Buddhistische Hassprediger. Verfolgte Muslime. Eine Friedensnobelpreisträgerin, die sich nicht einmischt. Und eines der ärmsten Länder der Welt als Ziel von Flüchtlingen. Was die muslimische Minderheit der Rohingya gerade erlebt - in ihrem Heimatland Myanmar und auf der Flucht ins benachbarte Bangladesch - das scheint gleich mehrere Bilder in unseren Köpfen ins Gegenteil zu verkehren. Und es entstehen Fragen: Wie viel Gewaltpotenzial steckt im Buddhismus? Warum steht Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi nicht an der Seite der Unterdrückten, nachdem sie doch jahrzehntelang selbst verfolgt worden ist? Wer sind eigentlich die Rohingya, warum werden sie verfolgt, und welchen Platz haben die armen Nachbarn in Bangladesch für sie? Und schließlich: Was muss geschehen, damit ihr Schicksal nicht am Ende den Islamisten in die Hände spielt?