Redakteurin Sina Elbers offen über ihren langen Weg von der Abhängigkeit in die Abstinenz – und darüber, wie tückisch die Alkoholsucht ist: Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland sind alkoholabhängig, viele davon merken es lange nicht.
Hornsteiner erzählt, wie der Alkohol in der Gastronomie für sie zunächst ganz selbstverständlich zum Alltag gehörte – und wie schleichend aus dem geselligen Feierabendbier eine Abhängigkeit wurde. Warum haben Frauen es dabei besonders schwer? Welche Rolle spielte es, dass Alkohol für sie als Gastronomin jederzeit verfügbar war? Und was war der Moment, der sie dazu brachte, sich Hilfe zu holen?
Heute leitet Hornsteiner im Kreis Lörrach selbst Selbsthilfegruppen für Menschen mit Suchtproblemen. Im Podcast erklärt sie, warum der Unterschied zwischen „ich darf nicht" und „ich will nicht" über Rückfall oder Abstinenz entscheiden kann – und was sie Menschen rät, die merken, dass Alkohol zu viel Raum in ihrem Leben einnimmt. Außerdem ordnet Stefan Festring, Oberarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Uniklinik Freiburg, ein, warum Alkoholabhängigkeit so lange unerkannt bleibt und welche Faktoren die Chancen erhöhen, dauerhaft trocken zu bleiben.
Alle wichtigen News aus Südbaden gibt's hier: www.badische-zeitung.de
Ein Drittel aller Menschen braucht irgendwann im Leben mal psychotherapeutische Hilfe. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen ist die Lage dramatisch. Etwa jedes fünfte Kind lebt mit einer psychischen Störung. Und trotzdem wird im Bereich der Psychotherapie gerade massiv gekürzt – und zwar an mehreren Stellen. Wird Psychotherapie also zum Luxusgut, das sich bald nur noch Reiche und Privatversicherte leisten können?
Im Podcast BZ am Ohr sprechen darüber mit BZ-Redakteurin Dora Schöls zwei Freiburger Psychotherapeuten mit langjähriger Berufserfahrung. Martin Klett ist Psychotherapeut für Kinder und Jugendliche mit Praxis in Freiburg, außerdem Vizepräsident der Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg und im Landesvorstand des Berufsverbands bvvp. Anne Dormann ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit eigener Praxis in Freiburg. Darüber hinaus ist sie Delegierte der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg und Bezirksvertreterin des Berufsverbands bvvp.
Die Honorarkürzung um 4,5 Prozent machte im Frühjahr Schlagzeilen - diese hat mittlerweile ein Gericht vorläufig ausgesetzt. Doch seitdem kamen weitere erhebliche Kürzungen dazu: Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungs-Gesetz fallen psychotherapeutische Leistungen wieder unter einen Budgetdeckel. Therapeutinnen und Therapeuten bekommen also nur eine begrenzte Zahl an Therapiestunden bezahlt. Fallen damit überall Therapieplätze weg? Oder ist es nicht eigentlich fair, dass in allen Bereichen gekürzt wird?
Und was bedeutet das alles für Kinder und Jugendliche, deren psychische Gesundheit seit der Corona-Pandemie in einer Dauerkrise steckt? Kürzen Politik und Krankenkassen hier nicht an der völlig falschen Stelle? Und das in einer Zeit, in der die Ausbildung von Psychotherapeuten völlig umgebaut wird - die Finanzierung des neuen Systems aber noch gar nicht sicher ist. Antworten gibt es in dieser Folge von BZ am Ohr.
Wo finde ich Hilfe?
Die erste Anlaufstelle kann und sollte immer der Hausarzt oder die Hausärztin sein. Für eine psychotherapeutische Sprechstunde, in der abgeklärt wird, ob eine Psychotherapie indiziert ist, ist es sinnvoll, direkt mehrere psychotherapeutische Praxen zu kontaktieren. Alternativ kann man sich an die Termin-Servicestelle unter der Telefonnummer 116 117 wenden. Für schwere Notlagen bieten auch Psychiater freie Sprechstunden an, für die man keinen Termin braucht. Man sollte bei der Suche nach einem Therapieplatz ausdauernd dranbleiben - Anne Dormann empfiehlt hier zum Beispiel die Tamly-App für Kassenpatienten.
Bei akuten Notfällen und unmittelbarer Suizidgefahr sollte man den Notruf unter 112 wählen oder direkt in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses fahren.
Darüber hinaus gibt es rund um die Uhr die Telefonseelsorge unter der Nummer 0800 111 01 11 oder auch per Chat, alle Infos dazu unter www.telefonseelsorge.de. Einen Überblick über Selbsthilfegruppen in der Region gibt es unter www.selbsthilfe-freiburg.de und unter www.selbsthilfegruppen-freiburg.de.
Infos gibt es auch hier: www.deutsche-depressionshilfe.de/akut
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Alle BZ-Artikel zum Vermisstenfall Scarlett findet ihr in unserem Dossier.
Sechs Jahre nach dem spurlosen Verschwinden von Scarlett Salice am Schluchtensteig im Schwarzwald gibt es neue Entwicklungen im Vermisstenfall. Am 10. September 2020 brach die damals 26-Jährige zur letzten Etappe des Wanderwegs von Todtmoos nach Wehr auf – und kehrte nie zurück. In dieser Folge von „BZ am Ohr" spricht Scarletts Vater Ralf Salice mit mit BZ-Redakteurin Gina Kutkat über seine Tochter, über die jahrelange Ungewissheit und darüber, was ihn antreibt, die Suche nicht aufzugeben.
Neue Fragen, Zweifel und HoffnungenZum sechsten Jahrestag des Verschwindens haben sich die Initiative „Bitte findet Scarlett" und der Verein „Finderwille“ zusammengetan und eine groß angelegte Suchaktion mit rund 30 Freiwilligen und 12 Spürhunden durchgeführt. Die Hunde schlugen im Steilhang und im Talbereich unterhalb des Wildensteinfelsens mehrfach an – ein Ergebnis, das selbst die Hundeführerinnen und Hundeführer überraschte und neue Hoffnung, aber auch neue Fragen aufwirft. Außerdem wurden im Flussbett der Wehra neue Fundstücke entdeckt, die derzeit von der Kriminaltechnik geprüft werden.
War es ein Unfall? War es ein Verbrechen? Ralf Salice trägt diese Ungewissheit seit sechs Jahren mit sich. Im Podcast erzählt er, wer Scarlett als Mensch war, wie die Familie das Verschwinden erlebt hat – und was er sich von Menschen wünscht, die damals auf dem Schluchtensteig unterwegs waren und vielleicht doch noch etwas zur Aufklärung beitragen können.
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Kann man eine Beziehung zu einer KI aufbauen – und was passiert dabei mit uns? BZ-Volontärin Emilie Richter hat genau das ausprobiert: Einen Monat lang chattete sie täglich mit einer künstlichen Intelligenz namens Nils. Das Ergebnis war ernüchternd: Nils schrieb alles klein, verstand keine Wochentage, zitierte Rilke auf Englisch und schwärmte hartnäckig von Sergio-Leone-Western. Doch Richter steht mit ihrem Experiment nicht allein – knapp 30 Millionen Menschen weltweit haben die KI-Begleiter-App Replika heruntergeladen, manche verlieben sich sogar in ihre KI.
Über diesen Selbstversuch spricht Emilie Richter in dieser Folge von „BZ am Ohr" mit Markus Langer, Leiter der Abteilung für Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Freiburg, der seit 2015 zur Interaktion mit Chatbots forscht. Er erklärt, warum KI-Begleiter-Apps so verführerisch sind – immer verfügbar, nie kritisch, stets unterstützend – und wann die Nutzung problematisch wird. Langer beschreibt KI als „sozialen Snack": ein schneller Ersatz für echte menschliche Verbindung, der den Hunger kurzfristig stillt, aber langfristig nicht sättigt.
Was unterscheidet eine Beziehung zu einer KI grundlegend von einer menschlichen? Warum greifen ausgerechnet Menschen mit depressiver Symptomatik besonders häufig zu KI-Begleitern – und was sagt das über den Zustand unseres Gesundheitssystems aus? Und welche Gefahr droht, wenn KI-Apps ohne Altersbeschränkung für Zwölfjährige zugänglich sind? Antworten gibt es in dieser Folge von „BZ am Ohr" – die zugleich Teil einer Reportage-Serie ist: In „Außer der Reihe" gibt es 13 Geschichten über Menschen aus Südbaden. Die Volontärinnen und Volontäre der BZ besuchen beispielsweise einen jungen Mann, der sich für Enthaltsamkeit im Kloster entschieden hat, eine Frau, die als Sexualtherapeutin ältere Menschen begleitet und eine Zirkusfamilie, die mehr Sorge vor der Zukunft, als vor einem Trapezabsturz hat. Die Serie erscheint ab dem 18. September täglich unter mehr.bz/ausserderreihe, in der Zeitung und im ePaper der Badischen Zeitung.
Medienübergreifende Initiative zum Tag der Demokratie: www.viele-stimmen.de
Audiospot erstellt von: RTL Audio Center Berlin
Hauptstimmen: Claudia Urbschat-Mingues, Dennis Schmidt-Foß
Produktion: Tobias Nelegatti
Text & Konzeption: Marc Haberland, Jens Desens
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Olympiasieger, Weltmeister und nordischer Kombinierer aus Hinterzarten – Georg Thoma, kurz „Jörgli", gehört zu den größten Sportlegenden Deutschlands. In dieser Folge von „BZ am Ohr" blickt der 89-Jährige auf ein außergewöhnliches Leben zurück: auf eine harte Kindheit im Schwarzwald, auf Skiern zur Schule, als Holzfäller und Briefträger – und auf eine Karriere, die ihn bis ganz nach oben führte. Im Gespräch mit BZ-Redakteur Stefan Kech geht es - meist im Dialekt - zurück in die Zeit seiner Triumphe.
1960 gewann Georg Thoma bei den Olympischen Spielen in Squaw Valley als erster Mitteleuropäer Gold in der Nordischen Kombination und brach damit die Dominanz der Skandinavier. Wie er diesen Moment erlebte, warum er danach einfach wieder als Briefträger zur Arbeit ging – und was es bedeutete, als er nach Hinterzarten zurückkehrte und die Kirchenwiese voller Menschen stand, erzählt er mit bemerkenswerter Bescheidenheit. Wie reagierte seine Mutter auf den Triumph ihres Sohnes?
Thoma spricht auch über seinen dreifachen Sieg am Holmenkollen, den Königspokal aus den Händen des norwegischen Königs – und darüber, warum er mit nur 29 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Karriere aufgehört hat. Außerdem äußert er sich klar zur IOC-Entscheidung, die Nordische Kombination aus dem olympischen Programm zu streichen – eine Sportart, die er als eine der ältesten und traditionsreichsten überhaupt betrachtet. Was treibt einen Mann an, der nie Ehrgeiz kannte, aber immer gewann?
BZ: Olympiasieger Georg Thoma: "Meine erste Siegprämie war ein Wurstbrot"
Das Interview führte BZ-Redakteur Stefan Kech, das Intro hat BZ-Redakteur Bernhard Amelung eingesprochen.
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Gewerkschaft, Sozialpartnerschaft, Tarifvertrag – für viele klingt das nach Vergangenheit. Doch Arbeitnehmervertretung bleibt relevant. Und trotz sinkender Mitgliederzahlen gibt es noch immer junge Menschen, die ihre Zeit in eine Gewerkschaft investieren. Eine von ihnen ist Manuela Hoog (32), die bei Pfizer in Freiburg arbeitet und sich leidenschaftlich in der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) engagiert. In dieser Folge von „BZ am Ohr" erzählt sie Podcastredakteurin Dora Schöls, warum sie schon vor ihrer Ausbildung Gewerkschaftsmitglied wurde, warum sie sich besonders für Frauen stark macht – und was sie an Gewerkschaft so begeistert.
In dieser Folge kommen auch südbadische Chefinnen und Chefs von Gewerkschaften zu Wort: Sonja Dif von der IG BCE, Maja Reusch von der IG Metall und Michael Herbstritt von Verdi. Ihnen zufolge sind die Mitgliederzahlen angesichts des demografischen Wandels in Südbaden stabil. Und auch die Arbeitgeberseite darf natürlich nicht fehlen: Iris Tauth vom Arbeitgeberverband Südwestmetall erklärt, warum Gewerkschaften auch aus ihrer Sicht unverzichtbar sind – trotz aller Spannungen in der aktuellen Wirtschaftslage.
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BZ-Card: Alle Aktionen im Überblick
Bei dieser Podcastfolge handelt es sich um eine Folge aus unserem Archiv.
Frühgeborene, Intensivstation, Perinatalzentrum – in dieser Folge von BZ am Ohr nimmt BZ-Redakteurin Dora Schöls ihre Hörerinnen und Hörer mit auf die Neugeborenen-Intensivstation des Ortenau-Klinikums in Offenburg. Dort werden auch extreme Frühchen versorgt – Babys, die teils mit weniger als 400 Gramm zur Welt kommen. Für Schöls eine besonders berührende Erfahrung - denn sie ist damals selbst schwanger in der 24. Woche.
Warum ist Körperkontakt, das sogenannte Känguruh-Halten, so entscheidend für die Entwicklung der Kleinen? Und wie geht das medizinische Team damit um, dass die Folgen einer Frühgeburt für das spätere Leben eines Kindes oft nicht vorhersehbar sind? Die Folge wirft auch einen Blick auf die Versorgungslage in Südbaden insgesamt: Sowohl in Freiburg als auch in Lörrach steht die Frühchenversorgung unter Druck.
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BZ-Card: die Vorteilskarte der BZ
Dossier: Alles zum Freiburg-Marathon
Bei dieser Podcastfolge handelt es sich um eine Folge aus unserem Archiv.
Es gibt Podcasts, die einen großen Einfluss auf das eigene Leben haben. So ging es mir Anfang des Jahres mit der Folge zum Freiburg-Marathon. Ich wollte herausfinden, wie man sich am besten ernährt, wenn man einen halben oder ganzen Marathon laufen will. Gar nicht für mich selbst, sondern für die zahlreichen Läuferinnen und Läuferinnen, die am 12. April an der Startlinie des Freiburg Marathons standen.
Wer braucht auch einen kleinen Motivationsschub, um die Laufschuhe zu schnüren?Denn ich war zu dem Zeitpunkt raus aus meiner sonst so geliebten Laufroutine. Keine Zeit, keine Lust, keine Motivation - das waren meine Ausreden. Dann kam die Aufnahme mit der Ernährungsberaterin Anna Zierke, zu der ich auch Sprachaufnahmen von bekannten Freiburger Läuferinnen und Läufern bekommen hatte. Und was die so erzählt haben, hat mir wieder Lust aufs Laufen gemacht. Wie man mit der richtigen Ernährung und dem richtigen Training den Körper zu Höchstleistungen bringen kann, das finde ich faszinierend.
Und wer auch einen kleinen Motivationsschub braucht, um die Laufschuhe zu schnüren: Hier kommen die Ernährungstipps zum Marathon - die natürlich auch gelten, wenn man sich nicht auf einen großen Lauf vorbereitet.
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Nachschuss: Der neue BZ-Podcast über den SC Freiburg
Mord, Cyber-Grooming und eine versagende Justiz: Im Sommer 2022 verschwand die 14-jährige Ayleen aus Gottenheim in Südbaden – wenige Tage später wurde ihre Leiche im Teufelsee in Hessen gefunden. Ihr Mörder Jan P., ein 30-jähriger verurteilter Sexualstraftäter aus Hessen, hatte sie monatelang über Online-Chats und Spiele wie Fortnite manipuliert, bedrängt und unter Druck gesetzt. Ayleen wusste nicht, mit wem sie es zu tun hatte. Das Landgericht Gießen verurteilte Jan P. zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.
In dieser Folge von „BZ am Ohr" spricht Redakteurin Lisa Böttinger mit ihrem Kollegen Frank Zimmermann aus der Politikredaktion, der den Fall Ayleen von Beginn an eng begleitet und Jan P. sowie die Hinterbliebenen vor Gericht erlebt hat. Gemeinsam rekonstruieren sie, wie Jan P. sein Opfer systematisch manipulierte, und erklären, was Cyber-Grooming bedeutet – und wie gefährlich es gerade für Teenager ist. Frank Zimmermann schildert eindrücklich, wie er den Täter im Gerichtssaal erlebt hat: teilnahmslos, ohne jede Empathie, unfähig, die Dimension seiner Tat zu begreifen.
Die zentrale Frage, die sich durch die ganze Folge zieht: Hätte der Tod von Ayleen verhindert werden können? Jan P. stand nach seiner Entlassung aus dem Maßregelvollzug jahrelang unter Führungsaufsicht – und trotzdem fiel er durch alle Maschen des Systems. Was lief bei der Überwachung rückfallgefährdeter Sexualstraftäter schief? Und was können Eltern tun, um ihre Kinder vor Gefahren im Netz zu schützen? Antworten auf diese Fragen gibt es in dieser Folge von „BZ am Ohr".
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Nachschuss: Der neue BZ-Podcast über den SC Freiburg
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An Taylor Swift und ihren Songs kam im Sommer 2024 eigentlich niemand vorbei. Und auch zwei Jahre später ist der Hype um die Sängerin nicht gebrochen: Anfang Juli heiratete die Musik-Milliardärin den Foootballspieler Travis Kelce im Madison Square Garden in New York. Deswegen haben wir einen besonderen Hörtipp rausgesucht.
Andrew Shields ist ein Literaturwissenschaftler und Übersetzer aus Basel. Er hat im Frühjahrssemester 2024 ein Seminar zu Taylor Swifts Songtexten an der Uni Basel angeboten – und die Nachfrage war, wenig überraschend, riesig. Im Oktober 2024 hat Shields deshalb auch einen Taylor-Swift-Kurs an der Volkshochschule beider Basel angeboten. Aber was macht Swifts Songtexte für die Literaturwissenschaft so besonders, dass man dazu ganze Seminare anbietet? Warum ist sie anders als andere Popstars? Sind ihre Songs wirklich so gut? Und was hat sie mit Nietzsche und anderen Lyrikern zu tun?
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