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Das berühmte Stimmungstief nach dem Urlaub. Im Extremfall kann es sogar von Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen begleitet werden. Und von schlechter Laune sowieso. Es handelt sich hierbei um ein temporäres, kurzzeitiges Stimmungstief, das im Normalfall wieder von alleine vergeht. Grund kann übrigens sein, dass man einen zu geringen Erholungswert im Urlaub gehabt hat. Oder man startet nahtlos vom Urlaubsflieger in den Büro-Stress.
Der Körper braucht aber ein paar Tage zum „Ankommen“.
Tipp Nr. 1
Tipp Nr. 2
Tipp Nr. 3
Der Podcast der fidas Steuerberater Österreich. Mit News zu Wirtschaft, Steuern und Recht. Kurz und knackig in 5 bis 7 Minuten präsentiert. www.fidas.at
1. Krankschreiben lassen und Arbeitgeber informieren
In welcher Form muss ich ihm das mitteilen? Reicht hier eine WhatsApp Nachricht aus?
Wichtig auch: Die Krankenstands Bestätigung. Sobald man wieder zu arbeiten beginnt, ist sie unaufgefordert vorzulegen.
Wichtig: Ist man nur zwei Tage krank, werden diese Tage sehr wohl als Urlaubstage gerechnet.
3. Was passiert, wenn ich mich im Urlaub mit COVID infiziere und in Quarantäne muss?
Hier gibt es zwei Szenarien:
Werde ich noch VOR meinem Urlaubsantritt abgesondert und würde sich die Quarantäne mit meinem geplanten Urlaub überschneiden, dann kann ich von dem noch nicht angetretenen Urlaub einseitig zurücktreten.
NACH Urlaubsantritt habe ich diese Rücktritts-Berechtigung nicht mehr. Hier ist dann im Einzelfall zu klären, ob der Erholungszweck des Urlaubs gegeben ist, oder eben nicht.
Sprich: Eine verhängte Quarantäne schließt den Erholungszweck des Urlaubs nicht automatisch zur Gänze aus. Bin ich symptomlos, dann bleibt es grundsätzlich bei der ursprünglichen Urlaubsvereinbarung. Habe ich allerdings Symptome, dann unterbricht die COVID-Erkrankung meinen Urlaub – allerdings auch nur dann, wenn sie mehr als 3 Kalendertage dauert und nicht grob fahrlässig oder vorsätzlich herbeigeführt wurde.
4. Wer zahlt bei einer Quarantäne im Ausland den unfreiwillig verlängerten Aufenthalt?
Pauschale Aussagen sind hier leider nicht möglich. Am besten kontaktiert man hier (schon vorab!) seinen Reiseanbieter bzw. seine Kranken- oder Reiseversicherung.
Es hängt auch davon ab, ob man die Reise pauschal oder individuell gebucht hat.
Bei Pauschalreisen übernimmt das in der Regel der Reiseveranstalter – für einen Zeitraum von maximal 3 Nächten, wenn die vereinbarte Rückreise aufgrund unvermeidbarer und außergewöhnlicher Umstände nicht möglich ist.
Kosten, die über diese 3 Tage hinausgehen müssen Reisende selbst bezahlen. Ausnahme: Anderen Institution (zum Beispiel Behörden) übernehmen diese. Von dieser Kostenbeschränkung ausgenommen sind Personen mit eingeschränkter Mobilität und deren Begleitpersonen, Schwangere und unbegleitete Minderjährige sowie Personen, die besondere medizinische Betreuung benötigen.
Bei Individualreisen übernehmen manche Länder die Mehrkosten, die entstehen, wenn ein Urlauber aufgrund einer behördlichen Quarantäne-Anordnung den Urlaubsort nicht verlassen darf und so seinen Aufenthalt verlängern muss.
Achtung: Es gelten die Bestimmungen des jeweiligen Landes.
Danke für diese Informationen. Wir wünschen allen einen gesunden und erholsamen Urlaub.
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Kleinunternehmer sind Unternehmer, die im Inland ihr Unternehmen betreiben und deren Jahresumsatz 35.000 EUR jährlich nicht überschreitet.
Nicht in diese Grenze einbezogen werden zum Beispiel:
Einmal in fünf Jahren darf die Grenze um max. 15 % überschritten werden.
Unecht steuerbefreit bedeutet
• du musst von den Einnahmen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt bezahlen (→ keine Umsatzsteuer in Ausgangsrechnungen)
Option zur Umsatzsteuerpflicht
Wer meint, dass die Umsatzsteuerbefreiung nachteilig ist (z.B. wegen hoher Vorsteuern in der Gründerphase; Kunden sind hauptsächlich vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmer), kann auf sie verzichten (Optionserklärung).
Du bist mindestens für das Jahr, für das du die Erklärung abgegeben hast und für weitere 4 Jahre gebunden. Erst nach Ablauf dieser Bindungsfrist kannst du die Optionserklärung widerrufen. Der Widerruf hat bis zum Monatsletzten des ersten Kalendermonates jenes Kalenderjahres zu erfolgen, ab dem er gelten soll.
Vorschriften zur Rechnungsausstellung
Wichtig:
Im Gegensatz zu anderen Unternehmern musst du auf deinen Rechnungen die UID-Nummer nicht anführen. Du musst jedoch einen Hinweis auf die Steuerfreiheit geben. Denkbar wäre der Zusatz: „Umsatzsteuerfrei aufgrund der Kleinunternehmerregelung“.
Umsatzsteuervoranmeldung und Jahreserklärung
Tücken der Kleinunternehmerregelung
Ein weiteres Problem liegt in der langen Bindungsfrist der Optionserklärung (5 Jahre).
Bei Fragen helfen Dir die Fidas-Steuerberater gern weiter.
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Wie funktioniert die 4-Tage-Woche?
Bei einer 4-Tage-Woche wird die gesamte Wochenarbeitszeit regelmäßig auf vier Tage verteilt. Dabei kann die tägliche Normalarbeitszeit auf bis zu 10 stunden ausgedehnt werden, ohne, dass dabei Überstunden anfallen.
Das gilt auch für Teilzeitarbeitskräfte. In diesem Fall kann die Normalarbeitszeit auch auf weniger als 4 Tage verteilt werden.
Notwendig ist hierzu wie immer eine Betriebsvereinbarung (in Betrieben mit Betriebsrat) bzw. Einzelvereinbarung wenn es keinen Betriebsrat gibt.
Dabei ist es egal, an welchen Tagen der Kalenderwoche gearbeitet wird. Die Arbeitstage müssen nicht einmal zusammenhängen.
3 Tage in der Kalenderwoche müssen aber jedenfalls frei bleiben. Wird an einem der drei freien Tage gearbeitet, so liegen Überstunden vor, die im Verhältnis 1:1,5 abzugelten sind.
Worauf müssen Arbeitgeber noch achten?
Wenn regelmäßig an den eigentlich freien Tagen gearbeitet wird, wenn auch nur für wenige Stunden, dann besteht das Risiko, dass die Vereinbarung über die 4-Tage-Woche in eine 5-Tage-Woche umqualifiziert wird.
Ebenfalls gibt es Kollektivverträge, die spezielle Bestimmungen zur 4-Tage-Woche haben. Etwa der KV für Angestellte & Lehrlinge im Handel.
Welche Vorteile hat die Vier-Tage-Woche?
Und wo ist der Haken?
Nicht alle Branchen/Unternehmen werden dieses Modell nutzen können. Etwa Start-ups, oder produzierende Unternehmen! Hier bedeutet ein zusätzlicher freier Tag auch einen Tag ohne abgeschlossene Verträge oder ohne Produktion (Verkauf) von Produkten. Somit könnte die Konkurrenz dies ausnutzen.
Regelmäßig 4 Tage 10 Stunden arbeiten ist auch ganz schön anstrengend
Ja, auch hierbei muss man bedenken, dass ich nicht einfach meine Mitarbeiter 40 Stunden in 4 statt wie üblich 5 Tagen arbeiten lassen kann. Das kann sich nämlich auch auf die Gesundheit auswirken. Nicht bei jedem, aber viele wollen oder können das eventuell auch nicht (z.B. Kinderbetreuung – wenn die Kinderkrippe bereits am frühen Nachmittag schließt…) Da hilft mir dann auch der zusätzliche freie Tag nichts.
Wie wirkt sich das auf den Urlaubsanspruch aus?
Dazu gibt es eine kurze Antwort:
Gibt es Länder, die dieses Modell bereits umsetzen?
Island testet seit 2015 die 4-Tage-Woche mit 35 statt 40 Wochen-Stunden. Wissenschaftlich begleitet von einer Langzeitstudie (2015-2019). Mit dem Ergebnis:
Und Spanien hat gerade ein Pilotprojekt gestartet (im Herbst 2021) und möchte damit auch mehr Jobs schaffen. Denn für 5 Beschäftigte, die einen Tag in der Woche weniger arbeiten, lässt sich eine weitere Vollzeitkraft einstellen.
Wir sind auf jeden Fall gespannt, was hier in Zukunft noch alles umgesetzt wird.
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Aller guten Dinge sind 3. Dieses 3. Paket ist aufgrund der Teuerungen und Rekord-Inflation notwendig. Die Regierung hat deshalb vor Kurzem ein Paket im Volumen von € 28 Milliarden (bis 2026) vorgestellt. Sofortmaßnahmen machen davon fünf Milliarden Euro aus, eine Milliarde gibt es für die Wirtschaft.
Die "Zuckerl" für Unternehmen und deren Mitarbeiter
Da gibt es zum Beispiel die “Strompreiskompensation”. Diese soll die Energiekosten mildern. Energieintensive Unternehmen sollen einen Direktzuschuss bekommen. Außerdem wurde die CO2 Bepreisung, welche im Juli hätte starten sollen auf Oktober verschoben.
Sehr interessant für Unternehmen ist die Teuerungsprämie für Mitarbeiter. Betriebe sollen MitarbeiterInnen eine Prämie von bis zu € 3000 im Jahr 2022 und 2023 steuer- und abgabenfrei auszahlen dürfen. Es muss sich dabei um zusätzliche Zahlungen handeln, die üblicherweise bisher nicht gewährt wurden. Sie erhöhen nicht das Jahressechstel und werden nicht auf das Jahressechstel angerechnet.
Ist das zusätzlich zu der Prämie mit EUR 3000 in Form einer Mitarbeitergewinnbeteiligung, die im Rahmen der Ökosozialen Steuerreform gewährt wurde oder wird das zusammen gerechnet?
Werden in den Kalenderjahren 2022 und 2023 sowohl eine Mitarbeitergewinnbeteiligung als auch eine Teuerungsprämie ausbezahlt, sind diese beiden in Summe nur insoweit steuerfrei, als sie insgesamt den Betrag von € 3.000 pro Jahr nicht übersteigen.
Bemerkenswert ist allerdings, dass -gemäß derzeitigem Stand - eine steuerfrei gewährte Gewinnbeteiligung im Kalenderjahr 2022 rückwirkend als Teuerungsprämie behandelt werden kann. Aus Sicht des Arbeitgebers wäre dies eine interessante Überlegung, denn die Teuerungsprämie soll – abweichend zur Mitarbeitergewinnbeteiligung – auch von anderen Abgaben außer der Lohnsteuer entlastet sein, wie der Kommunalsteuer und den ASVG-Sozialversicherungsbeiträgen.
Welche Entlastung gibt es für Privatpersonen?
Für Privatpersonen mit Hauptwohnsitz in Österreich soll es im Oktober € 500,- geben. Ganz unabhängig vom Wohnort. Dieser Betrag setzt sich aus dem nun erhöhten Klimabonus (€ 250,-) und einer Einmalzahlung von € 250,- zusammen. Kinder bekommen übrigens die Hälfte. Und für besonders betroffene Personengruppen, etwa Arbeitslose oder Mindest-PensionistInnen gibt es zusätzlich noch € 300,- extra.
Im August wird eine zusätzliche Einmalzahlung der Familienbeihilfe in Höhe von € 180,- pro Kind ausgezahlt. Außerdem wird die Erhöhung des Familienbonus von € 1500,- auf € 2000,- und die Erhöhung des Kindermehrbetrags vorgezogen.
Nächstes Jahr gibt es dann nochmals eine (wenn auch kleinere) Entlastung durch den Ausgleich der kalten Progression und der Inflationsanpassung der Familienbeihilfe. Letztere bringt ungefähr 20 Euro pro Monat zusätzlich.
Unter kalter Progression versteht man eine „heimliche Steuererhöhung“. Die ergibt sich, wenn man bei einer Einkommenssteigerung in einen höheren Steuersatz „hineinwächst“. Man bekommt eine Gehaltserhöhung aufgrund der Inflationsanpassung, springt aber dadurch in einen höheren Steuertarif und unterm Strich bleibt nach der Gehaltserhöhung letztlich weniger übrig.
Die Abschaffung dieser schleichenden Steuererhöhung" für ArbeitnehmerInnen wurde schon länger gefordert.
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Eine Meldepflicht zu Intrastat besteht für jeden Mehrwertsteuerpflichtigen, wenn ein bestimmter Schwellenwert betreffend alle physischen Warenlieferungen innerhalb der Union (Versendungen und/oder Eingänge von Waren in oder aus EU-Ländern) überschritten wird.
Empfängerinnen von Waren bzw. Versenderinnen von Waren müssen in Österreich dabei selbst dafür Sorge tragen, dass Meldungen über die Einfuhr bzw. Ausfuhr von Waren an die Statistik Austria durchgeführt werden, wenn die gesetzlich festgelegten Schwellenwerte überschritten werden.
Wozu gibt es die Intrastat-Meldung?
Die Intrastat-Meldung liefert einen wesentlichen Beitrag zur Erstellung der monatlichen Außenhandelsstatistik Österreichs. Die österreichische Außenhandelsstatistik erfasst Einfuhren und Ausfuhren beweglicher Güter und stellt damit eine wichtige wirtschaftliche Basisinformation über den grenzüberschreitenden Warenverkehr Österreichs mit dem Ausland dar.
Wie hoch sind die Schwellenwerte?
Meldepflicht besteht grundsätzlich für jede Mehrwertsteuerpflichtige, die innergemeinschaftliche Warenlieferungen (Versand und Eingänge) – auch unentgeltlich – tätigt. Diese Person verfügt allgemein über eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID). Ebenso muss im Warenverkehr innerhalb der Union die jährliche Gesamtsumme von 1.100.000 Euro erreicht oder überstiegen werden. Der Schwellenwert von 1.100.000 Euro gilt pro Verkehrsrichtung. Dies bedeutet, dass eine Intrastat-Meldung ab dem Monat der Überschreitung der Schwelle im Eingang oder in der Versendung für die jeweilige Verkehrsrichtung nötig wird.
Welche Meldefrist gibt es?
Wurde der Schwellenwert überschritten, müssen ab dem Monat, in dem die Überschreitung erfolgte, statistische Meldungen bis zum 10. Arbeitstag des Folgemonats an die Statistik Austria laufend monatlich abgegeben werden.
**Hinweis **
Wie läuft das ganze ab?
Sobald die gesetzlich vorgeschriebenen Schwellenwerte betreffend der Ein- und Ausfuhr von Waren innerhalb der Europäischen Union überschritten werden, muss die Meldepflichtige diese Meldungen ab 01.01.2022 zeitsparend auf elektronischem Weg über das kostenlose Intrastat-Online-Portal (RTIC) erstellen.
**Tipp **
Was passiert, wenn die Meldung nicht gemacht wird?
Wird der Meldepflicht nicht nachgekommen, erhält die Auskunftspflichtige nach einer ersten Mahnung von der Statistik Austria einen RSb-Brief mit der Aufforderung zur Meldung. Wird dieser Aufforderung weiterhin nicht Folge geleistet, ist die Statistik Austria verpflichtet, diesen Tatbestand dem Magistrat oder der Bezirkshauptmannschaft weiterzuleiten. Diese Behörden können in weiterer Folge Strafen verhängen.
**
Die Statistik Austria stellt das kostenfreie elektronische Meldetool RTIC (Reporting Tool Intra Collec) zur Verfügung.
**Tipp **
Kostet das was?
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Mehr als Gehalt
Der Fisch stinkt vom Kopf zuerst
in einer Umfrage im Bereich kaufmännischer Berufe landeten „Anerkennung“, „Respekt“ und „die Förderung der eigenen Entwicklung“ unter den Top-10-Merkmalen, die einen guten Arbeitgeber auszeichnen.
Man sollte sich folgende Fragen stellen und aus Sicht der Mitarbeiter ehrlich beantworten:
**Jeder bekommt die Mitarbeiter, die er verdient. **
Frage 1: Gehe ich selbst überhaupt motiviert ins Unternehmen und strahle Freude aus?
Tipp: einfachmal das Konto Personalkosten umbenennen in Mitarbeitereinkommen. Das verändert die Wahrnehmung total.
Die eigene Stimmung überträgt sich auf die anderen
Wie man in den Wald hineinruft, kommt es zurück.
Wertschätzung ist wesentlicher Motivationsfaktor
Denn warum sollte sich ein Mitarbeiter für jemanden anstrengen,
Lob, Kritik und Feedback
Ganz genau. Und ich gehe jetzt zurück ins Büro, werde lächeln und meinen Mitarbeitern sagen, wie sehr ich es schätze, dass sie da sind.
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Welche Spenden sind absetzbar?
Ebenso abzugsfähig sind Spenden an – im Gesetz genannte – Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen z.B. Universitäten, Museen sowie die 4.000 Freiwilligen Feuerwehren und die Landesfeuerwehrverbände in ganz Österreich.
Welcher Betrag ist absetzbar?
Werbewirksame Katastrophenhilfe
Dieser Spendenabzug ist betraglich nicht begrenzt.
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In 5 Schritten zum Social-Media-Auftritt
Schritt 1: Ziele, Ziele, Ziele!
Schritt 2: Die Zielgruppe
Schritt 3: Den passenden Kanal auswählen
Schritt 4: Die Umsetzung
Schritt 5: Erfolgskontrolle
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Sei es aus finanzieller Notwendigkeit oder aus (finanziellem) Ehrgeiz, aus Leidenschaft oder Idealismus – viele Menschen bessern ihr Einkommen durch eine Nebentätigkeit auf.
Einer Nebentätigkeit kann in einem zusätzlichen Dienstverhältnis nachgegangen werden, ebenso wie in selbstständiger Arbeit bzw. im Gewerbebetrieb. Jede dieser Varianten bringt Vor- und Nachteile mit sich, doch gemein haben sie alle, dass es hinsichtlich Steuer und Sozialversicherung einige wesentliche Aspekte zu beachten gibt. Wir wollen das Dickicht dieses Dschungels ein wenig durchleuchten.
Gemeinsamkeiten
Das führt uns auch zu unserem **Tipp Nummer 1:
**Fall 1:
Sozialversicherung
Was uns auch schon zum Tipp Nr. 2 führt:
Einkommensteuer
Fall 2:
Liegen deine Einkünfte aus selbstständiger Arbeit jedoch über € 730,- im Jahr und dein Jahresgesamteinkommen gleichzeitig über € 12.000, musst du bis zum 30. April – bzw. 30. Juni bei Nutzung von Finanz-Online – eine Einkommensteuererklärung einreichen. Bleibst du unter der Grenze von maximal € 12.000, ist die Einkommensteuererklärung nicht zwingend, kann aber sinnvoll sein, da aufgrund des Arbeitsverhältnisses Negativsteuer anfallen könnte (zum Beispiel Alleinerzieherabsatzbetrag).
**Sozialversicherung **
Wenn du mit deiner Selbstständigkeit unter der Gewinngrenze von derzeit € 5.830,20 bist, kommt Tipp Nr. 3: dass du um Ausnahme von der Pensions- und Krankenversicherung ansuchen kannst.
**Einkommensteuer **
Also zum Beispiel, wenn du neben dem Dienstverhältnis Einkünfte aus selbständiger Arbeit von € 1000,- erzielt hast sind € 540,- zusätzlich zu besteuern, nämlich € 1000 - € 730 = € 270 *2 = € 540,-
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