F.A.Z. Einspruch

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F.A.Z. Einspruch episodes

  • #413: Block-Anwalt Bott und Ex-Datenschutzbeauftragte Specht-Riemenschneider live von der Uni Bochum
    F.A.Z. Einspruch

    Mit Ingo Bott, dem Strafverteidiger von Christina Block, und der früheren Bundesdatenschutzbeauftragten Louisa Specht-Riemenschneider diskutieren wir, ob sich ein Jurastudium in KI-Zeiten noch lohnt.

    In Folge 413 des F.A.Z. Einspruch Podcasts sind wir zu Gast an der Ruhr-Universität Bochum. Vor einem Live-Publikum diskutieren wir über den Wandel der juristischen Arbeitswelt: Wie verändert Künstliche Intelligenz die Juristerei? Lohnt sich ein Jurastudium noch? Und wie muss sich die juristische Ausbildung auf den technologischen Wandel einstellen? Darüber sprechen Reinhard Müller und Finn Hohenschwert mit zwei spannenden Gästen.

    Louisa Specht-Riemenschneider kennt das Recht aus verschiedenen Perspektiven. Sie war von September 2024 bis September 2026 Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit und lehrt an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn unter anderem Bürgerliches Recht, Datenrecht und das Recht der Künstlichen Intelligenz.

    Unser zweiter Gast ist Ingo Bott, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht. Er berichtet aus der anwaltlichen Praxis und gibt Einblicke in die Herausforderungen des Berufsalltags. Natürlich sprechen wir auch über die aktuellen Entwicklungen im Strafprozess gegen Christina Block, in dem Bott sie vor dem Landgericht Hamburg vertritt.

    Hosts: Finn Hohenschwert, Reinhard Müller

    Mitarbeit: David Brucklacher, Kevin Gremmel

    Mehr zum Thema

    Block und die Grenzen der Pressefreiheit

    Mit KI das Jurastudium modernisieren

    Welche AfD-Mail ist echt, welcher Screenshot gefälscht?

    1 hr 23 min
  • #412: Kommt jetzt das Wahlrecht für alle?
    F.A.Z. Einspruch

    Rot-Grün-Rot will in Berlin das Wahlrecht ausweiten: Wer mehr als fünf Jahre in Deutschland lebt, soll auch ohne deutschen Pass wählen dürfen. Außerdem sprechen wir mit Gregor Thüsing, designierter Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof.

    Wer ist das Volk? Und wer darf über die Politik mitentscheiden? Nur Menschen mit deutschem Pass oder auch Ausländer? Darüber sprechen wir in Folge 412 des F.A.Z. Einspruch Podcast.

    Anlass sind die Sondierungen von Rot-Grün-Rot in Berlin. Die drei Parteien wollen sich „im Rahmen unserer Kompetenzen“ für ein Wahlrecht für alle auf kommunaler und Landesebene einsetzen, die länger als fünf Jahre in Berlin leben. In Zahlen ausgedrückt dürften dann rund 600.000 mehr Berliner zur Wahl antreten. Wir sprechen darüber, warum dieses Thema an den Grundfesten unseres Zusammenlebens rüttelt und ob ein solches geändertes Wahlrecht mit dem Grundgesetz vereinbar wäre.

    Danach blicken wir auf die sogenannten AfD-Leaks: Unbekannte veröffentlichten im Internet Daten, bei denen es sich um rund 421.000 AfD-E-Mails handeln soll. Noch unklar ist, woher das Material stammt und wie authentisch es ist. Wir rücken explizit die rechtliche Dimension des Falles in den Vordergrund: Machen sich Bürger und Journalisten womöglich strafbar, wenn sie das Material auf ihrem einen PC oder Smartphone herunterladen?

    Anschließend blicken wir noch einmal nach Berlin. Das dortige Verwaltungsgericht hat in dieser Woche ein Urteil gefällt, das bundesweit Aufsehen erregt: Eine Schule darf, so das Gericht, per Schulordnung die Ausübung demonstrativer religiöser Riten verbieten. Über die Folgen dieser Entscheidung sprechen wir mit Professor Hans Michael Heinig von der Georg-August-Universität in Göttingen.

    Im Anschluss ist Professor Gregor Thüsing von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zu Gast. Er ist der designierte deutsche Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof. Mit ihm sprechen wir darüber, was ein Generalanwalt macht, wie man das wird und warum es richtig ist, über Konflikte zwischen Nationalstaaten und Europäischer Union offen zu sprechen.

    Das „Gerechte Urteil“ kommt in dieser Woche vom Bayerischen Obersten Landesgericht. Das oberste ordentliche Gericht des Freistaates Bayern hat entschieden, dass der Betrieb von Festzelten auf dem Oktoberfest nicht europaweit ausgeschrieben werden muss. Wir klären, ob in diesem Fall nun wirklich das letzte Wort gesprochen ist.

    Themen der Sendung

    03:43: Studiogespräch Ausländerwahlrecht

    10:11: Studiogespräch AfD-Leaks

    15:25: Interview Prof. Heinig zum Verbot religiöser Rieten an Schulen

    33:38: Interview Prof. Thüsing, designierter Generalanwalt am EuGH

    54:29: Gerechtes Urteil: Festzelte auf dem Oktoberfest

    Hosts: Reinhard Müller, Frederik Orlowski

    Mitarbeit: David Brucklacher, Kevin Gremmel

    Mehr zum Thema

    Dürfen Menschen ohne deutschen Pass bald in Berlin wählen?

    Die AfD versucht den Schaden zu begrenzen

    Ein Bonner Professor soll Generalanwalt am EuGH werden

    59 min
  • #411: Wer ist die Juristin und Friedensnobelpreisträgerin Navi Pillay?
    F.A.Z. Einspruch

    Warum die Nobelpreisvergabe auch ein Signal an Trump ist, diskutieren wir mit Alexandra Kemmerer. Außerdem: ein Urteil zur Landarztquote und die Rechte von Autoren im Zeitalter von KI.

    Es kommt nicht häufig vor, dass Juristen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet werden. Grund genug, in Folge 411 des F.A.Z. Einspruch Podcasts einen genaueren Blick auf die Südafrikanerin Navanethem „Navi“ Pillay zu werfen, die in diesem Jahr mit dem renommierten Preis ausgezeichnet wurde. Über ihre Arbeit sprechen wir mit Alexandra Kemmerer, Leiterin des Berliner Büros des Max-Planck-Instituts für ausländisches Öffentliches Recht und Völkerrecht.

    Anschließend geht es um ein Thema, das unter Medizinern für Gesprächsstoff sorgt: die sogenannte Landarztquote. Mit öffentlich-rechtlichen Verträgen verpflichten sich angehende Mediziner, nach ihrer Ausbildung mindestens zehn Jahre lang in unterversorgten Regionen zu arbeiten. Die Vereinbarungen beschäftigen inzwischen die Gerichte. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat dazu nun die bundesweit erste verwaltungsgerichtliche Entscheidung getroffen.

    Danach sprechen wir mit Marcus Jung, Wirtschaftsredakteur der F.A.Z., über Künstliche Intelligenz und Urheberrecht in der Buchbranche. Auf der Frankfurter Buchmesse wurde intensiv darüber diskutiert, welche Rechte Autoren an ihren Werken haben und unter welchen Bedingungen diese zum Training von KI-Systemen genutzt werden dürfen.

    Auf der Frankfurter Buchmesse haben wir auch den juristischen Literaturtipp dieser Woche aufgezeichnet. Reinhard Müller spricht mit dem Kölner Medienrechtler Rolf Schwartmann über sein neues Buch „Über Leben mit KI“.

    Themen der Sendung

    03:12: Interview mit Alexandra Kemmerer über die Friedensnobelpreisträgerin Navi Pillay

    32:12: Studiogespräch über die Landarztquote

    42:34: Interview mit Marcus Jung über KI in der Buchbranche

    59:25: Juristischer Literaturtipp von der Frankfurter Buchmesse: „Über Leben mit KI“ mit Rolf Schwartmann

    Hosts: Patrick Bahners, Finn Hohenschwert

    Mitarbeit: David Brucklacher, Kevin Gremmel

    Mehr zum Thema

    Eine Auszeichnung, die für Trump ein Affront sein dürfte

    „Es wird mit den Träumen junger Menschen gespielt“

    „Wie viel ist kreative Arbeit noch wert?“

    1 hr 21 min
  • #410: Wäre eine Zuckersteuer verfassungswidrig?
    F.A.Z. Einspruch

    Klingbeil will sie, der Kanzler tritt auf die Bremse. Und was sagt das Grundgesetz? Mit Rechtsprofessor Henning Tappe sprechen wir über die geplante Steuer auf Cola, Energydrinks & Co.

    Der Gesetzentwurf zur Zuckersteuer von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) stößt im Kanzleramt auf Widerstand. Weil er von den Empfehlungen einer Finanzkommission abweicht, hat das Kanzleramt die Vorlage vorerst gestoppt. Vom Tisch ist die Steuer damit jedoch nicht. Im Gegenteil: Viele Beobachter rechnen damit, dass sie trotz der Vollbremsung aus dem Kanzleramt letztlich kommen wird.

    Doch wäre eine solche Steuer überhaupt mit der Verfassung vereinbar? Sie soll schließlich nicht für alle zuckerhaltigen Lebensmittel gelten, sondern nur für bestimmte Produkte. Darüber sprechen wir mit Professor Henning Tappe von der Universität zu Köln.

    Anschließend geht es um die Vergesellschaftungspläne der Linken in Berlin. Ex-Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat in der vergangenen Woche in unserem Podcast erläutert, warum er die Pläne wirtschaftspolitisch für falsch hält. In dieser Woche nehmen wir die verfassungs- und gesetzesrechtlichen Grundlagen noch einmal genauer unter die Lupe. Denn das Thema spielt bei den Gesprächen über eine mögliche Regierungsbildung in Berlin weiter eine wichtige Rolle.

    Von Berlin geht es dann nach Karlsruhe, zum Bundesgerichtshof. Die Richter haben eine Preiserhöhungsklausel von Amazon Prime für unwirksam erklärt. Wir erklären, wer sich nun über niedrigere Beiträge freuen darf.

    Für das „Gerechte Urteil“ kehren wir schließlich nach Berlin zurück: Das Verwaltungsgericht hat die Haltung eines Hängebauchschweins im vierten Stock einer Altbauwohnung für unzulässig erklärt.

    Themen der Sendung

    05:46: Interview mit Prof. Henning Tappe zur Zuckersteuer

    23:54: Studiogespräch: Linke Vergesellschaftungspläne in Berlin

    39:23: Studiogespräch: Preiserhöhungsklausel bei Amazon Prime unwirksam

    48:07: Gerechtes Urteil: VG Berlin zu Hängebauchschwein in Altbauwohnung

    Hosts: Finn Hohenschwert, Reinhard Müller

    Mitarbeit: David Brucklacher, Kevin Gremmel

    Mehr zum Thema

    Wie linke Enteignungen gestoppt werden könnten

    Der Kampf um die Berliner Wohnungen

    Bundesgerichtshof kippt Amazons Preiserhöhungen


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    56 min
  • #409: Wie linke Enteignungen gestoppt werden könnten
    F.A.Z. Einspruch

    Ex-Justizminister Marco Buschmann über die Vergesellschaftungspläne in Berlin. Und: Was ist dran an den Vorwürfen der Linken gegen Alexander Dobrindt und Katharina Reiche?

    Wie weit darf der Staat in den Wohnungsmarkt eingreifen? Und wer kann Pläne zur Vergesellschaftung großer Wohnungsgesellschaften stoppen? Darüber sprechen wir in Folge 409 des F.A.Z.-Einspruch-Podcasts mit Marco Buschmann (FDP). Der frühere Bundesjustizminister meint, dass der Bund den linken Enteignungsplänen einen Riegel vorschieben darf. Rechtlich ist das aber nicht unumstritten. Außerdem zieht er im Gespräch Bilanz der schwarz-roten Bundesregierung. Sein Urteil: Sie sei „linker“ als die Ampel-Regierung.

    Auch im anschließenden Studiogespräch geht es um die Linke. Die hat rechtliche Schritte gegen Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) eingeleitet. Im Fall Dobrindt geht es um zwei Äußerungen in der Talkshow von Maybrit Illner, die strafrechtliche Folgen haben könnten. Bei Reiche steht ein Instagram-Beitrag im Mittelpunkt, der gegen das staatliche Neutralitätsgebot verstoßen könnte. Wir analysieren, was rechtlich an den Vorwürfen dran ist.

    Das „Gerechte Urteil“ kommt aus Sachsen. Das dortige Oberverwaltungsgericht hat über die Nichtzulassung einer Lehramtsanwärterin zum Referendariat entschieden. Der Fall ist examensrelevant und politisch aufgeladen: Die Bewerberin ist die Tochter des Publizisten und Aktivisten der neurechten Bewegung Götz Kubitschek.

    Themen der Sendung

    02:17: Interview mit Marco Buschmann (FDP) über Vergesellschaftungen

    27:00: Studiogespräch über linke Vorwürfe gegen Dobrindt und Reiche

    38:29: Gerechtes Urteil: OVG Sachsen über Kubitscheks Tochter

    Hosts: Finn Hohenschwert, Reinhard Müller

    Mitarbeit: David Brucklacher, Kevin Gremmel


    Mehr zum Thema

    Das Ende der Vergesellschaftungsträume

    Erfolgreich enteignen und hetzen?

    Verstaatlichen, verschulden, versteuern: Was die Berliner Linke plant


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    48 min
  • #408: Mautdebakel und Maskendeals vor Gericht
    F.A.Z. Einspruch

    Zwei politische Skandale werden derzeit vor Gericht aufgearbeitet. Außerdem spricht der frühere Verfassungsrichter Udo Di Fabio über eine mögliche Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten.

    In Folge 408 analysieren wir mit dem Bonner Staatsrechtler und ehemaligen Richter des Bundesverfassungsgerichts Udo Di Fabio die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen. Welche politischen, vor allem aber verfassungsrechtlichen Folgen haben die Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern? Di Fabio wird in CDU-Kreisen außerdem als möglicher Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten gehandelt. Wir haben ihn gefragt, ob er sich dieses Amt vorstellen könnte.

    Anschließend sprechen wir über zwei politische Affären, die derzeit vor Gericht aufgearbeitet werden: Andreas Scheuer (CSU) muss sich vor dem Landgericht Berlin im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut verantworten. Ihm wird vorgeworfen, vor dem Untersuchungsausschuss falsch ausgesagt zu haben. Derweil verhandelt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe über die Maskengeschäfte von Jens Spahn (CDU): Durfte der Bund von den bereits geschlossenen Verträgen zurücktreten?

    Mit dem Leiter der Inspektion für schwere und Organisierte Kriminalität im Polizeipräsidium Frankfurt, Christian Pfister, sprechen wir über die jüngste Serie von Brandanschlägen in Frankfurt und das Phänomen „Violence as a Service“.

    Das Gerechte Urteil kommt vom Bundesverfassungsgericht. Die Karlsruher Richter haben sich mit der Frage beschäftigt, ob die Polizei alle Zimmer einer WG durchsuchen darf, wenn nur gegen einen Mitbewohner ermittelt wird.

    Themen der Sendung

    03:23: Udo Di Fabio zu den Landtagswahlen und der Bundespräsidentenwahl

    24:51: Studiogespräch zu den Prozessen zur Maut- und Maskenaffäre

    36:55: Christian Pfister zur Frankfurter Brandanschlagsserie

    50:26: Gerechtes Urteil: BVerfG zu Durchsuchungen in WG's

    Hosts: Finn Hohenschwert, Katharina Iskandar

    Mitarbeit: David Brucklacher, Kevin Gremmel


    Mehr zum Thema

    „Ich habe nicht die Unwahrheit gesagt“

    Muss der Bund doch keine Milliarden nachzahlen?

    Anschläge in Frankfurt mit Bezügen zur Organisierten Kriminalität


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    59 min
  • #407: Stephan Harbarth über Sachsen-Anhalt, Parteiverbote und die Richterwahl
    F.A.Z. Einspruch

    Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts ist zu Gast bei der F.A.Z. Im Podcast vor Publikum spricht er über aktuelle Fragen aus Recht, Justiz und Politik – von Parteiverbotsverfahren bis zur Wahl von Verfassungsrichtern.

    Das Bundesverfassungsgericht feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Im September 1951 wurde das höchste deutsche Gericht in Karlsruhe feierlich eröffnet. Aus dem Grund war der Präsident des Gerichts, Stephan Harbarth, zu Gast im F.A.Z. Tower in Frankfurt - für eine eine Live-Aufzeichnung des F.A.Z.-Einspruch-Podcasts.

    Gemeinsam mit Reinhard Müller und Finn Hohenschwert blickt Harbarth auf die Geschichte des Gerichts zurück und spricht über die Herausforderungen, vor denen das Bundesverfassungsgericht in Zukunft steht. Es geht aber auch um Fragen, die die Gegenwart betreffen: die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, mögliche Parteiverbotsverfahren und die Wahl der Richter des Bundesverfassungsgerichts.

    Themen der Sendung

    00:46: Begrüßung von F.A.Z.-Herausgeber Berthold Kohler

    08:04: Prof. Stephan Harbarth im Gespräch

    Hosts: Finn Hohenschwert, Reinhard Müller

    Mitarbeit: David Brucklacher, Kevin Gremmel


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    „Es gibt in der Demokratie kein Recht auf Wiederwahl“

    75 Jahre Karlsruhe, 100 Newsletter und 400 Podcast Folgen

    Wie ungeschickt kann man sein?


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    1 hr 12 min
  • #406: Frauke Brosius-Gersdorf über ihre gescheiterte Richterwahl
    F.A.Z. Einspruch

    Wir sprechen mit der Potsdamer Rechtsprofessorin über die Ereignisse im Sommer 2025. Außerdem: Was folgt aus der Wahl in Sachsen-Anhalt?

    Im Sommer 2025 stand der Deutsche Bundestag vor der Aufgabe, drei neue Richter für das Bundesverfassungsgericht zu wählen. Was dann folgte, ist allgemein bekannt: Nachdem der zuständige Richterwahlausschuss zunächst grünes Licht gegeben hatte, wurde die Wahl durch das Plenum kurzfristig abgesagt. Im August erklärte Frauke Brosius-Gersdorf, für das Amt nicht länger zur Verfügung zu stehen, um die innerhalb der Regierungskoalition entstandene Blockade zu lösen.

    In Folge 406 des F.A.Z. Einspruch-Podcasts diskutieren wir mit der Potsdamer Staatsrechtslehrerin darüber, wie sie die Ereignisse erlebt hat. Sie hat soeben unter dem Titel „Wahl und Wahrheit“ ein Buch veröffentlicht, in dem sie Vorschläge macht, wie einer weitergehenden Politisierung der Richterwahl vorgebeugt werden kann. Auch ihre Kritik an der Berichterstattung der F.A.Z. kommt im Gespräch mit ihr zur Sprache.

    Am Sonntag hat Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag gewählt. Wir sprechen über die Unterschiede zwischen „Bundestreue“ und „Bundeszwang“ und schauen, wie eine mögliche Patt-Situation bei der Wahl des Ministerpräsidenten aufzulösen wäre.

    Themen der Sendung

    12:55: Interview mit Frauke Brosius-Gersdorf

    1:01:16: Studiogespräch: Was passiert jetzt in Sachsen-Anhalt?

    Mehr zum Thema

    War es ein schwerer Fehler?

    Die AfD und die „Pflicht zur Bundestreue“

    Wie es in Sachsen-Anhalt jetzt weitergeht


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    1 hr 20 min
  • #405: Was, wenn die AfD Sachsen-Anhalt regiert?
    F.A.Z. Einspruch

    Mit dem Staatsrechtler Klaus Ferdinand Gärditz analysieren wir, welchen Einfluss die AfD in Sachsen-Anhalt nach der Wahl nehmen könnte – und wo dabei die rechtlichen Grenzen liegen.

    Am Sonntag wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. In den Umfragen liegt die AfD deutlich vor der CDU. Sollte sie die absolute Mehrheit der Sitze erringen, könnte sie den politischen Kurs des Landes weitgehend allein bestimmen. Einen Vorgeschmack darauf, was das bedeuten könnte, gibt das Wahlprogramm der Partei. Welche ihrer Forderungen ließen sich tatsächlich umsetzen? Was könnte die AfD mit einer absoluten Mehrheit im Landtag verändern – und wo setzt das Grundgesetz ihrer Politik Grenzen? Darüber sprechen wir mit dem Bonner Rechtsprofessor Klaus Ferdinand Gärditz.

    Von Sachsen-Anhalt geht es anschließend nach Niedersachsen. Vor dem Landgericht Braunschweig wird derzeit der Absturz einer Germanwings-Maschine im März 2015 aufgearbeitet. Die Katastrophe liegt inzwischen mehr als zehn Jahre zurück. Trotzdem werden die damaligen Ereignisse jetzt noch einmal vor Gericht aufgerollt. Wir schauen uns an, warum das Verfahren so lange auf sich warten ließ, worum es dabei geht und welche Fragen bis heute offen sind.

    Im „Gerechten Urteil“ geht es schließlich um einen scheinbar alltäglichen Fall mit einer durchaus kniffligen juristischen Frage: Wo verläuft die Grenze zwischen Diebstahl und Computerbetrug? Auslöser ist die Panne eines Zigarettenautomaten – und die Frage, was rechtlich daraus folgt, wenn sich jemand diese Panne zunutze macht.

    Themen der Sendung

    03:36: Interview mit Prof. Gärditz zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

    32:27: Studiogespräch zum Germanwings-Absturz 2015

    38:12: Gerechtes Urteil: Austricksen eines Zigarettenautomaten

    Mehr zum Thema

    Warum wir den völkischen Teil der AfD verbieten wollen

    Warum spricht alle Welt über die AfD?

    Die Angehörigen verlangen endlich Aufklärung


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    46 min
  • #404: Mit Jura im Ausland arbeiten
    F.A.Z. Einspruch

    „Juristen werden überall gebraucht“ – auch im Ausland. Ein Diplomat und ein Professor erzählen, wie sie mit ihrem deutschen Staatsexamen nach Südkorea und Australien gekommen sind.

    Unsere Sommerserie geht in die letzte Runde. In den vergangenen Wochen haben wir uns ganz unterschiedliche Karrierewege für Juristen angeschaut und mit Richtern, Staatsanwälten, Notaren, Verwaltungsbeamten, Großkanzleianwälten und vielen anderen spannenden Juristen gesprochen. Zum Abschluss richten wir den Blick über die deutschen Grenzen hinaus: Wie kann man mit einem deutschen Staatsexamen im Ausland arbeiten?

    Ein möglicher Weg führt ins Auswärtige Amt. Darüber sprechen wir mit Leon Muthunayake. Er studierte Jura in Freiburg, absolvierte im Anschluss die Attachéausbildung in Berlin und arbeitete zunächst in der Zentrale des Auswärtigen Amts im Referat für völkerrechtliche Fragen und internationale Gerichtsbarkeit. Seit Juli 2026 ist er Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an der Deutschen Botschaft in Seoul. Im Gespräch erzählt er von seinem Weg ins Auswärtige Amt und davon, welche Möglichkeiten sich Juristen dort eröffnen.

    Doch auch eine wissenschaftliche Karriere im Ausland ist möglich. Wie der Sprung von Deutschland an eine ausländische Universität gelingt, berichtet uns Professor Jürgen Bröhmer von der Murdoch University in Perth. Seit zwanzig Jahren lebt und arbeitet der Jurist in Australien. Er erzählt, wie sein Wechsel nach Down Under ablief, welche Herausforderungen ihn erwarteten und was er jungen Juristen rät, die selbst eine Karriere im Ausland anstreben.

    Themen der Sendung

    04:50: Interview mit Leon Muthunayake vom Auswärtigen Amt

    28:11: Interview mit Prof. Jürgen Bröhmer von der Murdoch University

    Mehr zum Thema

    Mit Jura in die Wissenschaft und zum Repetitor

    Mit Jura in die Großkanzlei

    Mit Jura eine eigene Kanzlei gründen


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Ukraine-Krieg, Datenschutz, Mord und Totschlag: Keine Woche vergeht, ohne dass neue Gesetze und Urteile die Öffentlichkeit beschäftigen. Jeden Mittwoch verhandeln wir die wichtigsten Themen im Podcast für Recht, Justiz und Politik mit ausgewiesenen Fachleuten und haben dabei stets im Blick, welche Bedeutung juristische Themen in der Praxis, aber auch für die Examensvorbereitung von Studenten und Referendaren haben.

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