F.A.Z. Am Tresen - Der Gesprächspodcast

F.A.Z. Am Tresen - Der Gesprächspodcast

By Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZSociety & Culture
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F.A.Z. Am Tresen - Der Gesprächspodcast episodes

  • Harald Schmidt, sollte Söder Kanzlerkandidat werden?
    Am Tresen mit Harald Schmidt

    Harald Schmidt im Gespräch mit Timo Frasch:

    „Ich bin eine Charaktermaske“
    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/harald-schmidt-im-gespraech-ich-bin-eine-charaktermaske-12124274.html

    Timo Frasch:

    „,Sie stellen mir Fragen, die ich mir nie gestellt habe‘. Männergespräche.“
    https://fazbuch.de/produkt/sie-stellen-mir-fragen-die-ich-mir-die-ich-mir-nie-gestellt-habe-maennergespraeche/

    1 hr 35 min
  • Horst Lichter, wie haben Sie durchgehalten?
    Am Tresen mit dem Moderator von "Bares für Rares"

    Stuhlkreis: „Heute wird alles totgeredet. Wir machen

    bei jeder Sache sofort einen Stuhlkreis. Was mir ein klein bisschen fehlt, ist
    die Demut, dass es uns wirklich sehr gut geht. Uns fehlt die Toleranz. Das Wort
    wird inflationär genutzt, aber ich kenne fast keinen mehr, der es lebt. Die
    momentane Zeit ist eigentlich die beste, die wir je hatten, aber wir machen sie
    selbst ständig zum Problem.” 

    Harte Arbeit: “Wenn man nicht mal richtig geschuftet hat, richtig gelitten hat, wie soll man das genießen, wenn einem das Glück einem hold ist?”

    Hirnschlag mit Mitte 20:

    „Als ich das erlebt habe und lange im Reha-Zentrum war, habe ich dort viele
    tolle Menschen kennengelernt. Dadurch habe ich später vieles mit einem anderen
    Blick gesehen. Aber für mich war irgendwann klar: Ich will wieder zurück in die
    Parallelwelt derer, die glauben, dass sie Sorgen haben, die sich über
    Kleinigkeiten aufregen. Und deswegen bin ich vielleicht wieder gesund geworden.
    Allerdings habe ich genauso weitergemacht wie beim ersten Mal - und zwei Jahre
    später, mit 28, einen zweiten Hirnschlag mit Herzinfarkt bekommen. Ich war fast
    tot.“ 

    Erste Fernsehsendung: „Da

    dachte ich: Mein Deutsch ist schwierig. Mir fehlt hier und da etwas rhetorische
    Bildung. Ich habe zwar die gleichen Buchstaben wie die ganzen Gelehrten, ich
    mache nur weniger Wörter daraus. Daraus habe ich meinen Vorteil gezogen. Mich
    verstehen mehr Menschen, weil ich weniger Fremdwörter gebrauche.“

    Bares für Rares: „Die ersten Jahre habe

    ich ja immer wieder versucht, mit den Leuten zu diskutieren, wo dann auch schon
    mal von det Aufnahmeleitung unterbrochen wurde. Horst, willst du die überreden,
    nicht zu verlaufen? Am Anfang wollte ich noch mehr verstehen lernen, warum
    Leute solche schönen Sachen weggeben. Und irgendwann ist da auch wieder die
    Toleranz in mir gewachsen. Schade finde ich es trotzdem.“ 

    Klimabewegung: “Ich finde es toll, dass es eine Klimabewegung gibt. Greta Thunberg hat eine weltweite Bewegung Bewegung ausgelöst. Aber irgendwann ist auch mal gut. Ich bin ein harmoniesüchtiger Mensch, aber mich regt es auf, wenn man selbst nichts tut.”

    1 hr 31 min
  • Lars Klingbeil, wieso hat Farin Urlaub Sie in die Politik gebracht?
    Am Tresen mit dem SPD-Generalsekretär
    Lars Klingbeil hat einen schwierigen Job: Er soll die SPD erneuern, seit zwei Jahren macht er das. Sechs Parteivorsitzende hat er in der Zeit verabschiedet, am Wochenende werden mit Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zwei neue gewählt. Klingbeil, 41, ist direkt gewählter Abgeordneter aus Niedersachsen und Digitalpolitiker. Im Gesprächspodcast “Am Tresen” geht es darum, wie Farin Urlaub ihn in die Politik gebracht hat und wie es ist, wenn Altkanzler Gerhard Schröder und Niededersachsens Ministerpräsident Stephan Weil auf der eigenen Hochzeit zu Gast sind, wieso die SPD mehr Eckkneipe als hippes Café ist und wie ihn Farin Urlaub in die Politik gebracht hat.
    1 hr 13 min
  • Vincent Klink, warum sterben Küchenchefs jung?
    Der Sternekoch über den Hierarchien, Lust am Arbeiten und den Geschmack der Heimat

    Drei Lesehinweise

    Vincent Klink: Sitting Küchenbull, Rowohlt 2009

    Klinks kulinarische Autobiographie

    Vincent Klink: Ein Bauch lustwandelt durch Wien, Ullstein 2009

    Das neue Buch handelt von Wiener Lebensart und Kulinarik

    Wiglaf Droste: Oben und Unten, in "NZZ FOLIO", März 2016

    Mit seinem Freund Droste sprach Klink über Hierarchien - es ist zugleich ein schönes Porträt.
    https://folio.nzz.ch/2016/maerz/du-scheisshaus

    1 hr 17 min
  • Johannes Nichelmann, warum ist es so schwer, mit den Eltern über die DDR zu reden?
    Als kleiner Junge fand Johannes Nichelmann gemeinsam mit seinem Bruder die NVA-Uniform seines Vaters.
    Als kleiner Junge fand Johannes Nichelmann gemeinsam mit seinem Bruder die NVA-Uniform seines Vaters. Reden wollte dieser über jene Zeit jedoch nicht. Diese Lücke kennen viele junge Menschen aus Ostdeutschland. Nichelmann ist ihr in seinem Buch Nachwendekinder (erschienen im September bei Ullstein fünf) nachgegangen. „Leute aus beiden Landesteilen denken, dass unsere Generation nichts mehr mit der DDR zu tun hat“, sagt der 1989 geborene Nichelmann im Podcast-Gespräch. Und setzt gleich hinzu, dass das Bild der DDR bislang zwischen zwei Extremen pendele: „In den Erzählungen der Elterngeneration war die DDR 40 Jahre steiler Sommerausflug an der Ostsee und im Fernsehen war sie 40 Jahre Stasi-Knast mit Guido Knopp. Aber das Dazwischen wurde nie erzählt.“
    Wie dieses Dazwischen aussehen könnte, wie er selbst sich an das Thema herangearbeitet hat und wie seine Familie darauf reagierte, all das erzählt er im Gespräch am Tresen der Shuka Bar im Frankfurter Bahnhofsviertel.
    59 min
  • Johannes Nichelmann, wann haben Sie gemerkt, dass Sie "aus dem Osten" sind?
    Als Johannes Nichelmann noch ein kleiner Junge war, fand er die NVA-Uniform seines Vaters und bekam Ärger. Nur reden wollte der Vater nicht über die DDR-Zeit. Später stellte er fest, dass dieses Phänomen viele junge Menschen kennen, die kurz vor dem Mauerfall geboren wurden. In seinem Buch "Nachwendekinder" hat er diese Geschichten aufgeschrieben. Was er in seiner eigenen Familie herausgefunden hat, wie ihn ein Umzug nach Bayern geprägt hat und warum es "den Osten" nicht gibt - all das erzählt er im Podcast.
    47 min
  • Denis Scheck, warum sind Sie von der Zukunft enttäuscht?
    Der Literaturkritiker über den Nobelpreis, politische Korrektheit und Bücher als Rettung
    Als Denis Scheck 13 Jahre alt war, gründete er eine Literaturagentur und wollte seine Helden der amerikanischen Science Fiction-Literatur im deutschsprachigen Raum vertreten. So handelte er mit der DDR und freundete sich bei einem Stammtisch in Stuttgart mit Koryphäen der Literaturübersetzung an. Ob er sich mit dem Denis von damals gut verstehen würde? „Nein“, sagt Scheck. Inzwischen ist Scheck, 54, mit seiner Sendung „Druckfrisch“ in der ARD einer der einflussreichsten Literaturkritiker Deutschlands. Im F.A.Z.-Gesprächspodcast „Am Tresen“ spricht Scheck über seine Kindheit in einem kleinen Dorf, Lesen als Rettung, politische Korrektheit, wieso er von der Zukunft enttäuscht ist und wieso Fernsehserien keine Chance gegen Bücher haben.
    59 min
  • Carolin Kebekus, warum hatten Sie Angst vor Jesus?
    Die Komikerin übers Fleischessen, Feminismus und Köln
    An einem normalen Kiosk in Köln könne man das Gespräch mit Carolin Kebekus nicht führen, ist ihr Manager überzeugt. Zu viele blieben stehen, wollten Autogramme oder Selfies.  Deshalb geht es in den hinteren Teil eines Büdchens in der Südstadt, wo Bierkisten lagern. In Köln ist Kebekus, die im Stadtteil Ostheim aufgewachsen ist, FC-Fan und begeisterte Anhängerin des Karnevals ist, eine Art Volksheldin.
    In ihrer Kindheit in Ostheim spielte der Glaube eine wichtige Rolle - ihre polnische Oma gab ihr mit, dass Jesus alles sieht und Fehler bestraft. Als in der modernen katholischen Kirche, in der sich ihre Familie engagierte, ein Kruzifix aufgehängt wurde, bekam sie Angst vor der ausgemergelten Jesus-Figur. Im Podcast erzählt sie, wieso sie sich vom Glauben abwandte, dass sie ein hässliches Kind war, wie sie später mit ihrer Oma nach Polen reiste, um sich dort die alte Heimat anzuschauen und wie ihre Kindheit in der Kölner Vorstadt bis heute ihrer derbe Comedy prägt. 
    Kebekus, die in ihren Programmen immer wieder das Hohelied auf Leberwurstbrot und Mettbrötchen sang, isst inzwischen weniger Fleisch. Die letzte Kuh, die auf ihren Teller kam, kannte sie persönlich. Sie hieß Lise. "Auf der einen Seite war es komisch, dass man die Kuh kannte, aber bis auf das Hinfallen am Ende musste sie nicht leiden, sie hatte ein gutes Leben", sagt Kebekus. Außerdem reden wir "Am Tresen" über Greta Thunberg, Sexismus in der Comedy und die Folgen der MeToo-Debatte.
    1 hr
  • Aladin El-Mafaalani, wie integriert man die Gegner der offenen Gesellschaft?
    Am Tresen mit dem Integrationsforscher und Autor
    Der Dortmunder Integrationsforscher Aladin El-Mafaalani vertritt die These: Dass es mehr Konflikte um Integration gibt, ist ein Zeichen für bessere Integration. Aus seiner Sicht ist die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört ein Zeichen dafür, dass Muslime viel besser integriert sind. Im Podcast spricht er darüber, wie es Deutschland gelungen ist, innerhalb kurzer Zeit, zu einem der liberalsten Länder der Welt zu werden und wieso AfD und Grüne gerade deshalb so stark sind. Es geht um Leitkultur, Fortschritt und was das Ruhrgebiet ausmacht. Um die Frage, warum die einen Neukölln mit all seinen Problemen als "Place to be" halten und die anderen als Hölle empfinden, in der alles falsch läuft. El-Mafaalani, Autor des Bestsellers “Das Integrationsparadox”, war für eineinhalb Jahre als Abteilungsleiter im Integrationsministerium von NRW. Er spricht darüber, was die Probleme von Integrationspolitik sind und wie sie ganz konkret funktioniert.
    1 hr 26 min
  • Torsten Sträter, können Depressionen lustig sein?
    Am Tresen mit dem Comedian und Autor aus Dortmund
    Als Torsten Sträter seine ersten Auftritte auf Poetry-Slam-Bühnen machte, war er Anfang 40 und arbeitete in einer Spedition als Disponent. Dieter Nuhr entdeckte Sträter und holte ihn mit 46 ins Fernsehen. Seitdem tritt er mit markanter Mütze auf und liest von einem Tablet seine Texte vor - etwa bei “Extra 3” oder “Nuhr im Ersten”. Auch die Depressionen, die ihn über Jahre begleitet haben, hat er in einem Text verarbeitet. Im Gesprächspodcast redet er darüber, wie sich seine Depressionen anfühlten, was an ihnen komisch sein kann und wieso jeder Beinbruch besser auszuhalten ist.
    Sträter spricht darüber, wieso er sich gelegentlich mit den Kommentatoren unter seinen Videos anlegt, wieso er nicht über Kollegen lästert und warum er nie wirklich aus dem Ruhrgebiet weggezogen ist. Wir treffen Sträter am Kiosk "Zwischenstopp" im Dortmunder Kreuzviertel - und er erklärt, was ihm die Stadt bedeutet und was man an einem freien Tag unternehmen kann.
    1 hr 16 min

About F.A.Z. Am Tresen - Der Gesprächspodcast

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Am Tresen der Trinkhalle bleibt man kurz stehen, um zu plaudern – mit den Nachbarn oder Bekannten. Genau da treffen sich unsere F.A.Z.-Redakteure Maria Wiesner und Timo Steppat mit spannenden Menschen. Jede Episode stellt eine andere interessante Persönlichkeit vor, von der Spitzenköchin über Schriftsteller, Comedians und Schauspieler. Mit dabei sind u.a. Carolin Kebekus, Horst Lichter und Torsten Sträter.

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