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Karzinome mit unbekanntem Primarius (CUP: Cancer of Unknown Primary) stellen eine therapeutische Herausforderung dar und bedeuten in der Regel eine ungünstige Prognose für die Betroffenen. Prof. Dr. med. Alwin Krämer, Universitätsklinikum Heidelberg, berichtet über die Ergebnisse der CUPISCO-Studie und wie die Präzisionsmedizin die Therapie des CUP-Syndroms nachhaltig verbessern kann.
(00:00) Intro
Am letzten Kongresstag blicken Julia Radosa und Harald Müller-Huesmann auf die Gynäkologische Onkologie, Strahlentherapie sowie Targeted Therapy. Neue Studiendaten aus Chicago werden direkt eingeordnet.
Die umfangreiche Registerstudie zum östrogenrezeptorpositiven Mammakarzinom zeigt, dass die Endokrintherapie bei bestimmten Patientinnen signifikant das Überleben verbessern kann. Ergebnisse, die von großer Bedeutung für den klinischen Alltag sind; insbesondere für die Behandlung von Patientinnen, die bisher als „schwierig“ zu behandeln galten.
Weiterhin sprechen die beiden über die Deeskalation bei nodal-positiven Brustkrebspatientinnen. Die innovative MARIE-Prozedur und deren beeindruckende Vier-Jahres-Follow-up-Daten werden detailliert erläutert, was neue Perspektiven für die chirurgische und strahlentherapeutische Behandlung eröffnet. Und auch CDK4/6-Inhibitoren und deren Rolle nach einer Progression sind Thema am Mikrofon. Hier werden methodische Herausforderungen und praktische Implikationen der neuen Forschungsergebnisse erörtert.
Zum Abschluss werfen die beiden Gesprächspartner einen Blick auf die vielversprechenden Ergebnisse der DESTINY-Breast06, die eine neue Untergruppe von Brustkrebspatientinnen identifiziert, die von spezifischen Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten profitieren könnten. Vielversprechende Ergebnisse und Ansätze, im Podcast direkt auf den Punkt gebracht.
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Anke Reinacher-Schick spricht im Podcast über die ESOPEC-Studie zum Adenokarzinom des Ösophagus und gibt einen umfassenden Einblick in weitere bedeutende Studien.
So steht die Telemedizin in der Palliativmedizin und deren Potenzial zur Verbesserung der Patientenversorgung als weiteres Thema auf der Agenda. Ein besonderes Highlight ist die Diskussion über neue Entwicklungen in der Lebertransplantation bei Lebermetastasen und die beeindruckenden Ergebnisse der französisch-belgischen Studie. Zusätzlich wird auf aktuelle Daten zur Immuntherapie beim kolorektalen Karzinom und den Nutzen der frühen Einbindung von Immuntherapien eingegangen. Abschließend geben die beiden Gesprächspartner einen Ausblick, mit welchen weiteren Ergebnis-Präsentationen noch kurz vor Kongressende zu rechnen ist.
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In einer weiteren Episode "Onkologe Overseas" meldet sich Harald Müller-Huesmann vom Amerikanischen Krebskongress zu Wort. Gemeinsam spricht er mit Jan Stratmann über neue Fortschritte in der Lungenkrebstherapie.
Diskutiert werden bedeutende Studien wie die LAURA- und ADRIATIC-Studie, die wegweisende Ergebnisse für die Praxis liefern. Zudem werfen sie einen Blick auf vielversprechende neue Therapien und die Bedeutung von Mutationen sowie Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten in der modernen Onkologie.
Insights und Erkenntnisse direkt aus Chicago. Eine weitere spannende Folge für all diejenigen, die tagesaktuell locker und ungezwungen informiert bleiben möchten, was auf dem weltweit größten Kongress der klinischen Onkologie diskutiert wird.
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In der dritten Folge werden spannende Daten aus den Presidential Sessions diskutiert, die bedeutende Fortschritte liefern. Doch dies gilt nicht für alle Tumorentitäten.
Gemeinsam mit Ben Westphalen, dem Leiter der Präzisionsonkologie in München, diskutiert Harald Müller-Huesmann die neuesten Entwicklungen und Durchbrüche in der Krebsforschung. Während beeindruckende Fortschritte bei Krebsarten wie dem Melanom und Bronchialkarzinom gefeiert werden, bleibt der Kampf gegen Hirntumoren und Pankreaskrebs weiterhin eine Herausforderung. Standing Ovations blieben hier die vergangenen Jahre eher aus. Doch Ansätze wie neue RAS-Inhibitoren können Hoffnung geben.
Erfahren Sie unter anderem ebenfalls, wie sich Deutschland mit der „Zukunftsstrategie Forschung und Innovation“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wieder als Vorreiter im Bereich Gesundheit und Innovation positionieren möchte. Spannende Einblicke in die neuesten Fortschritte und zukünftigen Herausforderungen der Onkologie live aus Chicago.
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Harald Müller-Huesmann begrüßt in einer weiteren Folge Jürgen Gschwend am Mikrofon – direkt vom Amerikanischen Krebskongress aus der Windy City Chicago. Gemeinsam sprechen sie über die neuesten Entwicklungen in der Urologie und Onkologie.
Neue Erkenntnisse und spannende Entwicklungen gibt es bei den neoadjuvanten Therapien, insbesondere beim Harnblasenkarzinom. Auch das Prostatakarzinom wird thematisiert: auf aktuelle Studien und Therapiekombinationen, wie die Bedeutung der Dreifachtherapie und Herausforderungen bei kastrationsresistenten Fällen, wird in der heutigen Folge eingegangen. Nicht zuletzt thematisieren die Gesprächspartner die medikamentöse Prävention – einschließlich einer eingehenden Analyse neuester Studien in der Krebsprävention, insbesondere beim Prostatakarzinom.
Neben wissenschaftlichen Diskussionen liefert die Folge einen Einblick in das soziale Umfeld des Kongresses. Denn auch das Champions League Finale ist auf dem Amerikanischen Krebskongress angekommen. Erleben Sie die Atmosphäre des Kongresses auch zu Hause – hören Sie jetzt rein und bleiben Sie über die neuesten Entwicklungen in der Urologie und Onkologie informiert.
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Anlässlich des Amerikanischen Krebskongresses 2024 berichten Harald Müller-Huesmann, Georg Isbary und Martin Proske „live“ aus Chicago.
Die Experten teilen ihre Eindrücke über die neuesten Entwicklungen in der Krebsforschung und Therapie. Erfahren Sie zudem, wie die drei vor einem langen Kongresstag sportlich in den Tag starten und wie sie sich auf das spannende Kongressprogramm vorbereiten. Im Podcast sprechen sie über neueste Trends der Immuntherapie bei Melanomen, die Kombination von Therapien mit Vakzinen und die Bedeutung von Real-World-Daten für Therapieentscheidungen. Ebenfalls spannend: ihre Ausführungen zur Rolle von künstlicher Intelligenz in der Diagnostik und den Herausforderungen in der Palliativmedizin.
Hören Sie mehr über spezifische wissenschaftliche Präsentationen und warum Kongressbesuche so wertvoll für die klinische Praxis sind. Ein besonderes Highlight: die Diskussion über die Integration von Treibermutationen in frühe Krankheitsstadien und die wirtschaftlichen Auswirkungen neuer Forschungsergebnisse.
Die kommenden Tage nimmt Sie Harald Müller-Huesmann mit auf einen informativen Rundgang über den diesjährigen Amerikanischen Krebskongress. Erleben Sie hautnah die lebendige Atmosphäre in Chicago und erhalten Sie wertvolle Einblicke in den Kongress.
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Das HER2+ Mammakarzinom steht für eine besonders aggressive Brustkrebsform. Neue Daten einer großen Studie zeigen nun, dass durch eine individualisierte und zielgerichtete Therapie ein Überlebensvorteil gegeben ist. Im folgenden Gespräch teilt Herr Prof. Kümmel mit uns seine Gedanken zu diesen neuen Daten sowie zur Therapiestrategie "neoadjuvant gefolgt von post- neoadjuvant“.
Kapitel:
(00:00) Intro &Einführung in das Thema
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit spielt bei vielen Erkrankungen und vor allem auch bei Tumorerkrankungen eine wichtige Rolle. Sie kann die Behandlung von Menschen mit komplexen Krebserkrankungen deutlich verbessern. Darüber hinaus kann auch die Früherkennung verbessert werden, Behandlungspläne ausgearbeitet und die Therapie besser überwacht und bei Bedarf angepasst werden.
Wie interdisziplinäre Zusammenarbeit im klinischen Alltag und auch konkret in der Onkologie funktionieren kann, darüber sprechen in diesem Podcast Prof. Dr. med. Henning Wege, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie und Chefarzt am Klinikum Esslingen gemeinsam mit Prof. Dr. med. Max Seidensticker, Radiologe und Stellvertretender Klinikdirektor der Klinik und Poliklinik für Radiologie am LMU Klinikum in München.
Der Podcast legt den Fokus auf die Rolle der interdisziplinären Zusammenarbeit speziell auch beim hepatozellulären Karzinom (HCC). Die Experten gewähren Einblicke in die Arbeit von Tumorboards, wo Experten aus Chirurgie, Radiologie, Gastroenterologie bzw. Onkologie und anderen Fachgebieten gemeinsam individuelle Therapieentscheidungen treffen.
In einer weiteren Episode anlässlich des europäischen Krebskongresses sprechen heute Julia Radosa (Homburg, Saar) und Harald Müller-Huesmann (Paderborn) miteinander. Gemeinsam widmen sie sich der Gynäkoonkologie und beleuchten unter anderem die Immuntherapie im Bereich des Hormonrezeptor-positiven Mammakarzinoms. Ebenso heiß wird vor Ort das Thema „Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADS)“ diskutiert – denn inzwischen soll sich die enorme Anzahl von 160 Konjugaten in der Entwicklung befinden.
Im Podcast, der direkt in den Kongresshallen in Madrid aufgezeichnet wird, sprechen die beiden am Mikrofon zudem über das Mammakarzinom und über Updates bei der DESTINY-Breast04-Studie. Da es bei den „Selektive Estrogenrezeptor Degrader (SERDs)“ die Erstzulassung im September 2023 gab, dürfen natürlich auch hier Updates nicht fehlen. Weiter betont Julia Radosa, dass der diesjährige Kongress auch rund um das Zervixkarzinom sowie das Endometrium Karzinom ergiebig ist. Hören Sie selbst – und erfahren Sie ebenso, für was der Titel „DOL“ steht – und wer diesen erhalten hat.
Schalten Sie den Podcast aus Madrid ein und erfahren Sie mehr über die neuesten Entwicklungen in der Krebsforschung – tagesaktuell vom ESMO 2023.
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