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Standing Ovations, die einem Rockkonzert ähneln – doch wir befinden uns nach wie vor auf dem ESMO in Madrid. Gunhild von Amsberg (Hamburg) und Harald Müller-Huesmann (Paderborn) sprechen im heutigen Podcast über die positiven – nein – über die phänomenalen Ergebnisse der EV-302-Studie. Die präsentierten Daten sorgen dafür, dass sich neue Horizonte in der Erstlinientherapie des Urothelkarzinoms auftun.
Doch am gleichen Ort, wo in Madrid Erfolge gefeiert werden, gibt es auch ebenso negative Mitteilungen: so sprechen die beiden Gesprächspartner ebenfalls darüber, dass im Bereich der Prostatakarzinom-Therapie zwei Phase-III-Studien mit keinerlei Vorteil präsentiert wurden. Eine Enttäuschung für alle, die hier andere Ergebnisse erwartet hatten.
Zuletzt sorgt eine Phase-III-Studie aus China auf dem europäischen Krebskongress für Diskussion, die im Zusammenhang mit dem Nierenzellkarzinom besprochen wird. Die Studie scheint an vielerlei Ecken auf Kontroversen zu treffen… doch hören Sie selbst.
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Direkt aus den Kongresshallen des ESMO 2023 sprechen in der heutigen Podcast-Episode Anke Reinacher-Schick (Bochum) und Harald Müller-Huesmann (Paderborn) miteinander.
Im Fokus steht unter anderem, wie jungen Ärztinnen und Ärzten (Young medical oncologists) die Teilnahme an medizinischen Kongressen durch „Kongress-Stipendien“ ermöglicht wird. Nicht zuletzt wird durch die Vergabe des Posterpreises weiterhin deutlich, wie wichtig „Early onset colorectal cancer“ nach wie vor ist und die kommenden Jahre bleibt. Diskutiert werden am Mikrofon ebenso die Generate-Studie aus Japan sowie das Thema Borderline-Resektabilität beim Pankreaskarzinom. Abschließend wird mit der CUPISCO-Studie besprochen, wie die Zukunft molekularer Tumorboards (MTB) aussieht.
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In der zweiten Podcast-Folge anlässlich des europäischen Krebskongresses spricht Harald Müller-Huesmann (Paderborn) mit Jan Stratmann (Frankfurt). Am Mikrofon resümieren sie mit Spannung präsentierte Daten aus der Presidential Session und setzen im Bereich der Thorax Onkologie einen weiteren Schwerpunkt ihres Gesprächs.
Der diesjährige ESMO bringt eine Fülle aussichtsreicher klinischer Daten mit sich. So sprechen die Gesprächspartner zur Behandlung des treibermutierten Lungenkarzinoms im Podcast unter anderem über beeindruckende und zugleich vielversprechende Ergebnisse der ALINA Studie. Weiter wird die Zusammenarbeit zwischen Onkologen und Thoraxchirurgen hervorgehoben, insbesondere im Kontext von Immuntherapie und chirurgischen Eingriffen. Neben dem umfassenden Tagesüberblick befasst sich die heutige Episode ebenfalls mit den Herausforderungen bei der Durchführung großer randomisierter Studien für seltene Alterationen und deren Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Medikamenten in Deutschland.
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Don Harald (aka Harald Huesmann) serviert onkologische Tapas aus Madrid. Gemeinsam mit Martin Proske beleuchtet er in der ersten Podcast-Folge die aktuellen Geschehnisse und Themen auf dem diesjährigen ESMO und gibt einen umfassenden Überblick über die kommenden Tage.
Angefangen, warum auch im onkologischen Umfeld ein immer größeres Interesse an klimatischen Themen festzustellen ist, über Datenlecks bei den diesjährigen Late Breaking Abstracts, bis hin zur Immuntherapie und Radio Liganden Therapie. Ebenfalls gehen die beiden Gesprächspartner auf Herausforderungen ein, denen Ärztinnen und Ärzte nach wie vor bei der Behandlung von Patienten mit unbekannten primären Karzinomen gegenüberstehen – und teasern gleichzeitig an, dass während des Kongresses auch hier spannende Veröffentlichungen zu erwarten sind. Abschließend halten sie fest: Selbst inmitten der Krebsbehandlung sollte die Wichtigkeit der Lebensqualität und des Lebenssinns erhalten bleiben!
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In dieser Folge widmen wir uns der zunehmenden Bedeutung molekularer Tumoranalysen als Grundlage der Präzisionsmedizin bei gastroenterologischen Tumoren. Hierzu sprechen wir mit Prof. Dr. med. Arndt Vogel. Er ist leitender Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover.
(00:00) Intro
(00:15) Vorstellung und Einführung in das Thema
(00:44) Aktuelle Therapielandschaft beim Pankreaskarzinom
(02:54) Teststrategie beim Pankreaskarzinom
(05:12) Stellenwert molekulargenetischer Diagnostik für die zielgerichtete Tumortherapie
(08:46) RNA- oder DNA-Panel zur Detektion von Fusionsgenen
(10:20) Worauf beim Testen auf molekulare Alterationen im Tumor zu achten ist
(11:48) Bedeutung frühzeitiger Testung
(13:23) Das PLATON-Netzwerk
(17:00) Molekulare Diagnostik im Versorgungsalltag
(18:58) Ausblick zur Präzisionsmedizin beim Pankreaskarzinom
(20:35) Outro
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Das könnte Sie auch interessieren: Liquid Biopsy: Mit einem Pieks zum Tumorprofil - geht das? Klicken Sie hier, um die Podcast-Episode zu hören.
Die Möglichkeiten, die uns die Liquid Biopsy bietet, werden sich zunehmend in der klinischen Praxis durchsetzen”. Dr. Niels Reinmuth (Asklepios München-Gauting) und Prof. Dr. Wolfgang Schütte (Martha-Maria Halle-Dölau) tauschen sich über die Vor- und Nachteile einer Liquid Biopsy zur Tumortestung aus.
Wenn eine Krebserkrankung diagnostiziert wurde, rücken nicht nur ursächliche Behandlungsmethoden in den Fokus, sondern auch die Ernährung hat einen hohen Stellenwert. Denn durch eine ausgewogene Auswahl an Lebensmitteln kann der Krankheitsverlauf und damit auch die Prognose der Erkrankung positiv beeinflusst werden.
Über den Stellenwert von Ernährung bei Krebs sprechen in diesem Podcast Dr. Rainer Günther, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie am Standort Kiel des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein und sein Kollege Prof. Dr. Jens Marquardt, ebenfalls Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein am Standort Lübeck.
Die beiden Experten berichten zudem über Erkenntnisse zur Ernährung speziell bei Lebererkrankungen – als eines der wichtigsten Organe im menschlichen Körper: Die Leber speichert, filtert und verwandelt nutzbare Substanzen aus der Nahrung und entsprechend wichtig ist die Ernährung bei Erkrankungen der Leber. Denn wenn Prozesse in diesem Organ nicht reibungslos ablaufen, steigt das Risiko für Folgeerkrankungen.
(00:00) Intro
(00:43) Vorstellung
(02:09) Einführung zum Thema: Ernährung bei Krebs
(03:48) Ermittlung des Ernährungsstatus
(05:16) Stellenwert einer ausreichenden Nährstoffversorgung
(09:03) Früherkennung für Lebererkrankungen
(10:14) Ernährung bei Lebererkrankungen
(12:14) Einfluss der Ernährung bei Leberkrebs
(14:16) Verabschiedung
(14:36) Outro
Für die Therapie des HER2+ Mammakarzinoms hat sich die doppelte Antikörperblockade als Standard etabliert, die zusätzlich zur Chemotherapie klassischerweise als Infusion verabreicht wird. Inzwischen steht auch eine Fixdosiskombination der beiden Antikörper zur subkutanen Injektion zur Verfügung. Patient:innen kann damit eine deutlich raschere und weniger invasive Verabreichung angeboten werden. Welche Vorteile die innovative Darreichungsform im Vergleich zur Infusion für Patient:innen und Ärzt:innen bietet, erörtern wir mit Dr. Denise Wrobel, Leiterin des Brustzentrums an der Frauenklinik am Klinikum Bamberg. Dabei geht es speziell auch um den Einsatz der subkutanen Applikation im häuslichen Umfeld, der für einzelne Patient:innen den Zugang zur HER2-gerichteten Antikörperbehandlung erst ermöglicht.
(00:00) Vorstellung und Einführung in das Thema
(02:12) Vorteile der subkutanen Applikation
(04:06) Patientenbeispiel für die häusliche Anwendung
(07:05) Therapiezufriedenheit der Patient:innen
(08:09) Ablauf der häuslichen Anwendung
(09:57) Verabschiedung
(10:07) Outro
Kurz vor Kongressende begrüßt Harald Müller-Huesmann seinen Gast Cornelia Kropf-Sanchen (Ulm) am Mikrofon. Gemeinsam sprechen sie über die Relevanz der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie über „Teamwork“, das auch bei jungen Kolleginnen und Kollegen einen hohen Stellenwert hat.
Neben den aufsehenerregenden großen Studien richtet Kropf-Sanchen ihren Blick ebenso auf eine Vielzahl kleinerer Erkenntnisse, die sie auf dem Kongress gewinnen konnte. Ob perioperative Therapiekonzepte bei Lungentumoren in Frühstadien oder Resistenzen bei EGFR-Mutationen – die Freude ist groß, sich wieder vor Ort mit Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt austauschen zu können.
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Der reisende Onkologe Harald Müller-Huesmann begrüßt in der heutigen Podcast-Folge Jens Kisro aus Lübeck.
Ausgehend von beeindruckenden Ergebnissen der ADAURA-Studie zur Therapie des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) sprechen die beiden Onkologen über den Einsatz von Tyrosinkinase-Inhibitoren in der ärztlichen Praxis. Die Durchführung adjuvanter Therapien bleibe häufig Aufgabe niedergelassener Onkologinnen und Onkologen, was deren Arbeitsbelastung zusätzlich erhöhe. Die Nachsorge nicht mehr aktiv zu behandelnder Krebspatienten sieht Kisro zunehmend in der Hand von Hausärztinnen und Hausärzten.
Im Laufe der Unterhaltung werden zudem Fragen zum Personalwesen und zur Nachwuchsförderung aufgeworfen. Der aktuelle Ärztemangel in Deutschland mag besorgniserregend sein, doch gleichzeitig besteht die Chance, die Work-Life-Balance für zukünftige Ärztegenerationen zu verbessern und ihnen attraktivere Perspektiven zu bieten.
Abschließend wird in Chicago ein Blick auf die Hämatologie geworfen: Auch hier werden in Zukunft Checkpoint-Inhibitoren in der First-Line-Therapie des Hodgkin-Lymphoms erwartet.
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In der aktuellen Folge trifft Harald Müller-Huesmann (Paderborn) Anke Reinacher-Schick (Bochum).
Das große Thema am Tag der Plenary Sessions ist die „Liquid Biopsy“ zum Nachweis von Tumor-DNA im peripheren Blut. Die verhältnismäßig neue Methode der Diagnostik greift auf dem diesjährigen amerikanischen Krebskongress in Chicago wichtige Fragen auf: Wie lässt sich durch eine verstärkte Testung die Genauigkeit der Therapie verbessern? Wie kann hierdurch eine Deeskalation der Chemotherapie erzielt werden? Wie wird die Finanzierung sichergestellt, welche Qualitätskriterien liegen zu Grunde und wie sieht die letztliche Überführung in den klinischen Alltag aus?
Im Anschluss widmen sich die Gesprächspartner dem frühen T3-Rektumkarzinom des mittleren Drittels mit und ohne Lymphknotenbeteiligung. Ein hierzu veröffentlichtes Abstract stellt die Radiotherapie bei bestimmten Patienten als obsolet dar.
Reinacher-Schick ruft weiter dazu auf, Patientinnen und Patienten nicht aus dem Fokus zu verlieren: Der Zugang zu Spitzenmedizin dürfe nicht von Geschlecht, Herkunft oder sozioökonomischen Faktoren bestimmt sein, sondern müsse jedem Menschen gleichermaßen offenstehen.
Zuletzt widmet sich der Podcast dem Thema der Resilienz, insbesondere im Hinblick auf die nächste Generation von Ärztinnen und Ärzten und deren Motivation, weiterhin Spitzenmedizin zu betreiben.
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