F.A.Z. Dossier

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F.A.Z. Dossier episodes

  • Erst kommt das Denken, dann die Kunst. Dossier Hirnforschung Folge 8
    Von Wolf Singer

    Das menschliche Gehirn ist ein mächtiges Organ mit vielen Funktionen und Fähigkeiten. Um den sich stets wandelnden Lebensbedingungen gewachsen zu sein, Lösungen für immer neue Probleme zu finden und letztlich die eigene Lebenswelt auf schöpferische Weise zu erweitern oder, wie der Frankfurter Hirnforscher Wolf Singer es ausdrückt, der vorgefundenen Welt neue Dimensionen hinzuzufügen, wird der Mensch mit seinem erstaunlichen Gehirn kreativ. Heute gehen wir den Fragen nach, wie Kreativität funktioniert, was uns kreativ macht und wodurch unsere schöpferischen Kräfte womöglich gehemmt werden. Ausgangspunkt ist ein Aufsatz Wolf Singers, der sich ausführlich mit den Hirnfunktionen befasst, die einem kreativen Akt zugrunde liegen. Er macht sich auf die Suche nach Begenungsmöglichkeiten von Neurowissenschaftlern und der Kunst. Kreativität ist nach seiner Sicht die Chance, der vorgefundenen Welt neue Dimensionen hinzuzufügen. Sie lässt uns Lösungen finden und neue Möglichkeiten austesten. Deshalb müssen Gehirne kreativ sein. Aber Kunstwerke werden nicht für den "Fall, dass" geschaffen. Wozu also dann? Die Hirnforschung könnte einiges dazu sagen - in Zukunft.

    24 min
  • Auch Schwäbisch wäre eine Option Dossier Hirnforschung Folge 7
    Von Georg Rüschemeyer

    Imitieren gehört von Beginn an zu unserem Leben wie atmen und essen. Aber wie steht es mit dem Lernen? — „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ behauptet eine alte Redensart, und es liegt nicht wenig Wahrheit darin. In der der frühkindlichen Entwicklung scheint der Spracherwerb wesentlich einfacher als in späteren Jahren. Dennoch kann jeder Mensch bis ins hohe Alter eine Fremdsprache lernen, auch wenn es – im Vergleich zum Erwerb während der frühen Kindheit – mühsamer und unvollständiger ist. Eines gilt in jedem Fall: Mehrsprachigkeit trainiert das Gehirn. Wer als Kind gleich mehrere Sprachen lernt, trainiert nicht nur sein Gehirn. Er leidet im Alter womöglich auch weniger an Demenz.

    10 min
  • Denn das Wort ist im großen Netz verborgen Dossier Hirnforschung Folge 6
    Von Prof. Dr. Angela D. Friederici

    Nachdem viele Psychologen und Neurowissenschaftler lange Zeit davon ausgingen, dass Menschen ausschließlich durch Erfahrung lernen, zeigt sich nun: Spracherwerb folgt einem biologischen Programm. Die sprachrelevanten Hirnareale scheinen bereits bei der Geburt angelegt. Mit den Mitteln der Hirnforschung und den Erkenntnissen der Sprachwissenschaften erklärt Professor Dr Angela D. Friederici, Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, den Zusammenhang zwischen Wort und Hirn und – wie wir Sprache lernen.

    In der Sprache steckt so viel Biologie wie menschliche Kultur. Wir können spielend Wörter kombinieren, ihre Bedeutungen erweitern und neue Wörter erfinden. Hirnforscher stoßen so an die Grenzen ihrer Möglichkeiten: persönliche Gedankenwelten zu entziffern will nicht gelingen. Das setzt auch der digitalen Welt immer noch Limits.

    21 min
  • Das gläserne Kind Dossier Hirnforschung Folge 5
    Von Julia Bähr

    Im Rollenspiel hat das Kind Raum für die Entwicklung von Phantasie und Vorstellungsvermögen. Manchmal spielt es dabei ganz alleine mehrere Rollen und verarbeitet dabei wichtige Ereignisse und Eindrücke.

    Können Spielgeräte eine Rolle dabei spielen? Neue Spielzeuge nehmen auf, was Kinder ihnen erzählen. Eltern können sich dann anhören, was ihr Kind beschäftigt hat - und sparen sich echte Gespräche. Andere Sachen für Kinder sind regelrechte Überwachungsgeräte. Und Konzerne sammeln die Daten. Julia Bähr wirft einen kritischen Blick auf Big Brother im Kinderzimmer.

    9 min
  • Mein Krieg Dossier Hirnforschung Folge 4
    Von Marcus Jauer

    "Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt." (Friedrich Schiller, Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen, 15. Brief, 1795).

    Ganz ohne die Zuhilfenahme moderner Mess- und Analyseverfahren wusste Friedrich Schiller schon vor über 220 Jahren um den Wert und den Sinn des Spiels für die Entwicklung und das Befinden des Menschen. Allein die spielerische Vermittlung zwischen Vernunft und Erfahren ermöglicht es nach Schillers Prämisse, das Gute und Schöne erkennen zu lernen. Vor allem das zweckfreie Lernen im Spiel macht das Leben lebenswert, bedeutet letztlich „ästhetische Erziehung“.

    Die moderne Hirnforschung hat diese Annahme letztlich bewiesen. Man weiß heute, dass die Qualität der im Laufe der kindlichen Entwicklung entstehenden neuronalen Verbindungen direkt auf die Qualität der spielerischen Erfahrungen zurückgeführt werden kann. Die kreative Verbindung von Ideen, die Intensität der Vorstellungskraft, das sprachliche Vermögen und die generelle geistige Reife entwickeln sich aus der Art, wie Menschen spielen und wie sie spielen können. Denn nicht jeder hat die gleichen Chancen, sich spielerisch zu entwickeln.

    Und hier kommt ein schöner Selbstversuch: Paintball ist ein lustiger Mannschaftssport, bei dem man einander mit kleinen Farbkugeln beschießt. Man kann dabei allerdings auch herausfinden, ob in einem ein Krieger steckt. Unser Autor Marcus Jauer nimmt dabei furchtlos die drohenden blauen Flecken in Kauf.

    15 min
  • Der Fluch des Kammertons Dossier Hirnforschung Folge 2
    Von Iris Gutiérez

    Wer ein absolutes Gehör besitzt, gilt als musikalisches Genie. Ob diese Gabe erlernbar oder vererbt ist, darüber streiten die Experten. Fest steht: Sie bringt nicht nur Vorteile mit sich. Iris Gutiérez beschäftigt sich in diesem Beitrag mit Menschen, die über ein außergewöhnliches Gehör verfügen: sogenannte Absoluthörer. Welche Faktoren die Entstehung des absoluten Gehörs beeinflussen, ob es angeboren oder angelernt ist und welche Vor- und mitunter tragischen Nachteile diese Gabe mit sich bringt hören Sie hier.

    13 min
  • Was macht mit mir nur dieses D-Dur? Dossier Hirnforschung Folge 1
    Von Georg Rüschemeyer
    Die Menschen waren schon immer neugierig auf das, was hinter dem Schädel vor sich geht. Die alten Ägypter haben Löcher in Schädel gebohrt, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt. Inzwischen gibt es EEG und Kernspintomographie. Aber wie weit ist die Hirnforschung heute? Und wie wichtig ist sie, nicht nur in der Medizin?
    Solche und andere Fragen sind es wert, im neuen Podcast-Format „F.A.Z. Dossier“ beleuchtet zu werden. Den Anfang machen zwölf Folgen zur Hirnforschung – später kommen immer wieder neue Schwerpunktthemen hinzu, die in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen des Archivs der Frankfurter Allgemeinen Zeitung entstehen. Dort gibt es zu den jeweiligen Schwerpunktthemen zusätzlich ganze Hörbuchreihen. Sie merken schon: Es sind Themen, die uns besonders am Herzen liegen. Aufwendig produziert, professionell eingesprochen.
    In dieser Folge befasst sich Georg Rüschemeyer mit der Frage, was die Musik mit alldem zu tun hat - lassen Sie sich überraschen.
    14 min
  • Warum die Hirnforschung noch lange spannend bleibt
    Der erste Schwerpunkt in unserem neuen F.A.Z. Dossier-Podcast

    Die vollständigen Hörbücher des F.A.Z.-Archivs finden Sie hier: https://www.faz-archiv-shop.de/hoerbuecher-auf-cd/

    Übrigens gibt es dort auch Lese-Dossiers zum Download zu ausgewählten Schwerpunktthemen, schauen Sie dazu doch einmal hier: https://www.faz-archiv-shop.de/dossiers/

    24 min

About F.A.Z. Dossier

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In den F.A.Z.-Dossiers stellen wir Ihnen ausgewählte Tracks aus der Reihe der F.A.Z.-Hörbücher vor. Auf der Basis von besonderen Beiträgen aus der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung produzieren wir in erstklassiger Studioqualität unterhaltsame und informative Audio-Features, die ein Thema aus Insider- und Experten-Perspektive behandeln. Die Autoren der Beiträge sind Wissenschaftler und Fachjournalisten, die ihr Wissen mit aufgeschlossenen Lesern und Hörern teilen.

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