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Die Lage auf den globalen Energiemärkten spitzt sich zu. Die Energieexpertin Tatiana Mitrova sieht eine globale Ölkrise mit schwerwiegenden Folgen. Wir sprechen über Ursachen und Szenarien.
Vor knapp zwei Wochen haben sich in Austin, Texas die Größen der US-amerikanischen Ölbranche getroffen. Die Stimmung war angespannt. Auf der ganzen Welt gehen Ölreserven zur Neige. Die verbleibenden Vorräte böten nur “begrenzt Schutz gegen eine anhaltende Unterbrechung der Ölversorgung”, schreibt die OECD selbst.
Genau das ist aber die Lage: Hormus, die Houthis am Roten Meer, ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien. Die Krisen überlagern sich und der Ölpreis ist seit dem Sommer wieder deutlich angestiegen. "Ich würde sagen, dass wir schon in einer globalen Ölkrise stecken. Es gibt einen spürbaren Nachfrageeinbruch und das wird langfristig Auswirkungen haben, für die nächsten 20 bis 30 Jahre. Das wird ähnlich sein wie die Ölkrise in den siebziger Jahren", sagt Tatiana Mitrova vom Center for Global Energy Policy an der Columbia University.
Die Konsequenzen sind schon jetzt politisch spürbar, ganz konkret sieht man das an Rekorddieselpreisen in den USA. Einige Beobachter rechnen schon mit einem demokratischen Erdrutschsieg bei den Zwischenwahlen. Wie berechtigt diese Hoffnungen der Demokraten sind und auf welche Wunderwaffe Trump im Kampf gegen die hohen Energiepreise hofft - auch das klären wir in dieser Ausgabe von Machtprobe.
Hosts: [Felix Hoffmann]
Mitarbeit: [Marie Welling, Kathrin Jakob, Lilli Belewski]
Mehr zum Thema
(Mehr F.A.Z. Weltwirtschaft)
(Die Ukraine nimmt Russlands Öl ins Visier)
(Südamerika auf dem Weg zur Erdölmacht)
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Der 11. September 2001 läutete eine neue Ära in der Weltpolitik ein: Die USA beginnen den Krieg gegen den Terror, der die sicherheitspolitische Agenda der Supermacht über mehr als zwei Jahrzehnte dominieren wird. Trotz innenpolitischer Widerstände schaffen es mehrere US-Präsidenten nicht, sich aus den sogenannten „Forever Wars“ im Nahen Osten zurückzuziehen.
Der Preis ist hoch: Mehr als 7000 US-Soldaten sterben allein in Afghanistan und Irak. Laut dem Costs of War Project der US-amerikanischen Brown University kommen rund 940.000 Menschen in den Anti-Terror-Kriegen der USA ums Leben.
In dieser Folge des F.A.Z. Auslandspodcasts Machtprobe sprechen wir über die politischen Kosten dieser Zeit und fragen, welche Konsequenzen daraus gezogen wurden. Drohen die USA, alte Fehler zu wiederholen und haben sie erneut einen Krieg im Nahen Osten begonnen, ohne einen Plan für sein Ende zu haben?
Host: Felix Hoffmann
Mitarbeit: Mulham Hendawy, Niklas Kleber
[Jetzt führt Trump die Kriege, die er einst ablehnte]
[Als Manhattan im Chaos versank]
[„Der 11. September war das Großereignis eines vergangenen Zeitalters“]
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Künstliche Intelligenz gehört für viele längst zum Alltag – doch der Boom hat seinen Preis: Die benötigten Rechenzentren verbrauchen gewaltige Mengen an Strom und Wasser. Während Tech-Konzerne weltweit Milliarden in neue Infrastruktur investieren, wachsen Sorgen vor den Folgen für die Umwelt und die eigene Versorgung.
US-Wirtschaftskorrespondent Roland Lindner hat in Utah mit Menschen gesprochen, die sich einer wachsenden Protest-Bewegung gegen ein geplantes Rechenzentrum angeschlossen haben. Die gigantische Anlage soll dort am Großen Salzsee errichtet werden, der ohnehin schon lange immer weiter austrocknet.
Wie nachhaltig ist Künstliche Intelligenz und wie nachhaltig kann sie werden? Und wer entscheidet künftig darüber, wie knappe Ressourcen bei wachsendem Bedarf verteilt werden? Darüber sprechen wir mit Prof. David Kappel, der an der Uni Bielefeld zu Nachhaltiger Künstlicher Intelligenz forscht.
Hosts: Sandra Klüber, Christoph Hein
Mitarbeit: Johanna Westermann, Lilli Belewski, Josephine Bewerunge
[Der Kampf gegen KI am Großen Salzsee]
[Land, Wasser, Klima: Wie sehr belastet der KI-Hype die Umwelt?]
[Der 500-Milliarden-Pakt zwischen Nvidia und den Größen der Wall Street]
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Während der Krieg zwischen den USA und Iran gerade wieder eskaliert, steht Israel inzwischen vermeintlich an der Seitenlinie. Welche Rolle spielt Benjamin Netanjahu noch im Irankrieg?
Im Februar sind Israel und die USA noch Seite an Seite gemeinsam in den Krieg gegen Iran gezogen. Inzwischen ist das Verhältnis von US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu deutlich angespannt.
Wir sprechen über die aktuelle Rolle Israels in diesem festgefahrenen Krieg und wie dramatisch sich das Verhältnis zu Israel gerade in den USA verändert und was das für Benjamin Netanjahu und Israel bedeutet.
Hosts: Sandra Klüber, Christian Meier
Mitarbeit: Bengi Topcu, Kevin Gremmel
Gesetz zur Wehrpflicht:
US-Angriffe in Iran:
Durch neues Gesetz:
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Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wird die größte WM der Geschichte. Schon lange vor dem Anpfiff sorgen FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump für Diskussionen. Wie eng ist ihre Beziehung wirklich? Welche Rolle spielen Macht, Geld und politische Interessen beim mächtigsten Fußballverband der Welt unter dem Mann, der mal angetreten war, um ihn zu reformieren?
Hosts: Kati Schneider, Andreas Krobok
Redaktionelle Anmerkung:
WM-Special (2) – 1978: Ein paar hundert Meter vom Stadion zum Folterkeller
WM-Special (1): „An Herrn Undav erinnern wir uns vielleicht in 50 Jahren“
„Die größte Beschwerde, die es gegen die FIFA je gab“
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Der 9. Mai ist ein wichtiger Tag in Russland: Jedes Jahr begeht Moskau den Sieg über Nazideutschland mit einer spektakulären Militärparade auf dem Roten Platz. Zu sehen sind Raketen, Panzer und modernste Militärtechnik – eine Machtdemonstration.
Dieses Jahr fallen die Feierlichkeiten aber bescheidener aus. Man verzichte auf die Präsentation wegen der „operativen Lage“, so die offizielle Erklärung. Die ukrainischen Drohnen- und Raketenangriffe tief im russischen Hinterland verunsichern nicht nur die Bevölkerung, sondern auch Militär und Politik. Und die Treffer auf russische Ölinfrastruktur verschärfen ein ohnehin wachsendes Problem: Die russische Wirtschaft kommt ins Stottern, selbst Wladimir Putin persönlich zeigte sich in öffentlichen Treffen mit hohen Regierungsbeamten zuletzt unzufrieden.
Die Gründe für die wirtschaftliche Flaute sind vielschichtig, die Folgen werden im ganzen Land spürbarer und die Unzufriedenheit größer. „Noch hat Putin natürlich die Kontrolle. Aber dieser Eindruck von Stärke, der lange Putins Hauptverkaufsargument war, der ist dahin“, sagt der F.A.Z.-Korrespondent für Russland, Friedrich Schmidt.
In der Sendung hören wir außerdem von Vasily Astrov, Ökonom und Russland-Experte am WIIW, dem Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche. „Zum ersten Mal entsteht der Eindruck, dass die wirtschaftliche Stagnation und der Rückgang vom BIP in den ersten Monaten von 2026 auch aus der Sicht von Präsidenten Putin besorgniserregend sind“.
Der Druck steigt also, aber die russische Wirtschaft ist weit entfernt von einem Zusammenbruch – auch dank Freunden in Peking, Teheran und Delhi. Über die Situation in Russland und die möglichen Auswirkungen für den Krieg in der Ukraine sprechen wir in dieser Ausgabe unseres Auslandspodcasts F.A.Z. Machtprobe.
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Kalkül, kein Kurswechsel
Risse in Putins Stabilitätsversprechen
Die Alarmsignale für Russlands Wirtschaft mehren sich
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Das Verhältnis zwischen Viktor Orbán, Ungarn und der EU ist schon lange schwierig. So schwierig wie jetzt war es aber wohl noch nie. Denn aktuell steht nicht weniger als der Verdacht im Raum, der ungarische Außenminister habe sich während EU-Verhandlungen zur Ukraine direkt mit seinem russischen Amtskollegen abgesprochen. Dazu kommt die Blockade eines 90 Milliarden Euro Kredits für die Ukraine und die üblichen Sorgen um Demokratie, Pressefreiheit und Rechtstaatlichkeit.
Kein Wunder also, dass Europa gespannt auf die Wahl in Ungarn an diesem Sonntag blickt. Orbán, „Bad Boy“ der EU und Vorbild für Rechtspopulisten weltweit, steht mit dem Rücken zur Wand. Sein Herausforderer Péter Magyar führt mit seiner Tisza-Partei stabil und deutlich in den Umfragen. In einer fairen Wahl wäre das Ergebnis wohl vorhersehbar.
In Ungarn ist von fairen Wahlen aber schon lange nichts mehr übrig. Orbán, der Vorkämpfer der illiberalen Demokratie, hat ein System gebaut, das auf seinen Machterhalt ausgerichtet ist. Ob dieses System am Sonntag liefert, oder Magyar der nun 16 Jahre währenden Regierungszeit von Orbán ein Ende setzen kann – davon hängt viel ab für Ungarn, für die EU und für die Ukraine.
Host: Felix Hoffmann
Mitarbeit: Quentin Pehlke, Bengi Topcu
Der Kampf um Ungarn endet nicht am Wahltag
Wie Orbáns Hochburgen in der Peripherie bröckeln
Mit großer Härte und jenseits des Erlaubten
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Was bedeutet Russlands schweigender Rückzug aus dem Iran für das Machtgefüge in der Welt? Und können wirtschaftliche Vorteile das kompensieren? Das besprechen wir heute in “Machtprobe”, dem Auslandspodcast der FAZ mit unserem Korrespondenten für Russland Friedrich Schmidt und dem russischen Nah-Ost-Experten Nikita Smagin.
Außerdem beleuchten wir die Geschichte des russischen Engagements im Nahen Osten und fragen, was kann man daraus für die aktuelle Situation lernen?
Eine Karte der Region für die geografische Verortung finden Sie HIER.
Autorin: Marie Löwenstein
US-Politik in Nahost:
Moskau triumphiert – und bleibt doch skeptisch
„Putin dürfte die Tötung Khameneis am meisten besorgen“
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Darüber sprechen wir in „Machtprobe“ mit Mahmoud Moradkhani, dem Neffen des Autokraten, einer jungen Oppositionellen im Iran und unserer Korrespondentin für die Region, Frederike Böge.
Schließlich könnte die Lage im Iran jeden Moment wieder eskalieren: Die Wut der Bevölkerung ist nach den vielen Toten der vergangenen Monate so heiß entbrannt wie seit Jahrzehnten nicht, und die Führung bereitet sich aktiv auf einen Angriffskrieg der USA vor, wenn die Atomverhandlungen in Genf kein schnelles Ergebnis bringen.
In dieser Folge tauchen wir auch in die iranische Geschichte ein, um zu verstehen, warum sich Khamenei – eigentlich als Übergangschef gedacht – so lange an der Macht halten konnte, und, ob jetzt ausgerechnet ein Sohn des letzten Schahs sein Nachfolger wird.
Host: Sandra Klüber
Greifen die Amerikaner Iran an?
Der große Auftritt des Schah-Sohns
„Ganz Iran ist ein Gefängnis“
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Schreiben Sie uns bitte Ihre Fragen, Anmerkungen und Meinungen an: [email protected]. Oder senden Sie uns eine Sprach- oder Textnachricht unter 0172-7782384.
Nach tagelangen Protesten und einem blutigen Vorgehen des Regimes steht Iran unter massivem innerem Druck. Warum das Regime trotzdem hält – und weshalb gerade wirtschaftliche Machtstrukturen einen Sturz verhindern.
Landesweite Demonstrationen, gewaltsame Niederschlagungen und Hinrichtungen haben international den Eindruck eines Systems am Abgrund entstehen lassen. Aber der Machtapparat hält bisher – getragen von Revolutionsgarden, einer Elite mit wirtschaftlichen Verflechtungen. „Das Regime ist delegitimiert, aber noch geschlossen“, sagt Rainer Hermann, Iran-Experte und früherer Nahost-Korrespondent der F.A.Z.
Hosts: Kati Schneider und Falk Heunemann
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F.A.Z. PRO Weltwirtschaft
Teherans rote Linien, Trumps maximaler Druck
Sie verlangen Kugelgeld für die Leichen
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