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Die Öffentlich-Rechtlichen stehen heute vor großen Herausforderungen: technologischer Wandel, politische Veränderungen, drohende Reichweiten- und Relevanzverluste. Die ARD, die in diesem Jahr ihren 75. feiert, ist besonders gefordert. Ihr Vorsitzender, Florian Hager, spricht mit Christoph Bornschein über Gründe und Details.
Als Expertin für internationale Digitalpolitik, Technologieberaterin und Autorin liefert Frederike Kaltheuner informierte Einschätzungen zu künstlicher Intelligenz und den entsprechenden Diskursen, Anwendungen, Szenarien. Mit Christoph Bornschein spricht sie über Sicherheiten, Risiken, Wettbewerb, Souveränität und Irrtümer.
Christoph Bornschein spricht nach der Bundestagswahl mit Christina Lang, CEO der DigitalService GmbH, der Digitalisierungseinheit des Bundes. Diese Sonderausgabe widmet sich einem notorisch unterdiskutierten Thema: der Möglichkeit und der Notwendigkeit eines modernen, digitalen Staates. Wie kann ein Kanzler Friedrich Merz, wie kann eine Große Koalition hier eine kritische Geschwindigkeit erreichen? Bornschein und Lang diskutieren Ansätze und Spielräume in einem Bereich, in dem sich alle einig zu sein scheinen, und in dem doch so wenig passiert.
Christoph Bornschein spricht mit Mikko Huotari, Direktor des Mercator Institute for China Studies (MERICS). Der Experte gibt Einblicke in das große Unbekannte: China. Es ist ein Gespräch über Chinas tiefgreifenden Wandlungsprozess der vergangenen Jahrzehnte, seine ehrgeizige Industrie- und Innovationspolitik und die daraus resultierenden Herausforderungen für Europa und die USA. „Wandel durch Handel“ wird in diesem Gespräch neu interpretiert – allerdings ganz anders, als viele es vor 30 Jahren erwartet hätten.
Kurz vor der Bundestagswahl spricht Christoph Bornschein mit Damian Boeselager, Europaparlamentarier und Gründer der Partei Volt. Ein politischer und gesellschaftlicher Rundumschlag, der deutlich macht, welche entscheidenden Themen – Digitalisierung, Klimaschutz oder Innovationskraft – durch den aktuellen Fokus auf Migration als Hauptproblem Deutschlands ignoriert werden.
Sikkra Jendis, Geschäftsführerin der Tafel Deutschland e.V., spricht mit Christoph Bornschein kurz vor dem Weihnachtsfest über einen anderen Blick auf die Dinge in Sachen „Armut in Deutschland“ und warum diese strukturell bedingt ist und nicht nur selbstverschuldet. Warum muss es fast 1000 Tafeln mit 2000 Ausgabestellen und rund 60.000 ehrenamtlichen Helfern in Deutschland geben? Jendis beantwortet auch die Frage wie Digitalisieurng helfen kann, das zu ändern.
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Henrik Falk ist seit Anfang des Jahres 2024 Vorstandsvorsitzender der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Er führt ein Unternehmen mit mehr als 15.000 Mitarbeitern, die für das Vorankommen in Berlin sorgen sollen. Die BVG ist das größte Nahverkehrsunternehmen Deutschlands. Er spricht mit Christoph Bornschein über die Digitalisierung der Verkehrsströme, Autos in der Stadt und Radfahrer sowie den intermodalen Verkehr der Zukunft. Er weiß, dass dafür digitale Plattformen erforderlich sind, weiß aber auch, dass die nicht unbedingt in der klassischen DNA eines ÖPNV-Unternehmens verankert sind. Was also wird aus der Mobilitätswende? Und was ist das überhaupt? Prädikat: Hörenswert.
Der Staatssekretär im Innenministerium hat keinen einfachen Job. Der Föderalismus ist für eine homogene IT-Landschaft nicht gerade förderlich – um es gelinde auszudrücken. Dennoch sieht Richter Fortschritte bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Und er hat noch viel vor. Reinhören lohnt sich!
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Wie überall wird der Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte auch im Gespräch mit Christoph Bornschein für seinen nüchternen, informierten, einordnenden Blick auf die Gesellschaft geschätzt. Im Nachgang der Europawahl sprechen sie über politische und individuelle Kommunikation, über Transformation und Risikoaversität. Sie streifen Olaf Scholz’ Erklärgeiz und Robert Habecks Erklärmanie ebenso wie die Zukunftsorientierung von Wahlen, die Verlusterfahrungen junger Menschen, die Herausforderungen einer komplexer werdenden Welt – mit Tiefgang und doch kompakt, realistisch und optimistisch.
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Von der Straße ins EU-Parlament: Als „sonstige politische Vereinigung” steht die Letzte Generation auf dem Wahlzettel der Europawahl. Ihr Anliegen ist unverändert dringlich, ihr Mittel bleibt der Protest. Spitzenkandidatin Lina Johnsen erklärt, wie sich die Bewegung vor Vereinnahmung und Institutionalisierung schützen will und warum sie eher „Aktivistin mit Hausausweis” als Parlamentarierin sein wird. Ein Gespräch über Ehrlichkeit und Verantwortung, Populismus und Wissenschaft, die Grenzen kompromissgetriebener Politik und den ewigen Elefanten im Raum.
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