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Ein global erfolgreicher, digitaler Hidden Champion aus einem Land, das nach wie vor eher auf Hardware-Expertise setzt. Das ist n8n – ein KI-Unternehmen mit Milliardenbewertung und wenig öffentlicher Sichtbarkeit. Das passt zu seinem Gründer, Jan Oberhauser: „Ich bin eher die Person, die vorm Computer sitzt und arbeitet.“
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Weniger Möglichkeiten, steigende Kosten, Zweifel an den eigenen Institutionen: Die „westlichen Demokratien“ erleben eine lange nicht gekannte Hilflosigkeit. Europa hat den transatlantischen Partner verloren und damit auch die Selbstverständlichkeit seiner Wertebasis. Denn es wird klar: Werte brauchen Macht, nicht Ohnmacht.
Anfang 2026 stellt die Munich Security Conference ihre Analyse des Weltzustands unter den Titel „Under Destruction“. Die Zerstörung von Gewissheiten und Institutionen, so die Diagnose, ist gewollter und bewusster Teil einer neuen, transaktionalen und autoritären Geopolitik. Sophie Eisentraut, Head of Research der MSC, ordnet die Erkenntnisse und die Konsequenzen daraus in einen globalen Blick auf Sicherheit, auf Narrative, auf den Optimismus eines globalen Südens und auf die Zukunft an sich ein.
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Zwei gebürtige Ostberliner sprechen über Vergangenheit und Zukunft des digitalen Wandels und darüber, was KI-Agenten dem Menschen bereits voraushaben. Der langjährige GitHub-CEO Thomas Dohmke erklärt Christoph Bornschein, warum "Jeder kann jetzt coden" eine gute Nachricht ist – und welche Konsequenzen sich daraus ergeben.
Es geht um Veränderungsfähigkeit und darum, die Zeichen der Zeit lesen zu können. Es geht um Europas Risikoaversion und darum, wie sich deutsche Unternehmen amerikanische zum Vorbild nehmen können. Es geht um schlechte KI und gute Mitarbeiter, um Grundlagenverständnis und am Rande auch um Monkey Island. Einmal alles also, kurzweilig diskutiert.
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„So plötzlich ist das ja nicht“, sagt Michael Miebach zur Fragmentierung der Welt und navigiert Mastercard kompetitiv paranoid durch Tech-Stack-Spaltung und Souveränitätsdebatten. Im direkten Nachgang der Münchner Sicherheitskonferenz „Under Destruction" sieht der CEO eher Chancen als Krisen, eher Einendes als Trennendes.
Cybersecurity als verbindendes Thema, das auch in Europa eher zu Partnerschaft als zu Autarkie mahnt, Krisen als Chancen, globale Marktmacht als Befähigungsmandat und ein Ritt durch Payment-Innovationen und Führungsverständnis – im Gespräch mit Christoph Bornschein erklärt Michael Miebach, wie sich die Vorteile globaler Kooperation bewahren lassen und warum Pragmatismus immer Alarmismus schlägt.
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An der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Politik geht es nicht nur um Wettbewerbsfähigkeit, sondern um gesellschaftliche Grundsatzfragen. Doch den politischen Extremen fehlen die Konzepte und das Zentrum lähmt sich mit der Verwaltung des Stillstands. Kann das wohl die Chance der guten alten liberalen Idee sein?
Im Gespräch mit Christoph Bornschein skizziert Merantix-Gründerin und FDP-Generalsekretärin Nicole Büttner ihre Position an dieser Schnittstelle und Wege aus dem Stillstand: Marktdesign statt Compliance-Checklisten, Marktbewusstsein statt regulatorischer Fantasien, Wertschöpfung statt politischer PR – und eine Partei, die Veränderungswillen in konstruktive Zukunftsarbeit übersetzen will.
Wenn selbst kanadische Rentenkassen mehr Vertrauen in die deutsche Energiewende haben als Deutschland selbst, dann läuft etwas grundfalsch. Im Auge des Veränderungsorkans rund um Energie, Wärme und Mobilität steht Deutschland seltsam still – auch von den kurzsichtigen Strategien der Vergangenheit zur Untätigkeit verdammt.
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Rückgrat von allem, Klebstoff globaler Wertschöpfung – und doch notorisch unterdiskutiert: Logistik. Ohne sie gäbe es die Welt, wie wir sie kennen, nicht. Nicht einmal dieser Podcast wäre möglich. Ist er aber, und mit Jil Hellmann Regouby ist eine Logistik-Expertin, -Familienunternehmerin und -Aufsichtsrätin in ihm zu Gast.
Geopolitik, Nachhaltigkeit, digitaler Wandel, Energiewende, Mobilitätswende: Es gibt kaum ein Veränderungsthema, das die Logistikbranche nicht betrifft. Entsprechend reden Christoph Bornschein und Jil Hellmann Regouby über fast alles. So geht es unter anderem um Organisationsdiversität, die Digital Supply Chain, den deutschen Drop-In-Fuel-Fetisch, den Spagat zwischen lokalen Netzwerken und globalen Veränderungen und darum, immer weiter das Richtige zu tun.
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Plötzlich eigener Gast: Christoph Bornschein stellt sich den Fragen von F.A.Z.-Redakteur Johannes Winkelhage zu Gesellschaft, Digitalisierung, Veränderungskompetenz, Zukunft. Woran hakt der Fortschritt, welche Missverständnisse stehen dem Wohlstand von morgen im Weg – und warum schreibt ein Digitalberater ein analoges Buch?
Heraus kommt ein spannendes, thesenstarkes und humorvolles Gespräch. Nach zwanzig erfolgreichen Ausgaben von „Bornschein“ ist das nicht nur ein adäquates Sommerspezial, sondern auch eine hilfreiche Kontextualisierung von „Bornschein“, dessen derart vorgestellter Gastgeber sich herzlich für das Interesse bedankt und sich enorm auf die nächsten Gäste freut.
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Karsten Wildberger hat als CEO der Ceconomy AG Media Markt und Saturn für eine digitale Welt in Stellung gebracht. Als Digitalminister soll er dies nun für den deutschen Staat tun – ein Unternehmer und Manager als Hoffnungsträger der Politik. Mit Christoph Bornschein spricht er über Ziele und Erfolgsmaßstäbe seines Mandats.
Als Chef der Metro AG arbeitete Olaf Koch sehr nah an der globalen Lebensmittelversorgung. Als Investor gestaltet er heute ihre Zukunft mit. Gemeinsam mit Christoph Bornschein wirft Koch einen realistischen Blick auf die Erfolge, Herausforderungen und auf politische wie technologische Lösungsräume der Lebensmittelindustrie.
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