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Da sich die EU in einer Dauerkrise befindet, haben die Mitgliedstaaten Mühe, über die Runden zu kommen. Diejenigen, die Geld haben, könnten aufgefordert werden, mehr beizutragen – oder besser.
Ungleichheit ist eine Quelle von Korruption, Gewalt und Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Tatsächlich zeigen Studien einen direkten Zusammenhang zwischen dem Grad der Ungleichheit bei der Einkommensverteilung und der Mordrate.
Weltweit werden Frauen diskriminiert und ihrer Freiheitsrechte beraubt. Männer planen Gesetze, die ihnen Zugriffe auf den weiblichen Körper gegen deren Willen gestatten. Jeden zweiten Tag wird in Deutschland eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner ermordet - das Wording in der Berichterstattung über diese Morde ist dabei überwiegend verharmlosend. In den USA kursiert seit der Trump-Wahl der Spruch “Your body, my choice”, in Afghanistan sollen öffentlich einsehbare Bereich wie Hofinnenräume, die von Frauen genutzt werden, uneinsehbar gemacht werden, damit sich Männer, die aus dem Fenster schauen, nicht veranlasst sehen eine komplett vermummte Frau zu vergewaltigen - anstatt das Problem bei den Männern zu suchen, wo man es in der Tat auch finden würde, liegt es der Logik scheinbar näher Frauen einzusperren und Fenster zuzumauern. Übrigens führt dies auch dazu, dass eine Frau unbeobachtet in besagten Hinterhöfen vergewaltigt werden könnte- sieht ja niemand. Frauen leisten dreimal mehr Care-Arbeit und verdienen 5-mal weniger als Männer. 70 Länder verbieten es Frauen, bestimmte Berufe auszuüben. 81% der Frauen weltweit werden in ihrem Leben sexuell belästigt, im Irak wird darüber diskutiert, das Heiratsalter von Mädchen auf 9 Jahre herabzusetzen.
Na, ist euch schon schlecht genug oder geht da noch was?
Können wir uns das Wohnen bald überhaupt noch leisten? Die EU befindet sich in einer Immobilienkrise. Erschwinglicher Wohnraum? Fehlanzeige! Was wir tun können und was auf politischer Ebene passieren muss, damit sich daran etwas ändert? Reinhören!
Willkommen zu unserem neuesten Podcast, in dem wir ein brandaktuelles Thema aufgreifen, das die Zukunft von Millionen Menschen in Europa prägt: der Schutz der Arbeitnehmer in einer sich rasant verändernden Arbeitswelt. Heute werfen wir einen Blick darauf, wie technologische Fortschritte und wirtschaftliche Globalisierung Jobchancen verändern – besonders für weniger qualifizierte Arbeitnehmer.
Erfahren Sie mehr über die EU-Initiativen zur Unterstützung und Umschulung dieser Arbeitskräfte und welche politischen Maßnahmen die EU ergreift, um eine Balance zwischen technologischer Innovation und den Bedürfnissen der Arbeitnehmer zu finden. Experten und Betroffene berichten: vom Druck, mit Automatisierung Schritt zu halten, bis hin zur Forderung nach einem „gerechten Übergang“.
Wie können wir sicherstellen, dass niemand auf der Strecke bleibt? Einschalten und mit uns eine tiefere Perspektive gewinnen!
Wie wir in der Folge von letzter Woche gesehen haben, ist die neue Weltordnung von größerer Unsicherheit geprägt und Allianzen sind unbeständiger geworden. Die Frage danach, wer der oder die nächste US-Präsdient*in wird, spaltet nicht nur wahlberechtigte Familien in den USA, sondern auch die Gemüter auf der ganzen Welt. Gefühlt jeder Mensch auf dem Erdball schaut derzeit rüber in die USA, wo die Kandidaten nicht gegensätzlicher sein könnten.
Die Europäische Union wird sich der Tatsache bewusst, dass selbst unser „natürlicher“ Verbündeter, die Vereinigten Staaten, zu einem Konkurrenten werden und/oder einfach lieber im Alleingang handeln könnte.
Wie sollte sich die EU in dieser neuen Weltordnung positionieren?
Gar nicht so einfach, die Balance zwischen Sicherheit, Stabilität der Wirtschaft und der Wahrung der eigenen Identität zu wahren. Für die EU ein wahrer Balanceakt.
Das Aufkommen neuer Technologien und Verkehrsmittel hat zu einer Globalisierung unserer Welt geführt. Sie machen die Welt vernetzter, aber auch komplexer und unsicherer.
Gleichzeitig sah sich die Europäische Union in jüngster Zeit mit reichlich Herausforderungen konfrontiert: die Corona Pandemie, der Ukraine-Krieg und die Energiekrise. Wir scheinen von einer Krise in die nächste zu schlittern – tatsächlich taucht das neu geprägte Wort „Permakrise“ in unseren Interviews immer häufiger auf. Konflikte, wirtschaftliche Ungleichheit und die Polarisierung der Gesellschaft beherrschen heute die Nachrichten auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene.
Vor dem Hintergrund dieser beispiellosen Herausforderungen werden unsere historischen Bündnisse immer brüchiger. Gleichzeitig sind neue Mächte entstanden.
In der heutigen Folge untersuchen wir, was Europas Experten und Bürger von Brüssel in Bezug auf die Außenpolitik erwarten.
Die technologischen Veränderungen, die wir erleben, haben die Macht, unsere Gesellschaften tief zu spalten - und machen es umso dringlicher, die Kontrolle zurückzugewinnen.
Wahrscheinlich hören Sie diesen Podcast auf Ihrem Smartphone oder Tablet, denn für die meisten von uns sind digitale Werkzeuge und Medien ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens - manche würden sogar sagen „zu sehr“, da viele von uns ohne sie nicht mehr leben könnten.
Die große Mehrheit der EU-Bürger ist begeistert von den technologischen Entwicklungen, die durch die Digitalisierung unserer Gesellschaft möglich geworden sind. Eine Anfang Juli veröffentlichte EU-Umfrage ergab, dass fast drei Viertel der Europäer glauben, dass die Digitalisierung der alltäglichen öffentlichen und privaten Dienstleistungen ihr Leben erleichtert.
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Roland Stürz vom bidt über digitale Klüfte.
Reisen und Tourismus bieten uns einen Fundus an glücklichen Erinnerungen, erweitern unseren Horizont und lehren uns etwas über uns selbst und andere.
Haben wir in der EU Ungerechtigkeiten beim Thema Lebensmittel zu verbuchen? Ja! Ungleiche Lebensmittelqualität in den verschiedenen EU-Ländern sind an der Tagesordnung. Dies bedeutet, dass ein und dasselbe Produkt je nach Land unterschiedlich hergestellt wird. Im Klartext bedeutet dies: Unternehmen tauschen hochwertige Lebensmittel gegen weniger hochwertig und günstigere Alternativen aus, bieten das Produkt aber unter selben Namen und gleich verpackt in verschiedenen Ländern an. Diese Ungleichheit war noch vor sechs Jahren so groß, dass die Europäische Kommission eine neue gemeinsame Methodik für den EU-weiten Vergleich der Qualität von Lebensmitteln eingeführt hat. Wie sieht das ganze heute aus? Darüber spreche ich in dieser Folge mit Frank Waskow von der Verbraucherzentrale NRW.
Die EU Wahlen haben gezeigt: Die Frage der Sicherheit steht in Europa scheinbar über der Angst vor dem Klimawandel. In einigen EU-Ländern, besonders bei uns in Deutschland, sind die grünen Parteien abgestraft worden. Erstmals durften EU-Bürger ab 16 Jahren an die Wahlurnen. Das Ergebnis: Die Erstwähler wählen rechts. In zahlreichen EU-Staaten haben rechtspopulistische Parteien starke Zugewinne verzeichnen können. Ein klares Signal: So wie es aktuell läuft, gefällt es den meisten EU-Bürgern nicht.
lIn dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Martin Koch, Professor für internationale Politik an der Uni Bielefeld.
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